3. April


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Der Wasserstand der Elbe ist nun wieder im normalen Bereich. Die Fische haben sich zurück in den Strom orientiert und die Überflutungsflächen liegen wieder trocken. Die Wassertemperaturen im Fluss sind nun noch zu schwankend, was eine gezielte Vorbereitung sehr schwierig gestaltet. Bis sich die Elbe stabilisiert hat und dauerhaft über der 12 Grad Wassertemperatur liegt, geht es an einen See. Zu dieser Jahreszeit ist die Location und einzelne Kurzsessions der Schlüssel zum Erfolg. Die Fische orientieren sich derzeit viel am Wind sowie dem Vorkommen der natürlichen Nahrung.
Also halten wir nun gezielt Ausschau nach kleinen Buchten und Flachwassergebieten wo sich die Fische jetzt aufhalten könnten. Gerade große Gebieten wo im Sommer viel Kraut und Seerosen wachsen sind nun von den Fischen sehr stark frequentiert. Hier finden sie warmes Wasser und reichliche natürliche Nahrung. Ein solches kleine Gebiet eines großen Baggersees habe ich mir für die nächste Zeit ausgesucht. Bei der Location konnte ich dort viele Weißfischaktivitäten an der Oberfläche sehen und im Schilfbereich schien auch ordentlich Bewegung im letzten Schein der Sonne              vorzugehen. Das Fischen ist etwas schwer da das Ufer deutlich schlecht begehbar ist, da das Wasser            jedoch nur 1,20 m hat, kann ich die Montagen wie auch im Hochwasser, an die Stelle laufen. Ein weiterer Vorteil an solchen Stellen ist zudem, dass viele Angler den hohen Aufwand meiden und lieber an alt bewehrte, bequemen Stellen sitzen bleiben.
Die Vorbereitung der Stelle fällt recht kurz aus, da es bei dieser Taktik darum geht die Fische zu finden und diese nicht an eine Stelle heran zu füttern. Daher verteile nach der Location nur zwei, drei Hände Futter entlang der Schilfkante und dem Bereich wo langsam die ersten Seerosen hochkommen. Besonders wichtig ist jedoch die Zusammensetzung des Futters. Hier sollten wir auf die Situation am Wasser und der Wassertemperatur eingehen. Das betrifft neben der Größe auch besonders die Zusammensetzung, Inhaltsstoffe und Größe. Fangen wir bei der Größe an, im Frühjahr fressen die Karpfen kleine Wasserschnecken, Würmer und stöbern das Schilf durch. Daher sollten wir uns bei der Größe des Futters diesen anzupassen und setzten somit auf einen Partikel Mix mit Boilies in 15mm. Die Inhaltsstoffe sollten so sein, dass diese schnell ihre Lockwirkung bei kaltem Wasser erzielen können und eine hohe Attraktivität erzielen.
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Die Montagen werden so sensibel wie möglich gehalten mit einem 15lb sehr weichem Vorfachmaterial und wir fischen mit durchhängenden Schnüren um patrouillierende Fische nicht aufzuschrecken. Soweit der Plan, los mit der Umsetzung.
18 Uhr schon als ich am See ankommen, nun aber schnell und raus mit den Ruten. Langsam bewege ich mich in der Wathose entlang am Schilf, einzelne Fische schießen vor mir los… Ich lege die Montagen direkt vor dem Schilf ab und die Spannung steigt. Der Abend schwindet und ich ziehe mich unter meinen Brolly zurück… Endlich um 2 Uhr Dauerton! Was ein Lauf… Ich übe starken Druck aus und der Fisch kommt mit, zwischenzeitlich überlege ich, ob noch ein Fisch dran ist weil ich keine Bewegungen mehr spüre. Dann 10m vor mir, wieder eine kleine Flucht. Plötzlich durchbricht ein großer Schwall die glatte Wasseroberfläche. Dann spüre ich die erste richtig harte Flucht und spüre ein enormes Gewicht. Was passiert hier gerade… Schießt mir durch den Kopf. 15 min später will der Fisch immer noch nicht in den Kescher… weitere Minuten vergehen und endlich gibt der Fisch auf. Ich lasse extra die Kopflampe aus um den Fisch nicht vor dem Kescher zu erschrecken. Er ist im Netz… Ich zittere… ich trau mich gar nicht in den Kescher zu gucken… Ich habe das Netz und leuchte rein… Mein Blick erstarrt als ich das breite Kreuz und die Ausmaße des Schuppis sehe. Ich stehe minutenlang da und starre in den Kescher… Was für ein Moment, was ein Glück, was für ein erster Fisch aus dem See. Ich rolle das Netz zusammen um den Fisch auf die Matte zubringen. Erster Anlauf mit dem hochheben bestätigt meinen Verdacht… Es tut weh und ist schwer als ob da jemand unten festhält. Jetzt aber los hoch damit, auf der Matte sehe ich die wahren Ausmaße dieses Ausnahme Fisches… Gewichte sind mir egal, daher will ich auch nicht die genauen Kilos wissen. Es reicht mir schon zu wissen, dass ich bislang diese Ausmaße lange nicht mehr hatte… Gegen meiner Art, habe ich den Fisch erstmal in den Sling im Wasser ruhen lassen damit er sich etwas erholen kann, denn so ein großer Fisch ist nicht mal ebbend selber fotografiert und die Sicherheit geht schlussendlich vor.
Völlig euphorisiert laufe ich die Rute wieder an ihren Platz, es ist schon etwas komisch durch die tiefe Nacht in brusttiefem Wasser zu gehen. Aber egal, Hauptsache geiler Spot und Hammer Fische. Wieder zurück am Brolly freue ich mich tierisch und komme nicht mehr in den Schlaf… gegen 3 Uhr dann wieder biss, dieses Mal vor meinen Füßen. Schnell harter Drill, schöner Spiegler. Ich bin happy.
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Diese Rute liegt schnell wieder, da der Platz nur 10m seitlich von mir ist. Durch Zufall habe ich beim langgehen den komplett harten Boden gespürt und sofort eine Rute drauf abgelegt.
Langsam kommt die Müdigkeit und ich hau mich hin. Gegen 3 Uhr dann erneut Fallbiss. Wieder die dichte Rute, wieder ein schöner Drill im Uferbereich.
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Es läuft super, durch die ganzen Aktionen vergesse ich die Zeit und den Schlaf. Weiter geht es um 5 Uhr mit dem nächsten Lauf. Wieder ein Fisch der gleichen Gewichtsklasse wie die Fische davor, nur leider steigt dieser kurz vor dem Kescher aus…
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Es wird hell und die Schwäne finden meinen Futterplatz am Schilf auch interessant. Um auf Nummer sicher zugehen, hole ich die Rute rein und werfe sie auch vor meine Füße. Ein paar Tigernüsse drüber und fertig. 30 min später läuft die Rute ab. Hammer, ich wollte gerade schon anfangen einzupacken, dann das. Ein schöner Drill, ein noch schönerer Fisch.
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Langsam ist jetzt auch die Zeit gekommen alles für meinen nächtlichen fang vorzubereiten. Große Matte, Kameras auf die Stative, viel Wasser damit ich alles da habe und ich mich nur um den Fisch kümmern kann. Das sollte bei jedem immer im Mittelpunkt stehen. Dann der Moment… Ich habe den Fisch das erste Mal in die Kamera, was ein alter und Massiver Fisch. Er ist nicht sonderlich lang, aber massiv und schwer. Der Selbstauslöser tut was er kann und ich genieße den Moment in vollen Zügen…

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30.03

Dicke Nebelschwaden ziehen über die Wasserfläche des weichenden Hochwassers. Jetzt fehlen fast 2m im Vergleich zu den letzten Tagen. Das ist leider immer das Zeichen, dass auch die Fische wieder mit dem Wasser ziehen und sich langsam wieder Richtung Fluss bewegen. Die Ruten beködere ich wieder schnell mit den wash out Pop Ups und verteile das Futter auf dem Spot. Gespannt beobachte ich die Brassen die auf dem Platz rollen. Irgendwo muss doch noch ein Karpfen rumschwimmen…



Dann der erste Fallbiss und aus dem vermeintlich kleinen Biss wird ein harter Kampf. Der Fisch zieht ruhig und stetig seine Bahnen. Die Rute arbeitet perfekt und fängt die Schläge und Fluchten souverän ab. Endlich kommt der fisch in meine Richtung… Ein breiter Rücken durchbricht die Oberfläche und verschwindet wieder mit kreischender Bremse. Mir ist nun klar dass es sich um einen großen Fisch handelt und ich werde nervös. Die Angst Fehler machen zu können, lässt ich hochkonzentriert werden und alles um mich herum vergessen. Jetzt zählt nur noch der der Drill. Ich genieße den Moment, blicke kurz um mich und sehe wie die Sonne dem Nebel einem einmaligen Schein gibt. Wow… was für ein Moment… Dann ist es endlich soweit und im Schein der Morgensonne schiebe ich den Kescher unter den mächtigen Fisch…




Was für ein Moment, was für ein Abschluss…


26.03



Die Suche nachdem Gold im Strom geht weiter. Der Schlüssel zum Erfolg liegt eindeutig im Time, dort zu wo sich die Fische gerade aufhalten. Doch wie findet man diese in einem fast endlos scheinen enden Gewässer wie der Elbe bei Hochwasser… Ganz einfach, mit einer gründlichen Location und der gründlichen Vorbereitung. Die Location steht an oberster Stelle. Gezielt suchen wir die Stellen ab, welche für die Fische interessant sein könnten. Nur was kann interessant für die Fische sein… Versetzten wir uns mal in die Lage der Karpfen. Sie brauchen bei Hochwasser den Schutz vor der harten Strömung, einen Platz mit hohen Wassertemperaturen wo sie dennoch viel Nahrung finden ohne wenig Energie zu verbrauchen. Versuchen wir so die Fische zu verstehen, können wir bestimmt Bereiche in einem Fluss favorisieren wie z.B. flache Außenkurven wo schnell das Uferbereich überspült wird, alte Hafenbecken mit flachen Endbereichen, Einmündungen oder Altarme. Alle diese Bereiche können zu bestimmten Zeiten wahre Sternstunden Produktzieren. Wir suchen nun mit dem Auto oder per Fuß solche Bereiche gezielt auf und beobachten das Wasser. Können wir Aktivitäten von Fischen wie Brassen ausmachen, beginnen wir sofort mit etwas Futter und am nächsten Tag gleich mit der ersten Kurzsession. Können wir bereits Brassen oder die ersten Karpfen fangen, erhöhen wir das Futter. Diese Methode wenden wir am besten an 3 Stellen parallel an um die Fische schnell zu finden. Ihr merkt schon, das ist sehr aufwendig, aber die beste Methode die Fische zu finden um wahre Sternstunden erleben zu können.
Das Futter sollte klein gehalten werden um möglichst viel Weißfisch mit anzulocken, gerade Brassen stützen sich sofort und gern auf einen Partikel Mix. Mit Boilies können wir ruhig sparen, da diese erst zum Einsatz kommen, wenn der Platz richtig angenommen wurde und wir die Brassen wieder etwas loswerden wollen.
Zur Session



Es ist also wieder um 5 Uhr als der Wecker wieder klingelt, die letzte Schicht aus Arbeit war wieder endlos lang und der Schlaf viel zu kurz. Ein Blick aus dem Fenster und der klare Himmel kündigt wieder einen absoluten tramhaften Sonnenaufgang an, also rein ins Auto und ab an die Elbe. Dort schnell das Tackle raus aus dem Kofferraum, rein in die Wathose und los Richtung Sopd. Noch ist das Wasser sehr hoch, nur fällt es stündlich und die Frage stellt sich jeden Tag wie lange die Fische hier wohl noch sein wird. Die erste Rute landet schnell auf dem Übergang vom Flachwasser zum tieferen Wasser, die zweite Rute in einem ähnlichen Bereich. Das Futter landet auf dem Platz und das Warten beginnt. Mit offenen Augen stehe ich am Rand und beobachte genau das Wasser, keine großen Aktivitäten kann ich ausmachen, als plötzlich der Hänger komplett durchfällt. Gegen Druck und ich spüre eine harte Gegenwehr, endlich ein Fisch und schnell gewinne ich die Kontrollen über den Fisch. Er kämpft hart vor mir, doch muss es sich schnell ergeben. Der erste Fisch und gerade mal 1 Stunde am Wasser…


Schnell wieder rein mit der Rute. Ich kann an einer anderen Stelle Fisch ausmachen, Daher hole ich die rechte Rute rein und werfe die Fische gezielt mit etwas Futter an. Erst das Futter, dann die Montage um die fische nicht gleich mit einem Bleich zu verscheuchen. Der Platzwechsel funktioniert und 15 min später läuft die Rute wieder ab. Wow, was ein Druck auf der Rute, dieser Fisch ist größer, dass merke ich sofort. Es macht so Spaß diese kampfstarken Schuppis aus der Elbe zu drillen, einfach nicht zu vergleichen…



Wow, was für ein Fisch… Aber weiter geht es. Die Sonne scheint jetzt richtig und der nächste Fisch läuft ab… Der Drill zieht sich etwas doch dann kommt der nächste Fisch auf die Abhakmatte, was ein Gefühl…



Ein Hammer Gefühl wenn sich die ganze Arbeit gelohnt hat… Das frühe Aufstehen und die Eendlos scheinende Location… Verdammt der nächste Run holt mich aus den Gedanken…!


Was ein Fisch, deutlich über 15 Kg und ein atemberaubender Kampf. Das ist Fischen, das sind Momente auf die man ewig hinarbeitet. Piiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeppppppppppppppppp


Der nächste Fisch auf der Matte… Nummer 5 und ich muss langsam schon einpacken, weil die Arbeit wieder ruft… Doch es sollte noch ein Lauf folgen…


Was ein Start in diese Woche… Unbeschreiblich… Mal sehen wie es morgen weitergeht ….


21.03


Diese ständigen Temperatur- und Witterungsschwankungen sind langsam echt lästig. Nach einen paar Tagen Sonne ist die Wassertemperatur schnell in Flachwasserzonen in den zweistelligen Bereich, doch kommt dann immer wieder eine Tiefdruckwetterlage mit Regen und die Wassertemperaturen fallen sofort wieder. Dies ist im See durchaus spürbar, doch was macht das Ganze in einem Fluss aus? Sehr viel, da nach reichlich Niederschlägen die Pegelstände sofort wieder steigen und kaltes Wasser den Fluss hinunterkommt. Zurzeit variieren die Pegelstände in der Elbe so stark, dass man kaum die Fische im Hochwasser finden kann. Hat man diese einmal gefunden, fällt das Wasser wieder extrem und die Fische sind wieder verschwunden. In den letzten beiden Wochen hatten wir so Wasserstandschwankungen um die 2 Meter. Daher ist die Location eine tägliche Arbeit geworden denn, wenn man die Fische gefunden hat, muss man sofort reagieren. So war es auch an diesem Tag. Gestern konnte ich bei der Location deutliche Anzeichen von Fischen erkennen, also schnell rein mit dem Futter. Ich konnte es kaum erwarten endlich an der Stelle die Montagen zu platzieren, daher legte ich mir die Zeit von 5 Uhr bis 12 Uhr.
Im dunklen konnte ich schnell die am Vortag eingeclipten Ruten auf die vorbereitete Weite werfen. Was für ein Wahnsinnsgefühl wieder mitten im Hochwasser mag den Bäumen zu stehen und sich durch den Unterwasser Dschungel aus Sträuchern und Schilf zu kämpfen. Doch mit welchem Futter gehe ich am besten vor… Ganz klar ich benötige ein Futter was eine hohe Lockwirkung ausweist und schnell bei kaltem Wasser seine Attraktivität entfalten kann. Daher viel meine Wahl schnell auf unseren fertigen Mix Spod & Bag Mix, Hanf, Minipellets und Mais zusammen mit dem CLS Liquid.


 

Um halb 6 Uhr liegen die Ruten perfekt und das Warten kann beginnen, doch nicht lange! Im leichten Regen läuft sofort die Rute ab… Eine wilde Achterbahn beginnt doch ich kann den Fisch schnell ermüden und dieser kommt in meine Richtung. Endlich, der erste Elbfisch in meinem 15. Elb-Jahr!



Was für ein Gefühl. Völlig Happy sitze ich in meinem Stuhl. Ein sensationelles Gefühl, einen Fisch so erarbeitet zu haben… Die Zeit vergeht und eine Brasse nach der nächsten rutscht über meine Aqua Abhakmatte. Ein Regengeiet jagt das nächste zusammen mit ständigem Windwechsel. Langsam sind die Sachen Nass und eine unangenehme Kälte macht sich breit.
Da fällt jedoch der Swinger schon wieder in die Tiefe… An die Rute und los… Doch was ist das für eine Gegenwehr… Oh das ist doch ein Karpfen! Schnell jagt dieser an die Wasseroberfläche und wieder zurück in die Tiefe. Langsam kommt dieser jedoch auf mich zu und ich kann schnell einen wunderschönen Spiegler landen. Was für ein Gefühl!!!!



Da sind echt alle Größen egal. Es zählt der Moment.
Leider ist der Moment auch schon gekommen das ich meine Ruten wieder zusammen packen muss… Die nächsten Tage soll das Wasser wieder um fast 2 m steigen. Das heißt also wieder eine neue Location, eine neue Herausforderung…


22. November
Der Winter Part 1


Der erste Schnee fällt, die Luft wird deutlich kälter und der Wind friert einem das Gesicht ein. Da ist er nun doch also, ob er lange bleibt werden wir noch sehen. Dennoch müssen wir uns nun langsam umstellen. Durch die milden Temperaturen im November sind die Wassertemperaturen noch hoch, daher ist der richtige Winter noch etwas fern. Dennoch reagieren die Fische nun doch schon merklich auf die sich verändernden Bedingungen. Auflandiger Wind, kann jetzt deutlich schädlicher sein, ein Hochdruckgebiet mit Sonnenschein deutlich produktiver sein.

Doch machen wir uns ans Wasser. In der jetzigen Witterung sind die Fisch noch recht aktiv, daher können kurze Sessions den Erfolg bringen.
Kleine Köder mit hoher Lockwirkung und Aktraktivität am Spod ist nun gefragt.


Die Zeit vergeht, und in der ersten dunklen Stunde, geht die Taktik dennoch auf und der Bissanzeiger heulet auf. Ein kräftiger Kamp und der erste Fisch im Schneetreiben liegt auf der Matte.


Da morgen der Alltag wieder deutlich früher losgeht, muss ich den Angelplatz leider schon verlassen.


19. November

New Video Live Blog!

Willkommen zum Live Blog Part 2 - 2015.
Es ist wieder einige Zeit vergangen. Hier seht Ihr nun meine Erlebnisse der letzten Monate.

Video Live Blog Part 2 - 2015


19. November
Der goldene Herbst – Part 4

Der milde Herbst lässt die Wassertemperaturen nur langsam fallen, die Reaktion der Fisch ist  ganz klar, sie fressen noch sehr aktiv und reagieren schnell auf Futterplätze. Somit sind wir immer noch die der besten Zeit, um den einen oder anderen Herbstbullen auf die Matte zu legen. Die Tage werden immer kürzer und umso häufiger liegen die Ankunftszeiten am Wasser in den dunklen Stunden. Daher ist Eile geboten, um dennoch die Plätze bei Tageslicht zu erreichen. Um schneller und bequemer an den Platz zu bekommen, eignen sich Trollys am besten. Gerade der Carp Spirit Monster Trolly ist ein wahres Platzwunder.


Am Platz angekommen muss alles schnell gehen und die Ruten müssen an Ihre Plätze. Zu dieser Jahreszeit schadet es nicht, zusätzliche Lockwirkung an den Haken zu bekommen. Daher kommen neben PVA Bags auch einen Ummantelung des Bleis durch Amino Paste zum Einsatz.


Schnell liege die Montagen an den Plätzen. Der Spod an sich ist eine langgezogene Kante, am der sich noch Krautgebiete befinden. Also eine ideale Fressroute für die Karpfen.
Die Nacht kommt so schnell wie der Tag geht… Der Mond lässt seinen Schein auf das Wassert fallen und versetzt die Ruten in einen einmaligen Schein. Die Stunden vergehen und endlich um kurz nach 21 Uhr der erste zaghafte Lauf! Der Drill geht los, der Fisch flüchtet in ein Krautfeld. Schnell gehen ich mit der Wathose hinterher… Der Druck auf die XS1 wird stärker und der Fisch löst sich endlich aus dem Kraut. Jetzt schießt er ins Freiwasser und ich kann ihn langsam und sachte ausdrillen.


Der erste Fisch… Hammer… Zu dieser Jahreszeit fängt man schon langsam an, jeden Drill doppelt zu genießen, da jeder Fisch der letzte für dieses Jahr sein könnte.
Die Nacht vergeht ohne jede weitere Aktion. Dann um 8:30 Uhr endlich wieder ein Lauf auf den The Source Pop Up. Dieses Mal geht der Fisch direkt ins Freiwasser und lässt mich den Drill in vollen Zügen genießen! Die Sonne kommt gerade raus, während ich den Fisch drille… Was für ein Gefühl… Bis zu Letzt gibt der Fisch richtig Gas!


Was für ein schöner Abschluss einer schnellen Session!


25. Oktober
Der goldene Herbst – Part 3

Sonnenstrahlen lassen die goldenen Blätter leuchten und wir stehen am gepackten Auto. Die Vorfreude auf die Session ist riesig und die Spannung umso Größer, da es an einen anderen Abschnitt des Altarms geht. Jetzt schnell das Tackle an den Platz und los geht es…


Die Stimmung vor der ersten Nacht ist immer etwas ganz besonders und kann einfach nicht beschriebe werden. Es sollte aber dieses Mal etwas anders werden und daher setzten wir beidem Futter auch auf PVA und gecrushte Baits. Die Ruten platzieren wir entlang einer Kante.


Nachdem wir es uns gemütlich gemacht haben, bricht auch schon die erste Nacht rein. Mit der Nacht folgt auch bereits der erste Lauf! Nach langem Drill im Kraut, liegt nun der erste Fisch auf der Matte.

Einfach super. Die Stunden verfliegen und kein weiterer Biss folgt. Erst am Morgen melden sich die Ruten wieder und nach schönem Drill können wir die nächsten beiden Fische in den Händen halten. Da Hannes auch wieder dabei ist, entsteht ein schönes Doppelbild…


Der Tag verfliegt förmlich an uns. Gegen Mittag meldet sich ein Fisch, jedoch geht dieser auch gleich wieder verloren… Jetzt schauen wir optimistisch in die nächsten Stunden. Doch bis zur Nach tut sich nichts weiter. Dann kommen aber die Fische. Nach drei Läufen zu den unterschiedlichen Zeiten, ist nun aber auch die letzte Nacht wieder vorbei…
Hier habt Ihr die Impressionen der Session…







16. Oktober
Der Goldene Herbst - Part 2

Da die erste Nacht an diesem Spot bereits so erfolgreich war, machten wir uns wieder auf zum Platz. Mit vereinten Kräften, ist unser Plan, einen größeren Bereich abzudecken um noch besser die Fische finden zu können. Bei leichtem Nieselregen bauen wir das Camp auf und platzieren die Ruten. Die Nacht kommt nun immer schneller und die Tage werden merklich kürzer. Die Außentemperaturen Pegeln sich bei 5 Grad ein und die Wassertemperatur fallen Richtung 12 Grad.
Als die Ruten liegen genießen wir den Abend bei einem Apfel Tee mit etwas Amaretto.  Gegen 21 Uhr dann plötzlich der erste Lauf. Schnell fahren wir zusammen zum Fisch. Wahnsinn wie die Fische den Platz angenommen haben. Der Drill geht recht schnell und ein schöner Schuppi landet im Kescher. Was ein Start wieder…


Schnell wieder mit der Rute auf den Spod und aufwärmen. Dann gegen 0 Uhr ein Lauf bei Kanter. Der Fisch gibt Gas und wir müssen uns beeilen das wir zum Platz kommen. Die Fluchten lassen die Rute richtig arbeiten. 2,75lbs unter Belastung macht einfach Spaß… Dann kommt in weiterer Schuppi zum Vorschein. 


Jetzt sind auch wieder die größeren Burschen am Platz.
Gegen 3 Uhr dann wieder ein Lauf bei Kanter. Ein langer Drill und ein prächtiger Fisch liegt in der Carp Spirit Matte


Weiter geht die Nacht mit einer Brasse… Bei Sonnenaufgang hole ich die Ruten rein und lasse Kanter zurück am See. Leider muss ich zur Arbeit und kann nicht bleiben.
Am Arbeitsplatz erreicht mit die Nachricht von einem weiteren Fisch. Die Fische scheinen nun voll auf dem Platz zu stehen.
Als ich abends ankomme heißt es schnell wieder die Ruten raus und durch, durch den Regen.
Pünktlich um 21 Uhr geht es wieder los und ein weiterer dicker landet auf der Matte.


Ein weiterer Biss kommt auf meiner Rute, nur leider verabschiedet sich das Vorfach. Zum Abschluss kommt gegen 5 Uhr ein besonders schöner Fisch auf Kanter seiner Rute. Hammer Fisch nach kräftigem Drill…


Leider vergeht die Session zu schnell und es heißt wieder zurück in die Heimat…


10. Oktober
Der goldene Herbst – Part 1


Lange freut man sich auf das bunte Laub, den ersten Herbststürmen und die kühlen Nächte, welche die Wassertemperatur sinken lassen. In diesem Jahr geht es wieder aufs Neue an einen Teilstück eines Altarms. Der Aufwand lässt mich jedes Mal erneut aufstöhnen, da der Platz von einigen Raubfischanglern frequentiert ist, kann ich nur in der Dunkelheit mit der Vorbereitung starten. Also fahre ich nun alle 2 Tage abends mit dem Boot zu meiner Stelle. Ich hoffe jedoch, dass sich der Aufwand wieder lohnen wird. Die erste Session steht nun an und ich bin so gespannt, ob sich die Vorbereitung gelohnt hat und der Platz angenommen wurde.

Die Ruten rudere ich schnell in der Dunkelheit auf den Spod. Es handelt sich um eine Vertiefung von 8 Meter welche ich auf einer Strecke von rund 20 Meter unter Futter halte. Völlig gespannt sitze ich nun auf meiner Liege und lausche der Nacht. Völlige Stille bis urplötzlich gegen 20 Uhr der Bissanzeiger schreit. Schnell ins Boot und zum Fisch. Der Drill zieht sich da der Fisch nicht unbedingt vor hat an die Oberfläche zu kommen. Die Rute biegt sich, er zieht langsam seine Bahnen. Dann endlich kommt er das erste Mal an die Oberfläche. Ich kann kurz einen massiven Spiegeler erkennen, ehe dieser meine Ultegra wieder zum Heulen bringt. Langsam ergibt er sich aber dem Druck und ich kann meinen ersten Fisch landen. Wahnsinn und was für ein Einstand…


Wow… Völlig geflasht bringe ich die Rute wieder auf den Platz. Ich sitze nun noch lange und freue mich, dass meine Stelle scheinbar angenommen wurde. Plötzlich der nächste Lauf auf der Rute. Die Fische scheinen völlig auf dem Spod zu stehen. Wieder schnell zum Fisch und gegen halten.
Der Fisch kommt schnell an die Oberfläche und weiß scheinbar gar nicht, was mit ihm passiert…


Hammer… Der 2. Fisch bereits und es ist noch nicht mal 23 Uhr. Der Nachtfrost setzt nun schon langsam ein, als ich mich zum Schlafen verkrieche…
Gegen 4 Uhr dann erneuter Alarm an der Rute. Schnell aus dem Schlafsack ins Boot und zum Fisch… Dieser zieht nun stetig Schnur von der Rolle und bleibt in der Tiefe. Stück für Stück kommt er an die Oberfläche. Ein Schuppi…. Super schön und einfach zum Genießen dieser Drill…


Was für ein schöner Fisch….
Der Tag naht nun langsam und es ist Zeit den Angelplatz zu verlassen und an den Arbeitsplatz zu fahren…


5. Oktober

Man wie ist nur die Zeit hin. Ebbend war es noch Sommer, nun bricht schon der Herbst über uns herein. Die Gewässer kühlen sich bereits langsam ab und die Zeit der Guidings endet nun langsam. Grund genug, dass ich der Elbe mal wieder einen Besuch abstatte.
Gegen Mittag breche ich bei schönsten Herbstwetter auf an den Strom. Der Platz an sich steht nun schon seit einer Weile unter Futter und ich kann es kaum erwarten die Ruten rein zubekommen. Zu lange war schon wieder die Zeit, als nicht wirklich was Beißen wollte. Bestückt mit den Dynamite Pop Ups in 10mm sollen nun zum Herbst die Ruten klingen. Der Tag an sich vergeht schon wieder wie im Flug, keine Aktivitäten… Nicht mal ne Bresser schaut aus diesem Flachwasser raus. Gegen 18 Uhr dann plötzlich Vollrun auf der linken Rute! Der Fisch geht sofort in die Strömung und will erstmal nicht in die Buhne zurückkommen. Langsam erhöhe ich den Druck und er kommt in meine Richtung. Weitere kurze Fluchten, dann ist es soweit und ich kann den ersten Fisch der Session landen.

Weiter vergehen die Stunden und ich lasse mir mein Rumpsteak schmecken. Ach es geht doch nichts über Essen am Wasser…
Kurz nach Einbruch der Dunkelheit meldet sich nun wieder meine linke Rute mit einem Lauf. Dieser Fisch versucht stromaufwärts die Flucht zu ergreifen, doch kann ich diesen dadurch schnell in meine Nähe holen. Vor dem Kescher versucht er sich nochmals in die Strömung zu retten, doch die XS1 lässt ihm keine Chance.

Im Kescher überrascht mich ein völlig makelloser Schuppi.
Die weitere Nacht bleibt ruhig und am nächsten Morgen beginnt nun leider wieder das lässige einpacken. Doch die Abwechslung lässt nicht lange auf sich warten, da mir ein weiterer Fisch meinen Köder gefunden hat…

Nach dieser schönen Session verlasse ich nun die Elbe und widme mich weiter den Kanälen und Altarmen…


22. August


Die Stelle steht nun länger unter Futter und nach dem erfolgreichen Start an diesem See, ging es nun wieder für eine Nacht los. Die Temperaturen sind deutlich über 30 Grad und in dem dichten Schilf fühlt es sich an wie im Urwald. Mit dem Boot bringe ich die Ruten wieder schnell auf die vorbereiteten Plätze. Also Köder setze ich wieder den Hookbait The Source ein. Dieser Köder hat eine hohe Attraktivität und ich konnte bereits einige Fische auf diese Köder fangen.
Die Nacht bricht schnell herein und am Platz stellen sich die ersten Weißfischaktionen ein. Hin und wieder mal ein kurzer Piep, das war es aber. Kaput von der Arbeit falle ich auf die Liege und lausche den plätschern von einem Spod. Bis 6 Uhr ist Stille dann endlich ein schöner Lauf. Nach kurzem Drill mit dem Schlauchboot liegt ein weiterer schöner Schuppi vor mir. So kann man doch super in den Arbeitsalltag starten.


19. August


Endlich ist die Abkühlung und der ersehnte Regen in Sicht welcher nun wieder richtig Bewegung in die Gewässer bringt. Die Pegelstände sind vielerorts deutlich im Keller und die Fische ziehen sich immer weiter zurück und fressen deutlich verhaltener. Doch durch den Regen und Wind, welcher wieder richtig Sauerstoff ins Wasserbringt, beginnen die Fische wieder zu fressen. Daher bin ich wieder zurück an meinem kleinen Seerosenfeld was ich die letzten Tage nun schon unter Futter gehalten habe. 
20:30 Uhr durch die dicke Wolkenschicht bricht Stück für Stück der klare Himmel durch, als ich am Platz ankomme. Es sind schon ein paar Angler am Gewässer, welche den Wetterumbruch ebenfalls nicht zu Hause erleben wollen. Ich entscheide mich, auf Zelt oder Schirm ganz zu verzichten, da die Luft nach dem Regen so frisch und rein erscheint. Zudem ist auch ein weiterer Regenmehr angesagt. Für solche Open Air Nächte im Spätsommer benötigt man jedoch einen Schafsack mit einer Wasserabweisenden Oberfläche, da die Nächte eine hohe Luftfeuchtigkeit haben. Daher habe ich mich schon gefreut, meinen neuen Carp Spirit Sleeping Bad Deluxe 4 Seasons sowie die die Liege Bed Level Chair auszuprobieren.


Eindeutig ist, dass in einem Zelt jeder Schlafsack und jede Liege funktioniert, jedoch unter freiem Himmel bei hoher Luftfeuchte sehen viele Schlafsäcke dann schon alt aus. Der Komfort der Liege und dem Schlafsack ist sehr komfortabel und ich freute mich schon auf die Nacht…Obwohl ich nicht vorhatte, die ganze Nacht zu liegen, da ich auf Aktion hoffte…
21:30 Uhr die Ruten liegen an Ihren Plätzen, die No Stress Matt wartet auf Ihren Einsatz. Ich lehne mich zurück und genieße die Abendstimmung unter dem freien Himmel…
22:15 Uhr plötzlich ein Dauerton… Wow, der Fisch konnte dem The Source nicht wiederstehen und zieht ins Freiwasser. Ich folge mit meinem kleinen Boot. Meter um Meter nähre ich mich dem Fisch, der an der Oberfläche seine Weller hinterlässt. Endlich über dem Fisch, mache ich Druck damit der Fisch von den Hindernissen am Grund weg kommt.  Plötzlich sehe ich mein Gegenüber und kann es kaum glauben… Ich erkenne einen vollbeschuppten Spiegler, der bis zum letztem kämpft.



Was für ein Gefühl, was für ein Fisch… Ich genieße den Moment wehrend ich den Fisch auf der Matte bestaunen darf… Die Nacht geht weiter, wie sie begonnen hat. In 1 bis 2 Stunden Takt wechseln sich die Ruten ab und ein Fisch nach dem anderen wandert in mein Kescher. Als der Tag anbricht, habe ich nun 6 Läufe hinter mir und konnte davon 5 Fische in die Matte legen. Es war ein Test für Schlafsack, Liege und Matte… Das jedoch der Test mit so vielen Fischen belohnt wurde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Was für eine Nacht…


August 2015
Nächstes Guiding Update von der Elbe!



8. August

Das Jahr rennt förmlich in großen Schritten. Nach dem Arbeit alles erledigt ist und der Umzug soweit erledigt ist, ging es jetzt an die Elbe. Endlich mal wieder abschalten und das in der geleibten Zweisamkeit… Hier einige Impressionen…




4. August

Vorbereitung für schnelle Ansitze an unbekannten Gewässern. Das ist doch genau mein Ding… Endlich mal wieder ein neues Gewässer, das Zeitmanagement ist nun wieder das wichtigste. Über eine Woche füttere ich den Platz vor, um den Fischen an einem kleinen Seerosengebiet Vertrauen in meine Köder zu geben. Nach der Vorbereitung ging es nun los zum See. Der Abend schreitet vorhan, die Ruten bestücke ich mit dem The Crave und dem The Source Hookbait, welche eine enorme Lockwirkung an dem Spod hinterlassen. Also die Nacht kommt, naht ein Gewitter. Daher ziehe ich mich in mein Zelt zurück und warte auf die Aktion. Gegen 0:30 Uhr dann ein Lauf… Am Spod angekommen wartet ein kleiner rund 25 cm Schuppi auf mich. Um diesen nicht zu stressen, löse ich gleich den Haken damit er wieder auf dem Spot kann.
Gegen 6:00 Uhr dann ein brachialer Lauf. Der Fisch reist Meter um Meter von der Rolle. Ich halte gegen, soweit ich kann. Harte Schläge durchfahren die 12ft XS1. Die Art der Fluchten läßt mich schon erahnen was meine The Source inhaliert hat. Die Gewissheit kommt nach 15 min brutalen Drills… Ein Schleimding… Verdammt. Da er nur um die 1,40m ist mache ich schnell noch ein Bild.
8:00 Uhr der Weg schneit frei zu sein am Spod, da meine Rute im Halbkreis um Hilfe schreit. Schnell halte ich gegen und springe ins Boot. Der Fisch ist weit im Seerosengebiet und ich folge. Plötzlich geht es schnell. Ich sehe den Fisch, er kommt auf drauf zu. Der Kescher fliegt ins Wasser und der Fisch schwimmt direkt rein. Wow… Das war mal leicht J
Die Freude ist riesig über den Fisch und der gelungenen Nacht… Jetzt aber wieder schnell ins Büro…



15.Juli

Guiding einmal ganz anders. Jeder Jungangler hat es schwer, bei der Fülle von Informationen das wichtigste für sich zu sammeln. Daher ging es nun für ein Wochenende ans Gewässer wo es vom Auslegen bis zum Verhalten und umgehen mit dem Fisch ging. Hier sind nun ein paar Bilder…


Juli - Guiding Update von der Elbe

Die Elbe ist einer der spannendsten Reviere, noch schwerer ist es, die Fische auch zu finden und zu fangen. Dank des Elb Guidings könnt Ihr hier die letzten glücklichen Gesichter sehen!











Juni

Endlich ist es soweit und nach unzähligen Stunden der Materialsichtung und Bearbeitung ist jetzt der Video Live Blog 2015 Part I online.
Euch erwarten 23 min voller Action und Unterhaltung vom Frühjahr bis zum Fischen in der Rhone.
Ich wünsche Euch viel Spaß und gute Unterhaltung.


Video Live Blog 2015 Part I


Mai 2015

Der Mai ist nun schon wieder fast vorbei. Die Frage, was hat uns der Mai gebracht, was haben wir geschafft, dieser Thematik stellt sich nun jeder von uns. Bei mir war es ein Monat mit vielen Rückschlägen aber auch mit wundervollen Momenten am Wasser. Nach der Rhone stand die Elbe auf dem Programm und da weiche ich auch nicht von ab, außer zu dieser einen Nacht, wo ich super Fische fangen konnte. Bedingt des launischen Wetters sind die Fische in der Elbe recht verhalten. Die Graser lassen sich kaum sehen und die Spiegler uns Schuppis fressen nur sporadisch. Dennoch konnten wir beim Guiding einige schöbe Fische fangen. Zu Letzt auch die folgenden Bilder von Dandy zeigen deutlich, was für ein Feeling die Elbe doch hat. Wer sich dieser Herausforderung stellen will, kann sich gern bei mir melden, da noch ein paar Termine zum Guiding frei sind.

Doch bevor ich euch die Bilder zeige, gibt es natürlich noch ein weiteres, was Ihr bestimmt schon vermisst habt. Der Video Live Blog Part I – 2015 geht nun in kürze online. Euch erwartet alles über meine letzten Sessions ab Anfang März… Auf rund 22 Minuten habt Ihr also einiges zu sehen…

Jetzt kommen wir doch erst Mal zu den Bildern vom letzten Guiding…









23.05.2015

Was war da noch bei Canow... Richtig der Big Carp Lake von den Müritzfischern. Eines der schönesten Paylake Gewässer in Deutschland. Die Müritzfischer arbeiten jedes Jahr hart an dem Gewässer, damit Karpfenangler ein wahres kleines Paradies vorfinden. Mich und Ich waren vor einigen Jahren bereits da und es stellt sich jetzt die Frage, was ist eigentlich mit dem Gewässer in diesem Jahr... Christian Baer war Vorort und konnte sich von der Qualität und der Location überzeugen. An dem Wochenende konnten 4 Angler 8 Fische bis 52 Pf landen, also ist der Big Carp Lake auch in diesem Jahr wieder eine Reise wert!
Weitere Infos hier:
http://www.mueritzfischer.de/gewaesser/big-carp-lake-in-canow/


Pünktlich zum Session Start an der Elbe starten auch schon die ersten Guidings. Der Fluss ist noch etwas unberechenbar, da sich die Wettersaituation täglich verändert, dennoch konnten Falko und Rico einige Bisse verzeichnen. Hier die ersten Bilder..


Unter dem Druck der Belastung

neuer Praxis Bericht üner die Shimano Tribal XS1 Intensity und die Shimano Tribal XS1 12ft mit 2,75lb

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nach der Rückkehr der Blick nach vorn

Die Enttäuschung und der Rückschlag an der Rhone noch in den Knochen, heißt es jetzt der Blick nach vorn... Nachdem die Elbe erst unter Futter steht, geht es jetzt erst mal eine Nacht mit Johannes an einen See.
Wir kommen am Abend an und bereiten die Stellen mit einem Boilies Mix aus White Chocolate und The Grave zusammen mit Mini Pellets vor.
Schnell stellen sich die ersten Aktivitäten an der Oberfläche ein. Nach dem Aufbau sitzen wir und betrachten den  Sonnenuntergang.
Wie aus dem nichts läuft die erste Rute ab... Kurzer Drill, Aussteiger.... Mist Gegen 4 Uhr dann der nächste Lauf auf den White Chocolate und dieser Fisch hängt... Nach einen kräftigem Drill landet dann schließlich ein schöner Spiegler auf der Matte... Hammer... Weiter geht die Nacht mit dem nächsten Biss... Ein Schuppi folgt!
Zum Abschluss bekommt auch Hannes den Biss und der Drill bringt einen schönen spiegelt zum Vorschein...
Was für eine Nacht, was für schöne Fisch...

Die Enttäuschung von Frankreich ist nun wieder vergessen...


Die Reise beginnt also...

So lange ist die Vorfreude gestiegen, so lange war die Vorbereitung im Focus. Unser Ziel ist die Rhone im Süden Frankreichs. Während die Temperaturen bei uns noch teils im einstelligem Bereich liegen, ist es umsägen deutlich wärmer.
Die Vorbereitung ist besonders schwierig, da die Rhine zu dieser Jahreszeit sehr wetterabhängig ist. Der Strömungsdruck ist das wichtigste, daher beobachten wir diesen täglich, genau wie die Wettersituation im Norden Frankreichs. Bei großen Niederschlägen werden sofort die Schleusen geöffnet und der Strömungsdruck erhöht sich. Generell sagt die Faustformel, bis 1000 m3/s ist das Fischen och erfolgsversprechend, über diesen Wert hat man kaum eine Chance. Bereits 2013 gerieten wir an der Rhone unter Druck, als wir über 1500 m3/s bekamen undicht mal Steinmontagen hielten. Damals mussten wir abbrechen und sind an den Lac du Salagu gemouvt. Das zeigt auch, wie wichtig es ist, einen Plan B zu haben. Dieser verhalf uns damals zum Erfolg... Ob wir ihn dieses Mal benötigen... Werden wir sehen...

Die Taktik und die Futterstrategie ist ein wichtiger Punkt. Da wir von einem Strömungsdruck von um die 500m3/s ausgehen, wollen wir uns diesen zum Verbündeten machen und verwenden ein sehr schnell arbeitendes Futter mit einer hohen Lockwirkung. Um diese zu erhöhen, wurden die Pellets und Boilies lange in Liquid eingelegt und hinterlassen so im Wasser eine sofortige Futterspur.

Darüber hinaus ist die Zusammensetzung der Boilies recht grob gewählt, damit schnell Wasser die Inhaltsstoffe frei spülen kann.
Die Taktik sieht so aus, dass wir einen Platz wählen, von wo aus wir unterschiedliche Bereiche abdecken können. Davon suchen wir 2 Stück um immer einen Ausweichplatz zu haben, wenn der erste nicht läuft.
Stellen sich nach 2 Nächten immer noch keine Aktionen ein, ist der Platz zu wechseln. Da man leider nur bestimmte Zeit hat, ist diese auch so sinnvoll wie möglich einzusetzen.

Die Kilometer ziehen sich endlos... Die erste Freude beginnt, als die noch zurücklegende Strecke unter die 1.000 km singt... Die Fahrt wird von der Vorfreude auf den ersten Blick auf die Rhone getragen... Bei Lyon dann ist es soweit... Die Rhone! Leider ist unterdessen der Strömungsdruck auf über 1000 m3/s gestiegen... Nach kurzer Krisensitzung entschließen wir uns einen Platz weit im Süden anzufahren. Dieser liegt in einer Innenkurve und bietet so Schutz vor der harten Strömung welches auch die Fische anziehen sollte.

Endlich erreichen wir den Platz gegen 3 Uhr morgens. Ein starker Wind begrüßt uns, der erste Blick über die Rhone ist unbeschreiblich... Hier ist die Rhone über 500m breit und bietet eschier unendliche Spots so die Fische sein können... Eine große Sandbank zieht sich rund 100 m in Richtung Hauptstrom raus weiter rechts fällt das Wasser auf 15 m Tiefe. Das Ufer verläuft die ersten 20 m seicht rein bis die erste kannte auf 8 m entlang von Krautfeldern fällt. Perfekt für diese Situation. Vor unseren Füßen beginnt gerade das laichen größerer Weißfische, was sich die Waller nicht entgehen lassen.
In der ersten Nacht gegen 5 Uhr bekommt Bob einen heftigen Biss und der monotone Drill bestätigt unsere Vermutung Wels... Wir gehen vor an die Kante wo es nur 50 cm tief ist und die Weißfische noch unterwegs sind. Wir trauen unserer Augen kaum als wir mehrere Welse direkt vor und neben uns schwimmen sehen. Wehrend Bob Druck auf den Fisch macht, beobachte ich die Waller welche an mir vorbei ziehen, völlig unbeeindruckt davon, dass ich da bin.
Jetzt zeigt auch der gehakte Waller die Seite und nach erfolgreicher Handlandung schießen wir die ersten Bilder...

Die restlichen Stunden bleiben ruhig, bedingt der steigenden Strömung kommen wir nur bis zur Uferkante. Das Wetter könnte jetzt nicht besser sein, Sonnenschein und endlich ist der starke Storm Weg. Nach dem wir in der Sonne Aalen, bricht auch schon der Abend ein und vereinzelt zeigen sich rollende Brassen. Voller Erwartung geht es in die nächste Nacht... Während der Strömungsdruck singt, fällt auch das Wasser. Wir erleben einen wundervollen Sonnenuntergang vor dieser Kulisse. Lange sitzen wir noch hinter den Ruten, doch es bleibt ruhig... Leider zu ruhig den die ganze Nacht hindurch schweifen die Ruten..  Der erste Zweifel macht sich im Sonnenaufgang breit, ganz still liegt die Rhone, keine Aktivitäten zu sehen. Der Wasserstand ist nun rund 30cm gefallen, die Strömung singt. Als wir in der Ferne die ersten Karpfen springen sehen. Schließlich rollen sich die ersten Fische direkt auf unserem Platz und die Spannung beginnt... Wann fangen sie an mit fressen, wann kommt der erste harte Lauf...

Die Zeit verrinnt, die Sonne verwöhnt uns bei einem schönen Frühstück. Als ein Einheimischer Karpfenangler kommt welcher rund 1 km stromabwärts sitzt. Auch bei Ihnen ist alles ruhig, nur weit draußen springen die Fische. Wir beraten uns als er wieder gegangen ist. Es USA der 1. Mai und überall sind die Raubfischangler unterwegs, wir beschließen den Platz aufzugeben und uns einen Platz in einem ruhigen Bereich zu suchen.

Die Suche zieht sich hin, alle Bereiche sind von der harten Strömung betroffen. Selbst Bereiche die sonst geschützt waren, sind nun alle Tore offen und es ist schwer einen Platz zu finden.
Die Entscheidung fällt auf einen Bereich vor einem Stau, wo sich die Strömungskante weit rauszieht und so einen ruhigen Bereich bildet. Die ersten Aktivitäten machen sich auch gleich an der Oberfläche breit also los mit dem Aufbau...

Der Abend ist bereits schon fortgeschritten doch die Ruten schweigen... In der Nacht gegen 2 Uhr dann plötzlich ein Biss auf meiner ufernahen Rute. Der Fisch könnte einem Squid and Octopus Pop Up scheinbar nicht wieder stehen. Der Drill geht los und die Frage im Kopf, was hängt dort am Ende der Schnur lässt mich Rätseln..  Die Befürchtung dass es ein Waller ist, ist hoch. Der Fisch kämpft hart, doch endlich durchbricht eine beschuppte Flanke die dunkle Wasseroberfläche... Endlich ein Fisch!

Völlig euphorisch sitzen wir nun noch ewig hinter den Ruten... Doch es bleibt ruhig. Am nächsten Morgen werden wir dann doch von den Ruten geweckt... Jedoch sehr unerfreulich, da Treibgut in den schnüren hängt... Am Morgen wurden alle Tore der Staumauer geöffnet und wir haben wieder keine Chance...
Der Strömungsdruck ist nun wieder gestiegen, keine Chance zu fischen... Wieder Platzwechsel... Letzte Chance eine alte Bekannte, See artige Stelle... Also knapp 200 km in den Norden...

An der neuen Stelle angekommen geht es wieder weiter... Es sieht gut aus, jedoch überraschen uns die nächsten Stunden mit dem Negativen...  Nachdem auch hier kein Fisch Gen möglich ist, brechen wir am nächsten Morgen ab und fahren wieder heim....

Was eine Reise, jedoch macht es deutlich wie abhängig man als Flussangler von den vorhanden Gegebenheiten ist... Wer weiß was uns bei perfekten Bedingungen erwartet hätte. Jedoch war es ein Abenteuer wo wann sieht welcher Höhe Stellenwert ein einzelner Fisch doch haben kann...!!!


11. April

Hausmesse in bei EuroCarp in Gera stand nun vom 10.4 -11.04 auf den Plan. Seit langem habe ich mich schon auf die Messe gefreut weil neben dem Team auch das Publikum einfach super genial ist. Neben den vielen Besuchern war es auch wieder super, weitere Namenhafte Teamangler und Außendienstmitarbeiter zahlreicher Firmen zu treffen. Neben den zahlreichen Gesprächen, standen natürlich auch Taktik und Strategie im Frühjahr zur Debatte. Nach den vielen Gesprächen im Laden, konnte ich es kaum erwarten wieder selber ans Wasser zu kommen…

Traumhafte 20 Grad und Sonnenschein mussten doch die Fische wieder mitten in die Flachwasserbereiche locken. Daher machte ich mich gegen 16 Uhr auf den Heimweg um meine Sachen zu packen und schnell an meine Hausgewässer zu fahren. Die Spots habe ich nun seit vielen Tagen unter Futter, daher sollten sich die Fische bereits in die Flachwasserzonen eingestellt haben. Zudem ist in den flachen gebieten gerade das Leben in voller Frühlingspracht. Zahlreiche Schnecken und kleine Tiere tummeln sich an den zarten Trieben der Seerosen und Schilfstängel. So einen reich gedeckten Tisch können die Fische doch nicht wiederstehen… Ich verteile rund 500gr White Chocolate und Mini Pellets an den wachsenden Seerosen. Ich beködere die Ruten zusätzlich mit einem Stickmix aus dem White Chocolate im PVA.

 
So beködert sollte es doch klappen

Der Abend naht bereits, die Ruten liegen… Die zahlreichen Brassen in dem Gewässer sind voll auf dem Platz und die Ruten melden sich im Minutentakt… Dann doch ein kräftiger Ruck… Dann fällt die Schnur zusammen. Schnell eile ich zur Rute und gehe gegen… Nach kurzen Drill, durchbricht plötzlich ein wunderschöner Schuppi die Wasseroberfläche… Hammer, damit hätte ich nie gerechnet. Der Fisch leistet kaum Gegenwehr und überglücklich halte ich Ihn in meinen Händen…


Wunderschön und Makellos

Die Rute wandern schnell wieder auf den Spot und noch einige Boilies folgen als kleine Futterzugabe da die Brassen auch noch voll auf dem Platz sind. Ein Sturm zieht auf und der Regen prasselt auf meinen Schirm. Die Ruten schweigen, die Müdigkeit erwischt mich…
1 Uhr ein kurzer Lauf… Schnell an die Rute und ein kurzer Drill beschert mir einen weiteren Schuppi. Dieses Mal ist es ein kleiner Satzkarpfen über den ich mich sehr freue, jedoch beschließ ich den Fisch ohne zu stressen wieder schwimmen zu lassen…
Die restliche Nacht bleibt es ruhig… Die ersten Sonnenstrahlen trocknen mein Brolly, wehrend die Rute erneut abläuft. Wieder ist es die Rute mit dem Red Amo Dumple als Hakenköder. Wieder ein kurzer Drill und ein weiterer Schuppi liegt in meinen Händen. Wahnsinn, die Fische sind scheinbar voll unterwegs…


Ein weiterer schöner Schuppi, kein Riese aber trotzdem ist die Freude groß
Weitere Brassen machen sich wieder bemerkbar, doch weiter bleibt es ruhig… Bestimmt bis zur nächsten Nacht…


05.April


Wie war das noch mal mit den Zielen und Vorsätzen? Endlich wieder mehr Zeit für meine Leidenschaft, endlich die Arbeitsverhältnisse normalisiert bekommen und die Zeit am Wasser genießen… Von Anfang am Wasser angreifen und den Fischen nachstellen… Okay Realität… Verdammt, es ist bereits April… Die Zeit rennt, doch umso intensiver und stärker wird das Genießen endlich wieder am Wasser sein zu können. Ostern 2015 war dann wohl der Perfekte Start für mich endlich wieder aktiv Fischen zu können. Endlich mal keine Messe und keine Verpflichtungen. Also raus ans Wasser… Mein Ziel ein Hausgewässer welches fast jedes Jahr von einem Hochwasser erwischt wird und dadurch jedes Jahr ein anderer Fischbestand drin ist.
Der Platz in einem großen Flachwasserbereich ist vorgefüttert und die jungen Triebe der Seerosen wachsen langsam Richtung Wasseroberfläche. An Ihnen tummeln sich viele kleine Muscheln, Schnecken und Larven welche eine ideale Nahrungsquelle für unsere Freunde dienen. Also scheinbar kann der Platz nicht besser sein… Der Bereich ist auflandig gelegen, somit wird das warme Oberflächenwasser direkt in die Bucht gedrückt. Meine Taktik ist simpel, kleine Köder mit etwas PVA am Hakenköder und direkt rein in das junge Seerosengebiet. Also Boilies setze ich auf die White Chocolate and Coconut sowie die Tiger Nut Red Amo in 15mm.



Der Abend naht rasch und ich sitze völlig gefesselt von dem Moment unter einer großen Wieder, wehrend ich i der Ferne erste Brassenaktivitäten ausmachen kann. Die Nacht bricht herein und nach den ersten Brassen dann doch ein Schlag in der Rute und die Schnur läuft… Endlich, was für ein Geräusch der laufenden Ultegra… Kontakt aufgenommen macht der Fisch Druck… Doch ich bekomme ihn schnell gebremst und er kommt immer weiter in meine Richtung… Endlich sehe ich den Fisch das erste Mal… Was für ein Moment… Ein schöner Schuppi kämpft sich von meinem Kescher weg… Doch nicht mehr lang, dann landet er auf meiner Matte… Überglücklich über den Fang genieße ich das Erlebnis intensiv und freue mich riesig über den Fisch.



Der erste Fisch des Jahres ist immer etwas ganz besonderes…

Wieder auf der Liege, sinkt das Adrenalin und die Müdigkeit kehrt wieder zurück. Im Schein des Vollmondes beobachte ich die Silhouetten der Bäume… Plötzlich wieder ein Biss… Dieses Mal ist es wieder eine Brasse.
Nach kurzen Schlaf der erneute Vollrun… Starker Drill, jedoch schnelle Landung und erneut ein schöner Schuppi in meinen Händen.


Was für ein Erlebnis… Die Bisse gehen weiter… Nach einer weiteren Brasse, folgt wieder ein Fisch. Dieses Mal ist es ein Spiegler… Wirklich Wahnsinn was hier abgeht… Einfach unbeschreiblich die Nacht… Insgesamt sind es 6 Läufe und 5 Fische welche auf meine Matte landen… Dazu noch rund 10 Brassen bei einer Wassertemperatur von 7 Grad… Einfach Wahnsinn…



So kann es in den nächsten Sessions weitergehen…


März 2015

Endlich ist der Frühling da und die neue Ware ist eingetroffen, daher exklusive für Euch bis zu 50% Rabatt auf Carp Side Shirts und Unter Strome Ware!

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7. März

So schnell verrennt die Zeit… Völlig rastlos gingen die letzten Monate an mir vorbei. Die kalte Jahreszeit war voll im Focus der Messen und der Arbeit. Jetzt wo sich langsam die ersten Sonnenstrahlen ankündigen, heißt es also wieder… Mal sehen was dieses Jahr so bringt… Ich freue mich auf das Jahr, in dem ich mich endlich mal wieder komplett Euch und meinem Blog widmen kann
An diesem Wochenende stand die Hausmesse von Fisherman´s Partner in Dresden an welche auf sehr viel positive Resonanz stoß. Der Karpfenbereich wird weiter ausgebaut und so gibt es eine weitere gute Adresse um sich sein Tackle in Dresden kaufen zu können!



Jahresabschluss 2014


Neuer Job, Vorbereitung zu den Messen, schreiben von Artikeln, basteln und schneide neues Shows, Übersetzten von Katalogtexten… Verdammt wie will man das nur alles miteinander verbinden… Klar, dass einige Sachen leider etwas kürzer treten müssen. Die Wintermonate sind für die meisten die Zeit, wo sie selber viel Zeit für Familie und Freunde haben… Im Angelgeschäft sieht das da ganz anders aus… Diese Zeit ist wohl die stressigste im ganzen Jahr, da neue Produkte anstehen und die ganzen Messetermine vorbereitet werden müssen. Wer, wie  ich, auch noch einen Job hat wo auch zu dieser Jahreszeit noch Stress ist, muss Abstriche machen. Aber natürlich nicht die meisten beim Fischen. Im Gegenteil, man genießt die Zeit nun intensiver und für sich allein.
Die letzte Session des Jahres war für mich ein Rückzug zwischen Messestress und Hoteleröffnung. Aber was ich da erleben konnte, will ich Euch noch nachträglich zeigen… Diese Bilder sind noch nirgends aufgetaucht, außer in meinen letzten Messe Shows…
Bilder sprechen glaub mehr als tauschend Worte…




Kanale Grande 5.0


Nach dem Sekundenschlaf auf Arbeit, konnte ich die Erinnerungen der letzten Session nicht aus meinem Kopf streichen. Sie verfolgen mich förmlich und ich habe das Gefühl, es kommt noch etwas… Jeden zweiten Tag stehe ich am Ufer und lasse das Futter in die Dunkelheit der Nacht verschwinden. Langsam werden die Tage immer kälter und die Wassertemperaturen sinken stätig. Jetzt kommt die Zeit an der die großen Fische beginnen müssen zu fressen. Mit diesen Gedanken mache ich mich gegen 17 Uhr wieder von Arbeit auf Richtung Kanal. Gegen 19 Uhr bin ich am Platz und das Tackle steht. Das Thermometer zeigt kalte 0 Grad während ich mein PVA am Haken befestige und die Ruten auf Ihre Plätze befördere… Nachdem die Ruten liegen, füttere ich noch pro Spot rund 250 gr. The Crave und Spicy Crab and Garlic hinterher. Im Schein der Lampe sitze ich im Zelt und schaue was es im Netz an Neuigkeiten gibt. Lange dauert meine Suche nicht, da meldet sich der Bissanzeiger ein einziges Mal… Es scheint, als ist bereits Bewegung auf dem Platz…
21 Uhr ich liege tief im Schlafsack und überlege, ob es nicht langsam an der Zeit ist, meinen Schirm gegen mein Titan Brolly einzutauschen… Wenn da nur nicht die Bequemlichkeit in der Zeitfaktor zum Auf- und Abbauen wäre… Es ist schwer für die Situation das richtige Tackle zu finden, was ein Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Nutzen ist.
Plötzlich holt mich ein Vollrun aus meinen Gedanken… Wieder ist es, wie in den letzten Sessions, die linke Rute die den Anfang macht. Eine harte Flucht und ein ausdauernder Drill liefert ein schöner Gegner. Nach den ersten Fluchten lass ich die Rute wieder arbeiten… Ich erblicke einen langen schlanken Spiegler welcher mir den Abend versüßt…



Was für ein Erlebnis, was für ein wunderschöner Fisch…

Die Nässe auf meinen Händen, die Feuchtigkeit an meinen Sachen lässt alles noch kälter scheinen wehrend ich mich in den Schlafsack verkrieche, ab und zu blicke ich in Richtung meiner Ruten, jedoch beschlägt die Brille sofort, sodass ich kaum etwas sehe. Das positive ist, dass ich völlig allein in der Nacht dieses genießen kann. Die Stille, die kühle der Nacht ist es, was mich so an dieser Jahreszeit fasziniert… Die Augen werden schwerer, die Wärme im Schlafsack steigt stetig an… Als kleinen Test habe ich ein Thermometer mit außen und innen Sensor dabei. Während die Temperaturen vor dem Schirm bei –0,5 liegen, sind es im Schafsack stolze 37,5 Grad.
2 Uhr ein kurzer Lauf, ein kurzer Fallbiss und ein darauf folgender langsamer Lauf holen mich aus meinem warmen Rückzugsgebiet. Ich nehme die die Rute auf, langsam durchdringt das Klicken meiner Ultegra durch die Stille der Nacht. Ganz ruhig zieht der Fisch los, keine schnellen Schläge nur ein stätiger Druck. Ich versuche die Flucht zu stoppen, doch ich kann diesen Fisch erst mal nicht aufhalten. Das Gewicht meines Gegenübers scheint hoch zu sein… Plötzlich schießt mir ein Gedanke durch den Kopf… Wels… Oh nein, bitte kein Wels welcher den The Crave gefunden hat… Die fluchten halten an, der Fisch hält sich in der Mitte auf und zieht dort seine Bahnen… Langsam gewinne ich wieder Schnur auf meine Rolle, der ausredende Drill und die Kraft welche ich aufbringen muss, lässt mich die Kälte der Nacht förmlich vergessen. Der Fisch kommt immer näher und ich bin beeindruckt von dem Gewicht welches ich durch die Rute spüre. Jetzt ist der Fisch vor mir und ich erwarte das lange Barteln die Oberfläche durchbrechen, doch was ist das… Im Schein der Kopflampe kommt eine massive Spiegler flanke zum Vorschein. Wow… Was für ein Fisch… Jetzt beginnen meine Knie weich zu werden, das Herz zu rasen. Ist es der Fisch, auf den ich schon so lange hoffe??? Erneut startet der Fisch, aufgeschreckt durch das Licht der Led Lenser, eine harte flucht. Vorsichtig drille ich den Fisch weiter… Endlich scheint er aufzugeben und zeigt seine massige Seite… Was ein Fisch… Dagegen scheint meine Abhakmatte klein… Er verschwindet im Netz und ich kann meine Emotionen nicht zurückhalten… Mein Freudeschrei halt durch die Nacht… FUCK wie geil ist das denn, ich löse die Kescherstäbe und wickle das Netz auf, hebe den Fisch an… und muss Ihn wieder runter lassen, dann muss ich schon mit zwei Händen volle Kraft aufbringen… Um den Fisch, zur scheinbar geschrumpften Matte zu bringen…




Ich kann es kaum fassen, was für ein Fisch, jetzt hat sich alles wahrhaft gelohnt und ich genieße diesen Moment…
An Schlaf ist nicht mehr zu denken… Mittlerweile ist es 3 Uhr und ich kann es noch nicht glauben, was ich fangen konnte…Das sind die Momente, auf denen wir so lange warten, passieren diese, kommt es einem so unwirklich vor…
4 Uhr… Was ist das... Ich bin wohl doch eingeschlafen. Überrascht von einem erneuten Run peile ich gerade noch nichts… wo ist die Rute, wo piept es denn hier… Alter ich blick`s nicht…
Endlich habe ich mich gesammelt und die Rute gefunden… Mir kommt es vor, als werde ich erst bei dem Drill richtig wach… Erneut spüre ich ein hohes Gewicht, erneut zieht der Fisch seine Bahnen… Wow, es geht hier ab… Der Fisch kommt Richtung Oberfläche und ein großer Schuppi zeigt sich. Alter… Ich komm nicht klar… Vorsichtig bringe ich den Fisch in meine Nähe, schnell ergibt sich der Fisch und landet im Netz… Die Nacht der Nächte…


 
Erneut sprachlos…

Was für Erlebnisse… Schlaf? Müdigkeit? Was ist das… In diesem Moment ist alles vergessen und vorbei…


Die Zeit bis 6 Uhr sitze ich völlig euphorisch auf meiner Liege und trinke Kaffee… Ich genieße jede Sekunde in vollen Zügen und freue mich sogar auf das Einpacken… Doch da erwischt es mich eiskalt… Der Frost der Nacht hat alles komplett mit Eis überzogen und mir frieren fast die Hände ab, als ich im Licht des ersten Tages das Tackle zusammenbaue und Richtung Auto schleppe…
Was für eine Nacht…


 

Kanale Grande 4.0

…unbeschreiblich und kaum zu glauben… so kann man die letzten Sessions beschreiben… Nachdem bekanntlich alle guten Dinge 3 sind, soll es jetzt zur 4. Session gehen. Seit der letzten Session habe ich den Spot wieder alle 2 Tage unter Futter gehalten. Durch die sinkende Wassertemperatur habe jedoch die Futtermenge etwas  reduziert, jedoch aufgrund der letzten Fänge immer noch hoch gehalten. Der Weg zum Spot vergeht wie im Fluge und der Kanal begrüßt mich wieder mit voller Stille. Die Nacht ist bereits fast reingebrochen, als ich fertig mit Aufbauen bin. Gerade diese Jahreszeit gefällt mir so sehr, da kaum noch andere Angler sich an den Gewässern befinden. Lediglich einen Spinnangler sehe ich in der Ferne dieser monotonen Location… Die Ruten sind wieder mit dem Crave und dem Spicy Crab and Garlic beködert, zusätzlich habe ich noch kleine PVA Sticks als zusätzliches Futter montiert.
Urplötzlich läuft die erste Rute schon ab… Wahnsinn, die Fische scheinen durch das prasseln der Boilies auf den Spot gleich mit dem Fressen zu beginnen. Die Flucht ist hart, jedoch ist das Zusammenspiel der Shimano XS1 12ft – 2,75lb und der Ultegra CI4 XTB 14000 einfach unbeschreiblich, somit kann ich die Fluchten souverän abfangen und den Fisch kontrollieren. Ich genieße den Drill im Freiwasser und lass den Fisch etwas Raum um sich auszupowern. Schließlich kommt der Fisch näher und ein schöner Schuppi durchbricht die Oberfläche. Während die Nacht langsam Einzug hält, halte ich freudestrahlend den ersten Fisch der Session in den Händen…


Völlig makellos und schöne Kanalpower…

Nachdem der Fisch mich glücklich und zuversichtlich auf die Nacht gestimmt hat, ziehe ich mich unter meinen Schirm zurück. Ich blicke auf den Mond, der die Nacht mit Licht flutet. Durch die Dunkelheit höre ich einige Wildschweine ihr Unwesen treiben, Hauptsache sie bleiben weit weg… Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich in die Nacht.
Gegen 22 Uhr ist dann die nächste Aktion an den Ruten. Die Rute am Rand des Futterplatzes läuft ab und der Fisch scheint die Schallmauer durchbrechen zu wollen. Ich überlasse der Rute die Arbeit und halte die Bremse fast geschlossen. Wahnsinn wie sie arbeitet… Der Fisch gibt alles und schießt aufwärts… Jedoch fange ich diesen schnell wieder ab und halte ihn vor mir. Langsam kommt dieser auf mich zu und schon bei ersten Versuch gleitet ein weiterer Schuppi über meinen Kescherrand…


Wunderschön und ein weiterer großer Fisch von diesem Spot…
Ich bin geflasht und kann es nicht so richtig glauben, dass ich die Fische jetzt auch in dieser Session so auf dem Platz habe. Der Mond scheint hell und ausdauernd auf mich herab, während die Müdigkeit wieder über mich siegt. Die Temperaturen gehen jetzt langsam Richtung 0 Grad und der erste Frost bildet sich auf dem Schirm. Zum Glück habe ich den dicken Ventec wo Kälte einfach kein Thema ist.
0 Uhr ein heftiger Run holt mich aus den Träumen… Wahnsinn, im ersten Frost des Jahres stehe ich nun wieder drillend in mitten des Vollmondes… Die Flucht ist heftig aber kurz, schnell habe ich den Fisch vor mir und er schiebt in der Tiefe seine Bahnen. Schnell kommt ein schöner Spiegler im Schein der Led Lenser an die Oberfläche. Wieder ein schöner Fisch auf den The Crave Boilie…


Schon der dritte Fisch… Wahnsinn einfach unbeschreiblich was mich hier immer erwartet. Im Durchschnitt sind das bei jeder Session über 3 Fische! Das habe ich selten erlebt. Aber das spiegelt sich die akribische Vorbereitung des Platzes wieder. Alle 2 Tage füttern und immer zur selben Zeit. Da spielen die unzähligen Kilometer keine Rolle mehr. Die Zeit vergeht und es ist schwer wieder in den Schlaf zu kommen. Mich erwartet wieder ein anstrengender Tag im Büro, jedoch ist das Adrenalin noch so hoch, dass an Schlaf einfach nicht zu denken ist.
4 Uhr die Rute mit dem Spicy Crab and Garlic läuft wieder ab… Etwas in Trance stolpere ich über die Steine zu meinem MPE Pod… Rute hoch und gehen. Die Fluchten sind ruhig und stätig, jedoch gewinne ich die Kontrolle wieder schnell. Nach der ersten harten Flucht, habe ich auch das Gefühl wach zu sein… Schnelle Fluchten folgen, jedoch ist die Ultegra fast geschlossen und der Fisch kämpft so gegen meine Rute… Er kommt schnell an der Oberfläche, verschwindet noch mal schnell, bevor auch der 4. Fisch auf der Mette landet… HAMMER!!!!


Nach den versorgen des Fisches ist es fast 5 Uhr und in einer Stunde klingelt der Wecker… Ich blicke überglücklich alle Bilder der Session durch… Einige Minuten schlafe ich noch, bevor ich dann Zusammen packe und noch im Dunkeln der Nacht den Spot wieder verlasse… Der Tag sollte mir zeigen, dass ich etwas Schlaf hätte gebrauchen können. Das merke ich besonders, als ich gegen 13 Uhr wahrlich einen Sekundenschlaf vor dem Rechner bekam… Aber so muss es sein J


Neuer Video Live Blog

Ich freue mich an dieser Stelle euch meinen neuen Video Live Blog präsentieren zu können. Ich wünsche Euch viel Spaß und gute Unterhaltung!

---> Video Live Blog 2014 <---


Kanale Grande 3.0

…die letzten Erinnerungen im Kopfe, spiegelt sich die  Vorfreude in meinem Puls wieder… So mache ich mich wieder nach der Arbeit auf zum Fischen an den Kanal. Der Herbst wird immer spürbaren, die letzten Blätter verabschieden sich in einem tiefen Rotton. Der Kanal liegt völlig ruhig als ich meine Montagen wieder bestücke und an Ihre Plätze befördere…



Als Köder verwende ich wieder den 26mm The Crave Boilie sowie 2x 20mm Spicy Crab and Garlic an einem 20lbs Vorfach und einem 6er Haken.



Die Nacht kommt schnell, die ersten Brassen sehe ich noch in der Dämmerung rollen. Ich lehne mich nach einem langen Arbeitstag zurück auf meine Liege und atme tief ein und aus… Diese Entspannung ist einfach unbeschreiblich…
20:30 Uhr ein kurzer Lauf an der rechten Rute, danach ein Fallbiss… Schnell an der Rute heißt es gegen halten. Der Fisch schießt auf mich zu, dann flüchtet er wieder Richtung anderes Ufer. Sofort wird deutlich, dass dieser Fisch ruhig und stätig zieht… Keine kurzen Schläge, keine schnellen Fluchten. Jetzt zieht er ruhig in der Kanalmitte seine Bahnen und ich halte gegen. Stück für Stück kommt der Fisch in meine Richtung und taucht vor mir auf… Wow… Was ein Schuppi…
Jetzt sehe ich den ersten richtig Kapitalen Kanalbullen… Nach weiteren Fluchten wandert er in den Kescher… JAAAAAAAAA….



Was ein Fisch… Überglücklich verschwinde ich in Gedanken….
PIEEEEEEEEEEPPPPPPPPPPPPPPPP…. Was jetzt… der nächste Lauf, dieses Mal auf der Linken Rute!
Schnelle Fluchten im Mittelwasser, harte Schläge fahren durch die Rute. Dieser Fisch gibt richtig Gas. Langsam kann ich Ihn kontrollieren und in meine Richtung führen. Vor mir durchbricht ein weiterer Schuppi die Wasseroberfläche und wandert schnell in den Tribal Kescher.



Die Fische scheinen nun genau auf meinem Platz zu sein. Es ist 21 Uhr als ich weniger Aktionen höre. Entspannt Liege ich auf meiner Liege und verarbeite die letzten Ereignisse…
00:30 Uhr die rechte Rute läuft wieder ab… Ein kurzer Drill bringt den nächsten Schuppi… Hammer was hier los ist.



Dieser Fisch sieht auch wieder aus wie gemalt…
Wieder zurück unter dem Schirm kann ich es kaum glauben was hier los ist. Es ist wohl der Lohn für die Mühen…
03:00 Uhr ein kurzer Lauf, dann einzelne Piepser und wieder ein Lauf… Ich stehe an der Rute und halte die Spannung… Nichts bewegt sich… Verdammt… Hänger? Ich erhöhe den Druck und merke wie sich am anderen Ende etwas langsam in Bewegung setzt… Ganz ruhig und langsam nimmt der Fisch nun Fahrt auf. Die 2,75lb XS1 geht in die Biegung, die Ultegra gibt langsam Schnur frei. Wow, was eine Kraft… Hoffentlich nicht wieder so ein Schleimding… Der Drill zieht sich bis ich Schnur auf die Rolle bekomme. Der Fisch kommt immer Näher und ich erwarte gleich lange Barteln die Oberfläche durchbrechen… Dann kommt eine spiegelnde Seite zum Vorschein… OOHHHH Man, was ein Spiegler… Vorsichtig lasse ich den Fisch die nächste Flucht bestimmen, bis er dann endlich über den Kescherrand gleitet… Mein Schrei halt durch die Nacht… Was ein Kanalbulle… Dieses Mal ein Spiegler der meine Arme wehrend der Fotosession schmerzen lässt… Unglaublich, daher lasse ich nun die Bilder sprechen…




An Schlaf ist jetzt nicht mehr zu denken, also genieße ich die Erinnerungen bis ich wieder einpacken und zur Arbeit fahren muss…
Aber ich komme wieder…


Kanale Grande 2.0

Die letzten Erinnerungen von dem Waller sind noch in meinem Gedanken eingebrannt und die Arme brennen noch etwas, als ich mich wieder auf dem Weg zum Kanal mache. Schon den ganzen Tag über ist die Vorfreude bereits riesig. Ich weiß nicht was mich erwarten würd, was am Spot passiert.
Der Feierabend ist gekommen und ich tausche den Anzug gegen die Fishing Klamotten. Die Fahrt zieht sich im Feierabendverkehr unvorstellbar lang… Endlich am Kanal angekommen, liegt dieser völlig ruhig und still vor mir. Die Dunkelheit bricht bereits rein. Schnell baue ich die Ruten auf, füttere mit der Kelle gut 1Kg Boilies auf den Platz… Die Spannung ist hoch, unbeschreiblich hoch…
Die Zeit vergeht und ich lege und ich bin vertieft in meinen Gedanken… Ein kurzer Laut verrät die ersten Fischaktivitäten… Ich frage mich gerade, ob der Waller noch da ist, als die Rute ohne Vorwarnung abläuft…
Die Flucht kracht hart in die Rute, doch dieses Mal flüchtet der Fich an der Oberfläche entlang. Ich federe die erste Flucht ab, der Fisch kommt in meine Richtung… Im Schein der Kopflampe durchbricht eine schuppige Flanke die Wasseroberfläche… Ja… Das ist kein Schleimding… Weiter geht der Dril,l im Schein der Uferbeleuchtung sehe ich genau  wo der Fisch hin will… Die XS1 und die Ultegra federn die Fluchten bestens ab und so zeigt der Fisch schnell die Seite und wandert in meinen Kescher… Yes! Der erste Fisch aus dem Kanal… Hammer!!!


Völlig zufrieden genieße ich diesen Fang und lege mich so langsam auf die Liege…
23 Uhr die Rute braucht Hilfe… Die Flucht ist hart und ausdauernd… Wahnsinn… Langsam kommt der Fisch in meine Richtung. Die Schläge fahren durch die Rute, langsam kommt die Schlagschnur wieder auf die Rolle und der Fisch kommt näher. Ein massiver Spiegler durchbricht die Oberfläche und zeigt Flanke… Schnell schiebe ich den Kescher unter den Fisch welcher darin verschwindet. Ja… Fisch Nummer 2!!! Wahnsinn!!!



 

 

 

 

 

 

 

 

Was für ein schöner Fisch…

Völlig überwältigt von dem zweiten Fang lege ich mich wieder auf meine Liege.
2:30 Uhr erneut schreit der Bissanzeiger… Dieses Mal ist es die Rute mit dem Spicy Crab and Garlic welche voll durchläuft… An der Rute angekommen, fällt die Schnur zusammen… Fuck… Schnell kurble ich die Schnur ein, als mich unerwartet die Flucht des Fisches wieder trifft… Hammer er ist noch dran und kam mir nur entgegen… Schnell zeigt dieser Fisch das erste Mal seine Flanke… Hammer wieder ein Schuppi… Jetzt gibt er wieder alles, jedoch federt die XS1 die Fluchten souverän ab. Schnell liegt der dritte Fisch der Nacht auf der Matte… Einfach unbeschreiblich…!!!


Der Platz scheint jetzt voll angenommen zu sein… Mit diesen Gedanken versuche ich zu schlafen… Gegen 4 Uhr komme ich dann zur Ruhe…
6 Uhr der Wecker klingelt… Zeit zum Aufstehen, Sachen packen und fertig zur Arbeit machen… Ich genieße das erste Licht des Tages während ich mit der Zahnbürste am Ufer stehe… Voller Zufriedenheit freue ich mich jetzt auf meinen neuen Arbeitstag…


Kanale Grande 1.0


Nach den letzten Short Sessions an der Elbe liegt jetzt ein anderes Gewässer in meinem Fokus. Die Fische ziehen sich oft früh auf dem Strom zurück, daher heißt es jetzt andere Bereiche oder Mündungen zu suchen. In meinem Fall ist es jetzt ein bekannter Kanal welcher aber nur über eine Schleuse die Verbindung zur Elbe hat. Das Kanalangeln ist jetzt wieder ein krasser Unterschied zum Flussfischen… Monoton trifft die Beschreibung der Location wohl am besten, daher ist es wichtig Bereiche zu finden welche sich vom üblichen Verlauf abheben. Als erstes Fallen mit die Anlegebereiche für die Schiffe auf. Diese sind tief ausgespült und voller Muschelbänke. Ein weiterer Bereich befindet sich in einer Kurve, wo ein altes Stück des Kanals eine Insel bildet. Perfekt, also los ans füttern… Nach einer Woche ist jetzt die erste Short Session angesagt. Mit Absicht lege ich die Zeiten in die dunklen Stunden, schließlich will ich ja noch etwas unentdeckt bleiben.
Schirm, Ruten, Matte, Kescher, Liege haben Ihren Platz. Die Ruten wandern schnell an Ihren Platz. Jetzt heißt es warten, auf das was da kommen mag. Viele Zweifel habe ich nicht an meinem Platz, es muss hier einfach Fisch geben, dieses sagt mir mein Bauchgefühl.

Ich genieße die erste Session und höre bereits springende Fische, perfekt denke ich mir…
Gegen 20 Uhr geht es los… Ein heftiger Lauf erschüttert die 2,75lb Rute. Die Flucht ist unbeschreiblich und ich kann den Fisch nicht halten. Wie angestochen schießt er los, die Rute liegt unter voll Spannung… Ich muss den Fisch einfach ziehen lassen und hoffen, dass er wieder stehen bleibt. Endlich bleibt er stehen, ich versuche etwas Druck aufzubauen… Meter für Meter bekomme ich den Fisch wieder in meine Richtung… Er ist unzählige Meter losgeschossen, als ich erleichtert den Fisch in meine Richtung bekomme, schlägt die Rute wieder aus und der Fisch zieht unbeeindruckt wieder los. Was ist das nur… Nach rund einer halben Stunde bekomme ich den Fisch in meine Richtung… Ich ahne bereits was ich am Haken habe… Ich schaffe es, den Fisch bis auf wenige Meter vor meinen Füßen zubekommen. Dieser klebt jetzt am Grund und rührt sich nicht und ist nicht gerade beeindruckt von meinem Druck. Dann bewegt er sich kurz Richtung Oberfläche, im Schein der Kopflampe durchbricht eine schmale Schwanzflosse die Oberfläche und bestätigt meinen Verdacht… Waller… Mist so ein Schleimding… Jetzt scheint der Fisch mitbekommen zu haben was los ist denn eine Harte Flucht erschüttert meine Rute und der Fisch schießt wieder los… Ich merke das es allein schwer wird, daher rufe ich via Telefon Hilfe… Meine Liebst sowie meine Freunde machen sich auf den Weg. Ich Drille bereits eine Stunde als sie ankommen. Die Arme schmerzen, die Ultegra schreit…

Doch der Fisch kommt wieder in meine Richtung. Jetzt wo alle da sind, traue ich mich den Druck weiter zu erhöhen um den Fisch in meine Armreichweite zubekommen… Weitere 15 min vergehen bis der Fisch sich zeigt… Fuck was für Schleimding… Endlich ist er erschöpft und ich kann die Schnur greifen. Jetzt kurz berühren, dann packe ich zu und ziehe den Fisch auf die Plane welche Chrischi mitgebracht hat.
Was für ein Fang… Man was der an Boilies verputzt haben muss. Mein 6er ACE Haken und der 26mm The Crave Boilie hängt direkt im Maulwinkel. Das 20lb Vorfach hat also gehalten.
Mit vereinten Kräften schießen wir die Bilder… Das Gewicht schätzen wir auf um die 50 Kg da es allein kaum möglich ist, den Fisch zu heben…


Die restlichen Stunden welche ich wieder allein bin, vergehen wie im Flug und keine weiteren Aktionen stellen sich ein. Ich verlasse den Kanal gegen 7 Uhr und mache mich auf dem Weg zur Arbeit… Was ein Erlebnis… An dieser Stelle vielen, vielen Dank an meine Liebste, an Chrischi und Phili für die Hilfe. Es ist schön Freunde zu haben, auf die man sich verlassen kann…. Zurück am Kanal bleibt nur das Futter welches hoffentlich die Fische an den Platz zieht…


Endspurt an der Elbe


Wenn die letzten warmen Sonnenstrahlen auf das gefärbte Laub fallen, sind dies die ersten Anzeichen für den bevorstehenden Jahreszeitwechsel. Am Anfang dieses Wechsels steht die Elbe bei mir im Vordergrund. Im Gegensatz zu stehenden Gewässern, reagieren die Fische auf den bevorstehenden Wechsel schneller und beginnen zu fressen. Jetzt heißt es also raus… und schauen, was da so passiert.
Der Platz ist seit Tagen unter Futter, die Temperaturen halten sich konstant und der Wasserstand fällt leicht. Ideale Aussichten für die bevorstehenden Short Sessions am Wochenende. Für mich ist es wichtig, meine Zeit beim Fischen in die effektiven Zeiten zu legen umso meine Sessions effektiver zu legen. Diese Taktik stehe jetzt bis Ende des Jahres bei mir im Vordergrund.  Die Zeiten in der Elbe lege ich von 6 bis 11 Uhr, da zu dieser Zeit wenige an der Elbe unterwegs sind, ist die Gefahr einer „Enddeckung“ sehr gering.
Der erste Tag noch 5 Tagen Fütterns steht nun in den Startlöchern. An der Nachbarbuhne sitzen Jan und Stephan und stellen den Wallern nach welche erstaunliche Größen in der letzten Zeit erreicht haben. Die ersten Brassen und Döbel stellen sich auf dem Futterplatz ein und die ersten Beifänge folgen… Nicht mehr lange, dann müssen sich doch mal die ersten Karpfen einstellen… Doch e scheint ruhig zu bleiben… Die Stille wird nur durch den Schrei des Eisvogels durchbrochen welcher durch die Nebelschwaden gleitet. In den Sonnenstrahlen reflektiert sich der blaue Schimmer seins Gefieders… Einfach ein herrlicher Anblick, eine unglaublich Stimmung. Hier will ich sein, hier will ich bleiben.



Diese Überflutung der Sinne wir just durch den Schrei des Bissanzeigers durchbrochen. Wahnsinn, das ist keine Brasse. Der Fisch kämpft hart, die Fluchten fahren durch die 3,75lb Shimano XS1 intensity Rute. Nach einigen Fluchten wird der Fisch ruhiger und landet erschöpft in meinem Kescher. Ja, der Bann ist an dieser Stelle gebrochen und ein völlig schöner Spiegler liegt vor mir. Ich genieße diesen Moment in vollen Zügen…



Die ersten Wolken ziehen auf und Regen kündigt sich an. Langsam packe ich meine wenigen Sachen, da ertönt erneut ein Lauf. Der Drill ist hart, der Fisch geht in der Strömung voll durch. Zurück im ruhigen Wasser der Buhne wird auch der Fisch ruhiger. Schließlich ergibt sich der Schuppi und folgt erschöpf in den Kescher. Ja, Wahnsinn Nummer 2!



Nach diesem Fisch verlasse ich den Platz, jedoch mit voller Vorfreude auf den folgenden Tag….
Der Wecker klingelt, mit einem Sprung lasse ich die Familie im Bett zurück… Wieder geht es los, dieses Kribbeln im Bauch auf dem Weg zum Fluss ist nicht zu beschreiben. Endlich wieder am Platz angekommen, stehe ich kurz still und beobachte eine Gruppe Rehe, wie diese auf der Buhnenspitze stehen und fressen. Diese unberührte Natur war es welche mich vor so vielen Jahren schon in Ihren Bann zog… Jetzt aber los zum Platz und aufbauen…
Nachdem die letzten beiden Fische auf den The Crave Boilie von Dynamite kamen, erhöhe ich nun den Boilieanteil im Futter.



Jetzt geht es los… Ein Döbel nach dem anderen hängt am Haken… Teilweise laufen die Ruten gleichzeitig… Dann ist die Still wieder zurück… Jetzt müssen die Karpfen da sein… Gespannt blicke ich auf die Rutenspitzen, registriere jede Bewegung der Spitze. Dann neigt sich die Crave Rute zum Halbkreis… Die Flucht ist hart, die Schnur fliegt von der Rolle. Im Drill gewinne ich die Oberhand und der Fisch folgt. Wieder ein Schuppi und was ein schöner…



Die Rute liegt wieder am Platz, da geht es weiter… Wieder neigt sich die Rute welche keine 5 min am Spot lag. Ein harter Drill, ein harter Schuoppi Kämpfer!



Während sich die Sonne langsam über die Bäume kämpft geht es bei mir weiter… Dieses Mal ist es die Mais Rute welche sich neigt. Eine ruhige Flucht, lässt auf einen größeren Fisch schließen. Er schien noch nicht ganz verstanden zu haben, dass er am Haken hängt… Diese Erleuchtung erlangt dieser als er das erste Mal den Kescher sieht. Doch fast zu spät… Ich lasse die Rute arbeite und halte die Bremse fast geschlossen. Dies zeigt Wirkung und der Fisch landet im Netz… Ja, was ein schöner Schuppi…



Die Sonne steigt hoch und der nächste Lauf stellt sich sofort wieder ein… Kurzer Drill, schöner Schuppi…


Völlig geflasht von den Erlebnissen sehe ich bereits das erste Treibgut flussabwärts treiben. Die starken Regenfälle lassen die Elbe wieder steigen und ich ahne schon, dass es wieder mit den Fischen vorbei sein kann. Steigendes Wasser bedeutet auch immer, dass kälteres Wasser kommt welches den Fischen erst mal den Appetit nimmt.
Jetzt folgt der nächste Lauf… Ich genieße den Drill und freue mich über diesen schönen Fisch.



Gegen 11 Uhr verlasse ich den Platz mit Wahnsinngen 5 Fischen innerhalb von wenigen Stunden. Die kommenden Tage bestätigen leider meine Befürchtungen, die Fische bleiben aus. So schlagartig kann wieder alles vorbei sein… Das ist nun mal die Elbe… zwischen Liebe und Hass.
Jetzt richten wir den Blick weiter in Richtung Kanal, wo die Fische jetzt erst langsam richtig beginnen zu fressen. Das Futter steht, die Location ist gemacht. Es kann also losgehen… Bedingt des Schiffsverkehres sowie meiner Arbeit lege ich die Sessions an 2 Tagen in der Woche in der Zeit von 18 bis 8 Uhr morgens. Also nach der Arbeit an Wasser und vom Wasser zur Arbeit… Ich freu mich schon…


9. August Runde 2 am neuen See


Nachdem am neuen See der erste Dicke Fisch sich blicken lassen hat, will ich den Platz weiter ruhen lassen und diesen weiter für eine gewisse Zeit unter Futter zu lassen. Mit dieser Taktik gewöhnen sich die Fische an die künstliche Nahrung und fressen diese vertrauensvoll.
Die letzten Erlebnisse an den anderen See haben uns etwas in den Bann gezogen, daher war es naheliegend diesen See noch einmal einen Besuch abzustatten. Mittels GPS waren die Stellen bereits abgespeichert, daher fiel die aufwendige Location flach. Dann also los…
Gegen 8 Uhr machten Mausbär und ich uns auf den Weg zum Gewässer. Völlig gespannt, mit den Erinnerungen vom letzten Trip schien der Weg immer länger zu werden. Gegen 9:30 Uhr dann endlich die Ankunft am See. Sofort stand das Camp und das Boot ging in Richtung Wasser.



Was das Futter angeht, hat es sich bereits in der letzten Session an diesem See gezeigt, wie positiv die Fische auf auffälliges Futter reagiert haben. Daher setzte ich in dieser Session alles auf halbierte 20mm Spicy Crab and Garlic gemischt mit 6mm Swim Stim Amino Pellets und einen Partikelmix.



Als Köder kommen kleine Kombi Köder und Tigernüsse aus dem Partikelmix zum Einsatz.

Die Ruten liegen gerade, da kommt auch Martin an. Als wir noch sein Tackle an die Stelle bringen, meldet sich schon mein Bissanzeiger. Es ist die Rute mit einem The Crave Boilie am Haar. Der Fisch reizt die Schnur von der Rolle und flüchtet in ein Krautfeld, daher schnell ins Boot und ab zum Fisch. Über dem Fisch angekommen, macht dieser Druck und nimmt mich in den Schlepptau… Schließlich zeigt dieser doch die Flanke und wandert in meinen Kescher… Was ein Start…


Nach diesem Start lege ich die Rute wieder auf dem Platz ab. Auf dem Echolot kann ich bereits wieder Fische erkennen. Gespannt schauen wir auf den See, was Wetter ist bedeckt und der Wind drückt das Wasser auf das andere Ufer wo mein Spot liegt. Gegen 13 Uhr dann erneut ein Lauf. Wieder ins Krautfeld, also wieder ins Boot. Am Fisch angekommen kommt er gleich Richtung Oberfläche und lässt mich einen ersten Blick erhaschen… Dieser Blick lässt mich bangen, denn ich erkenne auf der Flanke große Schuppen. Jetzt heißt es vorsichtig Drillen… Der Fich macht richtig Druck und setzt sein Gewicht komplett ein, aufgeben kennt dieser Fisch scheinbar nicht. Nach rund 10 Minuten bin ich weit vom Spot gezogen wurden und endlich gibt der Fisch nach… Er zeigt seine schöne Seite und wandert in den Kescher… Wow… Was für ein Fang… Dieser Fisch, ich habe diesen vor rund einer Woche gesehen, als Chrischi ihn fangen konnte und jetzt habe ich diesen Fisch in den Armen… Was für eine Ehre…



Nach diesen Moment, sind Worte einfach bedeutungslos…
Gegen 17 Uhr kommt auch Chrischi an, die letzten Stunden bleiben ruhig, dann jedoch macht sie mein Bissanzeiger wieder bemerkbar. Schnell zum Fisch, doch dieser ist bereits nach kurzen Drill ausgestiegen…



Da fordert das Kraut seinen Tribut.
Jetzt liegen auch Chrischis Ruten, doch alles bleibt ruhig… Erst gegen 0 Uhr dann erneut ein Biss, dieses Mal auf Tigernüsse. Der Fisch leistet kaum Gegenwehr und ich kann diesen nach kurzer Flucht auf der Ufernahen Rute landen.



Wow.. Das war nun schon der 4. Lauf und ein Ende der Session ist noch nicht abzusehen… Der weitere Verlauf der Nacht ist ruhig. Einzig Chrischi kann noch einen kleineren Karpfen zum Landgang überreden. Der Morgen bahnt  sich mit leichten Regenschauern an, was nach Fangwetter aussieht, bestätigt auch gleich der nächste Lauf auf meiner Tigernuss Rute. Dieses Mal geht der Drill wieder schnell und ein schöner Kämpfer liegt auf der Matte.



Ich lege die Rute wieder ab und fahre zurück. Ich mache mich gleich mal auf die Suche nach dem Kaffee… Als die Rute wieder abläuft. Wahnsinn ein Lauf nach dem anderen… Leider geht der Fisch neben dem Boot verloren. Sehr ärgerlich aber in Betracht der Umstände, ist es nicht ganz so schlimm. Nach dem Frühstück lehne ich mich wieder zurück und verschaffe mir Platz auf meiner Liege. Natürlich hat mein kleines Ridgeback Mädchen die Liege schon für sich entdeckt. Als ich den Kampf gewonnen habe, unterbricht der Bissanzeiger meinen Triumpf…
Nach kraftvollen Drill, liegt ein weiterer sehr schön gezeichneter Spiegler in meinen Armen. Einfach Wahnsinn was hier in der Session abgeht… Dieser Fisch sollte gleichzeitig auch der letzte Fisch der Session sein…



Mit diesen Erinnerungen starte ich dann wieder in den Alltag und das nächste Fischen ist leider erst wieder in 20 Tagen möglich… Es wird wohl unter diesen Umständen eine lange Wartezeit…


07. August



Nachdem am Dienstag meine Stelle besetzt war du ich ausweichen musste, begrüßte mich der See al einzigen Angler weit und breit. War für ein Gefühl, wenn man an einem neuen Gewässer steht und nicht weiß ob die Stelle richtig gewählt ist und ob die Futterstrategie die Richtige für dieses Gewässer ist. Ich kenne zwar den See schon vom letzten Jahr, jedoch war es nur mal zwei kurze Night Shorts wo ich nicht viel von dem See kennenlernen konnte. Jetzt hingegen habe ich die Zeit um diesen See besser kennen zu  lernen.
Die Bewölkung lockert sich gerade, als ich mit dem Boot zu meiner Stelle fahre. Unterwegs mache ich mir viel Gedanken um die Spots, welche ich im Vorfeld befüttert habe. Es ist schwer zu erkennen, wie weit das Bodenkraut geht und in wie fern die Plätze frequentiert werden.
Schnell ist das Camp aufgebaut und die Montagen warten auf Ihren Tauchgang. Entlang endlos scheinender Krautteppiche fahre ich mit der Rute zum Spot. Beim Blick auf das Echolot erkennt man deutlich wie sich das Kraut weiter Richtung Tiefe erstreckt. Ich erreiche den Spot und auf dem Echolot ist nur noch harter und fester Grund zu sehen, einzig ein paar einzelne Krautstengel, sonst nichts. Der Platz scheint voll angenommen, daher moniere ich einen einzelnen 26mm The Crave Boilie, noch rund 1 Kg Boilies verstreuen und zurück. Dieser Platz macht ein gutes Gefühl. Weiter zum nächsten, hier suche ich etwas ganz anderes und lege die Rute in einer Tiefe von 5 Meter am Rand eines dicken Krautfeldes ab.
Der Tag neigt sich dem Ende und die Nacht bricht herein. Lange sitze ich auf dem Boot und betrachte das Wasser auf der Suche nach Fressaktivitäten. Einzig Brassen rollen und kleine Fische spielen an der Oberfläche. Schließlich haue ich mich hin und warte, was noch passiert.
00:30 Uhr dann ein heftiger Lauf am ersten Spot. Schnell ins Boot und zum Fisch, der Fisch kämpft hart und flieht ins tiefe, offene Wasser. Perfekt, jetzt nehme ich den Druck etwas weg und lass den Fisch sich bei geschlossener Bremse auspowern. Da merkt man wie es Spaß macht mit einer sensiblen und leichten Rute wie der Shimano XS1 12ft – 2,75lb zu fischen. Nach rund 10 min ist der Fisch erschöpft und wandert in meinen Kescher. Was für ein Gefühl den ersten Fisch aus diesem See gefangen zu haben. Ein überragendes Gefühl wenn der Plan aufgegangen ist.



Ich liege die Rute wieder ab, jedoch bleibt es bis zum Morgen ruhig und ich starte endspannt und glücklich in den Freitag…


06. August Showdown am Morgen


Der Platz steht seit einigen Tagen unter Futter, die Spannung vor der ersten Session ist hoch. Endlich am See angekommen dann der Schock, der Platz ist besetzt. Wer kennt dieses Gefühl nicht. Aber wem will man einen Vorwurf machen, schließlich kann der Junige nicht wissen das man da selber Fischen will. Was jetzt? Dennoch an einem anderen Spot aufbauen? Sich preisgeben das man da füttert oder einfach einen anderen See befischen. Eine schwere Endscheidung. Ich entscheide mich für einen anderen See an welchem ich noch nicht war, aber wo Chrischi gerade auf dem Weg ist. Daher auf zu anderen Zielen.



Bei der Ankunft am See präsentiert sich dieser spiegelglatt und für uns stellt sich die Frage, wo anfangen. Uferregion, Plateau und  eine Halbinselspitze bieten sich an. Bei solchen Gewässern und neuen Spots ist es wichtig das, dass man eine maximale Lockwirkung am Platz erreicht. Für diese Fälle bieten sich Partikel besonders gut an, da diese eine hohe Anziehungskraft auf Weißfische haben welche wiederrum durch Ihre Fressaktivitäten die Karpfen neugierig machen. Dafür bieten sich bereits fertig gequollene Partikel bestens an, da man dieser als Joker immer mit beim Fischen dabei haben kann ohne diese vorbereiten zu müssen. So kann man auf alle Eventualitäten reagieren.



Mit dieser Taktik präsentieren wir unsere Köder. Auch am Hakenköder ist eine hohe Anziehungskraft gefragt, daher werden gedippte Hakenköder beködert.




Die Nacht kommt und gespannt schauen wir auf das Wasser. Man spürt, dass bereits die Nächte kühler werden. Blitzschnell geht die Nacht vorüber und der neue Tag kündigt sich an. Langsam geht die Sonne auf und leuchtet auf den Nebel welcher über dem See liegt. Plötzlich durchbricht mein Bissanzeiger diese Stille. Schnell raus zum Spod und zum Fisch. Chrischi steht am Ufer und betrachtet das treiben. Plötzlich ein erneuter Lauf auf seine Rute. Jetzt ist auch er am drillen. Beide Fische machen Druck, wehrend erneut einige Piepser ertönen. Die Fische kämpfen hart in einer einmaligen Szenerie, was für ein Anblick, das ist es was uns immer wieder ans Wasser führt, einmalig! Chrischi keschert seinen Fisch vom Boot aus und meiner ist auch bereit. Zurück zum Ufer, verdammt die Piepser waren ein Fallbiss, Fische sichern und raus auf das Wasser. Schnell zum Spot, die Schnur führt ins Kraut. Nach Druckaufbau durchfahren Schläge die Rute, Hammer der Fisch hängt noch. Wieder ein Drill, wieder ein Fisch. Was für ein Morgen!!! Um den Stress für die Fische gering zu halten versorgen wir die Fische zusammen sodass diese auch gleich wieder in Ihr Element zurück können. Wahnsinniger Morgen…





Auf zur nächsten Session…


04 August

Ich freue mich an dieser Stelle euch meinen neuen Video Live Blog präsentieren zu können. Ich wünsche Euch viel Spaß und gute Unterhaltung!

---> Video Live Blog Juli 2014 <---


31 Juli

Der Tag neigt sich dem Ende, der erfrischende Wind bringt etwas Abkühlung in den durch Hitze geprägten Tag. Mit voller Begeisterung und etwas Wehmut packe ich mein Auto. Heute ist der letzte Tag an welchem ich an den Kiessee fahre. Es liegen nun schon 6 Short Sessions in den letzten 3 Wochen zurück und Heute kommt die letzte dazu. Es waren Hammer Sessions mitunter mit 4 Läufen innerhalb einer Nacht. In der letzten Session hat sich aber bereits gezeigt, das die Fische einen Platz gar nicht mehr angeschwommen haben. Sie sind einfach vorsichtig geworden. 4 Wochen stehen die Plätze jetzt unter Futter, 10 Fische konnte ich bereits fangen. Jetzt also auf zum letzten Mal…



Die Sonne sinkt, ich schaue auf das Wasser. In der Zeit wo sonst die Fische kamen, herrscht nun Stille. Viele Angler haben mich in der letzten Zeit beobachtet und meine Plätze befischt, daher ist jetzt die Zeit gekommen an einen anderen See auszuweichen. Doch jetzt steht die letzte Session an. Der Boilie Mix aus 20mm und 26mm prasselt auf den Platz, die Köder liegen perfekt in den Krautlöchern.




Also Köder setzte ich wieder auf Pop Up und auf einen ausbalancierten Köder.
Die Nacht kommt, die Bisse bleiben aus. Lange blicke ich in den klaren Sternenhimmel. So deutlich waren die Sterne schon lang nicht mehr zu sehen.
2:00 Uhr plötzlich schreit mein Bissanzeiger auf. Ein Fisch konnte dem The Crave nicht wiederstehen und jegt jetzt durch das Kraut. Schnellbin ich mir dem Boot im Krautmeer angekommen und Suche den Fisch. Ein zwei Krautpatzen später ist er Frei. Ohne große Gegenwehr lässt sich der Fische gleich keschern. Ein mittlerer Spiegler lässt sich zum Landgang überreden. Völlig froh über den 13 Lauf in 7 Nächten lasse ich die Sessions in meinen Gedanken Revue passieren, dann gegen 3:00 Uhr schreit der Bissanzeiger wieder los. Wieder ist es der Selbe Spot, wieder eine Wahnsinnige Flucht. Nach endlichen Minuten kann ich einen massiven Spiegler Keschern. Völlig glücklich warte ich auf den



Sonnenaufgang und genieße diesen Moment in vollen Zügen… Auf baldiges Wiedersehen mein Kiessee…


Fish and Meet 2015

Termin jetzt Online! > Klick <


New Impressions from the bank!



Der Futterplatz schien angenommen, daher machte ich mich erneut für eine Nacht ans Wasser. Nach dem vor 2 Nächten sich die ersten Läufe eingestellt haben, bin ich mit der Futtermenge etwas hochgegangen und füttere nun rund 10 Kg Boilies alle 2 Tage. Als Boilie kommt der The Crave sowie der Spicy Crab zum Einsatz. Um die Lockwirkung zu erhöhen ummantle ich zusätzlich die Bleie mit der Amino Paste. Die Ruten lege ich wieder auf die vorbereiteten Plätze ab.



Gegen 20:30 Uhr läuft die Rute ab, ich springe ins Boot und rudere los. In diesem Moment beginnt ein Wolkenbruch, war ja klar. In diesem Moment kommt jedoch die Erkenntnis, dass die Kamera und das Handy jetzt direkt im Regen liegen. Also schnell wieder zurück ans Ufer und die Sachen in das Zelt bringen. Die Rute läuft in diesem Moment immer noch im Boot weiter. Jetzt also schnell wieder raus zum Fisch. Also ich auf dem halben Weg bin, verfängt sich die Schnur im Kraut… Nach mehrmaligen starken Rucken reißt die Schnur… Zum Glück erwische ich die Schnur noch und kann sie weiter von Hand auf wickeln. Also ich im Wolkenbruch endlich am Fisch bin…. Ist dieser leider schon ausgeschlitzt… Was ein Pech…



Ich knote die Schlagschnur wieder an die Hauptschnur und lege die Rute wieder neu ab. Auf den Spot streue ich wieder eine Hand Boilies zusammen mit ein paar Kellen Mini Amino Pellet in 1mm und 6 mm Stärke. Mal sehen, was jetzt die nächsten Stunden passiert. Also ich zum Ufer rudere hört dann schließlich der Wolkenbruch auf. Völlig nass stehe ich nun wieder in der Sonne… Was ein Pech… Aber egal weiter geht es in die nächsten Stunden… Schließlich ist der Abend noch Jung.
Gegen 22 Uhr passiert es dann erneut, ein Biss mitten in Kraut. Der Fisch gibt richtig Gas und ich komme nur schwer mit dem Boot zum Fisch. Die Schnur hat sich im mehrfach im dichten Kraut festgesetzt. Durch die geflochtene Schnur ist es leicht, die Schnur zu befreien. Endlich habe ich den Fisch unter mir und bekomme diesen nur schwer vom Grund weg… Weiter geht es und endlich sehe ich den Fisch. Es ist ein massiver Spiegler der in der tiefe versucht zu flüchten. Doch der 7mer ACE Raizer Point  sitzt fest im Maul. Nach einigen harten Fluchten habe ich den Fisch endlich im Kescher… Sauber… Das entschädigt doch für alles!



Jetzt geht es weiter in Nacht. Gegen 2 Uhr ist dann erneut Alarm im Kraut… Wieder aufs Wasser raus und ab zum Fisch. Nach harten Fluchten habe ich den Fisch endlich auch im Boot und fahre überglücklich zurück in die Nacht.



Gegen 7 Uhr Morgens ist dann die Zeit zum Einpacken gekommen… Die letzten Stunden waren einfach Wahnsinn und die Taktik hat sich wieder bezahlt gemacht… Der See verabschiedet mich mit einem einmalig schönen Sonnenaufgang…



Ich komme wieder…


08.07. – Kraut-Abenteuer



Einige Zeit verstrich ohne dass ich richtig Zeit zum Fischen hatte. Das Privat und Berufsleben hatte mich das erste Halbjahr so im Griff, dass ans fischen kaum zu denken war.  Endlich liegen diese Monate hinter mir und ich kann wieder frei und mit gewohnter Zeit ans Wasser zurückkehren. Mein Ziel für die nächsten Wochen ist ein Kiessee welcher mich schon in meiner Kindheit begleitete. Der See ist mittlerweile von vielen Badegästen und unzähligen Krautteppichen übersäet, was das Fischen und das Finden eines Spods deutlich erschwert. Bei solchen Umständen ist die Location eines der wichtigsten Punkte, daher stand dies in den vergangen Tagen an erster Stelle. Das Ziel meiner schnellen Nacht, ist eine kleine Bucht am Ende des Sees. Einige Fische konnte ich bereits am Tage schon dort beobachten, jetzt ist nur die Frage, ob diese Fische dort auch fressen. Also schnell Tackle gepackt und ab ans Wasser.
Bedingt das hohen Krautstandes ist das Fischen nur per Boot möglich, was es sehr schwer für Kurzsession werden lässt. Nichts desto trotz geht es jetzt in der nächsten Zeit immer nur für eine Nacht an den See, damit die Fische auch noch genug Ruhe haben und den Platz nicht scheuen.
Die Montagen lege ich in den kleinen Krautlöchern ab welche ich im Vorfeld finden konnte. Als Köder kommt ein 16mm Squid and Octopus zum Einsatz welcher am Whity Pool Rig präsentiert wird.


Nachdem die Ruten liegen, geht es voller Spannung in die Nacht… Doch lange dauert es nicht bis gegen 21 Uhr der ACE schreit…! Der Fisch flüchtet sofort ins dichte Kraut und das Drillen funktioniert nur bedingt vom Boot. Nach etwas Zeit kann ich jedoch einen ersten Fisch aus dem Kraut landen… Was ein Gefühl, nach so vielen Jahren wieder ein Fisch aus diesem See in den Händen zu halten. Zufrieden geht es jetzt wieder zum Spot die Rute neu ablegen.



Es ist 22:30 Uhr als der zweite Biss die Rute erschüttert. Wieder ist es die gleiche Rute welche läuft. Schnell ins Boot und ohne Druck zu machen zum Fisch. Dieser hält sich kurz im freien Wasser auf uns flüchtet abschließend ins Kraut. Bei der Flucht merke ich schon, dass es dieses Mal ein etwas schwerer Fisch sein muss. Jetzt also vorsichtig der Schnur folgen… Nach vielen Kescherversuchen ist es dann aber geglückt und er liegt im Kescher… Überglücklich geht es also dann zurück zum Platz. Die Nacht bleibt jedoch etwas ruhig, jedoch kann ich am kommenden Morgen zufrieden mein Tackle wieder abbauen…


Fish and Meet Part VI


Vom 16.06 – 21.06.2014 war es wieder soweit und die 6. Auflage vom Event startete. Dieses Mal durften wir insgesamt 15 Teams aus ganz Deutschland am Krakower See begrüßen. Die Location des rund 960 Hektar großen Gewässers war einmalig, die Uferstellen waren weitläufig auseinander, sodass jedes Team ausreichend Platz zum fischen vorfand. Der strukturreiche See wies eine Vielzahl an Plateaus, Kanten und Muschelbänke auf. Nach der Verlosung der Stellen, begab sich jedes Team auf den Weg zum Platz oder wurde vom Orga Team an den Platz gebracht. Die folgenden Tage verbrachten die Teams mit dem fischen, gerade die Brassen ließen den Teams keine Ruhe. Jedoch stellten sich auch erste Meldungen von den Fängen ein. Die Tage vergingen wie im Flug und so war schnell der Abreisetag gekommen. Am letzten Tag wurden die Teilnehmer wieder zum Fischergelände gebracht, wo es zum Essen und schließlich zum Einpacken ging. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und vor allem bei der Unterstützung der BIMES, der Wasserwacht, Touristen Information, bei den Landwirten,  Campingplatz Krakower See Herr Krüger und zuletzt bei den einheimischen Anglern für viele sehr angenehme Gespräche am Gewässer. Die Unterstützung der örtlichen Behörden und verantwortlichen Personen war so gut, dass wir uns mehr als Willkommen gefühlt haben und daher auch 2015 gerne wiederkommen.
Einen riesen Dank an das Orga Team Michael Sens, Christopher Schneider und Patrick Donner für die Mega Unterstützung beim Event!!!


Jetzt zu einer kleinen Zusammenfassung in Bildern





















Update Guiding

Aktuelle Impressionen von den letzten Guiding Touren. Nicht immer leicht, jedoch immer und überall bis zum Äußersten... Für das Elb Guiding sind noch Termine im Ende Juli und im August frei. Bei Interesse schnell melden, sonst geht es erst 2015 wieder!














02.03

Neuer Carp Side Crew Member!


An dieser Stelle möchte ich euch Sebastian Merten vorstellen, der uns jetzt tatkräftig unterstützen wird! Ich freue mich sehr, dass er jetzt zum Kreis der Carp Side gehört.
Eine genaue Vorstellung findet hier

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Hausmesse Internationale Angelgeräte Frank Tetzlaff in Halle. Ich möchte allen Besuchern für die Aufmerksamkeit zu meinem Vortrag „Time Management“ und vielen super Gesprächen bedanken! Ich freue mich, euch bald wieder zu sehen.
Der nächste Termin zur Messe steht bereits vor der Tür. Am 22.03 bei Carpfood24 in Eisenhüttenstadt bin ich wieder mit einem Vortrag Vorort.
Ich hoffe, wir sehen uns!


28.02

In der aktuellen Carp Connect findet Ihr das große Interview mit mir. Wer mal wirklich alles über mich wissen will, kann es jetzt im auf 9 Seiten nachlesen. Viel Spaß beim Lesen. www.carp.de


Veranstaltung Jugend Workshop DKAC vom 25.07 – 27.07.2014
Hier geht es zu den Details
Wir freuen uns auf Euch!!!


Morgen den 29.02.2014 stehe ich Euch gern den ganzen Tag auf der Hausmesse bei Internationale Angelgeräte Tetzlaff zur Verfügung. ich freu mich auf euren Besuch. Selbstverständlich habe ich neben den DVDs natürlich auch alle Neuerrungen von SHIMANO, Dynamite Baits und ACE dabei. Zudem habe ich Euch auch einen Vortrag über den Umgang mit der Zeit zusammengestellt.

Zu Wegbeschreibung

Ich freu mich auf Euch!

Hier habt Ihr einige Szenen aus 2013. Ich bearbeite gerader die neuen Video Live Blogs für 2014, bis es soweit ist, habt Ihr hier ein paar Eindrücke aus 2013.
Ich freue mich auf ein neues Jahr 2014 mit EUCH!!!

--> Klick <--


25.02


Man lässt nicht locker… Die Wassertemperaturen steigen langsam und die Fische müssen einfach in den nächsten Tagen aktiv werden. Bislang waren es nur kleine Fische die an dem Hakenköder rum spielten doch bald wird’s. Es ist aber atemberaubend, wie schön dieser Frühling bislang schon ist. Einzigartige Momente, die man mit jedem Atem genießen sollte!


25.02

Neuer Bericht zum Fischen im Frühjahr online!

Zum Bericht --> Klick <--


23.02

Nach dem Stress und den gesundheitlichen Einschränkungen ging es jetzt endlich mal wieder an die frische Luft. Unser Ziel war ein Baggersee welcher als Lowstock Gewässer gilt. Also nicht gleich das einfachste zum Anfang. Doch uns war es egal, das Erlebnis an der Luft zu sein, die Sonne auf der Haut zu spüren und den Einmaligen Blick auf die Ruten am Abend und Morgen zu genießen, ist einfach was unbeschreibliches. Jetzt ist also endlich auch bei uns der Startschuss gefallen, die Wassertemperaturen liegen bei 5 Grad, also gibt es kein Halten mehr!
Hier ein paar Impressionen von Chrischi und mir…


Carpexpo Berlin 2014


Der erste Anblick der Carpexpo war sehr erstaunlich da sich die Messe in den letzten Jahren deutlich entwickelt hat. Das letzte Mal war es mir zur Veröffentlichung meiner ersten DVD möglich die Messe zu besuchen. Jetzt 2014 habe ich mich daher sehr gefreut, endlich wieder in Berlin sein zu dürfen! Ich war erstaunt, wie sehr die Messe sich entwickelt hatte, die Stände waren bestens vorbereitet und die Organisation war einfach bestens. Markus Sippel hat es wirklich geschafft eine Veranstaltung zu schaffen, welche ich persönlich für die angenehmste und eine der besten messen in Deutschland halte. Trotz des schönen Angelwetters kamen weitaus mehr als 2.500 Personen auf die Messe wo diese namenhafte Firmen begrüßten. So war es möglich 2014 einen neuen Besucherrekord aufzustellen welches in angesichts der schwindenden Besucherzahlen bei anderen Messen ein wahrer Fortschritt in der Erfolgsgesichte dieser Messe ist.

Erstmals waren wir von der Carp Side auch mit einem eigenen Stand vertreten um die neue DVD „Unter Strom“ vorzustellen. Wir waren sehr überrascht wieviel Interesse für die DVD und an unserer Arbeit bestand. So hatten wir viele sehr schöne Gespräche und ein super Feedback woran wir arbeiten können. Leider gingen auf der Messe das eine oder andere Gespräch völlig unter, jedoch freuen wir uns auf die nächsten messen wo ich und die Jungs vertreten sind. Unter dem Motto „Unter Strom“ stand auch mein Vortrag welchen ich um 10 Uhr halten durfte. Die Besucherzahl wehrend der Vortrags war wirklich unbeschreiblich sodass alle 600 Sitzplätze vergriffen waren. Trotz kleiner Technischer Probleme hoffe ich doch, dass Euch der Vortrag gefallen hat und euch ein Einblick hinter meiner Art zu fischen an den Flüssen gegeben hat. Wer diesen Vortrag verpasst hat, dem kann ich nur die DVD empfehlen wo alles genau besprochen wird.

Jetzt aber genug der vielen Worte, hier seht Ihr nun ein paar Einblicke der Carpexpo 2014


Neuer Bericht in der CHM

Einer meiner aktuellen Artikel in der CHM. In diesem geht es mal um ein ganz anderes Thema welches einen Einblick hinter die Kulissen gewährt und zeigen soll, dass man alles als Hobby sehen sollte und die Erlebnisse am Wasser zählen. Einfach mal ehrlich und gerade raus geschrieben über eine Zeit die mich sehr viel Kraft gekostet hat, jedoch welche mich vieles gelehrt hat sodass ich vieles jetzt völlig anders und entspannt sehe. Viel Spaß beim Lesen der CHM.


 

DVD Unter Strom ab sofort lieferbar!

Ab dem heutigem Tage ist die DVD Unter Strom im Shop bestallbar und lieferbar.
Hier geht’s zum Shop


Carp meets Cat 2014

Ein unbeschreibliches Gefühl durchschlich mich, als ich in die einmalige Location der Veranstaltung Carp meets Cat eintrat. Diese Veranstaltung im Aquarium des Leipziger Zoos, ist wirklich ein Event von welchem es kein Zweites gibt. Ursprünglich war es die Idee, ein Event für Karpfenangler der Leipziger Umgebung zu schaffen, ist dieses Event mittlerweile weit über die Grenzen Sachsens bekannt. Die Jungs von Carphunter Leipzig organisieren dieses Event einfach Perfekt, sodass man sich rund um wohlfühlt. Die Besucherzahl ist auf 200 begrenzt und die Karten waren im Vorfeld sehr schnell vergriffen. Für mich war es eine große Ehre ein Teil des Events sein zu dürfen. Die Stimmung war sehr locker, sodass man neben ernsten Themen auch wirklich sehr viele Themen hatte worüber man sehr lachen konnte. Durch den Abend führte ein sehr schöner und gelungener Vortrag von Carsten Zeck wo alles zum Thema Waller besprochen wurde, dann folgte mein Vortrag über das Fischen an der Elbe. Anschließend ging es um 0 Uhr zur großen Tombola welche es wirklich in sich hatte. Es warteten eine Vielzahl von Preisen auf die Besucher, Firmen wie Angelmarkt Köthen, Flash Baits, Zeck Fishing, Dynamite Baits und viele weitere Firmen sponserten wirklich ansehnliche Preise.


Der Abend war wirklich sehr gelungen und die Atmosphäre einfach unbeschreiblich. Im Vortragsraum erlebte man ein einmaliges Erlebnis, da im Hintergrund der Leinwand einige Haie rumschwammen. Wir sagen Danke an die Organisatoren von Carphunter Leipzig und allen Beteiligten, es ist ein sehr familiäres Event wo wir uns sehr wohlgefühlt haben. Für uns war es nicht eine Messe in einer unbeschreiblichen Location, nein für uns war es wirklich eine Messe bei neuen Freunden! Zuletzt möchte ich mich bei allen Besuchern für die super Gespräche, Anregungen und für viele lustige Themen bedanken. Ganz besonders bedanke ich mich bei meinen Jungs: Christopher Schneider und Patrick Donner für die Hilfe und für Ihre Unterstützung!


Fazit, dieses Event sollte sich 2015 niemand entgehen lassen… Wir sind jedenfalls sehr gern wieder dabei!!!


NEW Carp Side Fleyer

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Rückblick Zwolle 2014


Zwolle war wieder einfach Wahnsinn. Der erste Tag unvorstellbar voll sodass wir am Stand kaum Zeit hatten um Luft zu holen. Zwolle ist mittlerweile die größte Messe in Europa geworden und die Besucher kamen aus allen Teilen Europas. Von Schweden bis Spanien waren viel Interessenten an unserem Stand und informierten sich über neue Produkte und kamen zum Talk vorbei. Es war wirklich schön, viele bekannte wieder zu treffen! Hier seht Ihr nun einen Überblick:


Wärme suchend…


Der Winter in Deutschland beschert uns den einen oder anderen kalten Tag an dem sich die Fische völlig zurückziehend. Die Suche ist hart, dennoch gibt es Wege, diesem tristen Alltag zu entfliehen. Auf der Suche nach angenehmen Temperaturen, verschlug es mich in den Dezember und Januar Wochen an die Rhone, dem Lac du Salagou und den Ebro. Hier seht Ihr ein paar Momente von diesen Reisen zu meinem DVD Projekt Unter Strom.















Messeüberblick

Hier habt Ihr einen Überblick, wann ich wo bin. Weitere Termine folgen in Kürze! Ich freue mich, Euch auf den Messen zu treffen!


Neuer Bericht über den Winter online!

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Unter Strom

Der erste Vorgeschmack der DVD Unter Strom! In dieser DVD dreht sich alles um die schweren und großen Flüsse/ Stauseen Europas.
Erfahrt alles über Location, Vorgehensweise und Taktiken an den Strömen.
Dazu jetzt exklusive zur Vorbestellung die passende Kleidungsrange! Jetzt bestellen solange der Vorrat reicht! Bestellt die DVD und die Kleidung zusammen und sicher euch einen Preisvorteil von 25%! Nur bis Ende Dezember gültig! Lieferung erfolgt ab dem 22. Februar, bei Vorbestellungen früher!

Hier zu den Details: SHOP


Es ist soweit!
Ich freue mich an dieser Stelle euch meine neue DVD – Unter Strom – vorzustellen!

Unter Strom by Christian Grasshoff
Das Fischen an den größten und härtesten Flüssen Europas!

Beschreibung
Unter Strom… Im Rausch der Herausforderung,
Bei „Unter Strom“ geht es um die Herausforderung schlecht hin an den schwierigsten und unberechenbarsten Gewässern, den Flüssen Europas! Angefangen von der Elbe in Deutschland über die Rhone in Frankreich bis zum Ebro in Spanien möchte ich euch in dieser DVD diese Gewässer einmal genauer vorstellen. Ich zeige Euch Taktik und Strategie an den schönsten Revieren Europas. Folgt mir jetzt und lasst euch von der Strömung in den Bann ziehen bei Unter Strom!

Erhältlich ist die DVD ab Ende Februar 2014



Neuer Video Live Blog Oktober 2013

hier ist nun der neue Video Live Blog im Oktober 2013. Bedingt der Arbeit an meiner DVD kommen die Live Blogs etwas kürzer, aber es herscht bald wieder Normalität.

Ich wünsche euch dennoch, gute Unterhaltung.

<KLICK>


Neuer Carp Side Team Member

An dieser Stelle freue ich mich, Michael Kern im Team der Carp Side begrüßen zu dürfen!
Hier geht’s zu seiner Vorstellung! <KLICK>

Neue Bilder in der Galerie
Klickt auch die Momente meiner letzten Jahre… <KLICK>


Endlich wieder Wasser

Jetzt muss ich einfach fahren, das waren meine Gedanken als ich von der Arbeit nach Hause fuhr. Die letzte große Session an der Rhone liegt schon etwas zurück. Die Arbeit hat mich wieder voll in Beschlag genommen. Direkt als ich von Frankreich kam, hatte ich schon mit der Location begonnen und mir ein neues Gewässer ausgesucht und begonnen zu befüttern. Seit diesem Tag hatte mich jedoch die Arbeit und die bevorstehende Messsaison sowie mein aktuelles DVD Projekt voll eingespannt. Ich kam einfach nicht ans Wasser. Doch Gestern war es soweit und ich habe Prioritäten gesetzt. Also Rechner mit ans Wasser und los geht es. Wichtig ist, bei solchen Sessions für wenige Stunden zwischen den Arbeitstagen die Vorbereitung und das minimal Tackle. Da ist das Taschen System von SHIMANO einfach unschlagbar.


Die Nacht sollte Trocken werden, daher verzichte ich gleich auf  den Schirm denn Open Air schläft es sich am besten. Die Ruten liegen, die Nacht kommt. Ich höre wie sich ein Bieber langsam einen Ast vornimmt und spüre, wie ich es doch vermisst habe dieses Gefühl zu erleben am Wasser zu sein. Gegen 2 Uhgr werde ich wach, höre ein komisches Geräusch, ein leichtes Surren… Komisch… Ich schlafe weiter… 6 Uhr der Wecker klingelt, ich muss aufstehen… Toll keinen Fisch! Ich packe die Liege und den Schlafsack zusammen, dann plötzlich zwei Piepser dann Fallbiss… Toll ne Brasse, naja jedenfalls Fischkontakt am Platz. An der Rute angekommen sehe ich dass die Schnur der anderen Rute völlig durchhängt! Verdammt das Surren war meine Rolle, da die Schnur neben den Bissanzeiger gerutscht ist… Sch… Schnell Brasse raus dann weiter… Rute hoch… Naja etwas schwer… Da reißt die Rute runter und die Schnur fliegt von der Rolle! Hammer … Ein Fisch. Der Drill zieht sich und die Rute arbeitet perdekt und federt die Schläge ab. Es ist der erste Fisch den ich mit der neuen Tribal XS1 12ft – 2,75lbs drille und die Rute ist einfach schön und beeindruckend. Der Fisch kommt in Ufernähe und der Drill läuft nur noch über die Rute, Bremse geschlossen. Wahnsinnsgefühl. Der Fisch ergibt sich nach einigen Minuten und wandert in meinen Kescher!



Es ist so schöne wenn ein Plan funktioniert! Alles schnell wieder ins Büro… J
Nach der Arbeit ging es sofort wieder an den Platz, waren doch die Fische einmal da! Im dunklem sind nicht nur alle Katzen grau, nein man sieht auch deutlich weniger J Daher wart es von Vorteil, dass ich die Stelle bereits kannte und ich so unnötigen Schein der Kopflampe oder Lärm vermeiden konnte. Jetzt schnell das passende Futter an den Haken und mal sehen, was die Nacht bringt.


Gegen 0:00 Uhr dann ein heftiger Run. Hammer sitzt… Der Drill brachial, Die Fluchten federn durch die 2,75lbs Rute, langsam zieht der Fisch ruhig seine Bahnen. Endlich kommt er näher, Minuten vergehen, dann sehe ich Ihn. Was für ein traumfisch! Jetzt nichts verkehrt machen und nicht verlieren. Die Landung glückt, ich bin völlig Atemlos vor diesem schönen Fisch!


Mit diesen Eindrücken geht es wieder auf die Liege. Wow was für ein Moment, diesen Fisch zu fangen.
Die nächsten Stunden vergehen ohne eine weitere Aktion und der Job ruft wieder…
Inzwischen ist es Ende Oktober, die Nächte sind wieder milder geworden und er herscht Regen und Storm. Jetzt geht es für ein Wochenende wieder an die Stelle, wo die letzten Dicken kamen. Die Vorbereitung scheint perfekt. Das Futter wandert auf die Stellen, die Montagen werden mit PVA bestückt und landen auf den Spots.



So sollten jetzt die kommenden Nächte zum Erfolg werden… Doch es akm wie es kommen musste, leider nicht ein Fisch, kein Biss… Alles versucht, und voll auf die Fresse bekommen. Aber das ist nun mal Fischen!


Ein weiteres Wochenende steht bevor, jetzt soll alles gut werden. Die Woche über fütterte ich meine Stelle an einem großen See welcher Verbindung zu einem Kanal hatte. Einen Tag bevor es losgehen sollte, fuhr ich erneut zum Füttern und musste feststellen, dass der Platz bereits besetzt war. Welch ein Rückschlag… Aber jetzt nicht jammern, dass passiert leider… Daher ging es an eine gut bekannte Tongrube, worüber ihr in der nächsten Zeit noch einiges von mir lesen werdet. Die Location war super, einfach ein Hammer Anblick.

Das Futter stellten wir etwas um, so fanden Partikel Ihren Platz im Futter. Die erste Nacht nahte schnell und voller Erwartungen saßen wir im kalten Wind. Doch nichts passierte, kein Biss nichts. Toll, sollte es jetzt wieder alles nach hinten losgehen? Verdammt…
Der nächste Tag machte sich zum Mittag doch glatt mit einem Lauf bemerkbar, wow, das Geräusch kannte ich ja kaum noch. Leider ging der Fisch wieder verloren. In den kommenden Stunden fing René einen kleinen Fisch, dann war es das wieder. Die Nacht kam und die Läufe folgten, Wahnsinn, man spürte das der Wind sich gedreht hatte und die Fische fingen mit dem fressen an.


Es waren keine Riesen, dennoch endlich Fisch!



Die weitere Nacht blieb es weiter ruhig. Bin der Morgen uns weitere Läufe bescherte.




Keine Riesen, aber super Fische mit schöner Farbe…


Grüße
Christian


15. September

Der Wetterumschwung ist da! Die Fische werden zusehends aktiver und ich habe es trotz der vielen Arbeit geschafft mal schnell ans Wasser zu schauen.
Hier seht Ihr einige Bilder meiner letzten Session.



Neuer Bericht in Product Info

Der goldene Herbst naht, jetzt ist die Frage, welches Rig und welche Materialien eigenen sich am besten um effektiv und flexibel sich allen Umständen anzupassen.
Meine Empfehlung, seht hier HIER


Elb-Workshop 2013


Nach der ganzen Hochwassersituation hieß es endlich Workshop an der Elbe vom 22.08 – 25.08.2013!
Ein Event für Angler die sich dem Strom stellen wollen! Vieles an neuen Eindrücken und viel An Taktik wartet auf die Teilnehmer. Alles dreht sich um den Strom! An ausgesuchten und vorgefütterten Angelplätzen werden den Teilnehmern alles über das Fischen in der Elbe gezeigt, sodass jeder seinen Elbfischen fangen kann!
Die Teilnehmerzahl war bedingt der nötigen Verschiebung des Events auf 2 Teams geschrumpft. In familiäre Atmosphäre erwartet die Teams einiges an Programm an der Elbe. Der Begrüßungsabend fand nun direkt auf einer Buhne statt, von wo aus die Teilnehmer sich bereits die vorgefütterten Stellen betrachten konnten. Die pure Theorie folgte direkt an zwischen den Plätzen von A-Z alle Themen über das Fischen an der Elbe wurde besprochen. Anschließend wurden die Camps aufgebaut und der erste Abend an der Elbe folgte in entspannter Atmosphäre beim BBQ!
Die Tage vergingen und jeder der Teilnehmer war gefesselt von dem Strom und Jeder konnte seinen ersten Elbfisch nach beeindruckenden Drills in der Elbe fangen!
Jetzt stehen die Vorbereitungen für 2014 und es sind nur noch wenige Plätze frei: alle Infos unter: http://www.christian-grasshoff.de/Carp%20Side/Service/Event/Event.html
Aber jetzt zu den Eindrücken vom Elbworkshop 2013!

 



 

Neue Internetseite

Krefeld, 04. September  2013 – Heute wird Shimano Germany Fishing eine neue Internetseite live schalten:

www.shimanofishnetwork.de

Auf dieser Seite befindet sich alles rund um das Thema Angeln im Allgemeinen und Shimano im Besonderen.

Neben Informationen zu den Produkten durch die Teamangler, werden diese auch interessante Tipps und Anleitungen geben. Die Kataloge für 2014 werden in der Online-Version zur Verfügung gestellt.
Es werden Links zu Shimano relevanten Seiten wie zwei Facebook Accounts und ein YouTube Kanal von Shimano Germany Fishing sowie die internationalen Shimano, G.Loomis und PowerPro Internetseiten, ebenso die deutschsprachige Dynamite Baits Internetseite gesetzt.
Erweiterungen der Seite sind für die Zukunft geplant, Informationen dazu erfolgen zu gegebener Zeit.


Neuer Carp Side Crew Member!


An dieser Stelle möchte ich euch Black Mamba vorstellen, der uns jetzt tatkräftig unterstützen wird! Ich freue mich sehr, dass er jetzt zum Kreis der Carp Side gehört.

Eine genaue Vorstellung findet hier: Vorstellung


Neuer Bericht von Michael Sens

hier Klicken und lesen...


Neuer Carp Side Crew Member!


An dieser Stelle möchte ich euch Donnerbuddy vorstellen, der uns jetzt tatkräftig unterstützen wird! Ich freue mich sehr, dass er jetzt zum Kreis der Carp Side gehört.
Eine genaue Vorstellung findet hier: Vorstellung



Neues Update

Crew Blog
Guiding
Guiding Berichte


Neuer Wahnsinn!

Da knallt es auch schon! Carp Side Crew Member Christopher "Chrischi" Schneider fängt in einem Elbbereich einen 55Pf Graser! Dieser Fisch ist der absolute Wahnsinn! Mehr Details und weitere Fische der Session in Kürze!



Neuer User Bericht!

Stephan Solf läßt seine Session Revue passieren... zum Bericht


Neuer Carp Side Crew Member!


An dieser Stelle möchte ich euch Chrischi vorstellen, der uns jetzt tatkräftig unterstützen wird! Ich freue mich sehr, dass er jetzt zum Kreis der Carp Side gehört.
Eine genaue Vorstellung findet hier: Vorstellung


 


August


Die Zeit verstreicht schnell! Die Arbeitstage sind lang, da stellt sich jeder die Frage: Wann bitte Fischen? Die Lösung, ein Gewässer wo man mit gezieltem Zeitmanagement und gezielter Vorbereitung Erfolge erzielen kann. In tiefer Entscheidungs- sowie Überzeugungsstärke fiel die Wahl auf die Elbe. Dieser Fluss beherbergt einen enormen karpfenbestand und daher war es naheliegend, hier erfolgreich zu sein. Also Futter-Kampagne genau in die Zeit legen an dem ich auch am Wasser sein kann. Ich endschied mich für das Zeitfenster von 5:00 – 7:00 Uhr morgens.  Unter den Anstrengungen und Arbeit, machte sich die Hoffnung immer breiter. Die ersten Sessions folgten und die Rechnung ging voll auf. Hier seht ihr einige meiner Fänge der letzten beiden Wochen:









28. Juli



Starke Strömung, hohes Wasser, Zerstörung überall wo man hin sieht! Leid, verstörte Existenzen und Leben. Es ist ein Fluss der extreme, doch so extrem war die Elbe noch nie. Die letzte Jahrhundert Flut liegt hinter uns und das Wasser fließt normal. Höchste Zeit um mit den Vorbereitungen zum Guiding wieder zu starten. Nach einer ausgedehnten Location musste ich feststellen, dass sich die Strukturen wieder völlig geändert haben. Daher ging es wieder auf die Suche, nach den Fischen. Über eine Woche schon habe ich den Platz unter Futter und jetzt ging es endlich das erste mal zur Elbe 2013!
04:00 Uhr – Der Wecker klingelt!
Oh Mann, nicht meine Zeit. Ich quäle mich aus dem Bett, die Nacht war viel zu kurz und die Mücken haben den Weg ins Schlafzimmer gefunden. Jetzt aber keine Zeit verlieren! Anziehen, Sachen ins Auto und Kaffee in die Rübe!
04:20 Uhr – Der Weg
Ich sitze im Auto Richtung Elbe. Ich bin so gespannt was mich erwarten wird. So viele Gedanken schießen durch meinen Kopf. Wie verhalten sich die Fische und vor allem ist die Stelle auch die Richtige. Nach einer Ewigkeit komme ich nun endlich an meinen Platz an. Die Elbe liegt ruhig und gehüllt in einem Mantel aus Nebel vor mir. Eine einzigartige Location! Wahnsinn! Schnell bringe ich mein kleines Tackle zur Stelle und Füttere ca. 1 Kg Mais in Richtung Strömungskante. Schnell zeigen sich die ersten Fische am Platz. Lange stehe ich mit meinem Kaffee neben den Ruten. Die Location hat mich voll in Ihren Bann gezogen. Ich spüre wie sehr ich die Elbe vermisst habe. Ich habe in den letzten Monaten viel schöne und auch große Fische in den stehenden Gewässern gefangen. Aber jetzt, fühle ich mich wieder zu Hause!



Die ersten Weißfischaktivitäten folgen und die ersten Brassen fange ich schnell. Ein großer Schwall an der Strömungskante, verdammt… das wird doch nicht etwas… Kurze Zeit später rollt sich der erste Graser direkt auf meinem Futterplatz! Jawohl, sie sind da!
7:00 Uhr
Die stille bringt mich um… Kein Fisch mehr zusehen, keine Aktivität mehr. Vor 30 min haben sich noch Graser gerollt, jetzt nichts mehr. Ich schaue genau auf die Rutenspitzen, es ist einfach ein trügerische Stille. Da reißt die Rute nach unter, die Rolle kreischt! Yes! Ein Lauf, schnell zur Rute und gegen halten! Der Fisch will in die Strömung, ich halte hin davon weg. Jetzt kommt er wie ein nasser Sack auf mich drauf zu… Ja, das muss ein Graser sein, das Blei durchbricht die Oberfläche und im nächsten Moment explodiert das Wasser! Ja, es ist ein Graser. Der Drill geht jetzt los und ich halte mit allem dagegen. Der Fisch dreht voll ab, doch hat gegen die Tribal Longcast keine Chance. Langsam wird er müde und endlich gleitet mein erster Elbfisch 2013 in den Kescher! Die Freunde kann ich nicht in Worte fassen. Unbeschreiblich. Im Kescher habe ich einen mittleren 30ziger Graser. Diese Größe ist mittlerweile Durchschnitt geworden wenn man diese Graser mal fängt.  Jetzt aber schnell den Fisch versorgen, die Graser sind so empfindlich, dass man Ihnen keine große Strapazen zu muten kann.



8:00 Uhr völlig glücklich schaue ich auf das treiben der Brassen in der Buhne. Ich habe es geschafft meinen ersten Graser 2013 in der Elbe zu fangen. Oft habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie es ist wenn ich solange immer Konstant fange und hatte Angst davor, dass die Freude weg bleiben könnte. Doch jetzt bin ich selber so überrascht wir intensiv dieses Gefühl der Freude ist. Als ob ich gerade den ersten Fisch meinen Lebens gefangen hätte.
8:30 Uhr Ein harter Lauf durchbricht die Stille! Wow, schnell zur Rute und gegen. Dieses Fisch setzt kein großes gewicht ein, kommt schnell in meine Richtung ist aber sehr Lebhaft. Für eine Brasse oder einen anderen Weißfisch zu schwer… Mal schauen, vor mir durchbricht ein weiterer Graser die Oberfläche! Wahnsinn aber was für einer! Hammer der Fisch hat etwa 15 Pf und ist der kleinste den ich je in der Elbe gesehen habe. Der kleine Asiate tobt sich vor mir aus. Schließlich landet er im Kescher und ich freue mich riesig. Normalerweise sind die Gewichte der Graser alle um die 30 bis über 40pf aber diese Größe habe ich hier noch nie gesehen. Ich freu ich zu sehen, dass die Fische noch nachwachsen!



9:00 Uhr die Fische scheinen weg zu sein und ich liege in der Sonne. So entspannende und so erfolgreich hätte ich mir meinen ersten Tag an der Elbe nicht vorgestellt! Somit beginnt jetzt endlich wieder die Zeit an der Elbe! Ich bin gespannt, was mich die kommenden Wochen noch so erwarten wird!


22. Juli

Die Zeit vergeht, der Sommer drück jetzt mit voller Hitze. Viele Gewässer wachsen jetzt total mit Kraut zu. Es ist immer schwer, solche Gewässer richtig zu befischen. In meinem neuen Video Blog werde ich genau auf diese Situation eingehen. Zu diesem Dreh haben wir uns ein kleines Gewässer/ Vereinsteich in Sachsen-Anhalt ausgesucht. Gezielt haben wir die Krautteppiche noch Fraßlöchern abgesucht und diese direkt befischt. Nicht nur die Stellen, sondern auf das Futter und die Montage sind dabei das wichtigste. Gerade ausbalancierte Köder schaffen durch ihr geringes Eigengewicht einen entscheidenden Vorteil.



Als der Abend die Sonne schwinden ließ folgte auch prompt der erste Fisch. Nach heftigem Drill vom Boot aus, landete dieser schöne Schuppi in meinem Kescher.



In  der nacht folgten die Mücken und ließen uns nur bedingt schlafen. Bis endlich auch Bob seine Rute sich meldete und ebenfalls ein Schuppi den Köder genommen hatte.



Kurz nach dem Schuppi meldete sich Bob seine Rute erneut und der erste Spiegler folgte.



Jetzt geht es rund, der Morgen naht, meine Rute meldet sich ebenfalls! Wieder eine Fahrt durchs Kraut und ein weiterer Schuppi liegt im Boot.



Wow was für eine Nacht. 4 Fische ohne Vorzufüttern. Dieses beweist, dass mit der richtigen Taktik auch schnelle Sessions zum Erfolg werden können. Als ich meine Ruten reinholen wollte, merkte ich einen Wiederstand und am Ende hing eine Schleie welche dem Pop Up wohl nicht wiederstehen konnte. Alle Details und Infos demnächst im Video Live Blog Juli 2013.


18. Juli
Unsere Zukunft von Morgen. Unter diesem motte hatte ich die Chance, den Angelnachwuchs des Angelvereins Vorfläming das Karpfenangeln und den Umgang mit den Fischen und vor allem am Gewässer nahezubringen. Es war mir eine Freude das Jungendcamp besuchen zu dürfen und hoffe, es hat einigen etwas geholfen etwas sicher in manchen Techniken umzugehen.





12. – 14. Juli


Endlich ist das ersehnte Wochenende in greifbarer Nähe. Es ist Donnerstag und ich packe freudestrahlend mein Auto. Die bevorstehende Session habe ich schon lang geplant und endlich ist mal wieder eine Session unter Freunden. Selbst Patrick hat sich aus dem entfernten Chemnitz angemeldet. Wo die Reise hingehen soll, natürlich wieder ins Karpfenland Mecklenburg.
Der Freitagmorgen beginnt mit strahlendem Sonnenschein welchen ich mit einer Tasse Kaffee auf meiner Dachterrasse begrüße. Meine Gedanken drehen sich schon jetzt über die bevorstehende Session. Die Hauptfrage wie immer, spielen die Fische mit, welche Spots werden wir vorfinden und vor allem sind die Stellen noch frei… Diese Fragen begleiten mich den ganzen Tag im Büro. Micha ist auch völlig neben der Spur und als Patrik um 16 Uhr am Hotel eintrifft machen wir uns endlich auf den Weg zum See. Gegen 19 Uhr erreichen wir unser Ziel, ein mittle großer See mit ein wenig Badebetrieb, sonst ist aber nirgends Jemand zu sehen.  Perfekte Umstände lassen den Aufbau und das Beladen der Boote zum Kinderspiel werden. Im Vorfeld haben wir uns bereits für eine Stelle in der Mitte des Gewässers endschieden von welcher wir alle Teile des Gewässers mehr oder weniger befischen können. Also ab auf die Reise…
Nach einer bereits lustigen Fahrt geht es nun an die Location. Der See weißt nur wenige Besonderheiten in der Grundstruktur auf. Ich endscheide mich meine Ruten zur Linken in die Richtung einer kleinen Landspitze zu fischen. Diese sieht man nur auf der Ferne, die Weite beträgt zwischen 300 – 400 m also wieder Long Range Fischen angesagt. Eigentlich versuche ich es immer zu vermeiden auf solche hohen Weiten zu fischen, aber manchmal hat man ja keine Wahl. Also raus damit… Patrik fischt in der Mitte und legt seine Ruten auf die andere Seite der Landzunge, Mich fischt zur rechten Seite wo er einige Plateaus ausfindig machen konnte.
Ich lege meine Ruten direkt in vor dem Schilf ab, hier ist der Grund mit Krautfeldern überseht und vereinzelt finden sich einige Krautlöcher. Ganz klare Anzeichen für Fressrouten der Fische. Als Futter endscheide ich mich für eine Mischung aus 15 – 25 mm The Crave Boilies von welchen ich nur 3 Hände pro Rute verteile. Ich möchte das die Fische aktiv nach den Boilies suchen und nicht alles auf einen Fleck begrenzt ist. So legen ich beide ca. 100 m nebeneinander. Auf die dritte Rute verzichte ich aus Platzgründen. Zudem sind einige Spinnangler unterwegs und ich möchte nicht den halben See abspannen und danach noch Stress mit den anderen Anglern bekommen. Schließlich hat jeder eine Chance vernünftig fischen zu können verdient. Die erste Nacht bricht herein, die Ruten liegen Perfekt. Wir können es kaum erwarten, bis sich der erste Fisch zeigt. Wir sitzen in einer sehr gemütlichen Runde und haben uns alle drei sehr viel zu erzählen. Die Zeit rast völlig wehrend wir uns über die große bunte Welt des Angelns unterhalten. Plötzlich bekomme ich einen heftigen Run! Ja, die Stelle hat funktioniert! Super, jetzt nur schnell zum Fisch und nicht verlieren. In der Stille der Nacht erklingt meine Rollenbremse wehrend wir endlich über den Fisch find. Dieser hat sich ins Freiwasser geflüchtet und liefert jetzt einen heftigen Drill an der 2,75lbs Tribal Xtreme. Die Minuten vergehen, endlich zeigt sich der Fisch an der Oberfläche. Ein großer, langer Schuppenkarpfen zeigt sich im Schein der Kopflampe. Wow, jetzt nichts falsch machen. Micha macht den Kescher bereit, indem Moment als der Kescher die Wasseroberfläche durchbricht, folgt auch schon die nächste harte Flucht. Der Fisch flüchtet wieder unters Boot… langsam nährt er sich wieder, endlich zeigt er komplett die Flanke und Micha schöpft hin sachte ein. Ja… Der erste Fisch ist gelandet!
Auf dem Rückweg kommt mit Patrik mit meiner anderen Rute entgegen, diese ist auch abgelaufen. Man jetzt laufen hier meine Rute beide zum Doppelrun heiß! Micha bringt den Fisch zum Versorgen an den Platz wehrend ich mit Patrik zurück zum Drill fahre. Langsam versucht Patrik den Fisch vom Schilf fernzuhalten und übergibt mir die Rute. Ich mache etwas mehr Druck und ein weiterer Schuppi durchbricht die Oberfläche. Wow, jeht los hier…! Jetzt natürlich das Problem, kein Kescher im Boot… Oh nein… Verdammt. Patrik entschließt sich zur Handlandung welche auch beim 2. Versuch gelingt! Einfach Hammer! Was geht hier nur ab… Fisch im Boot, Rute schnell wieder ablegen und wieder rund 200 gr. Boilies drüber. Jetzt schnell zurück… Nachdem die Fische sich erst einmal etwas erholen können werten wir noch lange diese Szenen aus! Dabei sieht man, wie wichtig es ist ein gutes Team bei fischen zu sein. Einfach Top!
Die Bilder folgen nach dem ganzen Theater in den nächsten Stunden…



Der gemeinsame Fang!
Der Tag vergeht und zum Nachmittag ertönt ein bekanntes Geräusch! Wieder läuft meine Rute ab. Auf dem Weg zum Fisch wird die Zeit zu Ewigkeit! Endlich am Fisch angekommen, kann ich leider nur noch die Montage aus dem Wasser holen…. Mist, verloren… Etwas gefrustet fahren wir zurück zum Spot. Dort wartet auch schon Besuch. Eine Schwanenfamilie hat es sich bei uns bequem gemacht und freut sich, als wir diese mit etwas Brot füttern. Die kleinen kommen bis auf einen Meter an uns heran unter den strengen Augen der Eltern füttern wie die Kleinen… Natur kann auch so entspannend und friedlich sein…



Der Tag neigt sich dem Ende. Die Nacht hat uns wieder. Bis tief in die Nacht werten wir sämtliche Ereignisse aus. Immer voller Hoffnung auf einen weiteren Lauf, nur diese Nacht ist etwas anderes. Eine Gruppe der jungen Generation von Dorfpeople hat sich an gegenüber liegendem Ufer eine Stelle für eine Party ausgesucht. Bis tief in die Nacht erklingen die Bässe. Die Fische, haben sich völlig verzogen. Ärgerlich, aber so ist es nun mal im Leben… Um 5 Uhr meldet sich dann doch Michas Rute und er kann nach einen heftigen Drill ebenfalls einen schönen Schuppi in seine Arme schließen. Nachdem er wieder an der Stelle ist, ertönt auch seine andere Rute, leider geht dieser Fisch nach einem heftigen Run verloren.


Mit diesem Fisch endet leider unsere Session. Es war eine sehr schöne und sehr lustige Session wo es hoffentlich bald eine Wiederholung davon gibt!


Neuer Produktbericht online!

SHIMANO Tribal Longcast 13ft, 3lbs und die SHIMANO ULTEGRA CI4 XT-A 14000 mal ganz im Detail und im Test!


-----> Produktbericht <-----


Neuer Video Live Blog jetzt online!

Viele Spass!

------> Vieo Live Blog Juni 2013 <-----

Update

Crew Blog

User Blog


Der Wilde Osten,



endlich mal wieder Zeit, endlich mal wieder völlig abschalten. Die letzten Zeiten waren Kräftezerrend. Erst das Fish and Meet dann folgten die Fishing Master Show in Weddendorf. Jetzt hatte ich endlich mal wieder ein Wochenende für mich. Klar, sehne ich mich nach der Elbe, jedoch war nach dem erneuten Hochwasser kein Fischen möglich. Daher kam nur ein Ziel für mich in Frage… Mecklenburg. Mecklenburg ist Abenteuer pur, einzigartige Landschaft und einfach nur Stille. Genau dass, was ich noch den heftigen Wochen brauche. Zusätzlich ist auch die Tatsache, dass in dieser Region so gut wie kein Internetempfang ist, gut.  Nach kurzer Anreise, bepackte ich das Boot und machte mich auf den Weg zur Stelle. Diesen See erreicht man nur per Boot, daher verirren sich nur wenige Leute an den See. Er ähnelt meinem Eventsee, ob das Fischen auch so ist, wird sich wohl zeigen.
Gegen 16 Uhr erreichte ich endlich die Stelle welche mir sofort ins Auge stach. Der Wind steht die ganze Zeit genau in eine große Bucht, ein guter Anhaltspunkt um an einen großen See die Fische zu finden. Also ab zur Location. Das Wasser ist tief, wird aber langsam flacher. Am Ende der Bucht ist ein großes Seerosenfeld in einer Wassertiefe von 1,20m. Der Grund leicht Sedimentreich und überzogen mit kleinen Teppichen aus Fadenalgen. Auf dem Echolot sind kleine Krautfreie Stellen zu erkennen. Da lohnt sich wirklich die Investition in ein neues Gerät. Gerade das Lowrence Elite 7 HDS ist einfach Spitzenklasse.



Jetzt wo ich den Bereich gefunden habe, stellt sich nur die Frage wie befische ich diesen. Schnell geschaut, gut dahinten scheint eine Stelle zu sein. Die Distanz sind ca. 450 – 500m danke der 0,19mm geflochtenen Schnur scheint das machbar. Eine Monofile Schnur würde jetzt nur negative Eigenschaften haben da man aufgrund der Dehnung keinen Biss mitbekommen würde.


Das Futter, eine Frage für sich. Ich habe mich für diesen See eine Strategie mit 2 unterschiedlichen Futterplätzen zu Recht gelegt. Einen Futterplatz lege ich nur mit einem Partikel-Mix mit Tigernüssen, Hanf und Mais an den anderen füttere ich nur 20mm & 25mm The Crave Boilies. Es sollen Graser in diesem See sein, also mal schauen was passiert. Die dritte Rute lege ich etwas abseits und befüttere diese Rute kaum. Die Hakenköder und Montagen müssen wohl durchdacht sein. Bei diesem Untergrund und den Seerosen kommen nur Safty Clip Montagen zum Einsatz. Zum einen kann das Blei so etwas in den Sedimentreichen Grund einsinken ohne dabei das Vorfach hinterher zu ziehen, zum anderen können die Fische so das Blei schnell los werden falls sie sich in den Seerosen festsetzten sollten. Um die Schnur vom Spot fernzuhalten verwende ich ein ca. 1,50m langes ACE Leadcore welches ich an den Untergrund anpasse.  Da ich auf ausbalancierte Köder setzte, brauch ich auch ein leichtes Vorfachmaterial welches sich fast schwerelos im Wasser verhält. Dafür wähle ich das Re-Action von ACE in 20lbs Stärke. Die Köder sind eines der Bausteine zum Erfolg also… Die Qual der Wahl. Aufgrund des Vorhandenseins von Grasern wähle ich jetzt einen halben 10mm Pop Up und 2 Maiskörner, die andere Rute bestücke ich mit einem halben 20mm Sinker + einen halben 20 mm The Crave Pop Up. In dieser Konstellation sind die Köder fast schwerelos im Wasser und können so von den Fischen leicht und mit wenig Saugkraft aufgenommen werden.



So beködert geht es jetzt raus an die Plätze. Nach einer Stunde sind alle Ruten an ihrem Platz und der Abend kann kommen. Ich baue nun rasch noch das restliche Tackle auf. Ich nehme für solche Sessions nur noch das nötigste mit und daher entfällt ein schweres Zelt oder überflüssiges Gepäck. Selbst auf ein Pop verzichte ich mittlerweile.




Mit dem Abend kommen auch die ersten Aktivitäten, plötzlich ein Piep, ein weiterer… und… Vollrun! Yes! Schnell ins Boot und zum Fisch. Der Weg zieht sich, ohne Druck zu machen nähre ich mich. Der Fisch ist voll in die Rosen, lässt sich aber schnell lösen und schwimmt ins Freiwasser. Nach einigen Fluchten schaffe ich es den ersten Fisch ins Netzt zu bringen! Ein schöner Schuppi liegt nun vor mir auf der Matte. Die Rute lege ich gleich wieder ab und fahre rasch zurück…



So kann es weitergehen. Der Abend schwindet und die Nacht bricht an. Langsam fordern die letzten Tage Ihren Tribut und ich lande auf der Liege. Der Morgen beginnt ruhig, ich drehe mich um, versuche weiter zu schlafen. Gedanken sind in meinem Kopf, kein Lauf die Nacht, habe ich alles richtig gemacht??? Aus diesen Gedanken holt mich der Bissanzeiger schnell wieder zurück. Schnell ins Boot und ab zum Fisch! Auch dieser wartet in den Rosen, als kleines Geschenk hängt er genau an einer Blüte. Nach kurzem Kräftemessen entscheidet sich der Fisch zur Flucht in die Tiefe. Also kann ich den Drill langsam angehen lassen, es taucht mein halber Crave neben mir auf. Ich lächle kurz als das Maul vom Fisch wieder genau auf den Pop Up zugeht. Jetzt landet er erschöpft im Kescher. Wahnsinn. Wieder was es der Boiliefutterplatz der mir den Fisch brachte. Und was für ein Super Spiegler aus Mecklenburg!



So, Rute neu beködert und ab zum Futterplatz. Mal sehen, was noch so passiert. Ich koch mir erst mal einen Kaffee. Es ist 9 Uhr als ich mich entspannt zurücklehne und die Stille der Natur genieße.
Plötzlich reißt mich wieder der Bissanzeiger aus der Ruhe. Hammer, diesesmal ist es die dritte Rute mit 2 Tigernüsse beködert. Schnell in die andere Richtung. Dieser Fisch hat es sich total in den Seerosen bequem gemacht. Ich merke ihn nicht mehr. Arbeite mich mit den Händen an der Schlagschnur entlang. Nach einer Weile erreiche ich das Leadcore, immernoch keine Bewegung. Ich taste weiter zum Vorfach, dann weiter runter. Plötzlich habe ich ein Fischkopf in der Hand. Ich ahbe mich totl erschrocken und der Fisch auch. Jetzt kommt wieder Leben in die Sache. Nach Minutenlagen Tauziehe, gibt er auch und zeigt Flanke! Hammer ein Beauty! Schnell schiebe ich den Kescher unter den Fisch. Save! Hammer. Solch ein schönen Fisch aus solch einem riesen Gewässer… Ein Traum…


Völlig Happy lege ich die Rute wieder ab… Fahre zurück und schaue mir noch etwas die Bilder an… Einfach Wahnsinn.
Es ist gegen 14 Uhr als sich ein leichter Run bemerkbar macht. Mittlerweile habe ich von einem bekannten Karpfenangler bekommen. Er hilft mir gern. Zusammen zum Fisch. Der Fisch wartet sogar fast vor den Rosen. Aber auch hier das Spiel im Gemüse. Teils mit den Händen, teils mit der Rute drille ich den Fisch. Endlich wandert auch dieser in meinen Kescher…



Man was hier los ist… Schon der 4.Fisch! 3 Stück wieder auf den Crave. Wahnsinns Bilanz für Mecklenburg. Das Wetter ist wechselhaft mal Regen mal Sonne. Jetzt sind wir gespannt wie es weitergeht. Er beschließt schließlich bei mir mit auszubauen und den Platz ab morgen zu übernehmen. Wir unterhalten uns gerade darüber, wie ich mich nach einem Graser Sehne… Als ein kurzer Run folgt. Rein ins Boot und ab zum Crave Platz. Der Platz läuft jetzt total. Am Platz angekommen, steht der Fisch unter 2 Seerosenblättern und erschreckt sich total als wir neben Ihm stehen… Ein Spätzünder… Nein Besser! Ein Graser! Hammer, ich freue mich total als ich den Fisch das erste Mal sehe. Ich genieße den Drill total und der Fisch gibt wirklich alles! Nach rund 15 min gibt er endlich auf und ich kann meinen Graser über den Kescher ziehen… HAMMER!!! Was für Geiler Tag.



Grassi meets Grasi…!


Es scheint als ob alles funktionieren würde. Der Platz ist voll angenommen… Die Stille ist der Wahnsinn. Es ist perfekt… Vollrun… Hammer noch Perfekter!
Wieder ins Boot und in den Rosengarten. Der Fisch gibt alles, doch wir folgen ihm… Schließlich hat er keine Chance und wandert auch in den Kescher.


Das war Fisch Nummer 6 innerhalb von 24 Stunden. Hätte mir das vorher einer erzählt, hätte ich das nicht geglaubt.  Die letzte Nacht bricht für mich an, bevor es wieder in die Realität geht. Nach reichlich Gesprächen unter Gleichgesinnten, falle ich auf die Liege…
Leider wache ich am nächsten Morgen wieder nach einer ruhigen Nacht auf. Die letzte Nacht hat leider keinem von uns einen Fisch beschert. Ich packe völlig zufrieden ein und fahre zurück zum Auto… Wieder endet eine Session an die ich mich noch lange erinnern werde…


Verteigerung Wddendorf

Nach dem Fish and Meet Part V ging es gestern darum alle 35 Ruten und Rollen für den gedachten wohltätigen Zweck auf der Fishing Master Show 2013 in Weddendorf zu versteigern. Diese Cambos waren beim Speed Catching im Einsatz und jetzt auf dem Wege einigen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. In der Zusammenarbeit mit SHIMANO wurden die Combos gesponsert und brachten dank prominenter Unterstützung einen Erlös in Höhe von 2.500 €. Dieser Betrag kommt jetzt den Flutopfer...

Versteigerung

 


Fish and Meet Part V!

5 Jahre Event, 5 Jahre Entwicklung und 5 Jahre Spaß ohne Ende.
Ein Weg welcher sich aus einer Idee zum ersten Event bis hin zu dem größten Karpfenangler Event in Deutschland! Waren es zum ersten Fish and Meet Part I nur 12 Personen welche kamen, sind es nun über 70 Personen welche die Anmeldung finden! Es ist beeindruckend welchen Weg die Idee, ein Event zu schaffen wo es um mehr als große Fische geht, wo die Gemeinsamkeit, das gegenseitige Respektieren, das Miteinander und einfach der Spaß im Vordergrund steht,  genommen hat und weiter nehmen wird. Der Weg war schwer und mit vielen Problemen sowie Verbesserungen, doch das Event zeigt, wie es sich entwickeln kann.
Nach viel Vorbereitungen und viel Stress war es am 11.06 endlich soweit und die ersten Teams fanden den Weg ins Karpfenland Mecklenburg! Nachdem alle Teams gegen 12 Uhr am Fischereihof eingetroffen sind und die Begrüßungsrede folgte, kam es zum heißerwarteten Ziehung der Stellen. Insgesamt stand ein Gewässerkomplex von gut 1000 Hektar zur Verfügung.



Nachdem jedes Team Ihre Stelle, Gewässerplan und das Event Shirt erhalten hatten ging es weiter zum zentralen Platz, an dem alle Fahrzeuge geparkt wurden und die Boote beladen wurden.



Michael Sens, Martin Höpfel, Robert Brand und Ich warteten bereits mit den Booten um die ersten Teams an die Stellen zu bringen. Die Sonne brannte und nach und nach waren die Teams fertig für die Stellen. Im Schlepptau mit 2 – 4 vollgepackten booten, ging es auf die Stellen welche sich auf einem Gewässerkomplex von über 1000 Hektar befanden.





Nach ca. 4 Stunden waren alle Teams an Ihren Stellen und es wurde fleißig aufgebaut, Location gemacht und die Ruten beködert. Erleichtert lehnten wir uns im Basiscamp zurück und genossen die einmalige Location. Voller Hoffnung auf die erste Fischmeldung sahen wir, wie die Sonne im See versank.
Die folgenden Tage standen den Teams komplett selbst zur Verfügung. Wir besuchten Sie um Ihnen kleine Einkäufe zu bringen und um die gefangenen  Fisch zu fotografieren. Die Stimmung war wieder unbeschreiblich. Viele Teilnehmer waren das erste Mal an solch ein großes Gewässer und wurden gefangen von dem Bann des Ostens! Am Tage besuchten sich die Teams auf dem See gegenseitig, es wurden neue Kontakte und Freundschaften geschlossen. Kennt man sich sonst nur von Bildern bei Facebook, hatten sie jetzt Zeit sich persönlich zu unterhalten.  Alle verstanden sich bestens und es war deutlich zu spüren, wie der Gedanke des Events sich durch jeden Einzelnen zog. Aus Fremden werden Freunde und fischen zusammen ohne Probleme! Die Zeit verging wie im Flug und die Teilnehmer konnten in den 3 Nächten insgesamt 15 Fische bis 20Kg landen. Dabei gingen jedoch auch über 10 Fische leider in den Seerosen oder anderen Hindernissen verloren.



Am Freitag war der Tag gekommen, wo alle wieder ab 10 Uhr von uns abgeholt wurden und zum Sammelplatz gebracht wurden. Es zog sich bis 14 Uhr hin, bis alle Teilnehmer wieder zurück in der Zivilisation waren.  Jetzt machte sich große Vorfreude auf den Höhepunkt breit. Die Teilnehmer wussten, dass es anlässlich des Jubiläums einen Sonderteil mit einem kleinen Event gibt. Aber was das war, wusste kein Teilnehmer. Es ging jetzt mit allem Autos wieder im Schlepptau los zum Zeltplatz, wo jeder sein Zelt aufbauen konnte und anschließend zu Fuß die Abendveranstaltung erreichen konnte. Gegen 16.30 Uhr waren alle geduscht und bereit für den Abend. Wir sagten jedem Teilnehmer, dass wir für ein Foto, jedes Team einen Eimer, Abhakmatte und einen Kescher mitbringen sollten. Etwas verwundert machten sich dann alle auf den kurzen Weg zum Gelände.



Voller Vorfreude  auf das Schwein am Spieß standen Sie dann auf dem Fischereigelände. Plötzlich blickten Sie auf 35 Ruten, Rollen, Schnur, Blei, Haken und Köder und das große Rätzeln begann. Die Auflösung! In der Zusammenarbeit mit SHIMANO haben diese 35 Aerocarp Ruten, 35 SHIMANO Beastmaster Rollen, 35 SHIMANO Tribal Mono Carp Schnur sowie das Futter von Dynamite Baits gesponsert! Mit diesen Produkten hatte nun jedes Team 1h30min Zeit das Tackle zusammen zu bauen und an den Aufzuchtsteich Karpfen zu fangen. Wer schlussendlich die meisten Karpfen gefangen hat, bekommt ein Pokal! Somit war das Speedcatching geboren. Die Teilnehmer freuten sich riesig, Ihre Künste nun am Aufzuchtsteich unter Beweis zu stellen. Jedoch wäre das Event nicht Fish and Meet wenn wir zusammen mit SHIMANO nichts Gutes tun würden.



Daher wird die gesamte Ausrüstung an den Royal Fishing Club gespendet! Also machten sich alle Team mit gutem Gewissen and den Aufbau und an das Fischen. Die Freude war riesig als die ersten Fische sofort gefangen wurden.



Unser größtes Problem war es, immer am Platz zu sein wenn der nächste Fisch kam… In der Zeit wurden fast 40 Fische gefangen und am Meisten von dem Team Flash Baits mit Sascha Spamer und Sascha Sebastian die sich riesig über den Pokal freuten!



Jetzt ging es zum gemütlichen Teil über und das Schwein wurde angeschnitten.


In lockerer Atmosphäre feierten wir das Fish and Meet Part V! Auch für mich gab es noch was… Und zwar die passende taufe zum Jubiläum!
Am darauf folgenden Morgen machten sich alle Teilnehmer individuell wieder auf den Heimweg. Es war ein besonderes Event, mit einmaligen Teilnehmern bei dem viel gelacht, gefangen und  viele neue Kontakte endstanden sind.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für Ihre Teilnahme und den vielen Spaß und den einmaligen Momenten am Wasser bedanken! Meinen ganz besonderen Dank geht an mein Crew der Carp Side welches mich in jeder Hinsicht unterstützt hat und Ohne denen ich aufgeschmissen wäre! Also Danke an Michael Sens, Christin Gollis, Martin Höpfel,  Robert Brand und Oliver Körner!!!! DANKESCHÖN!!!
Wir alle bedanken uns bei der Firma SHIMANO welche von der Marketingleiterin Petra Krichel Vorort vertreten wurde und die komplette Aussrüstunfg zum Speedcatching gestellt haben!
Ein riesen Dank an die Müritzfischer welche dazu beigetragen haben das, dass Event wieder ein voller Erfolg geworden ist! Also Danke Sebastian Paetsch!
Auch in Hinsicht 2014 ist bereits alles ´geplant und der Wahnsinn geht vom 16.06 – 21.06.2014 wieder weiter wenn es heißt: Fish and Meet Part VI!


Impressionen vom Event!


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 


07. - 09. Juni


Die Vorbereitung für das Fish and Meet halten mich in Atem. Kaum Zeit, kaum Luft zu Atmen. Es ist Freitag und ich beschließe nach Arbeit direkt an den See zu fahren und von dort aus, alle Dinge weiter zu bearbeiten. Auch in diesem Jahr sind es wieder über 25 Teams welche den Weg nach Mecklenburg auf sich nehmen. Es ist eine Logistik und Timing welches genau bearbeitet werden muss. Aber erst mal den Kopf frei bekommen. Mein Ziel, ein alter Bekannt See in Brandenburg welcher mir schon schöne Fisch bescherte. Auf dem Weg zum See, versuche noch alle Sachen aus meinem Kopf zu bekommen. Endlich am See angekommen, lenkt mich die Schlepperei wieder ab. Das Boot beladen und los! Auf in das Schilf! Einfach die kommenden beiden Nächte abschalten, bevor ich noch völlig frei drehe! Die Last des „Bekannt“ sein, spüre ich in letzter Zeit deutlich extrem. Jeden Tag finden über 20 Nachrichten mit Fragen oder Anliegen den Weg in mein Postfach. Es ist schwer, da den Überblick zu behalten und Jedem gerecht zu werden. Vergisst man etwas, ist man wieder der Depp… Aber jetzt heißt es, mobiles Netzwerk deaktivieren und runter kommen!
Ruhig liegt der See vor mir, die Fahrt zur Stelle merke ich schon, wie ich langsam runter fahre und die Vorfreude völlig ausartet. An der Stelle angekommen, schnell die Ruten aufbauen und beködern.
21 Uhr Die Ruten sind endlich aufgebaut und es geht raus zu den Plätzen. Einmal in einer kleinen Bucht, einmal an einer Kante. Pro Ruten finden nur 2 Hände Futter den Weg auf den Grund. Auch hier setzte ich wieder auf den The Crave und auf den Spicy Grab and Garlic. Eine Mischung, die mir dieses Jahr schon einige Fische bescherte.
22 Uhr endlich steht auch das ganze Camp und ich lehne mich zurück. Die Frösche beginnen zu quaken, die Vögel singen, die Rute läuft ab… WIE! WSS JETZT! VOLLRUN!!!!! Verdammt, an die Rute, der Fisch zieht seine Bahnen im Freiwasser, fühlt sich klein an… Schnell ins Boot, zum Fisch. Übern Fisch… Verdammt! Fühlt sich groß an. Kurze Zeit später durchbricht ein langer Spiegler die Oberfläche und beginnt jetzt kräftig Druck zu machen. Dier Longcast neigt sich, die Ultegra gibt Schnur frei! Jawohl, Hammer Gefühl. Weitere Fluchten, dann ist es soweit und mein erster Fisch wandert in den Kescher! Yes! Schnell an Land und bei dem letzten Schein des Tages versorgt.


Rute liegt wieder. Ich bin Happy und von den letzten Tagen so fertig, dass ich auf der Liege im Froschkonzert einschlafe…
5 Uhr! LAUF…!!! Verdammt, völlig verpeilet an die Rute, ich sehe die Schnur wie sie Richtung Freiwasser. Druck und ab ins Boot. Welch ein Moment! Der Morgennebel legt sich wie ein Schleier über den See und ich stehe in Mitten dieser Szenerie auf den Boot und drille einen weiteren Fisch. Die Fluchten sind hart, die Rute federt souverän die Fluchten ab. Der Fisch zieht seine Kreise und das Boot dreht in diesem einmaligen Moment hinterher. Langsam kommt er Richtung Oberfläche und in Keschernähe, einige Momente später liegt der lange Spiegler im Boot auf der Matte. Wow… Wieder ein Fisch der 15kg+ Klasse!



Die Rute lege ich wieder ab und genieße diesen Moment komplett. Noch lange sitze ich im Morgengrauen und beobachte den See…
11 Uhr… Piiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeepppppppppppppppp… Wieder geht’s los! Jetzt ab die Rute an der Kante. Der Fisch flüchtet ins Schilf, ich hinterher mit dem Boot. Langsam bekomme ich die Schnur frei und der Fisch flüchtet unter meinem Boot ins Freiwasser. Wahnsinn, wieder ein langer Spiegler! Er tobt sich unter meinem Boot aus, nimmt jeden einzelnen Schilfhalm in der Nähe noch mit und will Richtung Baumreihe verschwinden. Aber nicht mit mir! Ich lege den Rückwärtsgang ein und halte den Fisch von den Bäumen fern. Es funktioniert und er flüchtet ins tiefe Wasser unters Boot. Jetzt erhöhe ich den Druck wieder und lasse den Fisch sich an der Rute austoben. Endlich zeigt er Flanke und durchbricht die Wasseroberfläche. Was für ein Spiegler, nicht nur Lang sondern auch gut genährt. Wahnsinn, der dritte Fisch und wieder locker über 15kg. Hier ist was los…!

 

Die Rute liegt wieder. Alle Fische wieder auf den Crave… Wahnsinn… Die Sonne brennt, der Schatten fehlt. Ich liege unter meinem Schirm und schwitze mit jeder Bewegung. Bei dem versuch mich nicht zu bewegen, fordern die letzten Tage wieder Ihren Tribut und ich schlafe ein…
14 Uhr! Ich schrecke Hoch, die Rute läuft wieder ab. Was ist hier nur los… 2 Spots, jetzt jeweils 2 Fische pro Spot! Wieder zum Fisch der sich in einen einzelnen Schilfhalm im Wasser geflüchtet hat. Ich muss schon etwas lächeln, dass sich der Fisch diesen einen Halm gesucht hat. Statt in das Schilfgebiet daneben zu flüchten. Als ich fast über dem Fisch bin, sehe ich noch einen dicken Schatten unter den Boot flüchten. Jetzt hat er begriffen was los ist und will in die Baumreihe. Jetzt muss ich richtig Druck machen, der Fisch gibt langsam nach. Der Motor läuft im Rückwärtsgang. Endlich hat der Fisch eine neue Idee und will ins Schilfgebiet. Doch auch von diesen Unterfangen, fange ich ihn ab. Jetzt ist er sichtlich geschafft und folgt in den Kescher. Wow, wieder solch eine Maschine! Lautstark halt meine Freude beim Fototermin über den See!



Welch ein Erlebnis, welch eine Session! Für das Event habe ich noch nichts geschafft, aber dafür bin ich voll und ganz Tiefenentspannt. So langsam vergeht die Zeit, die Nacht bricht herein, die Frösche geben alles, ich verschwinde mit einem Lächeln im Land der Träume. Kurz bevor ich einschlafe, vernehme ich noch das Grunzen einiger Wildschweine hinter meinem Zelt. Ist mir jetzt auch egal.. Ich bin zufrieden… Mir geht es gut und ich habe Kraft und Energie für das bevorstehende Event Fish and Meet Part V getankt!


05. Juni

- Neuer User Blog Bericht!

- Neue Bilder im Crew Blog

Die Vorbereitungen auf das Fish and Meet Part V laufen auf Hochtouren. Zwischenzeitlich weiß ich nicht mal mehr wo mir der Kopf steht... Ich freue mich euch kommende Woche im Herzen von Mecklenburg wieder begrüßen zu dürfen!

- Fish and Meet Part V

Auch für das verschobene Event laufen bereits wieder die Planungen! Seid gespannt was euch hier an der Elbe erwarten wird! Es sind auch noch Plätze frei. Also schnell das Datum checken und anmelden unter: event@christian-grasshoff.de

- Elb Workshop


 

02. Juni

Hier ist nun der neue Video Live Blog Mai 2013 online!
Ich wünsche euch viel Spaß und gute Unterhaltung!
-- Klick --


Save the Last Run…

ein Tag, ein Abend wie jeder andere auch. Aufstehen, Arbeiten, Feierabend. Viele Nachrichten treffen in letzter Zeit über das bevorstehende Hochwasser ein. Prognosen, Statistiken alles spricht daraufhin das, dass verehrende Folgen eintreten werden. Die Elbe wird den Pegelstand von 2002 übertreffen und das Umland unter unvorstellbaren Wassermassen begraben. Die Tatsache dass mein Futterplatz in den kommenden Tagen völlig untergehen wird, ist da das geringste Übel. Mit dieser Gewissheit soll es jetzt also auf zur letzten Nacht gehen. Die Spannung ist hoch, als ich am Platz ankomme. Es ist kaum vorstellbar, dass an diesem Platz in den nächsten Tagen riesige Wassermassen alles unter sich begraben werden.
Die Ruten stehen, Die Montagen sind beködert,  das Futter hat seinen Platz in den Rosen gefunden und ein letztes Mal werfe ich die Montagen direkt in die Seerosen. Was wird diese letzte Nacht wohl bringen… Was wird passieren. Marmor-Karpfen ziehen an der Oberfläche und ihre Flossen wirken wie Kleine Haie. Niemals zu vor habe ich die Fische in diesem See gesehen, es wirkt, als ob der See mir noch alles zeigen will, was hier drin schwimmt. Ich lehne mich zurück und genieße den Anblick der Fische. Die Nacht kündigt sich schnell an und ich ziehe mich auf meine Liege zurück. Tausende Gedanken über die nächste Zeit kreisen in meinem Kopf. Die Hauptfrage … wie geht es weiter? Wo fischen?
Gegen 23.30 Uhr vernehme ich einige einzelne Piepser meiner rechten Rute. Diese werden plötzlich zu einem rasanten Run! Als ich an der Rute bin, überschlagen sich die Ereignisse. Die Schnur rast förmlich von der Rolle, der Hänger hat sich im wahrsten Sinne aufgehängt! Ich reiße die Rute an mich, drehe langsam den Freilauf zu. Doch der Fisch, den juckt das gar nicht! Die Rolle kreischt, als ob ich Schiff am Haken habe. Die 2,75lbs SHIMANO Xtreme neigt sich bis ins Handteil. Der Fisch schwimmt ohne Druck nach zugeben. Das habe ich noch nicht erlebt. Ich drille immer hart doch hier ist es dem Fisch egal. Langsam bleibt er stehen, ich atme durch. Gut weiter könnte er auch glaub nicht schwimmen, da er sonst auf der gegenüberliegenden Wiese wäre. Ich gewinne wieder Meter für Meter Schnur, ich spüre deutlich wie die Seerosen nachgeben und die Schnur frei ist. Plötzlichist alles fest, nein… Verdammt. Ich halte den Druck hoch und erhöhe immer weiter. Ich atme etwas durch… Plötzlich setzt der Fisch sich wieder in Bewegung. Er war gar nicht fest, er stand nur. Ich ahne schon, dass ich da einen dicken Beifang am 5er Haken habe. Die Fluchten schlagen durch meinen ganzen Körper, die Rolle schreit. Jetzt kommt es aufs Material an. Die nächsten Minuten kommen mir vor wie eine Ewigkeit… Endlich nährt sich der Beifang. Ich sehe ein Waller auftauen, toll Schleimding… Kurz vor dem Ufer sehe ich die genauen Ausmaße…  Verdammt ist der groß! Mit aller Kraft ziehe ich den Fisch auf die völlig zu klein geratene Abhakmatte. Wahnsinn, was für ein Fisch. Ich schaffe es kaum ihn zum Foto hoch zu heben… Ich Weichei… 
Ich beeile mich den völlig kaputten Fisch zu versorgen. Völlig platt sitze ich später auf der Liege! Was für ein Kampf, was für ein Fisch. Über 1,70m und jenseits der 30kg Marke. Ich bin völlig aufgedreht, kaum gar nicht zur Ruhe…  Der kräftezehrende Drill lässt mich dann doch einschlafen…



5.30 Uhr Vollrun! Schnell an die Rute und gegen. Der Fisch ist schwer, der Fisch macht richtig druck. Wahnsinn. Die Fluchten schlagen durch mich durch. Endlich schwimmt der Fisch ins Freiwasser! Langsam und stetig zieht er seine Bahnen. Langsam kommt er näher, ich sehe einen großen Schuppi an der Oberfläche! Wahnsinn, wieder ein harter Drill. Der Fisch gibt alles, ich halte gegen! Langsam ermüdet der Fisch und kommt Näher! Endlich i Keschernähe, wanderte er noch einer weiteren kurzen Flucht endlich in den Kescher! Hammer! Den Fisch kenne ich doch aus frühen Jahren! Dieser Fisch war der Grund, hier zu fischen… Ich habe Ihn!!!!


24. – 26. Mai

Es sind diese Sessions, die man mit einem Gefühl beginnt, es wird was passieren. Es ist immer schön, seine Leidenschaft mit Freunden zu teilen. Auch wenn die Zeiten immer knapp sind, ist es schön wenn man mal wieder zusammen losgehen kann. Diese Session planten Ronny und ich schon etwas länger. Unser Ziel, ein Bagger See im Herzen Deutschlands. Jetzt war es endlich Freitag und wir saßen im Auto Richtung unseres ausgesuchten Sees. Das Wetter hielt sich einigermaßen und wir wurden noch vom Regen verschont. So konnten wir im trockenem uns Camp aufbauen. Die Frage der Fragen, wer fischt wo. Keine konnte sich endscheiden, also klassisches Spiel. Stein – Schere – Papier. Der Gewinner fischt rechts. Ich die Schere ausgepackt, gewonnen als rechts. Nach der Suche, fand ich eine Kante auf 80m und ein schönes Plateau in 130m. Bei Ronny sah es ähnlich aus, nur das sein Plateau in einer Rinne von 4,50m endete.

Die Ruten bestückten wir mit dem Crave und dem Spicy Crab and Garlic von Dynamite Baits. Das sollte doch alles funktionieren und sollte Fisch bringen. Gerade mit dem Crave konnte ich bereits besonders viele und gute Fische auf die Matte legen.
So wanderten die Ruten auf die ausgewählten Spots. Die Nacht kam und meine Rute meldet sich mit einem Lauf. Nach kurzem Drill vom Boot, lag ein schöner Spiegler in meinem Boot.



Der Bann schien gebrochen. Die restliche Nacht verlief ruhig. Pünktlich um 7 Uhr der nächste Lauf. Nach heftigem Drill liegt ein dicker Spiegler auf meiner Matte. Perfekt die Kante in 80m läuft. Als wir gerade mein Fisch versorgen wollen, läuft doch glatt Ronny seine Rute welche ebenfalls an der Kante liegt ab. Ein zweiter dicker Spiegler liegt mit dem anderen auf der Matte. Als wir diesen ebenfalls versorgen wollen, läuft Ronny seine Plateau Rutte ab.

 


Wahnsinn die Fische scheinen gerade überall zu fressen. Zu unseren beiden dicken landet ein kleiner Schuppi. Puhh es wird anstrengend.
Die Fische sind versorgt, die Ruten liegen wieder an Ihren Plätzen. Die Spannung steigt langsam wieder als in der Ferne wieder ein Fisch springt. Nach kurzem warten läuft Ronnys Rute wieder ab. Wieder ist es seine Plateau-Rute. Die Fische scheinen seinen Platz jetzt voll angenommen zu haben.  Wieder geht es raus zum Fisch. Schnell im Boot versorgt und wieder zurück mit der Rute auf den Spot. Es ist Wahnsinn, in den folgenden Stunden wandern weitere 8 Fische ins Boot. Es ist schön zu sehen wie Ronny diesen Moment erlebt, welcher so kostbar ist. Neid oder Missgunst ist jetzt falsch am Platz und ich freue mich mit Ihm zusammen! Er bietet mir zwar an, mit auf diesem Spot zu fischen, jedoch will ich Ihm sein Moment genießen lassen und vertraue auf meine

 Plätze. Bis um 22 Uhr läuft die Rute weiter und es scheinen sich alle Fische im See an dieser Kante auf zu halten. Die restlichen Stellen sind still. In der Nacht, wird die Rute still. Keine Aktionen mehr. Erst am folgenden Morgen meldet sich meine Rute mit einem lauf. Schnell raus, druck machen.
Der Fisch kämpft hart neben dem Boot. Nach einigen Minuten ein Ruck, verdammt, ausgestiegen. So endet jetzt also eine Session im Dauerregen… Es ist schön für Ronny solch eine Session erlebt zu haben. Zusammen hatten wir 17 Läufe und konnten 13 Fische bis etwas über 30Pf landen. Einfach eine Hammer Session! Mehr dazu im Video Live Blog.

  

   

 

20. Mai

Die letzte Nacht verging recht schnell und ich habe seit einigen Tagen mal wieder zu Hause geschlafen. Jetzt ist aber allerdings wieder die Zeit gekommen nach der Arbeit zum See zu fahren. Meine innere Stimme ruft, ich folge gern.
Wieder geht es zu meinem kleinen See der bereits seit einem Monat unter Futter steht. Mein Ziel, einer meiner Zielfische. Der Plan, den gibt es nicht. Hauptsache der Bissanzeiger schreit. Mittlerweile ist es mir völlig egal ob ich einen kleinen oder großen fange, Hauptsache ich fange überhaupt in diesem See!
Der See begrüßt mich mit einer totalen Stille, leise ist das Geräusch des Windes in den Bäumen zu hören. Ein Schrei eines Eisvogels erklingt und im nächsten Moment kommen zwei Stück an mir vorbei gesaust. Ich bin wieder hier, wo ich her gehöre!
Mein Seerosenfeld sieht nach meinen letzten 5 Fischen noch immer etwas gerupft aus. Dennoch wandern die Montagen sofort wieder an Ihren Platz. Meine Köder dieses Mal, der Crave 20 mm Pop Up welcher mir die letzten Fische brachte und an der zweiten Rute eine Kombination aus einem halben 20mm Sinker und einen halben 20mm Pop Up des Spicy Crab & Garlic. Dieser Köder brachte mir bereits während der Test Phase im Herbst 2012 einige gute Fische. Daher gießt dieser auch mein vollstes Vertrauen und an solch einem See wo es nur eine geringe Fischdichte gibt, ist das Vertrauen das Wichtigste!

Die Zeit streicht dahin und ich gieße den Abend und die ersten Sterne am Himmel als ich die ersten Aktivitäten von meinem Spot höre. Perfekt, die Fische sind da. Jetzt nicht mehr bewegen, denn die Fische hier sind besonders scheu. Langsam siegt die Müdigkeit du ich ergebe mich meiner Augen, schließlich klingelt um 6 Uhr wieder der Wecker! Das nächste was ich höre… Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeepppppppppppppppppppppp…. Was ist das, wo bin ich, wo ist die Rute… Geil voll in der Tiefschlafphase erwischt. Schließlich reißt das Adrenalin mich in die Gegenwart und ich störme an die Rute. Der Fisch schießt natürlich in das geschundene Seerosenfeld. Jetzt ist die Zeit gekommen um den Druck mit Doppel D auszuüben. Der Fisch erkennt den Druck und folgt ohne große Anstalten aus den Rosen. Diesmal also ohne Rosen-Schwund. Langsam kommt der Fisch näher, ich erwarte einen mittleren Kerl, er taucht auf… Ohhh voll verschätzt ein schöner Schuppmann zeigt seine Flanke. Kurz darauf spritzt das Wasser und die Rolle kreischt! Die letzte Flucht federt die Xtreme super ab und der Fisch ergibt sich und folgt in die Maschen. JA!


Wider ein Fisch aus diesem See! Schnell versorgt und wieder rein. Natürlich wandert die Rute wieder an die Rosen mit einem kleinen Päckchen aus 8 mm Swim-Stim Pellets.
Das nächste was ich jetzt höre, ist mein Wecker… Mist aufstehen… Freudestrahlend zusammenpacken und gleich auf Arbeit… Aber ich komme rasch wieder, meine Freunde!


17.05- 19.05 Die Liebestollen


Endlich, der Feierabend naht. Die Karre steht schon fertig gepackt vor dem Hotel. Im Büro ist die Aufbruchsstimmung deutlich zu spüren. Seid Micha und ich zusammen im Büro sitzen, hat sich diese Stimmung schon fast etabliert. Jetzt ist es soweit. Arbeit ist getan, Reporte sind durch. Wir sitzen im Auto Richtung Osten. Spitz wie eine Tüte Mücken versuche ich mit Carpi an Michas Audi zu bleiben. Endlich Wasser in Sicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir nun da.
Boote beladen und ab in See… Vollgepackt geht es zum Platz.



Dort angekommen schnell aufbauen und das wichtigste ins Wasser. Die Ruten wandern sofort auf die vorbereiteten Stellen. Wehrend endlich alle Ruten im Wasser sind, bauen wir gerade die Zelte auf als ein Fallbiss meiner linken Rute am Schilf ertönt. Toll, Brasse. An die Rute. Kaum Gegenwehr. Langsam kommt der Fisch, Mich a kommt zum Schauen. In dem See gibt es viele Schleien und ich merke, dass sich der Fisch doch etwas anderes als eine Brasse verhält. Also kommt Micha mit dem Kescher. Vor dem Kescher taucht plötzlich ein stattlicher Schuppi auf, verdammt. Der hatte das wohl nicht gecheckt, dass er gehakt ist. Eine Flucht jagt die nächste, doch gegen die Rute und Michas Kescherkünsten ist keine Schuppe gewachsen. Hammer, gerade am See und schon den ersten Fisch auf der Matte. Beim hochheben haben spritzt dieser auch völlig liebestoll ab.



Dieser Fisch konnte also dem Crave Pop Up einfach nicht wiederstehen.
Die Rute wieder neu und zurück zum Spod. Jetzt geht’s weiter freudestrahlend zum Aufbau. Der Aufbau ist abgeschlossen und der Grill glüht. Perfekter Abend, tief im Osten, die Sonne singt langsam und die Natur verkündet die anbrechende Nacht. Schöner kann doch ein Freitag nicht ausklingen… Dooooooooooooooochhhhhhhhhhhh… Kann er…! Voll Run auf meiner linken Rute. Wieder der Pop Up! Der Fisch flüchtet tief ins Schilf, ich mit dem Boot hinterher, Micha folgt mit seinem Boot. Super der Fisch hat mir fast eine Schleife im Schilf gebunden. Jetzt ganz ruhig denn der Fisch steht unter meinem Boot, ich sehe betulich den rosa Pop Up leuchten. Toll und die Schnur.. Mist, keine Chance. Langsam schiebe ich den Kescher neben den Fisch, der sinkt langsam zum Grund und ich kann ihn so nicht in die Maschen kriegen. Zum Glück scheint er recht kaputt. Versucht noch mal zu flüchten, doch der ACE Haken sitzt. Jetzt ist der Fisch flach neben mir am Boot, scheint völlig kaputt. Verdammt, ich versuche es einfach. Langsam die Hände rein und mit der rechten Hand zum Kopf. Es klappt. Ich habe den Kopf in der Hand, schnell die linke Hand unter den Bauch und rein mit dem Baby! Gottseidank geklappt! Jetzt kann ich es euch ja sagen… Alter ein Traumfisch!!!!!! Wieder ein Zeiler! Ich dreh völlig ab! Auch dieser spritzt erst mal rum. Scheinbar sind die Fische fertiggeworden mit dem Laichen, denke ich jedenfalls.


Der Abend kann nicht schöner sein… Bei Micha hören wir große Bewegungen im Schilf. Platschen und Springen. Scheinbar laichen die Burschen gerade. Hoffentlich bekommen wir jetzt den vollen Fressrausch ab.
Am nächsten Morgen die Gewissheit… Kein Biss folgte mehr. Jetzt ist die Zeit gekommen um sich mal anzusehen was Unterwasser los ist. Also Kamera ins Wasser, Taucherbrille auf und ab geht’s. Die Plätze sind fast leergeräumt. Allerdings sehen wir Schleien und Brassen naschen.



Von den Karpfen sehen wir nichts. Der Tag vergeht und wir können keine weiteren Aktivitäten sehen. Die Nacht bricht und eine mega Brasse wollte an meinem Pop Up naschen. Rute wieder raus und warten was noch kommt.



Solch eine kapitale Brasse ist doch auch mal ein Bild wert. Für manch anderen, wäre dieser Fisch das was für und ein 50ziger oder 60ziger ist. Respektvoll wieder rein mit dem Teller. Die Nacht vergeht schon wieder so schnell und die Ruten schweigen noch immer. Okay die Fische sind mitten im laichen, genau die falschen Tage hier oben abgepasst. Aber so konnten wir viele schöne Eindrücke von Unterwasser und der Natur mitnehmen. Eins steht fest! Wir kommen wieder!!!


14. Mai – Magic Moments



Die Zeit auf Arbeit vergeht wie im Flug und ich sitze voller Vorfreude im Büro und hoffe, dass die Fische meinen Platz angenommen haben. Ich habe an einem mir bekannten See bereits einige Tage eine kleine Bucht gefüttert. In dieser Bucht ist das Wasser recht Flach und es wachsen viele Seerosen in diesem Bereich. Darüber hinaus ist die Bucht recht unscheinbar und wird daher von vielen Anglern nicht beachtet. Eigentlich Ideal, wenn da nur nicht das Gewässer an sich wäre. Bei diesem Gewässer handelt es sich um ein langgezogenes und Verwinkeltes Wassergebiet. Die Fischdichte ist nicht sonderlich groß, daher ist es sehr schwer Fische zu fangen oder auch Massenfänge zu haben. Im Durchschnitt liegt die Fangquote bei 1 ‘nem Fisch bei 3 Nächten. Aber mit der richtigen Vorbereitung sollte es klappen. Kleiner Rückblick: ich habe die Stelle alle 2 Tage mit einem Kg eines Boiliemixes für 2 Ruten großflächig gefüttert. Bei dem Mix habe ich 15, 20 und 25 mm Boilies des neuen Crave eingesetzt. Um unerkannt und beweglich zu bleiben, habe ich auf lange Sessions verzichtet. Daher habe ich auch nur das nötigste eingepackt und für das Anwerfen der Seerosen PVA Netze mit 8 mm Swim Stim Pellets vor dem Fernseher befühlt. Um die Lockwirkung zu erhöhen, habe ich die fertigen Netze im Liquid getränkt, sodass sich die Pellets vollsaugen können. Gerade bei der Verwendung des Swim Stim Liquids bildet sich eine enorme Lockwirkung um den Köder oder das Futter.



Der Grund warum ich großflächig füttere, ist ganz einfach. Umso weiter das gestreute Futter liegt, umso länge müssen die Fische danach suchen und die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass sie in Futterneid geraten und aktiver fressen. Zudem sind die Fische durch den hohen Angeldruck sehr vorsichtig geworden und scheuen bei einem großen Futterplatz. Aber jetzt zurück zum Fischen…
Ich sitze im Auto und dreh die Musik auf. Gerade in diesen Momenten kann die Zeit einfach nicht schnell genug vergehen…
19 Uhr
Ich bin am See angekommen. Die Stelle liegt perfekt versteckt. Um unauffällig zu bleiben habe ich auf das Boot und Zelt verzichtet. Schnell stehen die Ruten, aber bevor ich werfe, eine Kelle Futter auf den Platz, so werden die Fische nur vom Futter aufgeschreckt, statt von den Montagen. Wenn überhaupt Fische am Platz sind. In diesem Gewässer ist es immer ein Glücksspiel. Jetzt schnell noch die PVA Säcken mit den Liquid getränkten Pellets an den Haken und Feuer frei ins Seerosenparadies.



Die Ruten liegen und ich blicke in den freien Himmel über mir. Die Luft kühlt sich rasch ab, das Tageslicht schwindet langsam. Ich überlege viel ob ich das richtige Futter für die Wassertemperatur gewählt habe. Während diese Überlegungen über mich hinein prasseln, vernehme ich die ersten Anzeichen das sich Fische auf dem Platz aufhalten. Ein leises Rollen, kleine Blasen und sich bei Seite drückende Seerosen. Die Spannung steigt, sowie die Müdigkeit gleichermaßen.
23.30 Uhr
Ein Piepen, ein Surren… Vollrun! Schnell an die Rute und Druck. Durch die geflochtene Hauptschnur spüre ich genau, wie die Schnur sich um die Seerosen wickelt. Etwas druck und der Fischkontakt ist wieder hergestellt. Es ist immer wichtig, sich den Gegebenheiten der Stelle anzupassen um einen möglichen Fischverlust vorzubeugen. Ich erhöhe den Druck um den Fisch von den Rosen fernzuhalten. Dieser stemmt sich gegen meinen Druck und die Xtreme neigt sich. Bei konstantem Druck folgt der Fisch jetzt meiner Richtung. Endlich kommt der Fisch in die Nähe des Keschers. Das erste Mal durchbricht er die Wasseroberfläche. Wahnsinn! Den Fisch kenne ich doch. Es spiegeln sich große Schuppen entlang der Flanke, am Ende der Schwanzwurzel eine Beule! Geil er ist es! Beulchen! Diesen Fisch habe ich bereits vor 2 Jahren das erste Mal fangen können. Auch zu dieser Jahreszeit. Zweimal kurz hintereinander, danach nie wieder. Bis heute! Meine Freude ist riesig als ich die Schönheit in der Hand habe. Wieder war es ein 50/50 Hookbait der den Fisch brachte. Fisch versorgt, zurück auf die Liege und in die Sterne schauen… Diese Momente sind immer magisch, sein Ziel erreicht und das unter Sternenklaren Himmel. Welch ein schöner Anblick!



2.30 Uhr
Fallbiss… Kurz nichts. Komisch. Ich fische in solchen Gebieten immer SlackLine damit die Fische nicht gegen eine straffe Schnur schwimmen und vor Scheu den Platz verlassen. Also, verdammt. Ein kurzer Fallbiss und der Hänger, hängt im Wasser. Schnell an die Rute, druck. Wiederstand ist da, bewegt er sich auch. Ein zwei Rosen später. Gegendruck, Hammer Fisch hängt. Langsam folgt der Fisch. Ich spüre wie der Fisch nicht viel gegen den Druck unternehmen kann und schließlich keschere ich einen kleinen Spiegler.  Meine Freude ist groß, habe ich es doch noch nie geschafft. 2 Fische in einer Nacht in diesem See zu fangen. Auch der schicke wird schnell versorgt und weiter geht’s auf die Liege.



4.00 Uhr
Vollrun auf den 50/50! Wahnsinn. Der Fisch geht so ab, dass ich es vor Aufregung kaum schaffe in die Watstiefel reinzukommen. Die Hürde genommen, erwartet mich mein schreiender ACE i-3. Rute hoch und Attacke. Der Fisch war schon gut in der Fahrt und hat fleißig Rosen gesammelt. Zum Glück ist die geflochtene genau dafür da und bietet die nötige Schärfe um sich dir die Rosen zu kämpfen. Jetzt Druck erhöhen, der Bursche muss ran. Schließlich folgt er. Ruck in der Rute neben mir… Ich schaue auf die Rolle, als diese beginnt Schnur freizugeben. Toll, eingesammelt. Klasse! Jetzt aufpassen dass der Fisch sich nicht noch mehr in der Schnur verfängt.  Schließlich kann sich dieser durch die geflochtene schwere Verletzungen an der Flanke zuführen. Die ersten Meter nach der Montage habe ich durch Leadcore geschützt, aber die freie Hauptschnur nicht. Die Sorgen vergehen schnell, als ich sehe dass die Schnur in eine völlig andere Richtung abzieht als der Fisch an der Rute schwimmt. Hammer! DoppelRun! Jetzt wird’s ein heißer Tanz. Der erste Fisch ist in Keschernähe, jetzt schnell. Aber nicht schlitzen mein Bursche. Super. Geklappt. Ein Schuppi wandert in den Kescher. Jetzt schnell Druck auf die 2 Rute. Seerosen wehren sich, jedoch ist das noch ein anderer tobender Gegner.  Super, hängt noch. Auch dieser fisch geht voll ab. Ich stehe wieder da und halte gegen. Eigentlich kann ich es kaum begreifen, was hier abgeht. Ich halte gegen und gewinne Meter für Meter. Schließlich lässt auch der Fisch die Rosen hinter sich und tobt vor meinen Füßen. Schließlich ergibt sich der Fisch und verschwindet zu seinem Schuppikumpel welcher bereits im Kescher ist.



Genau ein Jahrgang. Einer etwas breiter, einer etwas schmaler. Genau zu erkennen das, dass der eine ein Weibchen der andere ein Männchen ist. Verrückt hier. Völlig euphorisiert schnell die Fische versorgen und … Hammer. Gänsehaut Feeling! Solche Momente sind ganz selten und ich genieße diesen total. Egal welche Fischgrößen beißen, das Erlebnis ist es, was unser Hobby ausmacht. Plötzlich bekomme ich mit warum sich hier die Fische scheinbar häufen. Das Schuppimännchen spritzt mir die ganze Matte voll!



Scheinbar haben die Fische schon angefangen in meiner Bucht zu laichen und ich passe gerade genau die Fressphase danach ab! Also genau zur richtigen Zeit am richtigem Ort. Vergessen die zahlreichen Blanks, die Strapazen. Jetzt ist alle gut! Alles im Karpfenhimmel. Alle Ereignisse schießen durch meinen Kopf, Wahnsinn. Ich hoffe, es zählt niemand mit, wie oft ich in diesem Bericht das Wort Wahnsinn benutze. Aber es war einfach Wahnsinn…



5.30 Uhr
Die Nacht endet und der Tag bricht langsam an. Ich beobachte das Wasser, meine Ruten, die Rutenspitzen. Ein Zuck, ein Ruck… Vollrun! Wahnsinn Fisch Nummer  5 läuft ab! Gegen! Mist hängt noch kurzem Drill. Schnell den Drillwinkel ändern, puhh geschafft wieder frei. Dieser fühlt sich etwas schwerer an. Weiter Druck, der Fisch zieht seine Bahnen und tobt sich im Freiwasser ordentlich aus. Ich lasse Ihn sich auspowern und warte geduldig. Jetzt kommt er langsam an die Wasseroberfläche, ein Schuppi. Sehr gut anzusehen.  Auch dieser wandert in der aufgehenden Sonne in meinen Kescher… Stellt euch einfach diese Szenerie vor zusammen mit den Ereignissen der letzten Stunden… Wah….. !!! Schnell versorgen, denn der Fisch hat sich völlig verausgabt.


In der Morgensonne packe ich nun schnell zusammen, denn der Arbeitstag im Büro steht wieder an. Also schnell nach Hause, unter die Dusche und auf Arbeit… Aber der kommende Feierabend gehört wieder den Fischen!
Also raus mit euch!


Euer Christian


Es Lebe die Reise,



Wenn ein langes Wochenende vor der Tür steht, würde die Planung der langen tage oft schwer. Es ging es auch Micha und mir. Tagelang überlegten wir im Büro wo wir hinfahren sollten. Einige Ziele stachen uns sofort ins Auge andere dagegen winkten wir gleich ab. Es war immer schwerer ein klares Ziel zu definieren und uns zu einigen. Die Pläne gingen stellenweise weit auseinander. Einige Vorschläge waren Frankreich andere in Mecklenburg. Es sollte ein schöner See mit einigen schönen Fischen sein, da wir die Unterwasserkamera im Gepäck hatten und einige Sachen schon in Hinsicht der neuen DVD abdrehen wollten. Schlussendlich einigten wir uns auf einen bekannten See in unserer Nähe an denen wir schon viele Fische fangen konnten. Das Problem war nur, dass der See bereits so bekannt ist, dass die Angler aus allen Teilen der Republik anreisen. Daher musste ein Notfallplan für das Wochenende her und wir einigten uns auf einen Waldsee.
Die tage vergingen, die Vorbereitung stand. Endlich war es Mittwoch und es ging los. Mit voller Zuversicht fuhr ich als erster aus unserem Büro Richtung dem Ort an dem wir die kommenden 4 Nächte bleiben wollten. Am See angekommen sah ich schon das Elend, Autos über Auto. Es sah aus wie in einer Bivvy Stadt. Bloß weg von hier, schnell noch Micha informiert und weiter zum Ausweichgewässer. Micha war jetzt auch unterwegs und wir verständigten uns darauf, dass er auf der Fahrt noch an einem weiteren Baggersee vorbeischauen sollte um die Lage zu peilen.
Am Ausweichgewässer angekommen erwartete mich das gleiche Bild. Alter was geht denn, scheinbar ist ganz Sachsen-Anhalt zum Karpfenangeln gegangen. Als wieder zurück. Meine Laune nährte ich dem Tiefpunkt und das bekamen ein paar Autofahrer ausversehen zu spüren.
Anruf von Micha, der See ist leer. Kein Mensch weit und breit. Wenigstens was. Es ist bereits 20 Uhr und der See ist noch etwas hin. Das Navi spinnt, ich weiß nicht mehr wo ich bin. Meine Laune ist bei -100 %. Telefon klingelt… Alter wo bleibst du. Ich: Keine Ahnung, Navi spricht komische Sätze.
Nachdem ich jetzt zum 5-mal die Ortschaft durchquert habe wundern sich die Village People schon etwas. Mein Gesicht ist zur Faust geballt als das Navi wieder mit gespaltener Zunge mit mir kommunizieren versucht. Ein Schild, oh nein. Das steht zum Kieswerk hier lang… Endlich… Telefon: Micha, ich setzte zur Landung an.
Am See angekommen spricht alles für sich. 20 Hektar, fast 4 Eckig mit Bagger auf der mir gegenüberliegenden Seite. Sieht gut aus, allerdings ist das Wasser durchschnittlich 8 m und verfügt über keine richtige Struktur, Saugbagger sei Dank. Also ab an die Uferkanten. Ich peile gleich mal das gegenüberliegende und mein eigenes Ufer an. Einmal 350 m Schleppen einmal 25 m nach Links. Also dann Attacke. Ruten sind fertig, Zelt steht. Mitten in der Nacht heizen wir den Grill an. Alter was für ein Tag. 0.45 Uhr bin Platt…
6:00 Uhr Vollrun meiner Rute am anderen Ufer… Geil. Ich raus, höre Michas Stimme schon. Mach langsam da drüben ist ein Spinnangler. Klasse, ausgerechnet um 6 Uhr morgens schleicht sich einer auf das Betriebsgelände und kascht meine Schnur. Was für ein Feiertagsmorgen. Also mal rüber wat der da macht. Mit einem kleinen schlechten Gewissen fahre ich also dem Angler entgegen. Meine ersten Worte, Sorry, das war meine Schnur. Erkläre Ihm schnell warum ich hier Fische, biete ihm an meine Rute raus zuholen damit er in Ruhe fischen kann. Ich habe nicht das Recht den ganzen See abzuspannen, daher überlasse ich dem Raubdinger-Jäger gern die Stelle. Lange wird er ja nicht bleiben. Ich zurück und wieder auf die Liege. Selbst die Jungs schauen mich schon komisch an…
7:00 Uhr. Michas Rute feuert im Halbkreis gebogen los. Schnell ran und raus mit dem Böttchen. Seine Jungfernfahrt mit seinem neunen Boot endet mit einem wunderschönen goldigen Spiegler.



Okay, es gibt Fische im See. Dann mal los hier. Die folgenden Stunden vergehen, Sonne strahlt, Wolken kommen, Regen kommt und geht. Bloß die Fische bleiben fern. Jetzt aber auf in die Nacht. Keine Aktivitäten am Tage und am Abend zu sehen. Da kommt doch schon wieder ein blödes Gefühl hoch… Ich muss weg! Nein nicht mit dem Spaten, ich meine Moven. Also lieber Leser nichts Falsches denken. Wo war ich, ja stimmt. Micha, wir müssen uns was überlegen weil noch eine Nacht blanke ich hier nicht… Es kam natürlich so. ich habe wieder geblankt…! Kurzes knurren am Morgen, ja es ist besser wir fahren an einen anderen bekannten See weit hoch in den Osten.
Mein Navi mache ich lieber nicht an, als nächstes würde ich nur noch hören… Ich habe heute leider keinen Weg für dich… Das Ding ist der Knaller.
Schnell zu Micha, dann weiter in den Oster… Endlich am See. Welch ein Wunder, es sind Karpfenangler am See. Ich mache mich auf Erkundungstour mit dem Boot. Meine Stelle gefunden, klasse, direkt daneben liegt eine von diesen pinken H-Bojen. Welche zu denen vom anderen Ufer gehören, lustiges Wortspiel am Rande. Okay, aber mein Buchgefühl sagt mir, bleib hier. Also wieder das ganze Zeugs auf das Boot und los.



An der Stelle und wieder aufbauen. Voll idyllisch und erholsam wirkt der Platz in fast unberührter Natur. Unterwasser, auch alles schick. Schönes Plateau in Wurfweite und eine Schilfspitze welche förmlich meinen Namen ruft. Problem, 20 m von der Spitze steht eine dieser Pinken Schwimm-Dinger. Egal. 20 m vor meinen Füßen steht es mir wohl zu, zu fischen. Also heimlich still und leise, Rute ablegen Futter drüber und lächeln Richtungen denen vom anderen Ufer welche bestimmt fast 500 m entfernt sind.  Micha tobt sich in der zwischen Zeit schon mit den Schilfkanten neben ihm aus. Alles klar bei uns, geile Stellen, Frassstellen auf Sicht, besser geht es nicht.



Die erste Nacht bricht an, in der Stille der Nacht vernimmt man nur das Schnarchen meiner Jungs. Auch meine beiden Ridgebacks wenn ich euch nich hätt…



2 Uhr. Vollrun, mein erster Blick auf das Wasser, nein kein Raubding-Jäger in Sicht. Also doch Fisch. An die Rute, spüre Schilf… Also ab ins Boot und leise… 20 Meter liegen zwischen mir und meinem Fisch welcher sich das Schilf ansieht. Endlich angekommen kann ich einen Spiegler sehen, vorsichtig fädle ich den Burschen aus dem Schilf und ziehe ihn in Richtung Freiwasser. Mein Plan geht auf und er folgt. Einige Fluchten später zeigt er im Schein der Kopflampe seine Seite, mir stockt der Atem. Welch eine Schönheit habe ich da am Haken… Verdammt ja nichts falsch machen. Sekunden werden zur Ewigkeit und der Fisch folgt meinem Fehlen und legt sich in die Maschen. Geschafft. Meine Freude ist riesig und ich dreh etwas frei.


Zurück an Land, bekommt Micha einen Vollrun. Hammer was hier abgeht. Leider geht sein Fisch im Schilf verloren. Schade. Schnell versorgen ich meine Schönheit und kann es kaum fassen. Eh ich mich versehe, beißt aber auch schon der nächste Brassen und was für einer…  



Der Morgen kommt und ich bi gespannt was die nächsten Stunden noch bringen… Leider nicht mehr viel. Gegen 16 Uhr kann Micha noch einen Spiegler auf dem Schilf pumpen, danach herrscht Stille. Nur der Regen trommelt auf das Zelt, die Fische scheinen zu Streiken.



Nach diesen Umständen wie auf dem Frankfurter Flughafen, gehen wir wieder schlafen und hoffen unser nächstes Ziel ist nicht so weit entfernt wie die Fertigstellung eines Groß-Bau-Projektes in Deutschland. Die Nacht vergeht und es bleibt nur das Geräusch des Regens…  Schließlich ist die Zeit des Packens gekommen und im strömenden Regen macht sich das bekanntlich besonders gut. Die Hunde streiken, meine Laune sowie meine Motivation sind gerade winkend an mir vorbeigelaufen und so endet eine völlig komische Session die mir doch meinen Traumfisch gebracht hat!


2. Mai



Kennt Ihr das Gefühl, man sieht einen See und fühlt sich magisch angezogen? Genau das ist mir jetzt passiert als ich mit den Jungs spazieren war, als plötzlich im Wald ein See auftauchte. Ca. 3 Hektar groß völlig idyllisch und mitten im Wald. Einfach eine Wahnsinns Location. Ohne zu zögern steuerte ich gerade auf eine Schilfbucht zu in der der Wind das Obflächenwasser drückte. Wenn es hier Fische gibt, dann fressen diese garantiert hier. Nach mit halb Nasser Abhakmatte meines letzten super Bullen fuhr ich die erste Nacht zum diesem See. Warum, keine Ahnung aber es zog mich einfach hierher. Das Wasser war sehr klar und ich stellte die Unterwasserkamera genau auf meinen Platz. Das erste was jedoch Geschah nachdem ich fütterte… Kamen die Haubentaucher und Blessrallen und fraßen auf meinem Platz. Wehrendessen, verschwand die Sonne langsam und die Nacht brach herein und das ungewissen leis mich kaum schlafen. Die Nacht war sehr mild und ich konnte erste Anzeichen vernehmen, welche auf Fischaktivitäten schlie0en ließen. Die Nacht verging jedoch ohne einen einzigen Piepser und so musste ich um 6 Uhr wieder meine Sachen packen und wieder auf Arbeit fahren. Also schnell alles auf den Trolly denn das Büro wartet…



Nach dem Büro ging es auch gleich wieder ans Wasser. Jedoch wieder dasselbe Spiel, Rotaugen und Brassen auf dem Platz, nur leider keine Karpfen. Die Nacht verging schnell und der Morgen brach hinein, ohne dass ein einzigster Biss folgte. Also, wieder Futter auf den Platz und mal sehen was die 3 Nacht wieder bringt. Jetzt jedoch wieder an einer anderen Stelle, irgendwo müssen die Fische ja sich um treiben…


31. April



Nachdem die letzten Tage vergingen und sich die Fische am Altarm nicht mehr zeigendem, kehrte ich an ein Gewässer meiner Jungend zurück. Hier begann alles, meine Leidenschaft für das Fischen, meine ersten Dicken Fische! Ich war glaub 12 oder  13 Jahre alt als ich den ersten 6 Pfünder Spiegler hier in meinen Armen hielt. Dieser war der erste der sich mal von den kleinen Satzkarpfen abhob und echt einen Kampf lieferte. Jetzt nach 17 Jahren stehe ich als wieder hier und es brechen die Erinnerungen über mich hinein. Es sollte aber eine Nacht werden die ich nicht einschätzen konnte. Ich fütterte wieder meinen Mix aus 10 – 15 mm White Chocolate and Coconut mit Hanf und 8 mm Sweet Corn Pellets in einer kleinen Bucht bei 1,20m Wassertiefe. Diesen Bereich schwimmen die Fische im Frühjahr immer an um sich dort bei warmem Wasser der Paarung hinzugeben. Wo sonst ein Dichtes Seerosenfeld war, waren nur kleine Seerosen zu sehne. Perfekt um genau in diesem Bereich zu fischen. Schnell herrschte auch hier ein reges Treiben der Brassen auf dem Futterplatz. Diese waren mir also schon einmal treu.



Die Nacht brach über mich hinein und tausende Gedanken liefen in meinem Kopf zusammen. Würde ich meinen Tanz in den Mai bekommen oder wache ich morgen auf ohne das was passiert war… Irgendwann waren die Gedanken so viel und meine Augen vielen zu, ein letzter Blick auf die ehrliche Optik Richtung Ruten und ich war im Land der Träume…


0.20 Uhr Vollrun… Man… ich hab mich fast überschlagen im Brolly… Schnell an die Rute und Druck. Mein Gegenüber versuchte alles um in die Hindernisse zu flüchten, doch ich hielt mit allem dagegen. Jetzt sollte es nur noch entweder du oder ich sein… Der Fisch beruhigte sich noch einer gefüllten Ewigkeit und ich konnte ihn langsam in meine Richtung bekommen. Er machte sich schwer, bekannt schwer… Der letzte Bulle aus dem Altarm verstand es auch sich schwer zu machen, aber dieser schien noch besser zu sein. Wahnsinn… Er durchbrach das erste Mal die Wasseroberfläche… Was für ein Spiegler… Wow… Jetzt ja nichts falsch machen. Nach einigen Fluchten gab er sich dann endlich geschlagen und ich konnte einen massiven langen Spiegler fröhlich in die Arme schließen… Man ich bin fast am See durch ´gedreht und konnte mein Glück nicht fassen. Langs saß ich noch an den Ruten und freute mich über diesen Wahnsinns Fang, auf den Spuren meiner Anfänge…



Alles dazu sehrt Ihr in meinem monatlichem Video Live Blog aus www.christian-grasshoff.de


21. – 23. April


Die Tage vergingen wie im Flug, die Temperaturen stiegen schnell, ja fast schon zu schnell für die Fische. Das fischen im Altarm ist auf niedrige Wassertemperaturen ausgerichtet, genau dann ziehen sich die Fische in diesem Bereich nach Nahrung. Jetzt steigen Wassertemperaturen nur so schnell das, dass Zeitfenster geringer wird um die Fische in diesem Bereich abzupassen. Endlich war wieder Zeit um den Fischen nachzustellen. Mein Altarm Platz steht schon seit Januar unter Futter, jedoch brachte er erst einen Fisch. Es sollten jetzt 2 Nächte werden, an denen sich zeigen sollte was der Platz noch hergibt. Zu allem Überfluss begann das Wasser genau an diesem Tag der Session an zu steigen und es sollte ein kleines Hochwasser kommen. Wie die Fische drauf reagieren war ungewiss da es sich bei dem steigenden Wasser um Schmelzwasser aus den Bergen handelte.
Am Platz angekommen stand als erstes das Futter an. Dabei setzte ich auf einen Mix aus 10 – 15 mm Whire Chocolate and Coconut mit 8 mm Sweet Corn Mais Pellets welchen ich mit einem Partikel Mix abrundete. Die Ruten legte ich genau an den Übergang vom Tiefenwasser zu den Überspülten Uferpartien. Dazu platzierte ich genau an diesem Punkt die Unterwasserkamera. Durch dieses extrem arbeitende Futter zog ich die Brassen nun magisch und diese vielen über meinen Futterplatz her wie eine wild gewordene Tüte Mücken. Doch wo so viel Fressaktivität herrschte, sollten die Karpfen bald auf den Platz aufmerksam werden. Es vergingen Stunden und die Nacht brach hinein. Abwechselnd Bissen die Brassen auf die Köder. In den frühen Morgenstunden herrschte komischerweise totale Stille, kein Fisch, keinerlei Aktivität. Außer das extrem steigende Wasser welches die Rollen in sich zog. Gut Takle ist zum Benutzen da und bei solch einen hartem Fischen in der Elbe brauch Takle auf das man sich verlassen kann.



Jedoch taten mir meine Babys schon ganz schön leid. Die Sonne schien und es war schön zu sehen wie die Natur zum Leben erwacht. Jedoch schwiegen die Fische. Der Abend nahte und die ersten Brassen scheinen wieder Lust auf Luft zu haben. Auch auf der Unterwasserkamera sah meine ein wahres Gedränge. Nur die Karpfen waren nicht da. Die Nacht brach hinein und ich machte mir viele Gedanken warum die Fische nicht fort waren. Bis ich in der Nacht bemerkte, dass sich das Wasser schon einen Weg in mein Zelt gesucht hatte. Der Morgen nahte, ich sah wie die Sonne auf ging und den Nebel färbte. Als wie aus dem Nichts meine Rute voll abging. Das war keine Brasse! Ab ins Boot und gegen halten! Es waren harte Fluchten in einer einmaligen Szenerie, ein Moment den ich mit vollen Zügen genoss. Solch Momente machen einen deutlich, wie klein Probleme plötzlich sein können und wie schön es ist, einfach mal ich sein zu können. Der Fisch gab alles und die Rute bog sich bis ins Handteil. Nach einigen Minuten und dieser Szenerie gab der Fisch auf und ich konnte einen Wahnsinnig schönen Schuppi mitten aus dem Hochwasser der Elbe landen!



Einfach ein unbeschreiblichen Gefühl! Mehr dazu und zu meinen Erlebnissen am Wasser seht Ihr in meinem monatlichem Video Live Blog aus www.christian-grasshoff.de


Video Live Blog Apreil 2013

So, jetzt ist es soweit und der Video Live Blog April 2013 steht für euch bereit! Ich wünsche viel Spass und gute Unterhaltung!

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Ein Hauch Frühling,


es ist endlich passiert, der Russenstiefel lässt von seinem Druck ab und die Temperaturen steigen langsam. Die ersten Sonnenstrahlen erwärmen die Wasseroberfläche rasch und wecken die Fische aus dem Winterschlaf. Ich beobachte jeden Tag meine Fische im Teich und bekomm mit wie diese jeden Tag aktiver werden und Nahrung suchen. Genau das ist das Zeichen, auf das ich gewartet habe.

Die Sehnsucht brennt in mir, endlich wieder aus meinem Zelt die Ruten zu beobachten. Aber vor den Erfolg steht die Vorbereitung. Durch meine vielen Termine auf Messen und Hausmesse, fehlte mir die letzten Tage die Zeit zu neuen Zielen aufzubrechen, daher habe ich mich für meinen Altarm entschieden, an welchem ich schon seit Jahresbeginn füttere. Leider ist dieser Bereich nicht nur mehr bei mir beliebt, sondern auch bei anderen Angeln.  Die Medaille hat immer zwei Seite, für die einen ist das veröffentlichen der Location ein Anhaltspunkt um selber auf eigene Wege zu gehen, für andere ist die Location gleich das Ziel um sich eigene Arbeit zu sparen. Letztlich soll jeder machen, was er für richtig hält denn eine Berechtigung für eine bestimmte Stelle hat niemand. Es sollte sich Jeder aber immer selbst hinterfragen, was er machen würde wenn er in der Situation wäre. Das aber nur am Rande und für jene, die sich angesprochen fühlen. Jetzt aber raus ans Wasser! Seit Januar füttere ich diese Stelle schon und wir konnten bereits einen Schuppi überlisten, zu dem Fisch gesellten sich Massen an Brassen und es spiegelt sich die Problematik des steigenden Angeldrucks wieder in dem sich die Fische vorsichtiger verhalten und diesen Bereich weniger anschwimmen.



Die letzten Tage standen bereits auf einer Länge von 150 m 3 Camps, die alle samt Futter zu meinem Futter eingebracht haben. Eigentlich eindeutig, dass der Platz in der nächsten Zeit total verbrannt wird. Zudem ist der Wasserstand zu flach für diese Jahreszeit du die Fische können sich nicht wie üblich auf die überfluteten Gebiete zurückziehen. Daher verhalten sie sich ehr nomadisch und die Bisse kommen nur zu Zeiten an dem die Fische gerade vorbei ziehen. Dieses Szenario spiegelte sich bereits im vergangenen Jahr bei steigendem Angeldruck und sinkendem Wasser wieder. Aber nur der Versuch macht klug also ab ans Wasser. Das Futter habe ich aus 15 mm Boilies, Pellets und Grundfutter zusammengesetzt um eine hohe Lockwirkung am Spot zu erzielen. Mit dieser Methode habe ich in der Vergangenheit schon einige gute Erfolge im zeitigen Frühjahr erzielen können.



Endlich am Platz, schnell die Ruten beködern und auf 20m Wurfweite direkt an die Kante. Als Hakenköder verwende ich einen 15 mm 50/50 Strawberry & Scopex Nut Crunch und auf die zweite einen 15mm White Chocolate & Coconut Cream Das Futter verteile ich ca. 500 g auf beide Ruten. Entspannt geht es auf die Liege, endlich wieder diesen Einmaligen Blick genießen und abschlaten. Doch da meldet sich spontan auch schon mein ACE. Fallbiss! Kurz darauf Run! Schnell an die Rute und gegen… Kaum Gegenwehr, am Ufer dann die Bestätigung, ein Döbel hat sich an meinem Köder vergangen. Rute wieder rein, etwas Futter drüber, Fallbiss! Dieses Mal eine Brasse. Welch ein Auftakt. Die folgende Nacht brauch der totale Brassen-Terror über mich und kein Zielfisch weit und breit… Es zeigt sich, dass der Wasserstand und der Befischungsdruck seinen Tribut fordert.
Daher auf zu neuen Wegen…!


Neue Videos!

Vortrag Hannover 2013 - Der Abspann

Trailer Der Fluss meines Lebens

Carpmeeting Cottbus

zu den Videos


Hannover 2013


Einer der wohl etabliertesten Messen in Deutschland öffnete am gestrigen Tage seine Pforten. Die Messe war von Anfang an sehr gut besucht und die Leute waren gewohnt locker und es ergaben sich viele sehr interessante Gespräche. Die Aussteller waren in diesem Jahr etwas weniger, jedoch war die Atmosphäre sowie die Stimmung sehr gut. Die Vorträge waren alle sehr interessant und vom Thema sehr gut strukturiert und zeitlich geplant. Als ich selber um 11.30 Uhr mit meinem Vortrag über die großen Flüsse in Europa war der Vortragsraum sehr gut gefüllt und ich stand etwas nervös unter Druck. Mit meinem Vortrag an sich, war ich nicht ganz zufrieden weil ich denke, dass viele offene Fragen geblieben sind welche ich gern besprochen hätte. Ich sind auch einige Themengebiete komplett entfallen weil ich euch einen zeitlich begrenzen Einblick über den Elbe, Ebro und das Po-Delta geben konnte. Für alle die, die den Vortrag nicht sehen konnten, stelle ich einen 6 Minuten Trailer auf meiner Homepage. Folgt in kürze.


Ich möchte mich bei allen Besuchern und Zuhörern rechtlich herzlich bedanken. Ihr wart einfach ein super Publikum und es war eine Ehre vor euch sprechen zu dürfen. Besonders möchte ich mich aber bei euch für den Kauf meiner DVD bedanken welche die meist verkaufteste DVD in Hannover 2013 ist. Vielen Dank! Ich hoffe, ich kann euch mit dieser DVD die ersten Schritte am Fluss einfacher machen! Vielen Dank auch an Frank, für eine super Messe in Hannover 2013. Ich freue mich bereits auf 2014!


Carpmeeting Cottbus 2013

Pünktlich zum Messestart 2013 öffnete das 4. Carpmeeting Cottbus um 8.30 Uhr, bei klirrender Kälte, die Tore. Im Sportpark Cottbus präsentierten über 30 Aussteller aus allen Teilen Deutschlands ihre Produkte vor rund 1300 Zuschauern. Unter den zahlreichen Baitfirmen waren einige interessante und lehrreiche Präsentationen zu betrachten. Die Aussteller glänzten mit vollen Messeständen wo alle Produkte und vor allem alle Fragen beantwortet wurden. Neben den Baitfirmen waren aber auch einige Shops auf der Messe vertreten, wo man durchaus das ein oder andere Schnäppchen machen konnte. Das Angebot war groß und bot für jeden Geschmack das Richtige. In dem Vortragsraum luden interessante Vorträge zum Thema Wels- und Karpfenangeln die Zuschauer auf den über 100 Sitzplätzen ein. Die Mischung war sehr gut und zeigte Methoden, die durchaus lohnen sich darüber Gedanken zu machen, wie man diese auf seine eigene Angelmethode übertragen kann. Auch für mich war es um 10.30 Uhr soweit, meinen Vortrag über das gezielte Karpfenangeln in der Elbe zu halten. Genau 60 min entführte ich die Zuschauer in das Reich der Elbe. Vom Frühjahr im Altarm bis zum Abschluss im Herbst war das Thema. Ein sehr komplexes Thema, was sehr schwer in der kurzen Zeit genau zu behandeln ist. Das Feedback war sehr positiv und ich freue mich, dem ein oder anderen durchaus nützliche Tipps über das Fischen in der Elbe gegeben zu haben.


Unter den Ausstellern durfte natürlich unser Dynamite Baits Stand nicht fehlen. Neben allen neuen Produkten für 2013, war eines der wichtigsten Themen an unserem Stand, dass „Tunen“ der Boilies. Vor vielen sehr interessierten Zuschauern führte ich anschaulich vor, wie einfach man Boilies selber beschichten kann um eine höhere Lockwirkung zu erzielen. Dabei kann man seine eigenen Boilies mit Mixe, Grundfutter oder sogar mit Mini-Pellets selber beschichten und diese zusätzlich mit Liquid tränken um sich so von anderen Anglern am Gewässer absetzten zu können. Ein entsprechendes Video zu diesem Thema geht in Kürze online.

Fazit zu dem 4. Carpmeeting in Cottbus ist sehr positiv. Die Messe zählt sicherlich nicht zu einen der größten Messen in Deutschland, jedoch ist es für mich bislang einer der Persönlichsten und schon fast der Familiärsten Messen gewesen. Es war eine sehr entspannte und ruhige Atmosphäre und die Besucher waren super drauf. Ronny hat es wieder geschafft eine Messe zu planen und durchzuführen welche sich niemand entgehen lassen sollte. Ronny und sein Team haben es wirklich geschafft, dass man sich als Aussteller, Vortragender und Zuschauer rund um wohlgefühlt hat. Für mich persönlich war ein einer sehr sehr schöne Messe, auf die ich mich bereits jetzt schon wieder freue!


8.Januar


Endlich ist es soweit, die Zeit hat mich wieder. Nach fast 2 Jahren in Berlin, habe ich nun eine neue Arbeitsstelle und habe endlich wieder mehr Zeit zum Fischen, schreiben und Video Blogs. Am Morgen des 8. Januars ging es auch gleich los an die Elbe. Das Hochwasser lässt das Wasser auf die Elbwiesen fließen und genau dieser Bereich ist es, wo sich die Fische hinziehen.  Also nichts wie rein mit dem Boot und die Stellen suchen. Da sich das Wetter sehr Bescheident verhielt und sich die Sonne nicht blicken ließ, fiel meine Wahl auf den Übergang vom Flussbett auf den Überspülten Bereich. Die Strömung ist dort sehr gering, daher konnte ich voll und ganz kleines Futter verwenden.
Meine Wahl fiel dabei auf eine Mischung aus 15 mm Boilies White Chocolate and Coconut sowie den Strawberry & Scopex Nut Crunch. Zusätzlich verwendete ich eine Mischung aus Mini Pellets sowie Hanf.  Die Mischung fütterte ich auf die Kante in 3,20 m Tiefe in das 6,2 Grad kalte Wasser. Zu meinem Erstaunen, rollten sich prompt schon die ersten Brassen. Wenige Minuten späte, konnte ich bereits die erste Brasse landen.  

Die Zeit verging und ich konnte einige Brassen bei springen beobachten und plötzlich konnte ich sogar einen großen Fischen rollen sehen. Nur die Ruten schwiegen. Das Hochwasserdrückte das Wasser immer weiter auf die Wiesen und ich musste auch den Deich weichen, schließlich dann abbrechen. Jedoch nur für diese Nacht…


VIELEN DANK FÜR EIN WAHNSINNSJAHR 2012! VIELEN DANK FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG! IHR SEID DIE BESTEN!!! WIR SEHEN UNS 2013!!!

 


 

ACHTUNG: Es sind ab sofort wieder Plätze zum Fish and Meet frei!

Alle Details und Anmeldung hier!


Oktober

Out of office... Nach der Arbeit ging es wieder raus an den Altarm. Wieder ohne fisch verbrachte ich die Nacht mit dem Kampf gegen den Sturm welcher mein Schirm um 2 Uhr mit sich riss. Mir bleib also nichts anderes übrig als wieder alles ne...


Die einsame Kälte,
die Zeit scheint förmlich zu rennen, die Wassertemperaturen rasen in den Keller. Die Fische sind bereits weniger aktiv und haben sich schon in tiefere Gebiete zurückgezogen. Jetzt wird es immer schwerer die Fische erfolgreich zu finden. Eins steht bei mir wieder ganz an erster Stelle, die Elbe. Kein Gewässer fasziniert mich mehr als der Fluss meines Lebens. Doch die Suche am Strom ist alles andere als einfach. Zurzeit bin ich am Altarm unterwegs, indem sich die Fische eigentlich zurückziehen sollten. Aber wie es immer so ist, nichts kann man wirklich genau sagen. Die letzten beiden Nächte blieben sehr ruhig, lediglich die Biber waren sehr aktiv. Die Zeit, die mir zur Verfügung steht ist äußerst gering. Nur von 20.30 Uhr bis 5 Uhr morgens. Es ist schon hart wenn man so viel Zeit im Büro verbringen muss. Aber Arbeit gehört ja nun mal zu uns. Das Futter habe ich den Temperaturen angepasst. Statt 26 mm Fischmehlboilies füttere ich nun 10mm und 15 mm Boilies welche auf einer Milchpulver basiert. Die kommenden Tage stehen weiter im Zeichen der Location, dann geht es wieder los…

 


 

Bin wieder zurück und wieder schon halb auf dem Weg ins Büro. Leider hat die Nacht keinen Fisch gebracht. Nur ein Fallbiss störte meinen Schlaf. Ja, neue Gewässer sind bei ersten Mal nicht so leicht zu durchschauen. Aber ich freue mich drauf das Gewässer besser kennenzulernen und vielleicht den einen oder anderen Fisch fangen zu können. Bereits am Donnerstag fahre ich wieder vom Büro zum See. Bis dahin kann das Futter in Ruhe arbeiten und die Fische nehmen den Platz hoffentlich an.


 

Auf geht’s! Der letzte Abschnitt der Session hat begonnen! Der Herbst bringt die Fische voll auf Touren. Gerade Kurz-Sessions sind jetzt wieder von Erfolg gekrönt! Also nicht zu Hause hocken, der Winter wird wieder lang genug!


20 Grad und Sonne, Traumhaft Ende Oktober für uns Angler aber die Fische, wurden zogen sich zurück. Erst Anfang der Woche waren sie sehr aktiv und man konnte sie regelmäßig springen sehen. Doch seit der Luftdruck in die Höhe geschossen ist, ist Funkstille. Für mich bedeute das aber noch einmal entspannt Sonne tanken und meine letzten Urlaubstage zu genießen. Am ersten Abend jedoch Riess mich mein Bissanzeiger aus der Langeweile und ein sehr schöner Spiegler landete im Kescher… Doch jetzt mal zum Gewässer. Ihr alle seht seid drei Sessions viele Fische aus ein und dem gleichen Gewässer. Es handelt sich dabei um einen Baggersee in Sachsen-Anhalt von ca.16 Hektar und einen sehr hohen Befischungsdruck. Der See besitzt sehr viele Plateaus und Steinpackungen welche voll mit Muscheln hängen. Der Bestand ist phantastisch, viele Fische bewegen sich um die 25 Pf einige über 30 Pfund und der größte im See bringt es auf 25,6 Kg welchen ich im September fangen konnte. Meine Taktik bestand darin, von den typischen Spots weg zu gehen und einfach stellen zu befischen wo möglichst keiner fischt. In dieser Sessions hatte ich zwei Karpfenangler neben mir sitzen, daher habe ich meine Montagen an das komplett andere Ufer geschleppt (natürlich nur da kein anderer Angler dadurch beeinträchtigt wurde). Warum in die Ferne schweifen? Ganz einfach, die meisten fischen auf den ersten Kanten oder Plateaus weil die meisten schon einige Fische im Drill verloren hatten weil sich die Schur an den zahlreichen Muschelbänken zerscheuert hatte. Ich bin daher an den entfernten Plätze heran gegangen und habe bei  einem Biss nicht gedrillt sondern den Fisch an freier Leine schwimmen lassen und habe erst Kontakt aufgenommen als ich mit dem Boot in seiner direkten Nähe war. In der letzten Session habe ich aber jetzt erfahren, dass ein Schlauchboot eigentlich nicht erlaubt ist. Diese Aussage kannte ich noch nicht, mir war nur bekannt, dass Boote geduldet werden. Aber für mich war es eine schöne Erfahrung an diesem See zu fischen und mal viele Fische in kurzer Zeit fangen zu können. Jetzt widme ich mich wieder anderen Herausforderungen. Doch jetzt habe ich euch einmal die Bilder der vergangen Session… Ich rieche noch immer nach Fisch… Es ist so schön :)

 


Pünklich nach den Hammer-Sessions habe ich auch jetzt den Video Live Blog Oktober für euch! Viel Spass und gute Unterhaltung!

-- Video Live Blo Oktober 2012 --


Nach der Anspo ging es direkt an den See.
Voller Vorfreude kamen wir am Montag am Baggersee an. Es ist ein bekanntes Gewässer mit einer hohen Fischdichte, daher viel unsere Wahl auf dieses Gewässer, wir wollten einfach nach den anstrengenden Tagen auf der Messe ein paar Fische überlisten und gleichzeitig die neuen Boiliesorten Spicy Crab & Garlic und Strawberry & Scorpex testen. Die ersten Läufe stellten sich ein und es war wie erhofft eine erfolgreiche Session, die Fische bissen sehr zurückhaltend und es war auffällig wie oft diese in der Oberlippe gehakt waren. Auch von der Aktivität war nicht viel zusehen, daher freuen wir uns umso mehr einige Fische überlistet zu haben. Wir verabschieden uns jetzt für 3 Tage in den Urlaub. Doch in der kommenden Woche geht es wieder Hart an den Fisch! Nur die Heimfahrt hatten wir uns etwas anders vorgestellt...

Hier die Bilder für euch!


September 2012

Anfang September

August/ September

Jedes Geheimnis wird einmal gelüftet. Es liegt schon etwas zurück, doch es ist mir als es Gestern war. Ein war mein persönliches Sommermärchen 2012. Einfach ein Hammer Session. Ich möchte euch jetzt nicht mit viel Text aufhalten, daher genießt die folgenden Bilder. In der Galerie findet Ihr die Bilder wie immer in der originalen Größe.


 


Beflügelt von der letzten Session, machte ich mich wieder auf die Reise nach weiteren Zielen. Mein Ziel NRW, meine Hoffnung einmalige Fische und das mein Glück noch weiter anhält. Am Gewässer angekommen blieb alles ruhig. Zweifel wollten aufkommen, jedoch hatten diese Zweifel bei meinem Vertrauen in meine Montage und in meine Köder keine Chance. Erste Nacht vorbei, keine Läufe. Puh, egal die Fische waren halt noch nicht da. Der Wind drehte nun endlich und drückte die Wassermassen direkt auf mich drauf. Miene Hoffnungen waren groß in der letzten Nacht noch einen Fisch auf die Matte zu bewegen. Dann meldete sich endlich der Bissanzeigen und es ging los. Die Nacht folgten 2 weitere Fische! Echt Hammer, der letzte Biss überraschte ich um 4 Uhr, ich stand im Wasser und drillte den Fisch, dieser hatte in 30m an der Uferkante gebissen. Ich spürte das es sich nicht um einen riesen handelte, im Schein der Kopflampe erscheint ein mittlerer Fisch, als dieser sich plötzlich parallel zu mir legte, stoppte mir der Atmen! Riesige Schuppen reflektierten meinen Schein der Kopflampe! Wahnsinn. Im Kescher konnte ich mein Glück kaum fassen. Was für ein Fisch, wie gemalt, jede Schuppe wie ausgerichtet. Ich bin noch immer sprachlos über diesen Fang! Das ist das beste Beispiel wie zweitrangig Gewichte doch sind!


Ende August


Man… Es ist viel passiert. Die Tage werden kürzer und der anstehende Herbst schickt bereits seine Boten voraus. Am ersten Wochenende im September ging es für mich 2 Nächte an eine bekannte Kiesgrube in Sachsen-Anhalt. Seit vielen Jahren hörte ich schon immer von dem hohen Fischbestand, jedoch auch von den vielen Anglern die sich am See aufhalten. 2 Jahre habe ich mich um den See gedrückt und andere, schwere Gewässer vorgezogen. Die hinterlegenden Monate waren voller Pech und Pleiten, daher entschloss ich mich dem See einen Besuch abzustatten. In einer kurzen Testsession für eine Nacht, nach der Arbeit, konnte ich sofort zwei super Fische auf einem Plateau überlisten. Riesig habe ich mich über die Fische gefreut und es stand fest, kommendes Wochenende werden 2 Nächte fällig.

So ging es dann am Freitag gleich nach der Arbeit los ans Gewässer. Nach dem Aufbauen folgte sofort der erste Lauf, nicht nur das, sondern gleich ein Doppel Lauf! Das ging schon richtig ab und die folgenden Stunden sollten nicht ruhiger werden. Am nächsten Morgen stand ich voller Erschöpfung am Wasser, insgesamt hatte ich 9 Läufe und 8 Fische gefangen. Alles super Fische, welche einen Hammer Drill lieferten. Der See hat wahrlich einen enormen Bestand, die folgenden Stunden blieben etwas ruhig. Bis zu den Mittagsstunden bekam ich noch 2 Läufe. Um die Mittagszeit bekam ich dann den nächsten Lauf, an der Rute angekommen meldete sich auch die andere Rute mit einem Lauf. Wahnsinn wieder ein Doppel Lauf! Das ist guter Rat teuer, welche Rute zuerst drillen. Beide geht nicht, vom Land drillen auch nicht. Zahlreiche Plateaus mit Muschelbergen liegen zwischen mir und den Fischen. Ein drillen aus der Entfernung birgt höchstes Risiko für den Fisch. Daher landet die Rute im Boot und ich entscheide mich für den Fisch welcher näher zum Ufer tobt. Doch was da war… Ein Wahnsinn wartete auf mich. Über 20 min zog mich der Fisch über den See, bis ich den langen Spiegler endlich keschern konnte. Unglaubliche 116 cm mit 25,8 Kg. Der größte Fisch im See, mit neuem Topgewicht. Man was für ein Glück… Einmal hier fischen und dann gleich den Zielfisch von so vielen Leuten auf der Matte. Mein Glück konnte ich kaum fassen. Die folgenden Stunden bleiben ruhig und ich konnte etwas feiern und mich erholen. Insgesamt konnte ich 11 Fische landen wo von nur 2 Fische unter 10 kg lagen. Eine wahre Traum Session, jedoch ist der See sehr gut besetzt, dennoch bin ich stolz solche Fische, mit diesen Gewichten, gefangen zu haben.


Hier ist das Video zu dieser Session


An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für alle Bewerbungen und euer Interesse an der Carp Side bedanken. So gern wie ich wollte, kann ich leider nicht jedem Einzelnen einen Platz geben. Ich fühle mich sehr geehrt so viele Bewerbungen von euch zubekommen.
Die neuen Crew Member stehen jetzt fest, ich bin sehr froh und  stolz Sebastian Treinat und Christian Schüler in der Carp Side Crew begrüßen zu dürfen. Die beiden haben viele Erfahrungen und leben diese einmalige Leidenschaft! Wir freuen uns auf viele Storys und Erfahrungen von den Beiden! Willkommen in der Carp Side Crew!
Auch in der Carp Side Junior Crew gibt es Verstärkung! Adrian Schlegel unterstützt ab sofort das Team der Juniors! Ich freue mich auf tolle und lehrreiche Stunden!

Carp Side Crew

Carp Side Junior Crew


Für alle, die ich leider nicht ins Team nehmen konnte und für jeden anderen. Auch Ihr könnt ein Teil der Carp Side sein. Schreibt einfach einen kleinen Bericht oder sendet mit Bilder mit kurzem Text und Ihr findet euren Platz in der Rubrik „User Short Blog“!


August 2012

26. August

Video Fish and Meet Part IV

Ich freue mich, euch den das Video von meinem Event Fish and Meet Part IV präsentieren zu können. Es hat einige Zeit gedauert, jedoch ist es jetzt endlich online! Ich wünsche euchg viel Spass, gute Unterhaltung und Vorfreude auf das kommenden Events 2013!


17. August

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Voller Vorfreude, blicke ich ständig auf meine Uhr. Die Zeit will im Büro einfach nicht vergehen. Meine Gedanken drehen sich nur um die bevorstehende Session. Welche Taktik, welches Rig, welche Köder… Ich zerdenke schon wieder alles total. Endlich rückt der Feierabend ing reifbare Nähe, die Gedanken fokussieren sich. 18 Uhr! Raus aus dem Büro und rein in den Zug. Alles läuft super, keine Verspätung, keine Zwischenfälle. Sogar pünktlich komme ich in der Heimat an, jetzt schnell ins Auto und zum Wasser wo Oli und Bob bereits auf mich warten. Gegen 20.30 Uhr treffe ich bei den beiden ein. Die Ruten sowie das takle sind schnell aufgebaut. Der See weist viele große Krautfelder auf, in welchen einige Fraßlöcher zu finden sind. Ganz klar ein absoluter Hotspot. Jedoch müssen auch die Montagen dem angepasst werden.  Um ein freies Drillen im Kraut zu ermöglichen, montiere ich einen Safty Clip. Der Grund ist leicht schlammig, daher verwende ich ein längeres Vorfach, aus einem sehr soften Material welches sich der Grundstruktur anpasst.

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Auf Köder setzte ich auf ausbalancierte Köder, gern greife ich auf fertige Köder, wie dem 50/ 50 Hookbaits von Dynamite Baits, zurück. So kann ich mich auch meinen Boilies perfekt anpassen. Die andere Rute kombiniere ich selber mit einem halben Neon Squid & Octopus  mit einem halben Sinker Squid & Octopus. Diese Köder bleiben bestens auf dem Gewässergrund liegen, ohne in den Schlamm einzusinken, zudem benötigt der Karpfen bei der Futteraufnahme nur einen geringen Ansaugdruck. Im Zusammenspiel mit dem leichten Re-Action Vorfachmaterial eine Erfolg- versprechende Kombination. Es empfiehlt sich immer einige verschiedene Vorfachmaterialien mit sich zu führen um sich jeden Bedingungen am Wasser anpassen zu können.

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Nun lege ich die Ruten in den Krautlöchern ab. Ich füttere pro Montage ca. 250 Gramm einen Boilie Mixes aus 25 mm 20 mm Red Fish und Squid & Octopus,  sowie 15 mm Pellets. Diesen Mix streue ich etwas, damit nur wenig Futter am Platz liegt und die Fische suchen müssen. Mit dieser Taktik halte ich die Fische länger am Platz und schüre den Futterneid.
Mittlerweile ist es 21.30 Uhr und die Dunkelheit bricht bereits über unseren Köpfen herein. Dicke Nebelschwaden ziehen über den See, die ersten Fische zeigen sich an der Oberfläche. Wir sitzen zusammen und unterhalten uns angeregt über die Ereignisse in der „Szene“. Manchmal vergessen einfach manche, dass Sie auch nur Karpfenangler sind wie wir alle. Doch diese kleine Debatte endet mit einem Voll-Run an meiner Rute! Wahnsinn gibt der Fisch Gas! An einen Drill vom Land aus ist durch die riesen Krautfelder nicht zu denken. Daher steigen Oli und ich in das Boot, in Richtung Fisch! Langsam nähren wie uns dem Kämpfer, der Schlagschnurknoten läuft durch die Ringe.
Da ist er, der Fisch befindet sich bereits an der Oberfläche. Doch der Schein des ermüdeten Spieglers täuscht. Jetzt gibt er richtig Gas und verschwindet in der Tiefe. Die Rute federt souverän die harten Fluchten ab. Der Fisch durchbricht kurze Zeit später erneut die Wasseroberfläche. Diesmal erkenne ich eine große Schuppe auf der Flanke! Wahnsinn, was für ein schöner Fisch. Nach einigen Minuten des Kampfes, kann ich den Fisch sicher in den Kescher führen. Was für ein schöner Fisch, meine Freude ist grenzenlos. Damit der Fisch keinen unnötigen Stress bekommt, versorgen wir Ihn sofort und machen einige Bilder für die Ewigkeit. Was für ein Moment!

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Nach der Freude, ist es umso schöner zu sehen, wie der Fisch in seinen Lebensraum zurückkehrt.

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Neben der Freude, muss aber auch wieder die Rute an ihren Platz gebracht werden. Nach kurzer Suche finde ich das Krautloch wieder und die Montage ist wieder auf Ihrem Platz. Wir sprechen über die letzten Ereignisse, als plötzlich Oli seine Rute sich krümmt und rasant Schnur von der Rolle frei gibt. Oli ist gerade nicht am Platz, da er seine Liebste zum Auto begleitet. Bob überlegt nicht lange und nimmt den Lauf an. Ich bin bereits im Boot und warte auf den Passagier mit der krummen Rute. Wie die MS Deutschland fahren wir wie Superhelden zum nächsten Fisch. Dieser hat sich jedoch total in einem Krautfeld eingegraben. Ich übernehme die Rute, Bob entfernt das Kraut von der Schnur. Ein Schlag in der Rute, ein zweiter, Rute krumm… Okay der Fisch ist wieder frei. Bob greift schnell zum Kescher und läßt mich weiter drillen. Zusammen bringen wir unseren Fisch in den Kescher. Schnell umsorgen wir auch diesen Fisch damit er mit möglichst wenig Stress wieder in sein Element kann. Als wir komplett fertig waren und Oli‘s Rute wieder beködert hatten, kam er zurück. Ohne etwas von dem Schauspiel mitbekommen zu haben.

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Die Uhr signalisierte die 0 Uhr Marke. Zeit um mal zu schlafen. Schließlich wartet auf jeden von uns ein weiterer Arbeitstag. Dank der warmen Nacht konnte ich unter freiem Himmel schlafen. Bis um 4 Uhr erneut meine Rute sich meldete. Was für ein Voll-Run wieder. Die Fische geben wirklich Vollgas! Diesmal war es aber die andere. Perfekt das auch diese Montage Fischkontakt beschert. Bob und ich sitzen wieder in einem Boot und steuern die im Kraut versteckte Schönheit an. Nach kurzer zick zack Tour war der Aufenthaltsort lokalisiert. Der Fisch befreite sich selbst, erschrak wohl bei Anblick der MS Grassi/ Bob. Der Drill im Freiwasser war wieder ein Genuss, die Tribal Xtreme arbeitet exzellent bis ins Handteil und macht eine Benutzung der Rollenbremse in den meisten Fällen unnötig. Nach Minuten des Genusses, wandert auch dieses Fisch in den Kescher! Ja, Wahnsinn…
Die Uhr lies erahnen, schlafen ist nicht mehr. Nachdem wir den Fisch versorgt hatten. War auch schon die Zeit gekommen, das Lager abzubrechen…


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6 Uhr- Ankunft zu Hause

9 Uhr Ankunft in meinem Berliner Büro…


Die Carp Side sucht DICH!
Wir suchen Unterstützung!
Du bist über 18 Jahre alten, leidenschaftlichen Karpfenangler, für dich sind Gewichte nicht so wichtig wie der Fisch an sich? Die Carp Side steht für Freude am fischen ohne etwaigen Zwang oder Fischgier. Zusammen verschiedenen Ziele erreichen, Events zu planen, verschiedenste Projekte zu stemmen und über die Homepage eine lehrreiche und unterhaltsame Plattform, für jeden Angler zu bieten. Dann schick mir deine Bewerbung an info@christian-grasshoff.de und werde ein Teil der Carp Side. Die Jungs der Carp Side Crew und Ich freuen uns auf Dich!
Schreib deine Bewerbung einfach so, wie du bist!


Okay, bevor ich aber die 30 ziger Marke in wenigen Stunden erreiche, habe ich euch noch ein neues Blog Update, über meine letzte Session an der Elbe, online gestellt! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! Gleichzeitig verabschiede ich mich von euch mit diesem Foto, der letzten Elbsession!

Ein Traumhaftes Bild, was ich euch allen widme! Es ist Traumhaft eure Unterstützung und euer Feedback zu bekommen. Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken! Einige, oder viele von euch begleiten mich schon über Jahre, durch Höhen und Tiefen und das ist etwas was man mit keinem Geld der Welt kaufen kann, es ist einfach unbeschreiblich! Ich verspüre tiefe Dankbarkeit für eure Unterstützung! Ihr seid das wichtigste, an meiner Page! Ichg bin nur ein Karpfenangler der sein Leben liebt und es mit euch allen teilt doch ohne Euch und Eure Unterstützung würde es die Carp Side nicht geben! Vielen tausend Dank dafür!

Wir sehen uns in meinem 30 zigsten Lebensjahr wieder!!

 

Ein Abend zu Zweit…

Ja, ich muss zugeben, die letzten Misserfolge nagen tief an mir. Die Zweifel und das Unverständnis quälen mich zu tiefst. Wie war es, im vergangenen Jahr. Gefüttert, gesichtet und gefangen. Die Elbe bescherte mir wahre Traumstunden bei den Dreharbeiten zu meiner DVD. Doch dieses Jahr ist alles anders, so viel Pech, so viel Misserfolge. Aber was soll es, nicht jammern sondern Aufstehen und weitermachen. Hinfallen kann jeder, passiert auch jedem. Jedoch liegt die Kraft darin, aufzustehen und weiter zu machen.


Nachdem es am Morgen wieder voll für Frustration sorgte, ging es am Abend dann wieder an den Strom. Dieses Mal sollte es aber klappen. Der Samstag war ein sehr warmer Tag, der Wind hatte auf Süd gedreht und die Sonne besiegte selbst die dicksten Wolken. Melanie und ich fuhren um 18.30 Uhr los. Hoffnung und Sehnsucht begleiteten uns auf dem Weg zur Buhne. Wir beköderten abwechselnd die Ruten und warfen diese Richtung der Strömungskante. Die Weißfische waren sofort auf dem Platz, nachdem das erste Futter eingebracht war. Kurz darauf bekamen wir auch die ersten bisse auf unsere 10 mm Pop Up + Mais Kombis. Den ganzen Tag habe ich mir Gedanken gemacht, was kann ich ändern, was soll ich noch machen. Mein Griff ging zu den Tutti Frutti Pop Ups in 10 mm. Zugegeben nicht gerader einer meiner Favorit Köder, aber manchmal muss man eben alles anders machen und etwas neues Versuchen. Kurz darauf stellten sich die ersten Weißfischattacken auf den Tutti ein. Jetzt war ich mir sicher, dass der Köder Fisch bringen kann. Die Sonne bewegte sich in Richtung Horizont und ließ alles in einem rötlichen Schein schimmern. Man ich liebe diese Momente. Wir saßen beide auf der Buhnenspitze und genossen diesen Moment als Plötzlich ein heftiger Full-Run uns aufschrecken ließ. Zugegeben, damit hätte ich nicht gerechnet. Ein heftiger drill ging los, Melanie machte sofort die Kamera bereit. Man war des genial. Der Drill, das Licht einfach der Moment, alles war vergessen. Die vielen Sessions ohne Erfolg, das viele Pech, wie weg. Aus der Strömung raus machte der Fisch weniger, die kleinen schnellen Schläge ließen erahnen das es sich um einen kleineren Vertreter handelte. Aber das war völlig egal, der Fisch in diesem Moment war einmalig! Nach einigen kurzen Fluchten konnte ich den Fisch sicher Keschern und mein erster Tutti Frutti Karpfen lag in meinen Händen. Echt Wahnsinn, echt schön. Wir schossen Bilder für die Ewigkeit und werden noch lange von diesem Moment schwärmen…


Die kommende stunde bescherte uns keinen Fisch mehr. Nur die Graser unterhielten uns mir Ihrem rollen auf dem Futterplatz. Die Sonne verschwand hinter dem Horizont und die Graser verschwanden wieder in den Weiten der Elbe. Auch für uns war nun die Zeit gekommen die Heimreise anzutreten. Ich ließ das Gefühl von Zweifel und Frustration zurück und war froh wieder etwas anderes Versucht zu haben… Verlasst euch nie auf erreichtem und bewahrt euch steht’s die Eigenschaft, neue Wege zu gehen…!


Euer Grassi


 

Carp Side Shirt - Ausverkauf! 21,00€ -> 14,50€

Die Farbe -beige- verläßt unser Sortiment und ist ab sofort für 14,50€ statt 21,00€ erhältlich!

Fish and Meet Part IV! Ab jetzt ist das offizielle Event Shirt für nur 12€ erhältlich! Auf der Rückenseite trägt es das Carp Side Logo, auf der Forderseite das Fish and Meet Logo! Nur für ganz kurze Zeit und so lange wie der Vorrat reicht!


Upate 11.08

In den letzten Tagen drehten sich meine Gedanken ständig um den heutigen Morgen. Seit Tagen fütterte ich bereits wieder die Elbe. Die letzten Sessions ging ich alle samt leer aus. Ich wusste nicht an was es lag oder warum die Fische sich wieder völlig anders verhielten als sonst. Es sind immer diese wechselnden Situationen die das Fischen in der Elbe so spannend machen.


Endlich ist der Morgen gekommen, der Wecker klingelt und ich springe lauter Vorfreude aus dem Bett. Ich erreiche meinen Platz gegen 5 Uhr. Die ersten Weißfische zeigen sich, doch neben Brassen, Döbeln und Co kann ich bereits den ersten breiten Rücken ausmachen. Kurz nach dem füttern ist auch schon der erste Graser aus dem Platz. Seit Tagen, eigentlich seit Wochen , ist es immer dasselbe Spiel. Die Fische sind sofort am Platz, rollen sich, fressen aber nur sporalisch. Es sind einzellne Tage an denen die Fische richtig Gas geben. Ich hoffe,  endlich einen von diesen tagen erwischt zu haben. Das viele Pech der vergangen Zeit nagt an mir. Die Sehnsucht wird immer stärker.


Die Ruten beködere ich wieder mit einer Kombination aus Mais und einem halben 10 mm Pinapple Pop Up sowie einen 25 mm Red Fish. Die Ruten lege ich beide auf den vorbereiteten Platz, voller Hoffnung auf die kommenden Stunden. Plötzlich stellen sich die ersten Läufe ein! Jedoch haben sich die Döbel auf den Platz gestürzt und ich fange einen nach dem anderen.


Plötzlich rollt sich ein großer Graser direkt auf dem Platz, zeitgleich erlischt jegliche andere Aktion in der Buhne. Sie sind wieder richtig da, voll auf dem Futter. Schnell beködere ich die Rute welche mit einem 25 mm Red Fish beködert war, mit einem 10 mm White Chocolate & Coconut Pop Up an einem whity pool rig. Jetzt setze ich alles auf eine Karte, es muss doch mal einer hängen bleiben. Nach Stunden des Wartens, leider die Ernüchterung. Es bleiben nur viele Weißfische hängen, die Graser verschwinden in der Weite der Elbe…

 


Update

Reisen nach Spanien mit Carp Side Travel

Guiding in Mecklenburg Vorpommern - Der Wilde Osten wartet auf dich!


 

Die letzte Lücke für die Sonne, bevor sie hinter der Wolkenwand verschwindet. Der Wind drückt, die Fische zeigen sich kaum. Dennoch lief die rechte Rute ab... Doch es war ein Döbel der dem in The Source eingeletem Red Fish nicht wiederstehen konnte. Hoffe die Karpfen kommen bald...

 


Update!

Fish and Meet Part V

Neuer Rekord bei der Anmeldung! Nach nur 41 Stunden waren alle 35 Teamplätze zum Fish and Meet Part V ausgebacht! Wahnsinn! Ich bedanke mich für euer Interesse und freue mich schon riesig auf die folgenden Events mit euch!

Elb Workshop 2013

Ach der Elb Workshop erfreut sich riesiger Nachfrage! Es sind nur noch 2 Plätze frei! Also meldet euch noch schnell unter info@christian-grasshoff.de an!

Elb Guiding 2012
Die Guiding Session an der Elbe nährt sich langsam dem Ende! Es sind noch Termine Ende August und im September frei. Der Rekord steht bislang bei 45 Pf! Nutze deine Chance und breche den Guiding Rekord 2012!

Guiding in Mecklenburg
Ganz Neu im Angebot! Das Guiding in Mecklenburg Vorpommern. Lernt den Wilden Osten von seiner schönsten Seite kennen! Mehr zum Angebot unter Guiding!


Short Session an der Elbe

Was ist das nur für ein Jahr. Das Pech hat mich fest im Griff, auch die Zeit ist total Knapp! Die tiefe Sehnsucht, steckt in meinem Körper und ich nutze nun jede freie Minute zum Fischen. Die Gewässer liegen still, der Angeldruck ist hoch. Da bleibt nur die Elbe, jedoch jagt auch ein Guiding das nächste, Hauptsache die Kunden fangen. Ich stelle mich zurück, doch am heutigen Morgen hat sich doch ein kleines Zeitfenster geöffnet. Schnell ging es für ein paar Stunden an die Elbe. Der milde Morgen verzauberte mich förmlich als ich gegen 5 Uhr an der Elbe ankam. Kein Mensch weit und breit in Sicht. Ein kleiner Bieber kommt vorbei, als wolle er mich begrüßen. Einige Brassen schließen sich der Begrüßung an und beginnen zu rollen. Ich zeige mich sofort erkenntlich, füttere rund 3 Kg Mais und 1 Kg Red Fisch in 20 mm und 25 mm. Die aufgehende Sonne lässt den Himmel erröten und ich lehne ich in völliger Stille zurück, einfach genießen, einfach Leben! Am Ende der Buhne sehe ich einen großen Schwall, ein zweiter folgt in der Buhnenmitte. Das sind sie, die Fische sind da! Völlig unter Strom fixiere ich die Ruten mit meinem Blick. Wie aus dem Nichts rast die linke Rute los, jedoch verliere ich den Fisch kurze Zeit später. Wie ein Häufchen Elend betrachte ich meine Montage, der Red Fish baumelt vor mir und her, ich muss umstellen. Schnell baue ich Neue Vorfächer, die Fische scheinen sich nicht viel zu bewegen, stehen am Grund und sammeln langsam das Futter ein. Also gehe ich runter bis 12 cm Vorfachlänge. Siehe da! Jetzt sitzt jeder Ruck in der Rute. Leider sind es nur Brassen und Döbel welche auf dem Platz plündern. Wichtig ist es, dass Ihr euch immer an die Umstände am Wasser anpasst. Verlaßt euch nie auf erreichtem, bleibt willig euch immer weiter zu entwickeln! Ich muss meine Short Session beenden. Die Fische habe ich gesehen, den Lauf bekommen. Nur leider fehlte mir das Glück den Fisch auch in den Händen zu halten…
Ich habe euch einige Impressionen zusammengestellt:


  

  



Juli 2012 – Guiding Update

Sommerzeit ist Graser Zeit! Hier seht Ihr eine kleine Zusammenstellung der letzten Fänge bei Guiding! Völlig überrascht von den Fischen waren Thomas und Lukas, insgesamt fing Thomas 6 Fische bis 22 Kg! Echt Wahnsinn!

 


25.Juni

Aus familiären Gründen ist es etwas still auf der Carp Side geworden. Ich danke euch für euer Verständnis!

Neue Video Live Blog Mai 2012 online!

Fish and Meet Part V!
Endlich war es wieder soweit und Fish and Meet ging in die 4. Auflage! Es war ein sehrt gelungenes Event und alle Details könnt Ihr in der kommenden CHM lesen! 24 Teams aus allen Teilen Deutschlands waren in Mecklenburg zu Gast. Es wurden einige Fische gefangen und 4 Teilnehmer konnten Ihren neunen PB aufstellen. Ein super Event mit einmaligen Teilnehmern!

 


 

18. Mai

Es läuft nicht rund...

Es ist erschüttert, wie manchmal alles zusammen kommt und einem einfach die Zeit weg rennt. Die Arbeit, Familie sowie Renovierungsarbeiten haben uns voll im Griff. Doch wagte ich, in der letzten Woche einige Short Sessions an die Elbe. Doch es läuft einfach nicht rund, die Fische rollen auf dem Platz, doch der ersehnt Biss bleibt aus. Die Fische scheinen kaum richtig zu fressen, selbst die Weißfische landen selten am Haken. Jegliche Versuche am Vorfach und an der Köderwahl schienen erfolglos. Es ist zum verrückt werden, es ist einfach super schwer. Die letzten beiden Tage habe ich das tägliche füttern gestoppt, die Fische scheinen einfach kaum zu fressen und ich will die Buhne wieder ruhen lassen. Morgen geht es dann wieder an den Strom, mal sehen wie die Fische mich dieses Mal empfangen…


Wir ließen es uns aber nicht nehmen, endlich mal wieder Fische zu fangen. So fuhren wir an einem hiesigen „Pay Lake“ um mal wieder Vertrauen in unsere Montagen und Köder zu bekommen. Der Erfolg stellte sich sofort ein und ich konnte in der folgenden Nacht konnte ich 11 Läufe erzielen wobei davon 9 Fische auf der Matte landeten. Sicherlich kein schlechtes Ergebnis. Ein wahrer Ausnahme Fisch, war der vermeintliche Beifang. Eine wunderschöne Schleie von über 50 cm konnte meinem 10 mm Pop Up einfach nicht wiederstehen.

Auch bei den Zielfischen waren Fische bis 30 Pf dabei. Auch wenn die Fische aus einem Pay Lake nicht das Glücksgefühl vermitteln welches man es in einem normalen Gewässer bekommt. War es einfach schön diese Fische in den Händen zu halten.

Ich wünsche euch nur das Beste!  


16. Mai

Man… Was ist nur los…

Kennt Ihr das wenn alles was man anpackt schief geht, das Pech einen förmlich an den Händen klebt? Man… Was ist da bloß los. Man kommt zum fischen, packt aus und stellt fest das die wichtigsten Sachen fehlen, rammt sich den Haken selbst in den Finger, die Pumpe für das Schlauchboot geht kaputt, man versenkt sein Klopfblei, fährt durch die eigene Schnur, kommt mit dem Benzinmotor in das Kabel seiner Unterwasserkamera und trennt dieses, stürzt bei einsteigen in das Boot und zieht sich eine ernste Verletzung mit anschließendem Besuch beim MRT zu, zerbricht eine Rute und verliert jeden der letzten Läufe??? Man… Wenn manche sagen, dass dies der Stoff für ein ganzes Jahr?! Muss ich euch sagen… Das ist mir alles in den letzten 4 Wochen passiert. Es ist echt schlimm zurzeit. Das Pech folgt mir auf Schritt und Tritt und ich muss euch sagen, es ist total schwer mich immer wieder neu zu motivieren und nach vorn zu blicken. Ich weiß dass der Moment kommen wird, in dem alles vergessen ist. Doch zwischen all diesen dunklen Momenten finden sich immer einmalige Momente, für welche wir nie den Blick verlieren sollten und die mir meine Leidenschaft immer bewusst werden lassen…

Euer Christian


 

11. März

Die Zeit der Sehnsucht macht uns wieder bewusst wie wertvoll die Momente am Wasser sind! Jede Sekunde bleibt im Gedächtnis, jeder Atemzug bleibt ein Traum…
Ich wünsche euch für dieses Wochenende viel Erfolg am Wasser. Für mich geht es dieses Wochenende auch endlich wieder ans Wasser. 2 Wochen war ich nun Krank und konnte nur am PC euren Erfolgen und Erlebnissen folgen. Doch jetzt ist wieder die Zeit gekommen das Pech abzulegen, nach Vorn zu schauen und die Leidenschaft zu genießen!


5. März

Die Dreharbeiten zu „In Session - Part I“ sind bereits seit einiger Zeit abgeschlossen und der Film geht in der kommenden Woche für euch online. In dieser Produktion gehen wir auf Taktiken, Montagen, Strategie und unseren Vorgehensweise an diesem Gewässertyp ein. Vor allem erfahrt Ihr genaue Details über die verwendeten Produkte und warum  diese zum Einsatz kommen. Neben den Produktvideos und der Gewässervorstellung kommen die Fische auch nicht zu kurz.
Als Schauplatz stellen wir euch den „Big Carp Lake“ der Müritzfischern komplett vor und gehen diesem Gewässer auf den Grund.
Mehr Informationen in kürze…


22. März


Der Tag scheint endlos. Die Zeit bleibt fast stehen. Ständig schaue ich aus dem Fenster und kann es kaum erwarten bis endlich wieder Feierabend ist.
17.30 Uhr Feierabend und hab zum Zug. Was für ein Frust macht sich wieder breit als der Zug wieder einmal Verspätung hat. Ist das schlimm…
20 Uhr endlich am Platz angekommen. Nun muss alles schnell gehen. Die Ruten bringe ich sofort raus bevor ich etwas anderes aufbaue. Das Futter fliegt gleich hinter her. Alles gleich mit einmal damit wieder die Ruhe im Wasser einkehrt. Also Köder, wie immer, Erfolgsköder White Chocolate und Coconut Cream an der einen, an der anderen Rute kommt diesmal ein Red Fish zum Einsatz. Nachdem die Brassen in den vergangen Tagen so aktiv waren habe ich mein Futter umgestellt und den Hanf, die 10mm und die Kleins Partikel reduziert und 20 und 26 Millimeter Boilies in den Futtermix gegeben.
21 Uhr die erste Brasse läuft ab. Was für eine Dramatik… Jetzt ist die Bande wieder am dem Platz. Erste Brasse ab, Rute neu raus. Beim einhängen des Swingers fällt die Schnur wieder zusammen. Zweite Brasse… Wieder so ein 50 ziger Bursche. Bei all dem Ärger sollte jedoch immer der Respekt vor den Fischen im Vordergrund stehen. Diese sind zwar nicht unsere Zielfische aber es sind Lebewesen und durchaus schöne Fische die für manch einen anderen Zielfische bedeuten. Ich behandele auch die kommenden drei Störenfriede mit großen Respekt und lasse sie langsam mit einer kleinen Streicheleinheit wieder schwimmen, auch gleich sich meine Stimmung dem Nullpunkt nährt. Ich ahne bereits dass es nicht meine Nacht werden könnte.
0.20 Uhr wieder fällt der Swinger ab und die Schnur erschlafft… Ich drehe mich nochmal um, ich habe echt keine Lust die Brasse Nr. 6 vom Haken zu lösen. Aber bringt ja nichts. Rute hoch, keine Gegenwehr. Wenigstens kommt der Fisch mir schon entgegen. Also rein ins Wasser und zum Fisch. Kescher brauch ich ja nicht… Ja …. Denkste! Kurz vor mir taucht ein mittlerer Schuppi auf und realisiert erst mal was da los ist. Die Rute reißt runter die Bremse schreit… Der Christian ohne Kescher… Ich laufe langsam zurück und dirigiere den Fisch durch den Unterwasser Dschungel. Es klappt zum Glück und der Fisch landet sich auf der Matte! Hammer Gefühl! 4. Session und 4. Fisch… Besser kann es nicht laufen.

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5 Uhr überglücklich packe ich wieder alles ein und verlasse meinen Spot. Zurück bleibt nur 5 Kg Futter auf meinem Spot! Als letztes sage ich noch… Bis Morgen!
Ab ins Büro…
Grüße und viel Glück am Wochenende!
Euer Grassi


20. März


Ich sitze im Büro und kann es kaum erwarten bis der Feierabend naht. Mein Blick schweift aus dem Fenster des 14. Stocks, kaum Wolken und Wind stimmen sehr positiv und lassen mich ungeduldig werden. Endlich ist der Feierabend gekommen und ich steige in den Zug welcher mich in Richtung Heimat bringt. Nach einer schier unendlichen Fahrt komme ich endlich an und steige in mein, schon fertig gepacktes Auto. Jetzt geht die Fahrt los… unterwegs befreie ich mich von meinem Jackett, Krawatte und Hemd. Noch kurz werde ich von einer geschlossenen Schranke aufgehalten bevor ich am Naturgewässer ankomme. Die Dunkelheit ist bereits herein gebrochen, im letzten Schein des Tageslichtes kann ich die ersten Fischaktivitäten ausmachen. Jetzt muss alles schnell gehen, Takle aufbauen und Ruten raus. Endlich steht alles und die Wahl der Hakenköder kann losgehen. Wobei was früher eine Qual der Wahl war geht jetzt schnell! Ohne Überlegung wandert ein 15mm White Chocolate and Coconut Cream und an die zweite Rute eine Tigernuss mit einem 10mm Banana Crunch.
Ich bringe die Ruten rasch raus und streue meinen Futtermix über die Montagen. Pro Rute rund ein halbes Kilo. Dann beginnt das warten. Es ist jetzt 20 Uhr und alles ist ruhig…
20.30 Uhr der i-3 meldet einen Fallbiss. meine Wunder CoCo Kugel hat wieder zugeschlagen. Schnell wird klar… eine Brasse… Rute wieder neu raus und warten…

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21 Uhr… Vollrun auf Wunder CoCo! Was für Schläge fahren durch meine Tribal… Wahnsinn die Rolle singt und der Fisch gibt Gas. Ich halte gegen und freue mich so einen Drill erleben zu dürfen in diesem, noch jungem Jahr. Nach Minuten bekomme ich den Fisch in die Keschernähe und schließlich umschließen die Maschen den Fisch. Was für ein Moment… Ein langgestreckter Schuppenkarpfen liegt vor, schnell schieße ich noch ein paar Erinnerungsbilder bevor sich unsere Wege wieder trennen. Langsam verschwindet der Fisch im dunklen Wasser und ich hoffe dass ich ihn bald wiedersehe.


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Nachdem ich die Rute wieder rausgebracht habe bekomme ich noch zweit weitere Brassen an den Haken welche alle auf die Wunder CoCo bissen. Ich muss schon sagen… Was für eine Kugel… Das hatte ich bis Dato noch nicht erlebt dass sich ein Boilie so durchsetzt und sich abhebt… Beeindruckend!
Die Nacht endet um kurz vor 4.50 Uhr mit dem klingeln meines Werkers. Die Zeit ist für mich gekommen den Heimweg anzutreten, der der neue Arbeitstag wartet… Ich blicke noch mal zurück und genieße den Anblick dann geht es mit völlig neuer Kraft und super erholt wieder ins Büro…!


18. März Vom Club zum Vollrun,

jeder von uns kennt das Familienleben und weiß wie schwer es ist die Familie und die Leidenschaft  unter einen Hut zu bekommen. Wenn dann noch Messetermine, Vorträge sowie Hausmessen mit unterbringen sind, sieht es schon sehr knapp mit der Zeit für die Liebsten aus. Daher stand an diesem Wochenende auch nur etwas Location bei einem Spaziergang mit den Hunden an. Unser Ziel war der Altarm, an dem ich letzten Frühjahr mit dem Dreh zu meiner DVD begann. Das Wasser ist höher als im vergangenen Jahr, die Wassertemperaturen liegen noch bei 5 Grad, dennoch füttere ich schon seit einer Woche diesen Spot. Alle zwei Tage füttere ich rund 1 Kg eines Futtermixes welcher sich aus Hanf, Tigernüssen, Mini Pellets und einer Boiliemischung aus 10mm und 15mm zusammensetzt. Diesen Mix streue ich auf eine weite Fläche an welcher sich die Kante vom Tiefenbereich in den Flachwasserbereich erstreckt. Die Mini Pellets lösen sich rasch im Wasser auf und hinterlassen eine reine Lockwolke, zusätzlich für ich meinem Mix den White Chocolate and Coconut Liquide hinzu um die Lockwirkung zu erhöhen.


Die Sonne strahlt auf uns hinunter, das Wasser ist still jedoch können wir kleine Wellen ausmachen welche auf Fischaktivitäten schließen lassen. Dieser Anblick verspricht nur positives für die kommenden Tage. Der heutige Abend steht jedoch im Zeichen der Freunde und Familie. Nach einem Abendessen mit den Liebsten steht eine Partynacht auf dem Plan. Es ist mal wieder schön zu heißen Beats und kühlen Getränken alles zu vergessen und mit Freunden die Partyseite des Lebens zu genießen. Der Abend verläuft sehr lustig und laut, viele meiner Bekannt aus früheren Fussballzeiten sind vor Ort, jedoch stoße ich auch auf 3 Karpfenangler welche sich ebenfalls im Club befinden. Wir unterhalten uns lange über das fischen in der Elbe, meiner DVD und natürlich über Taktiken im Frühjahr. Nach diesen Gesprächen weicht der Anblick der Fischaktivitäten von heut Mittag, nicht mehr aus meinen Gedanken. Wir verlassen schließlich gegen 3 Uhr den Club und machen uns auf die Heimfahrt, obwohl ich Heut von meiner Liebsten gefahren werde bin ich völlig klar und meine Gedanken kreisen um den Altarm… 5 Grad Wassertemperatur aber schon Fische da… Warme Sonne welche das Wasser am vergangenen Tag zusätzlich erwärmte… Die fertigen Ruten und das Futter welches zu Hause steht… Oh man… Alles egal. Ich beschließe nach kurzem Bettaufenthalt eine Short Session von 4 Stunden einzulegen genau die magische Zeit von 6 bis 10 Uhr morgens abzupassen. Ich kann nicht anders, ich halte es nicht mehr aus, der Ruf der Leidenschaft ist nicht mehr zu überhören.
5.45 Uhr Völlig müde sitze ich nach 2 Stunden Schlaf wieder im Auto, blicke aber völlig euphorisch auf die vor mir liegenden Stunden. Endlich am Altarm angekommen geht alles schnell, Wathose an, Ruten aufbauen, beködern und ablegen. Ich entscheide mich für einen 15 mm White Chocolate and Coconut Cream an der Rute welche ins Flachwasser in 1,20 m kommt und einen 15 mm 50/50mm (50% Pop Up/ 50% Sinker Hookbait) Banana Nut Crunch für den tieferen Bereich in 1,80m. Ich bringe die Ruten mit der Wathose aus und füttere nur ein wenig meines Futtermixes darüber. Müde aber völlig beeindruckt von der Szenerie sitze ich hinter meinen Ruten, lange ist es her als ich das letzte Mal hier war. Viele Erfolge habe ich hier erlebt und die Frage was die kommenden Stunden bringen hält mich hell wach. Mein Blick schweift über den Nebel welcher vom Wasseraufsteigt, kleine Fische spielen an der Oberfläche und Fischreiher kommen vorbei geflogen. Einfach schön… Es ist in zwischen 7.30 Uhr und ich lehne mich zurück, die Müdigkeit hat mich jetzt… Doch dann meldet sich mein i-3 mit kurzen einzelnen Piepsern, ich schrecke wieder hoch, schaue zu der Rutenspitze und kann eine deutliche Bewegung der Rutenspitze ausmachen. Ein Brasse denke ich mir und setzte einen kleinen Anhieb, doch dann überrascht mich eine enorme Flucht, wow… keine Brasse! Jetzt muss ich schnell ins Wasser und den Fisch von den überfluteten Pflanzen und Sträuchern fern halten. Ich stehe rund 20m weit im Wasser und drille meinen ersten Fisch, ich genieße es in vollen Zügen wie die Schläge durch meine Rute fahren und der Klang der Bremse erklingt. Meine sensible Tribal Xtreme federt zuverlässig die Fluchten ab und ermöglicht ein Gefühlvolles drillen, so gelingt es mir den Fisch sicher durch die Hindernisse in den Kescher zu dirigieren. Jetzt kennt meine Freude keine Grenzen mehr. Welch Erlebnis in dieser Szenerie… Wahnsinn! Vorsichtig klinke ich das Vorfach im Kescher aus und lege den Fisch behutsam auf die Matte. Der 6 er Haken sitzt super, das Rig hat bestens gearbeitet und ich kann meinen ersten Schuppi 2012 in den Armen halten…


7.50 Uhr ich bringe die Rute wieder an ihren Platz und füttere eine Schaufel Futtermix nach, der süße Geruch des White Chocolate and Coconut Cream Liquides macht sich an meinem Platz breit. Die Rute liegt gerade mal auf dem Goalpost, als der Swinger in die Tiefe fällt. Ich setzte den Anhieb und spüre den Fisch! Dieses Mal wird aber schnell klar das es eine Brasse ist und was für Eine, rund 50 cm lang liegt diese an der Wasseroberfläche nun  vor mir. Langsam und schonend lasse ich sie zurück ins Wasser gleiten und bringe die Rute gleich wieder raus. Die Rute liegt wieder, das Futter ist auch wieder über die Montage gewandert, der Grassi sitzt auch wieder mit einem Lächeln hinter den Ruten… Der i-3 meldet jedoch sofort einen weiteren Biss. Wieder nicht einmal 5 min nach dem letzten. Die Schnurr ist straff und der Freilauf gibt dem Zug nach… Ich setzte den Anhieb und kann die nächste Brasse landen wieder ist es die Linke Rute in 1,20m … Jetzt bringe ich die Rute wieder raus und streue eine Handvoll Futter hinterher. Diesmal schafft es die Rute 10 min zu schweigen doch dann läuft diese wieder. Jetzt es aber keine Brasse und ein schöner Drill beginnt mit einem Schuppi der 12 Pf. Klasse. Ein schöner Drill und es macht einfach Spaß mit den Tribal Xtreme. Völlig Glücklich halte ich meinen zweiten Schuppi in den Händen, makellos du eine sehr schöne  rötliche Färbung der Flossen.

Einfach ein Traum am frühen Morgen, wieder war es der 15mm White Chocolate and Coconut Cream welcher mir nun den vierten Fisch in 40 min beschert hat, einfach top! Meine Angelzeit neigt sich nun dem Ende und die Müdigkeit ist so groß das ich beschließe, nachdem die kommende Stunde, nichts weiter passiert ist einzupacken und zu meiner Liebsten nach Hause zu fahren.
Es waren 4 Stunden welche Überwindung gekostet haben jedoch die für mich zum Frühlingstraum wurden. Man sollte gerade im Frühjahr Short Sessions nicht außer Acht lassen da ich persönlich der Meinung bin das diese im Frühjahr den meisten Erfolg bringen kann insofern man die Location und die Vorbereitungen besten trieft.
Ich wünsche euch einen guten Start in 2012.
Euer Grassi


13. März

Es ist 20:00 Uhr und mein Zug fährt endlich in den Heimatbahnhof ein, wieder einmal hatte er Verspätung doch dieses Mal nervt es mich aber total denn auf dem Parkplatz wartet mein vollgepacktes Auto welches mich zu meinem Futterplatz bringen will.
Meine Arbeitstage sind immer lang und der Stress der letzten Wochen und Monate ließ keine Zeit mich meiner Leidenschaft zu widmen. Nachdem ich die vergangen Tage durcharbeiten musste, da wichtige berufliche Projekte anstanden, musste ich sogar meine Wunsch Messe in Bonn absagen! Ich war und bin immer noch sehr enttäuscht dass ich nicht in Bonn anwesend sein konnte. Nach der konstruktiven Kritik oder Anmerkungen meiner Berlin Show hatte ich meinen Vortrag überarbeitet und eine Version welche komplett als Präsentation aus visueller als auch aus mündlicher Form bestand entworfen. Auf diesen Vortrag hatte ich mich schon besonders gefreut, ich hatte mir diese Form des Vortrages in Berlin noch nicht zugetraut doch nach eurer Unterstützung in Berlin war ich mir sicher das ich einen Vortag über die Thematik Elbangeln, in dieser Form halten kann. Jedoch habe ich 5 Tage vor der Messe, in einem Meeting, erfahren dass ich das Wochenende arbeiten muss und auch kein Weg daran vorbei führt. Nach einigen Gesprächen war mir klar dass ich nicht in der Position war meinen Standpunkt durchzusetzen. Ich rief sofort Michael Flosdorf an und ich war sehr erleichtert dass ich seine Unterstützung fand und ich Ihm meine Messeshow von Berlin zusenden konnte. Ich möchte mich noch einmal recht herzlich bei Ihm für die Unterstützung und vor allem für sein Verständnis bedanken! Im selben Atemzug möchte ich mich aber auch bei euch allen dafür Endschuldigen das ich nicht in Bonn anwesend war! Es tut mir leid!
Jetzt aber zurück zum eigentlichen Thema des Blogs.


Endlich aus dem Zug ging es gleich ins Auto und mein Carpi fuhr mich schnell zum Gewässer. Als Gewässer habe ich mich wieder für einen Altarm entschieden an welchem ich auch im vergangen Jahr erfolgreich war. Das Wasser ist noch sehr hoch und im Schein der Kopflampe konnte ich eine Insel, in mitten der überspülten Wiesen ausmachen. Diese war mein Ziel und mein Platz von welchem ich fischen will. Es war jetzt um 21 Uhr und ich brachte meine Ausrüstung auf meine kleine Insel. Im Schein der Kopflampe konnte ich zwei reflektierende Augen, unweit meines Weges ausmachen. In diesem Bereich befinden sich viele alte Bäume  welche viele Höllen im inneren aufweisen, dies ist ein ideales Versteck für Waschbären und Co. Ich befand mich nun unter der Beobachtung der kleinen Bärchen als ich mein Brolly aufbaute. Da das Wasser noch sehr war musste ich die Ruten und das Futter mit meinem Boot ausbringen. Für solche Fälle schätze ich mein kleines Allroundmarin sehr, allgemein finde ich das diese kleinen Boot einfach unersetzlich für die meisten Angelgewässer geworden sind (wo diese erlaubt sind). Die Boote der Länge von 1.65m sind leicht zu transportieren und super wendig und eigenen sich auch zum drillen.
Das Futter setze ich aus 10 mm und 15 mm Boilies in einem Mix aus Hanf, Tigernüssen und Tiger Nuss Mini Pellets zusammen. Ich füttere zwei verschiedene Boilies einmal den White Chocolate & Coconut und den Banana Crush. Dies sind beide süße Varianten und gerade der White Chocolate & Coconut arbeitet bei kaltem Wasser sehr gut, durch den hohen Anteil an Milchpulver. Als Hakenköder fand ein 15 mm White Chocolate & Coconut und an der zweiten Ruten ein 50/50 15mm Banana Crush Verwendung an Haar. Das 50/50 steht für die Zusammensetzung des fertigen Hakenköders (50% Sinker und 50% Pop Up) somit ist der Köder fast schwerelos im Wasser und kann schnell von den Fischen aufgenommen werden, um diesen Effekt noch zu verstärken verwende ich einen 6 er Haken und ein sehr leichtes und feines Vorfachmaterial von 15 Lbs. Die Montage rundet ein Inline Blei, ein langes Tube sowie ein Flying Backlead ab welches die Schnur am Gewässergrund hält. Die sensiblen Rigs fische ich an meinen 12 ft, 2,75 lbs Ruten welche sich sehr harmonisch, gefühlvoll beim Wurf  und mit einer schnellen Aktion im Biss auszeichnen. Als Spots entschied ich mich an dem Übergang zum Wiesengebiet zu fischen. Eine Rute weiter draußen in 1,70 m und die zweite Rute in 1,00 m Wassertiefe dazu fütterte ich eine Schaufel meines Futtermixes Großflächig um die Montagen. Durch diese Taktik wollte ich die Fische abfangen bevor diese in das Flachwassergebiet schwimmen konnten.


Trotzdem ich die letzten Tage die Stelle immer wieder unter ein wenig Futter setzte (1kg  pro Tag) hatte ich bei 5 Grad Wassertemperatur nicht das beste Gefühl, jedoch vollstes Vertrauen in meine Montagen und in mein Futter. Die Ruten lagen nun auf ihren Plätzen und ich konnte mich zurücklehnen und endlich wieder die Aussicht auf die Ruten genießen. Zwei Waschbären bekamen sich von in die „Haare“ und ein lautes Geschrei entbrach welches jedoch durch meinen Schein der Kopflampe verstummte. Ich lehnte mich dann wieder zurück und konnte kurze Zeit später einen Fisch rollen hören. Ein Wahnsinns Gefühl, ein Fisch auf meinem Spot. Ich malte mir vieles aus… bei diesen Gedanken siegte die Müdigkeit über mich und ich viel in den Schlaf… Piiiiiiiiieeeeppppp… Wow was für ein Ton vom i-3, ungewohnt, vermisst und geliebt! Ich sprang es dem Schlafsack zu den Ruten, doch kurz bevor ich an den Ruten war, fiel die Schnur wieder zusammen. Mist ausgestiegen… Jedoch völlig happy über den Biss brachte ich meine Rute wieder auf ihren Platz, voller Hoffnung das ein weiterer Fisch auf meinen 50/50 Banana Crush stützt lag ich nun wieder auf meiner Liege. Jedoch blieb es den Rest der Nacht ruhig. Auch am drauf folgenden Morgen konnte ich keine weitere Aktion beobachten. Meine Session endete nun mit dem Ergebnis einen Lauf gehabt zu haben in meiner ersten Session 2012… So spät bin ich echt noch nie in die neue Saison gestartet…
Ach ja! Willkommen im neuen Jahr wo wieder alles so wird wie es einmal war… Mit monatlichen Video Live Blogs und Back Home Storys! Nachdem jetzt die DVD fertig ist kehren wir wieder zur Normalität zurück!