• SHIMANO ULTEGRA CI4 XT-A 14000 und SHIMANO Tribal Longcast 13ft, 3lbs
  • In Session
  • Shimano Tribal XS1
  • Herbst Montage

 

En Jahr auf Biegen und Brechen

Ständig höre ich dieselben Fragen: Was macht die perfekte Rute und Rolle aus, welches Freilaufsystem ist besser, müssen es immer die teuersten Ruten und Rollen sein???...  Diese Fragen kennt jeder von uns und Jeder hat sich diese Fragen schon einmal gestellt. Die Antwort, muss jeder für sich selber finden, denn Jeder hat ein anderes Empfindungsvermögen als ein Anderer. Am besten hilft nur eins, der Test über ein Jahr. Ein Jahr in allen Situationen, da kann keine Statistik geschönt werden oder sonstiges versprochen werden. Ein Jahr auf Biegen und Brechen, so werden die Produkte richtig getestet und danach weiß man, was die Produkte wirklich können. In diesem Testbericht möchte ich euch die SHIMANO Tribal Longcast 13ft, 3lbs zusammen mit der SHIMANO ULTEGRA CI4 XT-A 14000 vorstellen.



SHIMANO Tribal Longcast 13ft, 3lbs



Die Optik der Longcast ist schlicht und neutral gehalten. Der matt schwarze Blank wird aus XT200 Kohlefaser mit der High Pressure Carbon Technologie, in Verbindung mit Biofibre Fasern hergestellt. Diese Kombination macht die Longcast extrem reaktionsschnell und verleiht der Rute power ohne Ende.
Das Griffteil ist komplett mit Gummi überzogen und sorgt so immer für einen festen Halt im Wurf oder im Drill. Zusätzlich verfügt der Griff über eine kleine Wölbung die Verhindert, dass die Rute bei einem rasanten Biss aus der Halterung rutschen kann.



Der Rollenhalter ist schlank und äußerst Robust. Die angerauten Enden des Halters machen es einfach die Rolle fest zu verschrauben, so sitzt die Rolle sicher und ohne ein wackeln an der Rute. Die Oberseite ist mit einer Einkerbung für ein Beat Light versehen. Über dem Rollenhalter ist ein Schnurclip direkt in den Blank eingearbeitet.
Wie es der Name schon sagt, geht es mit der  SHIMANO Tribal Longcast weit hinaus. Der mit H.P.C. produzierte Blank, in Kombination mit dem leichten 50er Startring, erweitert das Wurfpotenzial zusätzlich und ermöglicht der Schnur, konisch von der Rolle zu laufen. Das schnelle Spitzenteil sorgt für die Genauigkeit des Wurfes. Die Tribal Long Cast ermöglicht somit aggressive Würfe, wobei die progressive Aktion bestehen bleibt um den Fisch sehr gut zum Netz zu dirigieren. Dazu wird die Rute mit einem Gummipfropfen geliefert, welcher während des Transportes die Zapfenverbindung vor dem Eindringen von Schmutz oder Sand schütz. Somit gehören verkratze Verbindungen der Vergangenheit an.

Die Technische Daten:

  • Shimano Tribal Long Cast 13300
  • XT200 Kohlefaser Blank mit High Pressure Carbon Technologie + Biofibre Fasern
  • 50er Startring
  • Rutenfarbe dark
  • 396cm / 13ft Rutenlänge
  • 202cm Transportlänge
  • 3,0lb Wurfgewicht
  • 2 Rutenteile
  • 6 Ringe
  • 377g Eigengewicht

 

SHIMANO ULTEGRA CI4 XT-A 14000



Die Optik besticht mit einem dunkel blauem finish und einer mit goldfarben abgesetzter Spule. Die große Spule lässt schon erahnen, dass es sich hier um eine Rolle für Weitenjäger handelt. Im Zusammenspiel mit der großen Aluminium Kurbel werden bei der Ultegra 14000 so unglaubliche 103 cm Schnur pro Kurbelumdrehung auf die Rolle gezogen. Durch das geringe Eigengewicht der CI4 harmonisiert sie ausgezeichnet mit einer mittelkräftigen bis kräftigen Rute und schafft so eine angenehme Balance zwischen Kraft und Filigranität. Bei CI4 handelt es sich um eine mit Polyamid verstärkte Carbonfaser, die 1.5 mal stärker und dabei 20% leichter als herkömmliches XT-7Carbon ist. Dadurch sind Rollen aus diesem Material deutlich belastbarer und es gibt auch keinerlei Korrosionsgefahr.
Das Baitrunner Spulen- System II verschafft der Rolle einen einzigartigen und direkten Freilauf der direkt auf dem Spulenkopf mittels dem großem Rad gesteuert wird. Das kleinere Rad welches sich im Zentrum der Spule befindet, steuert die normale Bremskraft der Rolle.
Die Spule lässt nicht nur weite Würfe zu, sie verschafft auch genug Schnurfassung um auch die entferntesten Spods zu erreichen. Die 14000 fasst unglaubliche 400m 0,40mm monofile Schnur. Bei einer 0,19 mm geflochtenen Schnur sind es bereits über 650 m Schnur. Mit diesen Schnurkapazitäten sind jetzt auch die großen Stauseen in Frankreich kein Problem mehr.
Für den schnellen und Problemlosen Einzug sorgen die 5 Shielded A-RB Kugellagen plus ein Walzenlager.

Die Technische Ausstattung

  • Gehäuse und Rotor aus Ci4
  • Aero Wrap II
  • Floating Shaft II
  • Power Roller II
  • Dyna Balance
  • Super Stopper II
  • 2-Geschwindigkeits Spulenhubsystem
  • ARC Line Managment System
  • AR-B Kugellager
  • Instant Drag
  • kaltgeschmiedete Baitrunner Spule aus Aluminium
  • Waterproof Drag
  • BioGrip

Praxis


Das zu den technischen und äußeren Eigenschaften. Wie setzt sich das jetzt unter allen Bedingungen über ein Jahr am Wasser um? Ohne Kompromisse musste sich diese Combo an den großen Flüssen und Gewässern in Deutschland sowie Frankreich beweisen.


Fluss


Der starke Blank war bei Wurfgewichten von 150 – 175 g deutlich gefordert, nach anfänglichen zaghaften Versuchen, stellte sich jedoch heraus, dass die Longcast keine Probleme hatte diese Gewichte auf mittlere Weiten zu befördern. Doch eine Feuertaufe wartete noch, die kampfstarken Schuppenkarpfen aus dem harten Strom der Elbe! Der erste Biss erfolgte am Rande der Strömung und der Fisch flüchtete sofort in die Hauptströmung. Jetzt kam es auf das Zusammenspiel zwischen Longcast und Ultegra an. Die Spitze der Longcast ist sehr sensibel sodass man genau spürt, was der Fisch macht. Nach dem Spitzensegment kommt das enorme Rückgrat der Rute und macht deutlich, keine Kompromisse! Die Bremseinstellung der Ultegra ist sehr fein und macht es möglich, die Bremse punktgenau einzustellen um einen maximalen Druck auf den dem Fisch auszuüben. Das machte sich jetzt bei dem Fisch bemerkbar. Schnell war dieser in dem ruhigen Wasser der Buhne zurück. Kurze Zeit später folgte dann die Überraschung. Im Gegensatz zu sonst, hatte ich das Gewicht des Fisches deutlich unterschätzt! So wanderte ein völlig kaputter Elb-Bulle von 18,5 kg ins Netz.

Wahnsinns Leistung der Rute und Rolle!
Eine weitere Herausforderung stellten die großen Natur- und Baggerseen an den es vor Hindernissen darum ging, die Fische erst gar nicht in diese kommen zu lassen und einfach maximale Power sofort auf den Fisch zu bringen, dann aber auch ein sensibles Drillen vom Boot aus, zu haben. Auch diese Methode bestanden die Longcast und Ultegra sofort und ich konnte Traumhafte Momente mit unglaublichen Fischen erleben.
Doch wie sieht es jetzt aus, wenn es über die Grenzen hinausgeht. 500 Hektar Stausee, keine Möglichkeit in normalen Weiten an den Fisch zu kommen. Krautfeld auf 400m Kante auf 520m! Die Schnurfassung der Ultegra ist Wahnsinn und diese Weiten werden mit den Rollen zum Kinderspiel. In die Ferne, die Schnurfüllung wird weniger, jedoch ist noch immer genug Kapazität auf der Spule um einen rasanten Biss abzufangen. Nach dem Biss aufs Boot und schnell Kurbeln, hier kommt der wahnsinnige Schnureinzug von 103 cm pro Umdrehungen einem zugute und man kann spielend leicht in voller Fahrt mit dem Boot, Kontakt zum Fisch halten. Dann die sensible und schnelle Aktion des Blanks in den ersten Segmenten machen es einen sehr leicht trotz der Länge von 13ft vom Boot erfolgreich zu drillen! Auch diese Herausforderung erfolgreich genommen.
Jetzt zurück zum Baggersee. Spätherbst, Fische fressen wenig, kleines Futter ist wieder angesagt. Zudem Bootsverbot, Wurfweiten um zwischen 70m und 90m mit PVA Bags! Also voll durchziehen im Wurf. Man spürt deutlich wie sich die Longcast im Wurf auflädt und die Montage mit Schwung zielgenau an den Spot bringt.



Das Fazit
Über ein Jahr mussten die Longcast und die Ultegra alle Situationen unter allen Bedingungen mit machen und hat diese deutlich dominiert. Diese Combo ist zweifelsohne etwas für die harten Gegebenheiten, für Angler die einfach keine Kompromisse eingehen wollen. Hervorzuheben ist deutlich die präzisen weiten Würfe des extrem starken Blanks. Der Freilauf der Ultegra reagiert sofort nach der ersten Umdrehung des großen Rads. Die Bremseinstellung ist so sensibel das es einem ein solches Feingefühl im Drill vermittelt, was ich bis dato noch nicht kannte. Eine Schwachstelle hat sich jedoch gezeigt. Der angeraute Rollenhalter neigt dazu, beim Transport den Blank zu verkratzen. Also Rutenbänder verwenden um die optischen Zeichen zu vermeiden. Nach diesen ganzen Tests kann  ich euch die LONGCAST und die ULTEGRA mit bestem Gewissen im mittleren Preissegment empfehlen!


 

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Unter dem Druck der Belastung

Hohe Bleigewichte, schwere PVA Bags, enorme Wurfweiten, Fischen in Füssen das sind Ansprüche wo einige Ruten nicht mithalten können und sich wahrlich die berühmte Spreu vom Weizen trennt. Die Märkt ist schier unübersehbar geworfen, zahlreiche Hochglanz Werbeanzeigen vermitteln das Bild der perfekten Rute die alles kann. Hochglanz Blank mit dem tollsten Design regen zum Kauf an. Ein Griff zu der Rute im Laden, ein Verkäufer der lächelnd nickt, die Geldkarte welche einen Betrag frei gibt welchen man eigentlich nicht sehen mag... So passiert es ständig, ohne das wir eigentlich wissen, wie die Rute in der Anwendung eigentlich zu wissen. Zu selten gibt es Praxis Berichte, wo der Autor die Rute über einen langen Zeitraum unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt hat.

Aus diesem Grunde schreibe ich euch hier meine Erfahrung mit der Shimano Tribal XS1 Intensity und die Shimano Tribal XS1 12ft mit 2,75lb.
Ich habe diese Combo seit 2 Jahren im Fluss, Stauseen und unter harten Bedingungen im Einsatz. 2 Jahre ist eine Zeit, nachdem man weiß wie sich die Ruten unter und nach ständiger Belastung Verhalten. Ein wichtiger Punkt bei dem Kauf ist die Lebensdauer der Ruten, schließlich kauft man sich nicht jährlich neue Ruten. Beim Preis der XS1 bewegen wir uns im Mittelfeld und damit auch im möglichem Bereich da sich nicht jeder Ruten ab 400€ pro Stück auf das Pod legen kann.
Die Optik der Tribal ist schlicht und ansprechend, einen hochglänzenden Blank oder hoch polierten Rollenhalter sucht man hier vergebens. Dafür erwartet einen eine durchdachte und qualitativ hochwertige Rute aus dem Hause Shimano.

Die Praxis
In der Praxis ist die Intensity 13ft 3,75lb erstaunlich gefühlvoll und leicht in der Hand. An der Elbe, Rhone und am Lac du Salagou reicht aber nicht das Gefühl in der Hand, sondern hier musst die Rute zeigen was sie kann. Ständiges auswerfen mit hohen Bleigewichten plus PVA, Sand, Steine und Hochwasser sowie harte Drills in Uferbereichen fordern die Rute bis zum Äußersten.
Im Wurf überzeugt die Rute mit einem starkem Rückgrat welches sich im Schwung förmlich auflädt und ein pfeifen hinterlässt, da spürt man die 3,75lb! Überraschend, ist die Zielgenauigkeit und das Gefühl welches man im Wurf mit der Rute hat. In die Karten spielt einem auch das geringe Gewicht von 421g der XS1, somit sind häufige Würfe keine Belastung. Gerade an der Elbe ist man bedingt durch den hohen Weißfischbestand viel mit der Rute beschäftigt, eine schwere unhandliche Rute wäre ein klarer Nachteil. Auch das ständige einholen unter Belastung kann der Rute nichts anhaben.  Durch den Matten Blank kommt es auch nicht zum zerkratzen wie es bei einem Hochglanz Blank wäre. Der voll Dunlop Griff ist komplett durchgehend bis zum Shimano Rollenhalter, am Ende des Griffes ist dieser leicht breiter wodurch die Rute besser in der Hand liegt. Am oberen Ende, kurz vor dem Rollenhalter, befindet sich eine kleine Nase welche die Rute bei rasanten Bissen davor schützt, durch den Buttgrip zu rutschen. Ein nützliches kleines Detail welches jedoch eine große Wirkung hat. Für hohe Wurfweite und um viel Schnur durchzulassen beginnt die Beringung mit einem 50ziger futji Startring. Vorteil der Beringung ist auch, dass so auch kleinere Krautbüschel im Drill den Spitzenring nicht Verschlüssen und einfach durchgezogen werden.
Doch was natürlich besonders wichtig ist, ist das Drillverhalten im Uferbereich. Viele Ruten der 3,75lb Klasse sind wie Besenstiele welches Nachteile in der Endphase des Drill bringt. Die Shimano dagegen ist erstaunlich sensibel und fängt die Schläge und die harten Fluchten der Strömungsfische sehr gut ab. Dadurch ist auch ein gefühlvolles Drillen u Tee starkem Druck sehr gut möglich. Bei harten Fluchten im Strom spielt die Rute ihr starkes Rückgrat aus und macht deutlich... Keine Kompromisse! Eine wahre Traumrute im mittlerem Preissegment sie einem nicht im Regen stehen lässt! Absolut empfehlenswert!

Die technischen Daten
XT200 High Pressure Carbon Blank + Biofibre Fasern
Rutenfarbe black
396cm/13ft Rutenlänge
203cm Transportlänge
3,75lb Wurfgewicht
2 Rutenteile
6 Ringe
421g Eigengewicht

 

Shimano Tribal XS1 12ft, 2,75lb
Während die Intensive ihre Kraft und Power an den harten Flüssen in Europa unter Beweis stellen darf, hat ihre kleine Schwester Ihre Einsatzgebiete von den kleinen Naturseen bis zu den großen europäischen Stauseen. Hier werde ganz andere Eigenschaften an diese Rute gestellt, da der Werfen nur eine untergeordnete Rolle spielt. Von der Optik und den Futures unterscheidet die beiden Modelle nichts. Bei den Eigenschaften sieht das etwas anders aus. Während die intensive für das werfen und harte Bedingungen entwickelt wurde, steht bei der 2,75 Variante das Drillverhalten im Vordergrund. Gerade an großen Gewässern drillt man oft vom Boot und brauch daher noch mehr Gefühl, da durch den vertikalen Winkel die Gefahr eines Aussteigers besonders hoch ist. Jedoch benötigt man auch Rückgrat um einen Fisch von Hindernissen fern zu halten. Diese Ansprüche sind schwer umzusetzen, daher war ich anfangs gespannt wie die Anwendung in der Praxis ist. Dieses Model habe ich nun auch bereits über 2 Jahre im Gebrauch und bin voll kommen begeistert.
Es ist eine Freude einen Fisch zu drillen, da die Rute bis ins Handteil arbeitet, jedoch dennoch über ein entsprechendes Rückgrat verfügt um auch Gegenhalten zu können. Die Rute steht zweifelsohne für das genießen und den Spaß am drillen ohne jedoch ein Risiko eingehen zu müssen.

Das Fazit
Alleine die Tatsache, dass ich die Rute bereits seit 2 Jahren im Einsatz habe, steht dafür wie begeistert ich von der Qualität bin. Ich bin nicht jemand der das Tackle zum Anschauen sieht sondern ich gebrauche es richtig so müssen die Ruten bei über 200 Tage im Jahr unter allen Bedingungen zeigen was es kann.
Die XS1 Serie ist eine der besten Serien geworden welche mittlerweile viele treue Anhänger hat die alle samt Fans geworden sind.
Wenn auch du auf der Suche bist, schau dir diese Ruten Serie mal genauer an.

Der Goldene Herbst Naht,

während die ersten Herbststürme die Wassertemperatur drücken, beginnen Unterwasser die Fische langsam in Fahrt zukommen. Gerade im Herbst beginnen die Fische aktiver auf Nahrungssuche zu gehen, da sie sich so auf den kommenden Winter einstellen. Jetzt ist auch die Zeit gekommen, wo größere Köder und  Köderkombinationen in Schneemannform in Frage kommen. Waren die Fische im Sommer recht scheu und leisen sich nur mit kleinen Ködern überlisten, scheuen diese jetzt die großen Köder nicht. Da stellt sich nur die Frage welches Rig dafür am besten in Frage kommt. Gerade einfache Rigs besitzen den Vorteil, dass man diese schnell nachbinden kann. Daher möchte ich euch hier mal eines meiner Standard Rigs vorstellen mit euch bauen und euch zeigen wie schnell und einfach es sein kann.


Hier seht Ihr das Material welches wir benötigen.
Mit diesen wenigen Materialien baut man schnell ein sehr effektive funktionierendes Rig.

Mein Tipp:
verwendet nur Materialien auf die Ihr euch zu 100% verlasst und Vertrauen in das Material habt. Lasst den Preis außen vor, denn das Material muss eurem Zielfisch aushalten!

Schritt 1:

Scheidet ein ca. 30 cm langes Stück des Camo Core Vorfachmaterials ab und bindet ein kleine Schlafe welches das Haar bildet.

Mein Tipp
Entfernt die Ummantelung an den ersten Zentimetern, um den Köder und Haken später flexibler zu machen. Um das verrutschen des Köders beim Auswerfen zu vermeiden, bindet die Schlaufe so kur, wie der Köder den Ihr fischen wollt ist. So sitzt der Knoten unter dem Köder und verhindert das runterrutschen des Boilies.

Schritt 2:

Für die richtige Länge des Haars und des Abstandes zwischen Haken und Köder kommt jetzt der zu fischende Köder.

Mein Tipp:
Bei Kombinationen zwischen Sinker und Pop Up achtet darauf, dass sich der Köder leicht in der Waage hält. So benötigt der Fisch einen kleinen Einsaug-Druck und das zusätzliche Gewicht vom Haken fällt nicht auf.

Schritt 3:

Um später flexibler bei Ködervarianten zu sein, verwendet die Boilie Hair Extenders. Mit diesen könnt Ihr euch jeder Größe des Boilies anpassen ohne das Rig zu tauschen oder neu zubinden.

Mein Tipp:
verwendet die unterschiedlichen Farben, damit der Boilie Hair Extender mit dem Boilie verschmilzt. Zusätzlich sind die Enden abgerundet um eine glatte Oberfläche auf dem Köder zu schaffen.

Schritt 4:

Damit sich das Haar besser auf dem Hakenschenkel bewegen kann, kommt ein Rig Ring zum Einsatz. Dieser gewährleistet einen besseren Hak-Effekt.

Mein Tipp:
passt den Abstand so ein, dass der Rig Ring nicht über die Hakenspitze rutschen kann.

Schritt 5:

Bindet den Haken mit einer No-Knot Verbindung und zieht diesen mit dem Multi Pull fest.

Mein Tipp:
Bei der Hakengröße ist weniger oftmals mehr, daher empfehle ich bei diesen Montagen die Größe 6 (bei 20 mm Ködergröße), Größe 4 (bei 26mm Ködergröße) und Größe 2 (bei 30 mm Ködergröße).

Schritt 6

Um den Hak-Effekt zu optimieren kommt ein Schrumpfschaluch zum Einsatz. Dieser verleiht dem Haken einen besseren Winkel und erschwert dem Fisch das ausspucken des Köders. Um den zeitlichen Aufwand zu miniemieren, greift auf die Fertig geformten Kickers zurück. Diese haben einen starken Memoire-Effekt welche sie immer wieder in ihre Formung zurückführt. So können die Kickers über eine längere Zeit genutzt werden und sind ideal um schnell, effektiv und erfolgreich zu Fischen.

Mein Tipp:
Verwendet die unterschiedlichen Farben, um euch jeder Situation und gegebenheit am Gewässergrund anzupassen. Verwendet die unterschiedlichen Formen um andere Rig schnell zu bauen.
Schritt 7

Montiert zum Abschluss einen Anti Tangle Sleeve um flexiebel und schnell Rigs über einen Quick Change tauschen zu können.  Bindet jetzt eine kleine Schlaufe am Ende und befestigt etwas Knetblei um sicherzustellen das, dass Vorfach komplett auf dem Grund aufliegt.
Mit dieser Montage seid Ihr in den meisten Fällen auf der sicheren und richtigen Seite. Ihr könnt diese schnell bauen und flexiebel einsetzten. Diese Monatge hat mit in der Vergangenheit sehr viel Glück gebracht, jetzt hoffe ich, dass ich euch etwas helfen konnte und Ihr gut gerüstet in den Goldenen Herbst startet!



Eurer

Christian