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info@christian-grasshoff.de

Viel Spass bei den Berichten!


Hallo....
Mein Name ist Christoph...und ich bin 17 Jahre alt. Ich Fische jetzt seit ca. 1 Jahr fest auf Karpfen, also bin im Grunde noch ein Anfänger. Habe aber schon viel Wissen und Erfahrungen sammeln können um selbst auch gut und kontinuierlich Fische zu fangen.
Das war es kurz von mir, um es kurz zu machen, ich bin von dem guten Christian J. eingeladen worden, mit ihm eine Nacht zu fischen.

Der Ansitz war der kurioseste den ich je hatte aber lest selbst:

Eine Nacht bei Vollmond:

Es war ein sehr spontaner Ansitz. Christian war schon von Donnerstag zu Freitag eine Nacht fischen, und da ich kein Auto zur Verfügung hatte und mich auch niemand fahren konnte nahm Christian mich kurzerhand mit zu einem kurzen Abstecher an einen See für eine Nacht. Vielen dank dafür noch einmal!
Anfangs war geplant mit 2 Freunden von Christian zusammen an einem See zu Fischen, dies ging allerdings nach hinten los weil die beide ihr Stellen schon befischten und ich und Christian ihnen dann in die quere gekommen wären. Außerdem war unsere stelle wegen Pflanzenwuchs und Hochwasser nicht gut geeignet. Wir mussten also kurzerhand einen neuen Plan schmieden und woanders hin. Nun war die Frage wo? Und langsam wurde es immer dunkler, und wer will schon im Dunklem aufbauen!? Nach reichlicher Überlegung entschieden wir uns für einen etwas entfernteren See. Nach schneller Fahrt kamen wir an diesen See an und mittlerweile war es dunkel. Doch dank dem Vollmond der Licht spendete ging das aufbauen gut von statten und schnell waren Zelt und Ruten aufgebaut und klar gemacht.

Dann ging es auf Spotsuche. Durch das gute Gespür von Christian und mir waren schnell 4 vielversprechende Stellen gefunden. Wir brachten die Ruten aus und setzten uns zum essen zusammen. Die Ruten lagen gerade einmal ca 50 Minuten, da meldete Christian´s rechter Bissanzeiger einen Run. Ganz überrascht sahen Christian und ich uns mehrere Sekunden an, bevor er dann zur Rute "hechtete". Nach einem kurzen aber intensiven Kampf umschlossen die maschen des Keschers den ersten Fisch des Abends. Für Christian hieß es PB!

Wir freuten uns beide sehr weil der erste Fisch direkt ein "Dicker" war. Nach ein paar Fotos und kurzem ausruhen auf der Matte, verabschiedete sich der Fisch mit einem großen Schlag von seiner Schwanzflosse. Das war wohl die Rache. Nass aber dennoch aufgeregt, legten wir die rechte Rute wieder aus und setzten uns wieder zusammen um weiter zu essen. Nach ca. 1 1/2 stunden sprachen wir über Tackle und Christian zeigte mir was an seinen Rollen...ihm gefiel nicht wie seine Swinger Einstellung war und wollte sie korrigieren. Eine Sekunde später ruckte der Swinger kurz nach oben und sackte dann komplett runter. Christian nahm mich nicht für voll als ich schrie " BISS!! BISS!!". Gemütlich kurbelte er um die Schnur wieder zu spannen und den Swinger wieder in seine Position zu bekommen aber nichts geschah der Swinger blieb unten..auf weiteres Rufen von mir, reagierte er endlich und nahm die Rute auf. Zuerst sah es danach aus das wir den Fisch verloren haben, doch dann bekam er Kontakt zum Fisch. Nach ein paar guten fluchten und einem schönen Drill konnten wir den nächsten Fisch landen und wieder hieß es PB!!!
WOW 2 so schöne Fische in so kurzer Zeit auf dieselbe Rute war einfach toll. Wir freuten uns sehr und nach den Fotos ließen wir den hübschen Spiegler zurück in sein Element.

Da alle Run´s nur auf der rechten Rute abliefen versprach Christian mir das der nächste Fisch mir gehören würde. Dies nahm ich gern an, da zeigt sich wer wirklich ein guter und vor allem fairer Kollege ist! Hut ab dafür! Nachdem wir uns hingelegt hatten kann ich mich nur erinnern das ich nach ca. 2 stunden zum kreischenden Bissanzeiger rannte, es war wieder Christians rechte Rute. Nach einem kurzen Drill mit komplikationen in Sachen Totholz lag ein Schöner Schuppi auf der Matte, ich freute mich sehr und dankte Christian, der ein wenig angenervt war weil er meinte das er immer nur Spiegler fängt, aber dennoch gönnte er mir den Fisch

Nach dieser Aufregung und ein paar wunderschönen Fotos legten wir uns wieder in unsere Schlafsäcke. Das Wetter war so kurios wir hatten am Tage 13°C und die Temperatur stieg bei Nacht und Vollmond auf sage und schreibe 19°C was wohl der Grund für diesen außergewöhnlichen Abend war.

Ein wenig später, ich wachte von 2 Piepsern auf aber realisierte es noch nicht. Doch dann hörte ich wie Christian schon an der Rute war. Dies brachte mich dann doch komplett aus meiner Schlafphase. Ich ging zu ihm um ihm bei drillen Licht zu spenden, da ich eine sehr helle Lampe dabei hatte und er in der Hektik seine Kopflampe im Schlafsack ließ. Teamwork ist alles! Nach einem kurzen Drill war wieder ein Fisch im Kescher, etwas kleiner aber dennoch sehr hübsch und wie alle anderen sauber und mittig in der Unterlippe gehakt.

Nach den Fotos legten wir uns schlafen und das konnten wir dann auch, weil später außer einem Piepser nichts mehr geschah. Am Morgen trank ich einen Kaffee und wir setzten uns zusammen und fachsimpelten weiter über unser Hobby Karpfenangeln. Wir beide hofften dann leider vergeblich auf einen weiteren Run, aber packten dann doch langsam und gemütlich zusammen. Das Wetter war für Mitte Oktober herrlich warm und die Vögel sangen einfach herrlich. Nachdem wir eingepackt hatten und Christian zahlreiche Marienkäfer "Angriffe" abgewehrt hatte setzten wir uns ins Auto und fuhren heim. Mit dem Vorhaben wieder an diesen See zu fahren der uns eine wirklich unvergessliche Nacht bot. Ich und Christian haben uns super verstanden und waren auch gleich ein gut eingespieltes Team. So geht das unter Menschen die das selbe Verbindet die Liebe zum Fisch.

Liebe Grüße aus Brandenburg

Christian und Christoph


Stephan Solf

Seit einigen Wochen bereitete ich mich auf meine geplante Session vor. Den mein Urlaub stand vor der Tür und ich war schon voller Vorfreude wieder ans Wasser zu kommen. Für mich ein unbekanntes Gewässer. War nur mal da als ein Freund dort fischen war. Ein ca. 9 ha großer Baggersee in Niedersachsen. Die Zeit und die Vorbereitung rannte so dorthin. 
Dann kam der Tag...

Sachen ins Auto und ab zum See. Wetter war super und auch so fand ich die Lokation sehr passend und ich dachte mir... hier geht was!!!! Zelt, Pott und Ruten waren schnell aufgebaut. Nun große Frage!!?? Köderwahl... nach kurzem Überlegen und ratlosen Blick in meinen Eimer entschied ich mich für etwas Fruchtiges ... Strawberry und Withe Choclate gingen ans Haar.
Montagen gingen an die ausgeloteten Plätze. Nun hieß es warten..... nach kurzer Zeit der erste Run. Doch leider den ersten fisch im Kraut verloren... toll dachte ich; geht ja super los!!!! Naja Rute wieder auf ihren Platz... und dann kam die erste Nacht und still Rute der See... nichts ging mehr.

Am nächsten Morgen entschied ich mich meine Montagen neu zu bestücken und an die gefütterten Plätze wieder auszulegen. Nach kurzer zeit schrie mein Bissanzeiger über den See und ich konnte meinen ersten Karpfen nach kurzer Zeit an diesem See landen. Kaum den Fisch im KESCHER lief meine nächste Rute ab. Auch den konnte ich landen und hatte nun 2 Fische im Kescher. Schade das keiner mein breites Grinsen in meinem Gesicht sehen konnte:-D .... nen Doppel Run, und beide gelandet, hatte ich noch nicht oft. Beide Fische versorgt und nach ein paar Fotos ging es für beide wieder in ihr Element. Die Zeit verstricht und es ging erst mal nichts mehr.

Am frühen Abend lief meine Rute nochmals ab und ich konnte noch einen kleinen Spiegler landen. Die nächste Nacht verstrich und im Sonnenaufgang lief meine rechte Rute ab die ich kurz vorm Kraut abgelegt hatte ab. Und der Kämpfer am anderen Ende war kaum zu bremsen.... Nach einer guten halben Stunde und einen Durchmarsch durchs Kraut konnte ich meinen 4 Fisch und meinen neuen PB (36 Pfund) sicher in den Maschen meines Keschers landen. Mein Fazit meiner 4 Tages Session: ich habe mich mal wieder etwas erholt und ich konnte 4 schöne Fische fangen und die Natur genießen!!!!! Freue mich schon auf die nächste Session die schon in Planung ist.

Viele Grüße an die Carp Side

 Stephan


Dominik Patzer

Ich und ein Kumpel haben uns endschieden mal wieder ein Nacht an unserem Hausgewässer zu verbringen ,nach dem wir das beschlossen hatten fingen wir auch 3 Tag später an zu Füttern wir haben insgesamt 4 Tage vorher gefüttert und konnten nach wenigen Tagen schon die ersten Fische am Spot sehen .Das machte uns noch heißer auf unsere geplante Session.
Dann war es endlich soweit der Tag war gekommen und das Auto wurde schon am Abend davor beladen.

Am See angekommen hieß es aufbauen. Wir freuten uns schon sehr auf die Nacht die auch sehr schnell kam ,aber eins war komisch ,die Fische bissen nicht wie üblich, in den normalen Zeiten ,aber naja ,Abwarten und Tee trinken :) mit der Angst das nichts mehr geht legten wir uns schlafen ,um 3 Uhr morgens piepte mein Bissanzeige auf einmal 3 mal hintereinander. Ich schreckte hoch, Fallbiss, nach kurzem warten passierte nichts mehr ,in dem Moment wo ich mich gerade wieder hinlegte pfiff die Rute ab. Ich habe zuvor noch nie so einen Vollrun erlebt.

Nach 15 minütigem Drill hatten wir den Fisch im Kescher, wir freuten uns riesig, wir haben ihn im Kescher gelassen bis der morgen einbrach um Fotos zu machen dann wurde er gewogen der Fisch hatte ganze 20,5 Kilogramm einfach ein Traum danach ging es wieder ans einpacken mit einem dickem Lächeln im Gesicht.
Petri Heil :)

 


Mein Erster Graser – Michel Franz

Es war Samstag, der 29.6.2013. Mein Freund Sven Ackermann (30) und ich (14) machten uns auf den Weg an ein 38ha See, wo  wir keinerlei Angelerfahrung hatten. Aber immerhin ein Boot und ein Echolot, sowie die Informationen der Einheimischen gab uns einen Überblick über das schöne Gewässer, nahe gelegen vom Muldestausee. Um 5 Abends waren wir angekommen und bauten bis halb 7 unser Lager auf. Unsere Spods legten wir 1 Woche vorher täglich unter Futter. Meine Ruten lagen beide in Schilfnähe. Die eine an einer Kante, 3m vom Schilf entfernt, auf ca. 4m Tiefe. Die andere musste mit dem Boot ca 300m rausgefahren werden und wurde an einer Krautkante am Schilf in 1.5m Tiefe ausgelegt. Sven hatte seinen Futterplatz, keine 10m von meinem Spod entfernt, liegen in einer Tiefe von 2.5m mit kiesig-sandigen Untergrund. Seine zweiter Spod lag an einer Kante in 3m Tiefe. Gefüttert wurde jeden Tag pro Spod 5 Kellen Spodmix. Dieser bestand aus Mais, Hanf, Weizen, Banana & Nut Crunch Boilies in 15mm und Strawberry & Scopex Nut Crunch ebenfalls in 15mm. Da Haubentaucher auf dem Wasser waren, fischte ich den Mais in 4m Tiefe. Die dunkleren Boilies kamen dann auf dem flachen Spod zum Einsatz. Nun grillten wir uns erst einmal ein Paar Steaks und genossen den Sonnenuntergang. Es war windstill und ein Klarer Sternenhimmel kam hervor. Und mit ihm kam ein Vollrun auf der linken Rute. Der Fisch zog sofort ins Schilf, sodass ich vom Boot weiter drillen musste. der Fisch war befreit und ich sah den gewaltigen Rumpf eines Grasers. Allerdings nur kurz. Denn sowie er aus dem Schilf befreit war, legte er eine locker 40m Flucht hin. Er war kaum zu stoppen, doch nach ein paar Fluchten gab er sich dann doch geschlagen. Als er dann im Kescher lag, zitterten mir die Knie und mein Herz raste. Ich gab einen Freundenschrei von mir und schleppte den Schuppenmann auf die Matte. Abgehakt und gleich gewogen. 44 Pfund ! Wahnsinn.


Ich war und bin immernoch sehr glücklich, neuer PB, sauber !!! 2 Minuten nach der Photosession lief auch Svens Rute ab.
Ein Schuppi von 12 Pfund landete er nach einem super Drill. Für die größe machte der kleine nämlich richtig Dampf ! Gegen 2 Uhr lief dann auch noch eine meiner Ruten ab. ein Kleiner Spiegler von 10 Pfund. Dieser blieb auch mein Letzter. Sven dagegen fing noch 3 Karpfen. Alle unter 20 Pfund, aber kampfstark waren sie alle ! Eine Rotfeder von 36cm hakte sich auch noch irgendwie. Es war eine sehr erfolgreiche Session und ich fühle mich immernoch geehrt, dass ich einen 1,12m Amur in meinen Händen halten durfte. Danke nochmal an Sven, der sich jeden Tag auf den weiten Weg machte um die Spods anzufüttern. Er hat mir den Graser beschert und diese beiden Tage werde ich nie vergessen.

Carpfishing! Connect Passion
Gruß
Michel Franz

 


Pfingst Weekend

Endlich Feierabend ab nachhause Sachen packen und los geht’s ins verlängerte Wochenende und in Richtung Gewässer. Dort angekommen schnell aufbauen und die Ruten an den vorbereiteten Spots die seit einer Woche mit dem The Source und dem White Chocolate unter Futter stehen die linke Rute beködere ich mit einem Snowmann aus einem 20er The Source und ein 15er Fluro Coconut Cream Fluro Pop Up die ich direkt neben dem Seerosenfeld ablege die rechte Rute besticke ich mit nem 20er the source ca. 20m neben dem Seerosen ablege.

Die Nacht bricht herein und ich werfe erstmals den Grill an gut gestärkt ging es in die Nacht. Doch die Nacht verging wie Flug als mein Handy Wecker um 5:00uhr mich sanft wecken tut um die Ruten nochmal neu zu beködern die Ruten wieder an ihrem platzt und ab aufs Bedchair gespannt schaue ich vom Bivvy aus auf meine Ruten doch plötzlich ein Ruck in der linken Rute denn erklingt ein vertrauter ton schnell rein in den Watstiefeln und ab zur Rute und Druck machen doch der fisch erreicht das Rosenfeld ich mache schnell druck das der fisch nicht noch weiter hinein flüchtet nach kurzer Zeit spüre ich das sich die Schnur sich um einige Seerosenstängel gewickelt hat ich mache weiter Druck und bringe meine x-flite+ bis an ihrer Belastungsgrenze der fisch folgt dem Druck und kurzer Zeit später kann ich ein wundervollen Schuppi in der aufgehenden morgen Sonne landen und ich bin überglücklich das sich die Mühen der ganzen Woche ausgezahlt haben.


26 Pfund(skerl)

War am Wochenende mal an einem schönen See unterwegs ein Angelkollege hat mich eingeladen, da konnte ich nicht nein sagen! Gefischte wurde mit Boilies und Tigernüsse.. Das war das erste Mal für mich mit Tigernüsse zu Fischen und ich muss sagen es war "HAMMER“. Ich konnte Gleich nach ein paar Stunden einen schönen Spiegler landen mit 26pfund... Echt so ein geiles Gerät war das...



Raus gehen…entspannen...Piepser...Run…und Adrenalin Kick was gibt es geileres.

Gruß Dani


Ein Dicker beim Sonnenaufgang


Ein Freund und ich hatten Lust ans Wasser zu gehen. Also packten wir schnell unser Tackle zusammen und fuhren an einen nah gelegten Fluss den wir jetzt seit diesem Jahr gezielt befischen. Das Gerät war schnell aufgebaut und die Montagen landeten perfekt an der Kante, jetzt noch paar Partikel drüber und passte. Den ganzen Tag lief nichts und wir waren leicht verwundert das nicht mal eine Brasse den Mais oder die Pop Ups haben wollte. Es kam dann recht schnell der Abend und wir schalteten den Abend mit ‘nem kleinen Bierchen und ner Zigarette aus und gingen mit eine flauen Gefühlen in unsere zelte. In der Nacht kamen dann die ganzen Brassen und haben uns echt genervt, aber egal wir wussten wen die Brassen kommen sind die Karpfen nicht mehr weit entfernt. Am Morgen nach geschlagen den 10 Brassen bissen war alles ruhig, der Nebel legte sich und wir fingen an die Sachen zu packen für die heim tour...bis endlich die Rolle anfing zu kreischen wie blöde.
Ich rannte so schnell wie möglich zur der Rute und der Anhieb saß, der Fisch stemmte sich erst ständig gegen die Strömung und kam nicht näher ran. Nach etwa 20 geschlagen den Minuten tauchte er endlich vorm Kescher auf und war gelandet. Ein wunderschöner Schuppi von über 30 pfunde lag auf der Matte, ich war echt Glücklich über den Fisch und konnte mit einem dicken Lächeln nach Hause fahren!

Köder: 2 Hartmaiskörner und ein halbierten Solar Pop Up (cocos)


Gruß: Darwin Rebhan



25. April 2013

Ach Robert aus Cottbus war erfolgreich unterwegs! Hier seht hier seine Fänge aus einer Session! Die Temperaturen steigen und die Fische gehen langsam richtig ab!




Der Frühling rückt immer näher,

die Temperaturen steigen langsam. Die Sonnenstrahlen erwärmen die Wasseroberfläche und wecken die Fische aus ihrer Winterruhe. Das Futter für meine Spots setzt sich aus Mais Hanf und kleinen Pelltes und einigen kleinen 10-15mm Boilies zusammen. Die Ruten werfe ich ca. 15m an einer Kante. Als Hakenköder verwende ich 3 Maiskörner und an der 2ten Rute einen 15mm The Soure Boilie. Das Futter verteile ich ca. 400 g auf beide Ruten. Dann ging es auf die Liege zum Abschalten. Doch dann meldete sich mein RX mit einem Fallbiss schnell zur Rute und gegenhalten doch kaum Gegenwehr am Ufer kam dann eine Brasse zum Vorscheinen. Die Rute wieder raus und nochmal ca.100 Gramm nahgefüttert. Wieder ab auf die Liege gegen 23.15 riss der dauerton meines Rx mich von der Liege rein in die Watstiefel und schnell zur rute gegenhalten erst spürte ich keine Gegenwehr doch dann zog der fisch ganz langsam seine Bahnen und stück für stück konnte ich wieder Schnur gewinnen nach ein paar rasanten fluchen konnte ich nach ca.20m mein ersten Karpfen zur Landung überreden. Das Ergebnis ich konnte es selber kaum glauben ein wundervoller Schuppi von 17,2kg.


Lars


24. Oktober - Daniel Klinger

JA der Herbst ist da!

Ich plante schon eine Woche vorher wie ich voran geh mit welcher Montage welchem Köder und welchen Platz ich auswähle. Wir haben nicht ein besonders großes Gewässer doch trotzdem ist es nicht leicht zu fischen weil der Bestand von den kleineren Carps so enorm ist das die Großen kaum eine Chance haben an meinem Köder ran zu kommen. Deswegen fütterte ich eine Woche vorher erst mal mit kleineren Partikelköder damit ich die Fische an meinem Platz habe. Klar war mir klein füttern und mit großen Ködern fischen.

Gestern kam ich am Wasser um 5 uhr an ... Nebel ohne Ende!
Und eine Temperatur von 4° ... War aber für mich kein Hindernis.
Ich bereitete meine Ruten vor mit 22mm Boilies, und lag sie an meinen Futterplatz aus, fütterte aber nochmal eine Schaufel Partikel nach.
Die Ruten lagen ca. 5 std dort ohne einen "piep"...
Doch dann endlich der erhoffte Run, raus aus dem Schlafsack und ran an die Rute kurzer Anhieb und ich merkte gleich dass das kein Kleiner war. Nach einem Drill von 15 min kam mir dieser schöne Carp mit 26pf an die Oberfläche.
Geht raus ans Wasser und nutzt die letzten Stunden.


22. Oktober – Ronny und Nico Schiedewitz

Ronny und Nico Schiedewitz waren erfolgreich am Baggersee unterwegs. Arbeitsstress bedingt konnten die beiden nur eine Nacht an den Baggersee fahren. Um die goldene Zeit aber optimal nutzen zu können, fuhren die beiden bereits um 5 Uhr morgens an den See und bauten auf. Dank der frühen Ankunft konnten die Brüder Schiedewitz bereit um 11 Uhr den ersten Fisch in den Händen halten. Mit wenig Futter und auffälligen Ködern lief es die weiteren bis zur Nacht weiter gut. Beide setzten als Futter und auch als Hakenköder auf die The Source Boilies und pimpten diese zusätzlich mit einem 15mm Pineapple Pop Up auf. Bei perfekten Spätsommertemperaturen konnten die beiden eine super Session zusammen verbringen und konnten am darauffolgenden Morgen weitere Fische auf die Matte legen. Insgesamt fingen Ronny und Nico 7 Fische bis knapp 30 Pf. Das zeigt deutlich wie sich in dieser heißen Phase Kurzansitze lohnen können. Mit der richtigen Taktik und Stratgie könnt auch Ihr noch vor dem Winter einige Erfolge erzielen. Also raus ans Wasser bevor der Winter da ist!

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Pascal Kieper - Freier Autor

Hallo Leute,
hier kurz etwas zu meiner Person: mein Name ist Pascal Kieper, ich bin 20 Jahre alt und wohne in der Nähe von Berlin.

Meine Angelsaison dieses Jahr begann Mitte März. Ich habe in einem 6ha großen See im Nachbardorf den einen oder anderen schönen Fisch gefangen. Da meine Angelei fast nur aus Wochenenden besteht, musste ich mir den See mit einer ganzen „Angler“-Truppe teilen.
Als es mir nach einem Monat zu viel wurde, zog es mich an einen anderen See.



Die Grenze zwischen Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg bietet viele schöne Seen, was mir die Entscheidung nicht leicht machte. Doch dieser eine See war genau richtig für mich - Es war die Ruhe, die es mir angetan hat. Außerdem wurde mir gesagt, dass dieses Gewässer einen guten Fischbestand beherbergt. Das ist genau das, was ich will.
Als der Tag 'ran war, konnte ich es kaum fassen. Der 12ha große See ist sehr mit Kraut bewachsen und mit Seerosen bedeckt. Das macht das Angeln nicht unbedingt leichter. Mein Gefühl versicherte mir in der ersten Nacht einen Fang, doch da habe ich mich stark geirrt. Es ist eben doch nicht so leicht, wie ich dachte. Ich beschloss, einen Teil meines Urlaubs dort zu verbringen, aber der Erfolg war bedrückend.
Also zog ich weiter - an einen See, der duch die Berufsschifffahrt geprägt ist. Nach einer Nacht und einem 30-Minuten-Drill fing ich einen 28 Pfund Spiegler.



Es ist jetzt schon Anfang September - Die beste Zeit des Jahres fängt gerade erst an. Demnächst werde ich noch ein Mal an die grenze von Mecklenburg Vorpommern fahren und den See befischen. Hoffentlich mit mehr Erfolg als beim letzten Mal.
Egal ob Ihr einen Fisch fangt oder nicht - Spaß am Wasser ist das A und O.



Ich hoffe, mein kleiner Bericht hat Euch gefallen.
Auch wenn ich noch nicht sehr erfahren in Sachen Karpfenangeln bin, gebe ich stets mein Bestes und bin offen und dankbar für Verbesserungsvorschläge.


Sebastian Treinat

Verdammt...der Herbst ist da...Granatenzeit in Germany, dieses Kraftpaket durfte ich am Mittwoch in meine Arme schließen. Während des ersten richtigen Herbststurm zog mich dieser Bulle 30 Minuten übers Wasser, dann lag er vor mir, 50 plus und unfassbare 116cm lang. Danke an Andreas Ulrich für die tollen Tage und die geilen Bilder.

Weitere Infos folgen



Eike Monzer

Erfolgstour nach Sachsen-Anhalt!

Ich war für 3 Tage zu meinem Freund nach Sachsen-Anhalt gefahren, um mit ihm an seinem Hausgewässer zu fischen. Da es in den 3 Tagen sehr warm war, und die Karpfen gerade im Sommer viele Nahrungsquelle im See haben, entschlossen wir uns den Karpfen Fallen zu stellen. Das hieß mein Freund tauchte die Uferbereiche ab und schaute nach möglichen Stellen wo sich die Karpfen aufhielten. Als wir ein paar gute Spots ausfindig gemacht hatten, ging die Fallenstelerei los. Je Rute fütterten wir immer nur 10 Boilies um den Hookbaits weit verteilt drum rum, damit die Karpfen intensiv jeden Boilie suchen. Denn wie vorhin schon gesagt in den Sommermonaten ist das Nahrungsaufkommen für die Karpfen im See sehr hoch, und sie haben damit sozusagen die Qual der Wahl was das Futter angeht. Wir hatten anscheint die richtige Taktik ausgewählt den nach nur einer halben Stunde lief die erste Rute ab und wir konnten den ersten 22 Pfund Spiegelkarpfen für uns verbuchen.

Beschreibung: C:\Users\Public\Pictures\Sample Pictures\20082012 Tour mit Eike Ziegelei (1).jpg

Und es lief die restlichen 3 Tage genau so perfekt weiter, wir konnten insgesamt 6 Karpfen noch fangen. Also in den Sommermonaten wo es ziemlich warm ist und das Nahrungsangebot sehr hoch ist, lieber auf wenig Futter setzen aber dafür genauer fischen, das bringt den Erfolg. In diesem Sinne geht raus ans Wasser und nutzt nochmal die letzten Spätsommertage, denn auch im Sommer kann man gut auf unsere Lieblinge Erfolgreich fischen!
Tight Lines
Eike Monzer
Beschreibung: C:\Users\Public\Pictures\Sample Pictures\20082012 Tour mit Eike Ziegelei (21).jpg


Michel von Barany

Michel läßt es krachen! Mehr in Kürze!


Christian Stief

Nach sehr, sehr viel Wasser von oben und zwei Brassen von unten, konnte ich gestern Nacht doch einen kleine Karpfen fangen. Nun wird sich kultiviert und nichts wie ab auf Arbeit!


 

Eike Monzer

Neuer See neues Glück!

Ich war schon seit längerem auf der Suche nach einem Gewässer mit einem Mischbestand von Karpfen und Grasfischen. Nach viel Recherchen und einen Überblick mittels Google Earth bin ich nach einiger Zeit fündig geworden. Und zwar ein recht kleiner Baggersee. Mein Freund hatte da schon ein paarmal gefischt und mir gesagt, dass es dort sogar einen sehr guten Bestand von Karpfen und Grasern gibt, was bei uns hier in der Ecke nur selten der Fall ist. Da dachte ich mir, versuchst du einfach mal dein Glück und machst dort eine Session. Gesagt getan am Freitag fuhr ich los mit meinem Freund Thorsten. Nachdem wir angekommen waren bauten wir unser ganzes Tackle auf, und warfen unsere Montagen auf die ausgesuchten Spots. Wir waren super optimistisch, dass wir einige Karpfen ans Band bekommen würden! Danach saßen wir gemütlich in der Runde und machten uns ein paar Snacks. Auf einmal meldet sich der Bissanzeiger recht schnell und Thorstens linke Rute lief ab, das Ergebnis ein wunderschöner Halbzeiler.

Wir waren vollkommen glücklich überrascht dass nach nicht einmal 2 Stunden der erste Run kommen würde! Wir setzten uns wieder und unterhielten natürlich übers Karpfenangeln, und aßen unsere leckeren Steaks. Die Zeit verging wie im Fluge und es wurde schon langsam dunkel, als wie aus dem nichts an meiner linken Rute zwei kurze Piepser waren,  wusste wir zuvor ja schon, dass es hier auch Graskarpfen gibt und ich wartete nicht lange mit dem Anhieb. Ein hammerharter Drill begann -  wir dachte zuerst, dass es ein sehr großer Karpfen wäre, weil  keine Kopfschläge zu spüren waren, aber wir sollte falsch liegen. Nach einem sehr kampfstarken 20 minütigen Drill hatte wir ihn im Kescher!! Mein aller ersten Graskarpfen. Ein lauter Freudenschrei halte über den See als der Graser im Kescher war. Wir waren überglücklich so einen wunderschönen und kampfstarken Fisch überlistet zu haben. Schnell wogen wir ihn und die Wage sagte: 21 Pfund Graser- Power!!
Beschreibung: C:\Users\Kinder\Desktop\IMGP2235.JPG
Ich brachte die Montage wieder auf den richtigen Spot. Ich fischte ein Crab&Crayfish in 20mm von Dynamite Baits an einem KD-Rig. Um den Hookbait fütterte ich noch 10-15 Boilies. Super Stolz und glücklich gingen wir schlafen. Wir schliefen tief und fest bis auf einmal ein heftiger Vollrun uns aus dem Schlafsack ries. Thorsten hatte den nächsten Karpfen im Drill, dieses Mal war es aber ein echt großer Karpfen der über den ganzen See marschierte, Thorsten gelang es aber nach längeren Drill den Karpfen zu sich zu pumpen. Als ich den Karpfen kescherte und den breiten Nacken und massiven Kopf sah sagte ich zu Thorsten: Der hat über 20 Pfund! Und lächelte ihn dabei an. Nach dem Wiegen waren wir schlauer, und wussten dass es ein massiver 26 Pfünder war.

Nach diesen harten Drill saßen wir zusammen und frühstückten erst einmal. Wir redeten über allesmögliche, als plötzlich meine linke Rute wieder abpfiff, und es war  ein schöner 18 Pfund Spiegelkarpfen der mein Crab&Crayfish  Boilie unbedingt haben wollte.  

Beschreibung: C:\Users\Kinder\Desktop\DSCN1256.JPG

Wir freuten uns natürlich wieder wie Bolle!!
Über den Tag bekam Thorsten noch einen schönen Spiegler und ich hatte noch einen Fallbiss, den ich aber leider nicht verwerten konnte. Am Abend kamen noch ein paar befreundete Karpfenangler und wir ließen den Abend gelassen ausklingen. In der Nacht bekam Thorsten noch einen Vollrun der Extraklasse, aber nach dem Anhieb war der Fisch leider wieder ausgestiegen, denn der Haken war beim Anhieb aufgebogen. Wir vermuteten dass es ein Grasfisch war. Am letzten Morgen um 04:32 Uhr biss noch ein 16 Pfund Spiegelkarpfen. Um 07:00 Uhr fingen wir an einzupacken und fuhren schließlich gegen 9 Uhr zufrieden und voller Freude nach Hause. Es war eine echt tolle Session mit wunderschönen Karpfen,

Beschreibung: G:\DCIM\100NIKON\DSCN1184.JPG    

guten Eindrücken und einer Menge Spaß! 

Tight Lines
Euer Eike
Carp Side Junior Crew 


Mark Forcella

Mark erlebt derzeit eine turbulente Session in Mecklenburg... Alles dazu in kürze!


Eike Monzer

Eike war am Wochenende erfolgreich unterwegs. Der Bericht folgt in kürze!


Meck Pomm wir kommen

Die Eindrücke und das erlebte wirken noch immer. Der eigentlich als Teammeeting geplante
Trip nach McPom droht zu scheitern, da kommt Christian auf die Idee, ob wir nicht an den
Big Carp Lake fahren wollen. Er hat gute Kontakte zur Fischerei Müritz-Plau. Gesagt getan, Freitagmittag geht es los. Christian, mein kleiner Luki und Ich……..

Nach ca. 2h Stunden Fahrt sind wir schon am Ziel im wunderschönen Mecklenburg. Der See liegt kurz hinter der Landesgrenze zu Brandenburg. Ein schöner Waldsee an einer Landstraße liegt vor uns. Der Fischer vor Ort, gegenüber ist ein Forellensee, macht uns das Tor auf und wir fahren auf das abgesperrte Grundstück mit gemähtem Rasen.


 

Luki erkundet sofort die Umgebung und in dieser Zeit machen wir schnell das erste Schlauchboot klar für eine erste Erkundungstour. Nach einer Stunde etwa kommt ein wenig die Ernüchterung. Keine heißen Spots, keine Kanten…..der See ist an der tiefsten Stelle ca. 1m tief!! Und hierüber liegt auch noch ca. 35cm Schlamm. Ansonsten umschließt den See fast komplett ein Schilfgürtel mit ca. 60cm tiefen Wasser davor, einigen härteren Sandstellen vor dem Schilf und mitten im See.


Man kann an zwei Stellen vom Land aus angeln, wobei einer der Bereich an den Auto´s ist und einer eine schöne kleine Insel am Seerand ist. Auf dem gesamten restlichen Uferbereich ist campen natürlich verboten. Aus diesem Grund wurden extra 4 Schwimmponton´s mit einer Holzplattform von ca. 2,50m x 4,00m gebaut. Jeder Ponton hat seinen festen Liegeplatz, jedoch kann man die Ponton´s auch dort hin schleppen wo man möchte, vorrausgesetzt man bringt Sie nach dem angeln wieder an Ihren Platz. Hier möchte ich sagen, für jeden der vor hat dort mal zu angeln….nehmt euch Schrauben und Akkubohrer mit um eure Bivvy´s auf der Holzplattform aufzubauen. Wir hatten dies leider nicht mit. Konnten uns aber mit einigen Hilfsmitteln doch noch helfen.

Wir entscheiden uns für einen Platz der mitten im zweiten Seeteil vor einer Schilfspitze liegt, schleppen zwei Plattformen auf diesen Platz, binden beide aneinander und verankern das Ganze.


Jetzt beginnt die genauere Location. Christian geht in den linken Seeteil und legt 2 Ruten auf relativ hartem Grund vor dem Schilf ab und eine Rute in einem Durchgang zwischen zwei Schilfinseln im See. Ich entscheide mich für einen Uferspot auf der gegenüberliegenden Seeseite direkt vor einem kleinen Baum, und die anderen zwei Ruten vorm Schilf im Durchgang zum vorderen, ersten Seeteil. Die Ruten bestücken wir fast alle mit Pop Up´s oder Half&Half Boilies.

       

Jetzt bauen wir unser schwimmendes Lager auf. Nach einer Weile und etwas rumtüffteln steht dann alles. Christian möchte erst einmal unter freiem Himmel schlafen….Mhh…sollte ein Fehler sein aber dazu später mehr. Nun gibt´s was Leckeres zu essen. So langsam kehrt Ruhe ein auf unserer schwimmenden Unterkunft. Wir genießen noch ein wenig die Ruhe und die Umgebung und begeben uns dann auf die Liegen. Die Ruhe hält genau bis ca. 23.30 Uhr als Regen einsetzt. Ihr erinnert euch! Wer wollte unter freiem Himmel schlafen? Genau….Christian. Also versuchen wir eilig seinen Schirm aufzubauen und zu verankern. Nach kurzem Teamwork steht alles im Trockenen. Dann ist wieder Ruhe. Für eine Stunde!
0.45 Uhr bekomme ich den ersten Biss. Ab ins Boot und dem Fisch entgegen. Nach kurzem Fight gleitet ein Spiegler in den Kescher. Abgesackt und ab auf die Liege. Am nächsten Morgen werden die Foto´s gemacht.

 

Ein wunderschöner, frischer Morgen bricht an. Inmitten wunderschöner Natur erwachen wir. Die Nacht verlief bis auf den einen Fisch ruhig.

Die Fakten ergeben 24 pf bei 84cm.

Die Sonne bricht durch die Bäume hinter uns durch und es wird wunderbar warm.

Der Tag schreitet voran und bei tropischen Temperaturen ist man froh über etwas Schatten. Inmitten der größten Hitze bekommt Christian gegen 13.00 Uhr einen Biss. Kurzer Piep und Swinger hoch. Anhieb, kurzer Kontakt….weg!!! Mist. Die Rute wird sofort wieder abgelegt. Sie kommen doch endlich in den hinteren Seeteil oder sind Sie das schon!?

16.00 Uhr…..meine Rute liegt im Halbkreis auf dem Pod und der Pieper beginnt zu singen. Schnell ab ins Boot. Christian folgt mit Luki im anderen Boot. Wir pumpen uns gemeinsam zum Fisch. Ich merke aber schon, dass etwas nicht stimmt. Die Schnur läuft irgendwo drunter lang. Kurz vor meinem Spot hängt die Schnur nun definitiv fest. Nix geht mehr. Christian startet geistesgegenwärtig eine Befreuungsaktion mit seinem Kescherstab. Er kann nur noch das leere Vorfach retten….der Fisch ist weg. Wir legen auch hier gleich die Rute wieder ab, der Poppi und der Haken sind noch in einwandfreiem Zustand.


Ein traumhafter Tag geht zu Ende. Gut gebräunt starten wir das Abendessen. Leckeres aus der
Pfanne mit Kartoffelsalat. Ein paar Bierchen folgen und irgendwann kommt die sogenannte Bettschwere.

Pünktlich sind die Fische hier….wieder genau 0.45 Uhr läuft eine meiner Ruten an einer der Schilfspitzen ab. Ab ins Boot und zum Fisch. Der Drill ist besser und macht Laune. Irgendwann sehe ich den Fisch und merke, dass es ein Besserer ist. Ein langer Spiegler wird vom Kescher umschlossen. Am Ponton angekommen sacke ich den Fisch gleich ab. Wenig Stress und stockfinster ist es sowieso.

 

 

Ein stark verletzter langer Spiegler mit 28pf und 86cm.

Es ist 02.30 Uhr und Christian wird unsanft geweckt. Eine seiner entfernten und umgelenkten Ruten meldet sich. Er fährt sofort mit dem Boot entgegen. Kurze Zeit später ist er wieder da. Schon wieder verloren. Dies scheint nicht sein Trip zu werden. 06.30 Uhr….es beginnt gerade ein wunderschöner Morgen zu werden bin ich erneut dran. Wieder eine entfernte Rute. Ich versuche vom Ponton zu drillen entscheide mich dann aber doch fürs Boot. Die Schnur läuft wieder an einem Hindernis entlang. Kurz vorm Spot ist erst mal Schluss. Schnur ist fest. Plötzlich tut sich was und Sie ist frei und der Fisch ist auch noch dran. Schnell gekeschert und in der aufgehenden Sonne zurück zum Lager.

Die Fakten ergeben 20 pf bei 76cm.
 

Nach der Fotosession in der aufgehenden Sonne haben wir erst einmal ausgiebig gefrühstückt und dann langsam angefangen zu packen.

Zu bemerken wäre noch, dass mir zwei Mal die scheinbar mächtig vertretenen kleinen Giebel die Haken blockiert haben. Was hätte da noch alles kommen können! Einmal hat sich einer im Rücken gehakt und beim einpacken habe ich nochmals einen Giebel reingeholt der sich nicht zu Schade war für einen 20er Pop Up.

Man merkte, dass wir mitten in der Natur sind. Im Laufe des Wochenendes konnten wir mit Luki Schlangen, Rehe, Karpfen beim sonnen und sogar ein Pärchen Weißkopfadler beobachten.

Micha
Carp Side Crew

 


Traumsession

Von meiner letzten Session kann ich echt sagen, dass es eine wahre Traumsession war.
Warum?
Weil ich drei Hammer-Nächte mit guten Freunden hatte, eine Menge Spaß und wir sehr gut gefangen haben, auch wenn das bei dieser Session nebensächlich war.

Es war Samstagmorgen und mein Wecker schrie mich schon um 7:00 Uhr aus dem Bett. Schnell unter die Dusche, Klamotten gepackt, Facebook gecheckt und schon war es 9:00 Uhr und ich wurde von meinem Kumpel Nico abgeholt. Die zwei anderen Freunde wollten erst zur zweiten Nacht am Wasser erscheinen. Um ca. 9:30 Uhr waren wir am See und fingen langsam an unsere Sachen aufzubauen und die Ruten ins Wasser zu bringen. Da ich mit dem Red Spice Fish an diesem Gewässer sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, fischte ich die Murmeln auf beiden Ruten. Die erste Rute bekam noch einen halben RSF Pop-Up-Dumbel  obendrauf und die zweite einen weißen Floating Cornstop . Ich fütterte eher wenig und fast ausschließlich kleine Partikel und Pellets und nur eine Hand voll Boilies, deshalb sollte der passende Stickmix nicht fehlen.

Nico fing den ersten Fisch der Session um 16 Uhr. Es war ein schöner 12 Pfünder der auf Mais biss und richtig Druck auf sein Geschirr machte. „Guter Anfang!“
Den Rest des Tages verbrachten wir auf unseren Liegen im Zelt, da es draußen sehr stürmisch und daher eher unangenehm war. Trotz des stürmischen Windes war ich froh wieder für längere Zeit am Wasser zu sein und diese eigentliche Ruhe und Freiheit zu genießen die man hier hat. Um ungefähr 23 Uhr zogen wir uns in unsere Zelte zurück. Gerade hatte ich mich in den Schlafsack verkrochen und mich so richtig schön eingekuschelt, da lief eine meiner Ruten ab. Schnell in die bereitstehende Wathose und ab zur Rute. Ich merkte sofort, dass es ein Größerer war.
Nach einem 15 minütigem Drill lag ein massiver 20 Pfund Schuppi auf meiner Matte. Ich freute mich wie ein Schneekönig! Schnell Fotos gemacht und wieder zurück in sein Element mit ihm.
Die Nacht lief es nicht so gut für Nico, er verlor einen Fische und auch für mich lief es am nächsten Morgen nicht prickelnd, denn als ich morgens die Ruten neu machen wollte, fiel mir auf, dass meine Banksticks sehr krass nach rechts verzogen waren und die Montage 50 Meter von meinem Spot lag. „F***!“, rief ich leise! Ich musste wohl vergessen haben den Bissanzeiger wieder anzumachen, als ich die Rute nach dem Schuppi neu machte. Egal, kurz geärgert, aber die Session war noch lang und so legte ich mich wieder hin.
Kurz darauf lief meine Rute wieder ab! Ich schlüpfte in die Wathose und lief zur Rute. Nach 2 Minuten Drill schnellte meine Rute auf einmal ohne Vorwarnung zurück...
Die geliebten Wollhandkrabben, die in diesem Gewässer sehr zahlreich sind, hatten sich anscheinend so an meinem Vorfach zu schaffen gemacht, sodass dieses im Drill riss! „Was soll das? Hatte ich in letzter Zeit nicht genug Pech?“, dachte ich mir und ärgerte mich schwarz. Inzwischen wachte auch Nico endlich auf und ich kotzte mich erstmal so richtig schön bei ihm aus. Ich wechselte das Vorfach und Nico meinte, ich solle eine Rute auf Partikel umstellen, da ich die 3 Läufe auf derselben Rute hatte und die andere Rute leer ausging. Gesagt, getan! Ich fischte zwei Tigernüsse und einen braunen Floating Mais Cornstop. Mit Hilfe des „Salt-Trick“ fütterte ich ganze und gecrushte Tigernüsse im PVA-Stick. Beide Ruten hatte ich jetzt auf einer Kante abgelegt die von 1 Meter auf 2,50 runter ging.
Nach einem stärkenden Frühstück wurden neue Vorfächer gebunden und der übliche Quatsch geredet, den Nico und ich beim fischen immer von uns geben. Glücklicher Weise wurden wir von einem Vollrun an meiner Partikelrute gestört. Doch auch diesen Fisch verlor ich nach kurzer Zeit. Der Grund dafür war eine halbe Tigernuss, die sich selbstständig auf den Haken gezogen hatte, während ich das Vorfach in den PVA- Stick zog.  Danach war meine Laune erstmal auf dem Tiefpunkt und ich zog mich für 2 Stunden zurück.

Im Laufe des Tages kam auch Marvin nach und mit Hilfe von uns waren seine Sachen schnell aufgebaut. Der Tag verlief ruhig und abends wurden die Ruten neu gemacht. Ich entschied mich mein Futter bei einer Rute etwaszu ändern. Ich verblieb beim Stickmix, ummantelte meine Baits aber  mit einem Spicy Liver Liquid, Wasser und dem passendem Stickmix für die Baits.. Der Abend war sehr ruhig, doch das sollte sich gegen 22 Uhr ändern. Vollrun an Nico’s Rute! Dieser Fisch hielt uns wirklich auf Trab, er zog durch all meine Ruten sodass es ein echtes Bissanzeigerkonzert gab. Mit meinen beiden Ruten in der Hand und dem Kescher zwischen den Beinen, freute ich mich für Nico, denn dieser Fisch hatte ordentlich was auf den Rippen. Ich übergab meine Ruten Marvin und kescherte den Fisch. Das erste was ich sagen konnte, als ich den Fisch sah war: „Alter, der hat 30+ Junge!“ Währenddessen tauchte Lennart mit Sack und Pack hinter unseren Zelten auf und begrüßte uns mit den Worten: „Na ihr Mistviecher!“. Gemeinsam wogen wir den Fisch und er hatte tatsächlich genau 30 Pfund. Wir waren gerade fertig damit den Fisch einzusacken, da pfiff auch schon eine meiner Ruten ab! Nach 15 Minuten Drill war ich etwas verwundert als ich den Fisch sah, denn ich habe mit etwas größerem gerechnet. Aber es stellte sich heraus, dass es ein 12 Pfund Wildkarpfen war. Scheiß auf’s Gewicht !
Um 3:00 musste ich wieder hoch, wegen eines Vollruns auf der Boilierute. Ein schicker 15 Pfund Spiegler lag im Kescher. Wir konnten uns nicht überreden Fotos zu machen und ließen ihn sofort frei. Lennart und ich blieben noch etwas wach und durften um 4:15 Marvin seine Rute übergeben, denn er hatte auch einen Run. Fisch im Kescher und schon pfiff auch meine Rute wieder ab. Wir freuten uns über unser Doppelfoto. 20 Pfund für Marvin und 10 Pfund für mich.
Langsam wurde es hell...


Wir machten unsere Ruten in der Dämmerung und legten uns erschöpft nochmal schlafen, sind aber um 9:00 Uhr wieder aufgestanden um die Bilder von den Fischen zu machen. Es wurde immer heißer und die Sonne immer stärker, sodass ich mir meinen ersten Sonnenbrand dieses Jahr holte. Nachmittags erzählte uns ein anderer Karpfenangler, dass es sehr viele tote Karpfen an den Ufern gebe und so bewaffneten Marvin und ich uns mit der Kamera und steppten um den See. Leider fanden wir wirklich 10 tote Karpfen wobei einer locker 20 und der andere 28 Pfund hatte. Als wir zurück ins Camp kamen, waren wir eher traurig und diskutierten darüber, wieso es zu so etwas kommen konnte.
Den Tag verbrachten wir mit Futterzubereitung, Vorfächer binden und fachsimpeln. Den letzten Abend wurden alle Essensreste in die Pfanne gehauen und wir gingen etwas früher schlafen. Am nächsten Morgen erfuhr ich, dass Lennart in der Nacht einen 17 Pfund Spiegler gefangen hatte und somit niemand von uns leer ausging. Am Morgen fing Marvin noch einen wunderschönen 20 Pfund Spiegler und rundete so die Session ab.
Im Großen und Ganzen war es eine wahre Traumsession mit viel Wind, Spaß und Fisch. Eine Session die man so schnell nicht vergisst.


Tight Lines meine Freunde!
Euer Tim-Marvin

Carp Side Junior Crew


Der Erste Fisch 2012

Yes! Es ist Freitag und ich kann endlich wieder ans Wasser! Leider konnte ich erst abends um 20 Uhr am Wasser sein, weil ich noch auf einer Hochzeit war.
Angekommen wartet mein Kumpel schon auf mich. Alles aufgebaut und Spots ausgesucht. Doch wie vorgehen? Ich entschied mich dafür kleine Köder zu fischen und es bei sehr wenig Futter zu belassen und fütterte nur mit einem PVA-Stick. Der PVA-Stick war mit einem Stickmix, gecrushten Baits und 6mm Pellets gefüllt.
Die zweite Rute fischte ich mit einem 14mm Ananas Pop-Up und einem orangenen Plastikmaiskorn am KD-Rig. Der PVA-Stick war mit 6mm Pellets und zerkleinerten Fruity Thrill Baits gefüllt.


Beschreibung: http://2.bp.blogspot.com/-6vDk1WkZfS8/T5qENxqae8I/AAAAAAAAAMs/Gz1tgsOT7VI/s320/album14.jpg

Die Ruten waren draußen und es wurde auch schon dunkel. Mein Kumpel und ich unterhielten uns noch über Gott und die Welt und zogen uns um 23 Uhr in unsere Zelte zurück.
Die Nacht zog ein heftiges Gewitter über unsere Köpfe, mein erstes richtiges Gewitter am Wasser!
Am nächsten Morgen bin ich schon schlecht gelaunt aufgestanden, denn die Nacht gab’ es schon wieder keinen Fisch. Nun gut, es folgte ja noch eine zweite Nacht. Wir machten uns erst mal unser Frühstück fertig und dachten nach wieder wir wieder blank zogen. An den Spots und am Futter kann’s nicht legen. Nach dem Frühstück machten wir unsere Ruten neu. Aufgrund des Gewitters der letzten Nacht kam sehr viel Wasser durch den Einlauf am See, das wollte ich nicht ignorieren und verlagerte meine Rute vor einen Busch der ca. 2m vom Einlauf entfernt war. Am Futter, Ködern oder Rigs hat sich nichts geändert. Ich ging wieder rüber zu meinem Kumpel Nico und guckte zu, wie er seine Ruten neu macht. Und dann endlich! Endlich gab meine Funke den geliebten Dauerton ab. Es war die Rute vorm Busch in Einlaufnähe. Ich schlug an und wollte gleich verhindert, dass der Fisch mir ins Totholz oder in den Busch verschwindet. Es gelang mir und ich hatte freie Bahn! Dieses Gefühl hab ich vermisst. Endlich wieder was am Band!
Ich bekam das Grinsen gar nicht mehr aus meinem Gesicht und als der Kleine über den Kescherrand geleitet überkam mich ein riesiges Glücksgefühl! „Da issaaaa!“, rufe ich.
Nach einer kurzen Fotosession durfte er auch wieder in sein Element und ich hoffte ihn wieder sehen zu können.


Beschreibung: http://3.bp.blogspot.com/-mCkDP_vWSdg/T5qEvHw3R3I/AAAAAAAAAM8/fdBYN2imN_k/s320/574466_289458714468652_100002135773511_634902_1328798372_n.jpg

 

Der Tag verlief ruhig und ich vertrieb mir die Zeit um ein paar Bilder zu machen..
Abends machten wir noch mal alles scharf und erhofften uns noch einen Fisch für Nico. Außer einer Brasse, die auf Nico’s Konnte ging, lief leider nichts mehr, aber das war mir egal, denn ich hab’ endlich meinen ersten Fisch 2012. Ich war kurz vorm Aufgeben und wollte erst wieder losgehen, wenn es wärmer wurde. Zum Glück bin ich doch rausgegangen.
Also Leute, wenn nichts geht, dann gebt nicht auf! Let’s do it!
Ich wünsche euch ein erfolgreiches und schönes 2012.

Euer Tim-Marvin.

Carp Side Junior Crew


Die erste Nacht 2012

Meine Lehrerin erklärte uns die Zinsrechnung, aber ich hatte die ganze Zeit nur die Uhr im Blick. 13 Uhr ! Noch 10 Minuten dann endlich Osterferien. Ich freute mich so auf die erste Nacht 2012.

Zuhause angekommen packte ich das Auto. Endlich ging es los. Marvin mit dem ich immer gemeinsam fische wartete schon am See. Die Fahrt zum See dauerte zwar nur 20 Minuten doch jede Minute kam mir vor wie Stunden. Um 15 Uhr war alles aufgebaut. Das Wetter war seit Wochen schlecht nur regen und nachts Temperaturen von 3 bis 4 Grad. Meine Ruten lagen auf 2.50 Meter und eine auf 5 Meter Wassertiefe. Ich beköderte die Ruten mit einen Snowman aus einen Scoberry Boilie und einen Annanas-dumbelz pop up .

Beschreibung: http://4.bp.blogspot.com/--nOZfJMFN5w/T5g5FfaLmaI/AAAAAAAAAMQ/x3M12ruJLTk/s320/Der+erste+2012.JPG

Ich fütterte pro Rute 2 Hände halbierte Boilies. Dann hieß es warten und auf den ersten Fisch 2012 hoffen. Da bei uns am See die Beißzeit über Tag ist war um 23 Uhr die Hoffnung vorbei. Mein Kumpel Marvin & Ich zogen sich ins Zelt zurück und heizten unsere Bivvys mit unserer Heizung auf :)
Um 3 Uhr Nachts lief meine Rute auf 2.50 Meter Wassertiefe ab. Dann hieß es endlich wieder drillen, ich habe es wirklich vermisst. Ein schöner Spiegler landete im Kescher. Yeeeeees endlich !!!! Es war kein großer Fisch aber es ging mir nicht um das Gewicht. Zufrieden legte ich mich zurück und hoffte dass bei Marvin endlich auch mal einer ablaufen wird. Am Morgen bestückte ich die Ruten neu und warf sie zurück auf die gefütterten Spots. :). .Aber ich vergaß meinen Bissanzeiger anzuschalten. Nach keiner halben Stunde bekam ich den nächsten lauf den aber nur Marvin bemerkte da mein Delkim ja ausgeschaltet war er rief mich und ich drillte meinen nächsten Fisch leider zog der Fisch durch Marvins Schnüre und Verhedderten sich völlig. Dann war der Fisch zum Keschern bereit zirka 50 cm vor den Kescher riss die Schnur. Miiiiiiist !

Beschreibung: http://2.bp.blogspot.com/-FIdyPhVZZsI/T5g5kloSxhI/AAAAAAAAAMY/LLzFwoKFjWE/s320/der+zweite.JPG

Marvin holte seine Ruten rein um unsere Schnüre zu entheddern. Marvin merkte an seiner Rute Wiederstand und dann tauchte vor uns der fisch von mir auf. Ich hatte wieder Hoffnung meinen Fisch doch noch über Marvins Rute zu landen. Aber der fisch befand sich ja schon vorne und der Rest der Schnur noch auf ca. 70 Meter Entfernung lag könnten wir nicht wirklich druck auf den Fisch ausüben. Doch plötzlich ging gar nix mehr, das Blei hat sich am Grund verfangen da wir viele Unterwasserhindernisse im See haben und durch das Gewicht des Fisches das Blei über Grund gezogen wurde gab es auch keine andere Möglichkeit. Fünf Minuten versuchten wir das Blei zu befreien, Marvin wollte die Schnur schon kappen aber ich dachte gar nicht ans Aufgeben. Ich versuchte alles und plötzlich ging die spitze Schlagartig zurück. Ich kurbelte und merkte wieder Schläge. Ich war erleichtert.
Dann konnte ich den Fisch endlich über Marvins Rute landen.

Auf der Matte sahen wir dann das sich bloß mein Leadcore und ein Stück der Schlagschnur um Marvins Schnur verwickelt hat. Aber es hat gehalten. Das war eine Aktion sorry noch mal Marvin du fandest das ja nicht so toll das mein Fisch durch deine Schnüre gezogen ist *lach*

Leider hieß es dann am Abend wieder zusammenpacken. Leider ging Marvin leer aus was schade ist aber hoffentlich klappt es für ihn beim nächsten mal.


Beschreibung: http://2.bp.blogspot.com/-k1N_xRbtcrs/T5g5spSmV0I/AAAAAAAAAMg/MSUwwyKnXgU/s320/Marvin+&+Ich.jpg

Ich wünsche euch viel Erfolg am Wasser.

Euer Lars

-Junior Carp Side Crew-


The First Night Short 2012

Es ist Dienstagnachmittag, Arbeit liegt hinter mir und ich packe gerade das Auto. Fertig....!
Eine Stelle hatte ich mir auch schon ausgesucht. Aber meistens kommt es anders als man denkt! Nach kurzem Telefonat mit Christian beschliessen wir eine kurze Session zusammen zu verbringen. Gesagt getan und ich befinde mich auf der 3/4 stündigen Anfahrt ins Elbland. Die Stelle und die Anfahrt kenne ich noch aus dem vorigen Jahr. Eine traumhafte Location inmitten der Elbwiesen.
Die Fische sind aktiv und scheinen in Fresslaune zu sein. Christian ist auch schon bald nach getaner Arbeit vor Ort und wir legen die Ruten aus.


Beschreibung: http://4.bp.blogspot.com/-xYv-wQ3IFnE/T4bUG2V4rYI/AAAAAAAAALo/fkC7Z0WHAdc/s320/542842_351231871594123_100001219401667_1018583_167587756_n.jpg

Beschreibung: http://3.bp.blogspot.com/-gqB80ylg0tY/T4bUna68x5I/AAAAAAAAAL4/iUTTnQA9U98/s320/531200_351234804927163_100001219401667_1018595_567044447_n.jpg

Mit etwas Futter per Kelle präpariert und es kann losgehen. Wir geniessen gerade ein paar Bier und schon folgen die ersten Bisse und Pieper. Wir starten mit einigen Brassen in den dunklen Abend.
22.00 Uhr.....Lauf auf einer meiner Ruten. Nach kurzem aber heftigen Drill verliere ich den Fisch. Mhhhh.....Haaken aufgebogen! Der war wohl zu schwach für die Elbfische. Neue Runde neues Glück.
1:0 für die Elbkarpfen.
Wir hauen uns hin. 01.00 Uhr...Ich bin gerade kurz wach läuft wieder eine meiner Ruten voll ab. Ein toller, spannender Drill bringt einen wunderschönen ca. 20 pfündigen Elbspiegler zum Vorschein.


Beschreibung: http://1.bp.blogspot.com/-EUuPB2Fl8fk/T4WaWRT72pI/AAAAAAAAALg/CQkNdlLRLJI/s400/DSC04336.JPG

Die weitere Nacht bleibt´s für mich ruhig. Nur Christian ärgert sich die ganze Zeit
mit den Brassen rum bis er am zeitigen Morgen zur Arbeit muss.
Gegen 8.00 Uhr kommt auch meine Zeit und ich fahre direkt zur Arbeit.

MFG
Micha
Carp Side Crew


Frühlingserwachen Teil 2 (Die Sache mit dem Hakenköder)

Endlich war Freitag , die Sachen waren vom letzten Trip noch gepackt, die Stellen wurden über die Woche regelmäßig weiter gefüttert und die Spannung das letzte Wochenende toppen zu können war unbeschreiblich ! Am See angekommen wurde hektisch das Boot beladen und als erstes, wurden die Spots angepeilt um zu schauen ob die Futterrationen vom Vortag , welche ein wenig Üppiger ausvielen, geerntet wurden! Tatsächlich Auf allen 4 Stellen alles Blank! Kein Korn lag mehr am Gewässerboden und die Fische Rammelten wieder wie Wild ins Schilf, als ich mit dem Boot näher kam. Geil schnell zum Platz geeiert Tackle raus, Ruten scharf machen.

Die kurzen Rigs aus der Vergangenen Woche sollten erst mal ausreichen , Haken waren noch nadelscharf aber diesmal entschied ich mich nur mit zwei Tigers zu Fischen , da die leuchtenden Poppis auch ein Magnet für herum streunerndes Federvieh sind! Die Wassertiefen blieben unverändert 50 cm und 1,50m! Gegen halb zehn Abends kam auch Stiefel von der Arbeit direkt zum See. Auch seine Ruten wurden blitzschnell flott gemacht und eine halbe Stunde später stand auch sein Camp. Bis halb 2 in der Früh standen wir noch am Ufer und haben den nervenden krächzenden Flatterhühnern gelauscht, als es nach kurzem Rutencheck in die Koje ging.
Am nächsten Morgen wurde ich leider nur von 2 Tauben geweckt, welche meinten direkt über meinem Zelt miteinander kommunizieren zu müssen! Nach kurzem Update mit Stiefel , welcher auch ruhig geschlafen hatte entschlossen wir uns die Spots nachzuschauen und mussten feststellen das auf allen vier Plätzen nur noch die Hakenköder lagen!!!!! Kurios ?! Es wurde nachgefüttert und am Mittag die stellen aufs Neue kontrolliert.

Schon wieder ist fast alles Futter weg! Seltsam, hatten die Rigs doch letzte Woche so gut funktioniert. Schien es diesmal an den fehlenden Poppis zu liegen? Kurzer Hand, wurden welche Montiert . Neon pink in 10 mm ! Der Nachmittag blieb ruhig bis abends gegen halb elf mein Swinger durchfiel.

Sofort wurde Kontakt aufgenommen und mit dem Boot dem Fisch entgegen gefahren. Eine Menge Kraut kam zum Vorschein und ein kleiner Satzkarpfen mitten drin. Der Rest der Nacht blieb ruhig . Morgens gegen 6 Uhr hatte Stiefel einen Durchfaller, aber leider verabschiedete sich der Fisch kurz danach! 2 Stunden später bei mir das gleiche Spiel....Durchfaller, kurzer Kontakt, Ausgestiegen....! Verdammt was sollte das ? Lag es am Argwohn der Fische oder tatsächlich am Fressverhalten bei der kalten Wassertemperatur? Aber wir hatten letzte und diese Woche jeweils 17 kg Partikel und Boilies verfüttert-Hunger scheinen sie ja zu haben ----!? .Am Nachmittag hatte ich wieder einen Fall Biss, welcher sich diesmal als wunderschöner perfekt gehakter 22 Pfd Spiegler entpuppte. Auch Stiefel war am Abend gegen 21 Uhr mit einem 18 Pfd Schuppi erfolgreich! Der restliche Verlauf der Session sollte uns wieder auf den Boden zurückholen! Bis zum nächsten Vormittag konnten wir keinen weiteren Fischkontakt verbuchen und unsere Hakenköder Lagen unberührt an Ort und Stelle ----Das Futter war natürlich Restlos weg!
Natürlich haben wir einige Vermutungen und werden diese, am kommenden Wochenende umsetzen!

Michel und Stiefel


Frühlingserwachen Teil 1

Pech im Glück

Das Jahr ist noch nicht alt und in den ersten, ernst zu nehmenden Ansitzen konnten Michel und ich noch keine Fische überlisten. Dies sollte sich doch aber bald hoffentlich ändern.

Wir hatten nun Mitte März und die ersten wärmeren Tage und Nächte lagen nun vor uns. Bei einer warmen und sonnigen Wetterprognose zieht es wohl jeden Naturliebhaber ins Freie und wir waren da keine Ausnahme. Entschieden haben wir uns für ein gut bekanntes Gewässer ganz in unserer Nähe, umsäumt von Schilf mit einigen Interessanten Flachwasserbereiche davor. Es war Freitag früh und wir konnten schon bei unserer kurzen Erkundungstour auf dem See einige Fische in geringer Tiefe sichten. Ganz klar das unser Hauptaugenmerk auf diese Bereiche viel und so wurden die Ruten zwischen 0,50 Meter und 1,50 Meter Wassertiefe ausgelegt. Nach dem nun alles erledigt war konnten wir beide den herrlichen Frühlingstag genießen und es uns richtig gut gehen lassen. Gegen Abend kam uns auch noch der Mani besuchen und bei dem ein oder anderem kühlen Blonden wurde viel gefachsimpelt. Ca. 20 Uhr kam es dann zum ersten Kontakt an der linken Rute und der Swinger viel durch. Leider hatte ich kein Fisch gehakt und ich durfte nur einen riesen Krautbatzen 400m durch das Wasser ziehen. Rasch wurde die Rute wieder neu beködert, das Futter fertig gemacht und dann nichts wieder wie raus mit der Montage. Als ich vom Auslegen der Rute zurück kam stand Michel mit meiner anderen Rute in der Hand am Lager. Resultat war ein wunderschöner noch in der Winterfärbung stehender 19 Pfd. Spiegelkarpfen und ich gratulierte Michel zum Nr.01 für 2012. Mani und Michel amüsierten sich köstlich, denn so was Ähnliches ist mir schon im vergangenen Herbst schon einmal passiert. Wir scherzten gemeinsam noch ein wenig und ich sagte noch zu Mani: „ Wenn ich die Rute wieder raus bringe, kannst ja du den nächsten Fisch an meiner anderen Rute drillen “. Wie sollte es auch änderst sein. Ich war auf der Rücktour mit dem Boot und da sah ich auch schon Mani mit meiner anderen Rute in der Hand am drillen. Heraus kam ein Spiegelkarpfen mit glatt 18kg und nun hatte auch Mani seinen Nr. 1.

So ein Pech aber auch, denn ich stand immer noch mit leeren Händen da. Für Gesprächsstoff war für den Abend ja nun gesorgt und so wurde ich Ziel von Gelächter für das ganze restliche Wochenende. Gegen 1 Uhr kam dann wieder ein Biss und ich war diesmal sogar da. Leider konnte ich bloß einen Satzkarpfen fangen und weitere Aktion war auf unseren Spots in dieser Nacht nicht zu verzeichnen. In den Morgenstunden sind auch unsere gefiederten Freunde auf das Futter aufmerksam geworden. Ist natürlich sehr schön wenn die Vögel den Hakenköder auf dem Spot von einer Richtung in die andere spielten und wir die Ruten mehrmals über 400m neue raus bringen durften. Fischaktivität war auf unseren Spods nicht vorhanden. Die Karpfen zogen es lieber vor sich den ganzen Tag direkt ins Schilf zu stellen und sich zu Sonnen. Es war trotzdem ein herrlicher Tag und wieder kamen uns einige Freunde besuchen. Ich brauchte mich nur wenige Meter von meinen Platz entfernen, da ging es schon wieder los. „ Geh ruhig Stiefel, wir bekommen das mit deinen Ruten hin!“ Auch wer als nächstes an meinen Blanks drillen durfte wurde schon unter einander aus diskutiert. Meine Bissanzeiger blieben aber am diesen Samstag still und das sollte sich auch nicht in der Nacht ändern. So schlief ich tief und fest, nur Michel störte mich in der Nacht 2-mal kurzzeitig. Fisch! Fisch! Er wurde aber gleich mit einem dezenten, unmotivierten MMmmmmhhhhhhhh abgespeist, denn im Schlafsack war es nun doch angenehmer als draußen im Kalten. Michel gelang es zwei schöne Schuppenkarpfen zum Landgang zu überreden. Der eine mit 12 und der andere mit 17 Pfd.Danach war erstmals eine ganze Weile Ruhe und erst gegen Mittag bekam Michel den nächsten Lauf! „ Los Stiefel das ist deiner, damit auch einmal einen vernünftigen hast“ sagte er. So übernahm ich seine Rute und nach einer kurzen Drillphase verlor ich den Fisch leider in einem Krautfeld. Es sollte halt nicht sein! In Laufe des Tages änderte sich das Wetter und es wurde zunehmend ungemütlicher und es wurde sogar recht stürmisch! Wie sich das wohl auf die Fische auswirkt? Eine große Karausche hatte es auf jeden Fall nicht gestört, die wollte unbedingt den kleinen Pop Up. Nach einer ruhigen Nacht wurde ich in der Morgendämmerung geweckt und diesmal sollte ich kein Pech haben. Ich freute mich sehr als der 18 Pfd. Schuppman in mein Keschernetz glitt. Viel Zeit blieb uns nicht mehr, denn die Arbeit rufte.

Fortsetzung folgt!

 

Michel und Stiefel