In dieser Rubrik erfahrt Ihr die aktuellsten Berichte der Carp Side Crew!


  • Tim-Marvin Mohr
  • Christopher Schneider
  • Eike Monzer
  • Lars Schmidt
  • Adrian Schlegel
  • Michael Sens
  • Patrik Donner
  • Martin Höpfel

Frozen april,

Ich kann es nicht mehr sehen und will es auch nicht mehr fühlen. Nur noch eine Qual morgens rauszugucken und sofort schlechtere Laune zu bekommen, weil man mal wieder zugefrorene Autoscheiben sieht. Diese beißende Kälte, die einem das Gesicht hochkrabbelt, sobald man die Tür verlässt um zur Bushaltestelle zu laufen. Und mit am nervigsten sind die zugefrorenen Gewässer. Und das Anfang April? Nein danke! Umso glücklicher bin ich, als es  dann endlich das erste Mal 2013 ans Wasser geht. Es ist die erste Aprilwoche zwar noch nicht grade warm, aber die Gewässer sind soweit offen.



Offen heißt aber nicht gleich perfekte Wassertemperatur. Der Blick auf’s Thermometer verhieß nichts Gutes: 5 mickrige Grad. Wie gehe ich bei so einem Wetter vor?
Bei 5 Grad Wassertemperatur ist nicht mehr als salzige Milch mit Liquid, Stickmix, Haferflocken und gekrushten Boilies drin. Jedoch füttere ich das erst bei höherer Wassertemperatur in PVA, da PVA sich bei kalter Wassertemperatur langsam auflöst, zu langsam. Im Frühjahr zählt jede Minute. Und einen Fischverlust, aufgrund von PVA – Resten, möchte ich nicht verzeichnen wollen.  Die Ködergrößen fallen bei mir sehr klein aus, dafür aber umso auffälliger: grelle Pop Up’s. Meine Favoriten sind  kleine gelbe oder weiße Poppies. Perfekt in 14 und 16 Millimeter. Diese fische ich am Liebsten in Kombination mit einem sinkendem Boilie, den ich in Pelletform schneide. Den Pop Up halbiere ich und fische ihn über dem Sinker. Ich fische kurze Vorfächer, die ungefähr 15cm lang sind, da die Fische sich wenig bewegen und so der Kontakt zum Blei schneller gegeben ist.

Mein Glück versuche ich unter überhängenden Büschen und vor Einläufen, die 24/7 frisches und sauerstoffreiches Wasser in den See pumpen. Davor geht’s in jeder Jahreszeit rund, auch wenn es davor nur 1 Meter tief ist.
Meine ersten Ansitze des Jahres mache ich gerne an kleinen Gewässern mit gutem Karpfenbestand. Einfach um neue Kräfte und Motivation für die neue Saison zu sammeln.

Das alles verhalf mir zu meinen ersten beiden Fischen für 2013, die zwar keine Riesen waren, aber die mich trotzdem sehr glücklich gemacht haben. Größe spielt bei den ersten Fischen einfach keine Rolle.



Jetzt kann die neue Saison beginnen. Endlich wird es wärmer und das Leben am und im Wasser fängt langsam wieder an.  Die Karten sind neu gemischt und auf mich wartet was Neues. Bis dahin: Tight lines und viel Glück am Wasser.



Tim-Marvin Mohr


Traumsession
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Von meiner letzten Session kann ich echt sagen, dass es eine wahre Traumsession war.
Warum?
Weil ich drei Hammer-Nächte mit guten Freunden hatte, eine Menge Spaß und wir sehr gut gefangen haben, auch wenn das bei dieser Session nebensächlich war.
Es war Samstagmorgen und mein Wecker schrie mich schon um 7:00 Uhr aus dem Bett. Schnell unter die Dusche, Klamotten gepackt, Facebook gecheckt und schon war es 9:00 Uhr und ich wurde von meinem Kumpel Nico abgeholt. Die zwei anderen Freunde wollten erst zur zweiten Nacht am Wasser erscheinen. Um ca. 9:30 Uhr waren wir am See und fingen langsam an unsere Sachen aufzubauen und die Ruten ins Wasser zu bringen. Da ich mit dem Red Spice Fish an diesem Gewässer sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, fischte ich die Murmeln auf beiden Ruten. Die erste Rute bekam noch einen halben RSF Pop-Up-Dumbel obendrauf und die zweite einen weißen Floating Cornstop . Ich fütterte eher wenig und fast ausschließlich kleine Partikel und Pellets und nur eine Hand voll Boilies, deshalb sollte der passende Stickmix nicht fehlen.
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Nico fing den ersten Fisch der Session um 16 Uhr. Es war ein schöner 12 Pfünder der auf Mais biss und richtig Druck auf sein Geschirr machte. „Guter Anfang!“
Den Rest des Tages verbrachten wir auf unseren Liegen im Zelt, da es draußen sehr stürmisch und daher eher unangenehm war. Trotz des stürmischen Windes war ich froh wieder für längere Zeit am Wasser zu sein und diese eigentliche Ruhe und Freiheit zu genießen die man hier hat. Um ungefähr 23 Uhr zogen wir uns in unsere Zelte zurück. Gerade hatte ich mich in den Schlafsack verkrochen und mich so richtig schön eingekuschelt, da lief eine meiner Ruten ab. Schnell in die bereitstehende Wathose und ab zur Rute. Ich merkte sofort, dass es ein Größerer war.
Nach einem 15 minütigem Drill lag ein massiver 20 Pfund Schuppi auf meiner Matte. Ich freute mich wie ein Schneekönig! Schnell Fotos gemacht und wieder zurück in sein Element mit ihm.
Die Nacht lief es nicht so gut für Nico, er verlor einen Fische und auch für mich lief es am nächsten Morgen nicht prickelnd, denn als ich morgens die Ruten neu machen wollte, fiel mir auf, dass meine Banksticks sehr krass nach rechts verzogen waren und die Montage 50 Meter von meinem Spot lag. „F***!“, rief ich leise! Ich musste wohl vergessen haben den Bissanzeiger wieder anzumachen, als ich die Rute nach dem Schuppi neu machte. Egal, kurz geärgert, aber die Session war noch lang und so legte ich mich wieder hin.
Kurz darauf lief meine Rute wieder ab! Ich schlüpfte in die Wathose und lief zur Rute. Nach 2 Minuten Drill schnellte meine Rute auf einmal ohne Vorwarnung zurück...
Die geliebten Wollhandkrabben, die in diesem Gewässer sehr zahlreich sind, hatten sich anscheinend so an meinem Vorfach zu schaffen gemacht, sodass dieses im Drill riss! „Was soll das? Hatte ich in letzter Zeit nicht genug Pech?“, dachte ich mir und ärgerte mich schwarz. Inzwischen wachte auch Nico endlich auf und ich kotzte mich erstmal so richtig schön bei ihm aus. Ich wechselte das Vorfach und Nico meinte, ich solle eine Rute auf Partikel umstellen, da ich die 3 Läufe auf derselben Rute hatte und die andere Rute leer ausging. Gesagt, getan! Ich fischte zwei Tigernüsse und einen braunen Floating Mais Cornstop. Mit Hilfe des „Salt-Trick“ fütterte ich ganze und gecrushte Tigernüsse im PVA-Stick. Beide Ruten hatte ich jetzt auf einer Kante abgelegt die von 1 Meter auf 2,50 runter ging.
Nach einem stärkenden Frühstück wurden neue Vorfächer gebunden und der übliche Quatsch geredet, den Nico und ich beim fischen immer von uns geben. Glücklicher Weise wurden wir von einem Vollrun an meiner Partikelrute gestört. Doch auch diesen Fisch verlor ich nach kurzer Zeit. Der Grund dafür war eine halbe Tigernuss, die sich selbstständig auf den Haken gezogen hatte, während ich das Vorfach in den PVA- Stick zog. Danach war meine Laune erstmal auf dem Tiefpunkt und ich zog mich für 2 Stunden zurück.
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Im Laufe des Tages kam auch Marvin nach und mit Hilfe von uns waren seine Sachen schnell aufgebaut. Der Tag verlief ruhig und abends wurden die Ruten neu gemacht. Ich entschied mich mein Futter bei einer Rute etwaszu ändern. Ich verblieb beim Stickmix, ummantelte meine Baits aber mit einem Spicy Liver Liquid, Wasser und dem passendem Stickmix für die Baits.. Der Abend war sehr ruhig, doch das sollte sich gegen 22 Uhr ändern. Vollrun an Nico’s Rute! Dieser Fisch hielt uns wirklich auf Trab, er zog durch all meine Ruten sodass es ein echtes Bissanzeigerkonzert gab. Mit meinen beiden Ruten in der Hand und dem Kescher zwischen den Beinen, freute ich mich für Nico, denn dieser Fisch hatte ordentlich was auf den Rippen. Ich übergab meine Ruten Marvin und kescherte den Fisch. Das erste was ich sagen konnte, als ich den Fisch sah war: „Alter, der hat 30+ Junge!“ Währenddessen tauchte Lennart mit Sack und Pack hinter unseren Zelten auf und begrüßte uns mit den Worten: „Na ihr Mistviecher!“. Gemeinsam wogen wir den Fisch und er hatte tatsächlich genau 30 Pfund. Wir waren gerade fertig damit den Fisch einzusacken, da pfiff auch schon eine meiner Ruten ab! Nach 15 Minuten Drill war ich etwas verwundert als ich den Fisch sah, denn ich habe mit etwas größerem gerechnet. Aber es stellte sich heraus, dass es ein 12 Pfund Wildkarpfen war. Scheiß auf’s Gewicht !
Um 3:00 musste ich wieder hoch, wegen eines Vollruns auf der Boilierute. Ein schicker 15 Pfund Spiegler lag im Kescher. Wir konnten uns nicht überreden Fotos zu machen und ließen ihn sofort frei. Lennart und ich blieben noch etwas wach und durften um 4:15 Marvin seine Rute übergeben, denn er hatte auch einen Run. Fisch im Kescher und schon pfiff auch meine Rute wieder ab. Wir freuten uns über unser Doppelfoto. 20 Pfund für Marvin und 10 Pfund für mich.
Langsam wurde es hell...
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Wir machten unsere Ruten in der Dämmerung und legten uns erschöpft nochmal schlafen, sind aber um 9:00 Uhr wieder aufgestanden um die Bilder von den Fischen zu machen. Es wurde immer heißer und die Sonne immer stärker, sodass ich mir meinen ersten Sonnenbrand dieses Jahr holte. Nachmittags erzählte uns ein anderer Karpfenangler, dass es sehr viele tote Karpfen an den Ufern gebe und so bewaffneten Marvin und ich uns mit der Kamera und steppten um den See. Leider fanden wir wirklich 10 tote Karpfen wobei einer locker 20 und der andere 28 Pfund hatte. Als wir zurück ins Camp kamen, waren wir eher traurig und diskutierten darüber, wieso es zu so etwas kommen konnte.
Den Tag verbrachten wir mit Futterzubereitung, Vorfächer binden und fachsimpeln. Den letzten Abend wurden alle Essensreste in die Pfanne gehauen und wir gingen etwas früher schlafen. Am nächsten Morgen erfuhr ich, dass Lennart in der Nacht einen 17 Pfund Spiegler gefangen hatte und somit niemand von uns leer ausging. Am Morgen fing Marvin noch einen wunderschönen 20 Pfund Spiegler und rundete so die Session ab.
Im Großen und Ganzen war es eine wahre Traumsession mit viel Wind, Spaß und Fisch. Eine Session die man so schnell nicht vergisst.
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Tight Lines meine Freunde!
Euer Tim-Marvin
Carp Side Junior Crew


Der Erste Fisch 2012
Yes! Es ist Freitag und ich kann endlich wieder ans Wasser! Leider konnte ich erst abends um 20 Uhr am Wasser sein, weil ich noch auf einer Hochzeit war.
Angekommen wartet mein Kumpel schon auf mich. Alles aufgebaut und Spots ausgesucht. Doch wie vorgehen? Ich entschied mich dafür kleine Köder zu fischen und es bei sehr wenig Futter zu belassen und fütterte nur mit einem PVA-Stick. Der PVA-Stick war mit einem Stickmix, gecrushten Baits und 6mm Pellets gefüllt.
Die zweite Rute fischte ich mit einem 14mm Ananas Pop-Up und einem orangenen Plastikmaiskorn am KD-Rig. Der PVA-Stick war mit 6mm Pellets und zerkleinerten Fruity Thrill Baits gefüllt.

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Die Ruten waren draußen und es wurde auch schon dunkel. Mein Kumpel und ich unterhielten uns noch über Gott und die Welt und zogen uns um 23 Uhr in unsere Zelte zurück.
Die Nacht zog ein heftiges Gewitter über unsere Köpfe, mein erstes richtiges Gewitter am Wasser!
Am nächsten Morgen bin ich schon schlecht gelaunt aufgestanden, denn die Nacht gab’ es schon wieder keinen Fisch. Nun gut, es folgte ja noch eine zweite Nacht. Wir machten uns erst mal unser Frühstück fertig und dachten nach wieder wir wieder blank zogen. An den Spots und am Futter kann’s nicht legen. Nach dem Frühstück machten wir unsere Ruten neu. Aufgrund des Gewitters der letzten Nacht kam sehr viel Wasser durch den Einlauf am See, das wollte ich nicht ignorieren und verlagerte meine Rute vor einen Busch der ca. 2m vom Einlauf entfernt war. Am Futter, Ködern oder Rigs hat sich nichts geändert. Ich ging wieder rüber zu meinem Kumpel Nico und guckte zu, wie er seine Ruten neu macht. Und dann endlich! Endlich gab meine Funke den geliebten Dauerton ab. Es war die Rute vorm Busch in Einlaufnähe. Ich schlug an und wollte gleich verhindert, dass der Fisch mir ins Totholz oder in den Busch verschwindet. Es gelang mir und ich hatte freie Bahn! Dieses Gefühl hab ich vermisst. Endlich wieder was am Band!
Ich bekam das Grinsen gar nicht mehr aus meinem Gesicht und als der Kleine über den Kescherrand geleitet überkam mich ein riesiges Glücksgefühl! „Da issaaaa!“, rufe ich.
Nach einer kurzen Fotosession durfte er auch wieder in sein Element und ich hoffte ihn wieder sehen zu können.

Beschreibung: http://3.bp.blogspot.com/-mCkDP_vWSdg/T5qEvHw3R3I/AAAAAAAAAM8/fdBYN2imN_k/s320/574466_289458714468652_100002135773511_634902_1328798372_n.jpg
Der Tag verlief ruhig und ich vertrieb mir die Zeit um ein paar Bilder zu machen..
Abends machten wir noch mal alles scharf und erhofften uns noch einen Fisch für Nico. Außer einer Brasse, die auf Nico’s Konnte ging, lief leider nichts mehr, aber das war mir egal, denn ich hab’ endlich meinen ersten Fisch 2012. Ich war kurz vorm Aufgeben und wollte erst wieder losgehen, wenn es wärmer wurde. Zum Glück bin ich doch rausgegangen.
Also Leute, wenn nichts geht, dann gebt nicht auf! Let’s do it!
Ich wünsche euch ein erfolgreiches und schönes 2012.
Euer Tim-Marvin.
Carp Side Junior Crew

Der Schrei, der noch immer hallt

Der Schrei, der noch immer hallt…
Nach einer gründlichen Location ging es für chrischi am Wochenende endlich ans Gewässer. Viel Zeit und Futter steckt in dem neunen Platz. Die Belohnung, war eine Wahnsinns Session mit einem Fisch, der alles in den Schatten stellte. Hier habt Ihr nun die Bilder:





Neue Hoffnung,

das Jahr 2013 erwies sich als sehr schwierig und Kräfte raubend, erst der lange kalte Winter, dann das niedrig Wasser der Elbe, dann der Wandel zur Hochwasserkatastrofe der Elbe. Die anderen Hausgewässer erwiesen sich auch als nicht gerade erfolgreich. Also was tun? Etwas Neues, etwas Anderes musste her! Ein Freund erzählte mir von einem neuem, noch unbekanntem Gewässer. Ich fuhr hin um es auszukundschaften. Es handelte sich um ein ca. 15 Jahre altes, 7ha großes Bagerloch nahe des Elbdeiches. Die Strucktur harter, lehmiger bis sandiger Untergrund mit gewaltigen Krautfeldern. Einer Wassertiefe von 0,5 - 5,00m. Lange, breite Schilfgürtel und sehr vielen Flachwasserzonen. Für einem Karpfenangler im ersten Blick sehr interessant aber auch schwierig. Ich fütterte bei der ersten Erkundungstour eine große Flachwasser Zone und eine krautfreie Schilfstelle mit Boilies und Partikeln. Ich entschied mich bei der ersten Session für einen längeren Ansitz (06.07.-09.07.13). Welches sich als sehr erfolgreich erwies, ich konnte bei dieser Session 10 Spiegler bis 28Pfund landen. Wahnsinn damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Es war die Tage ein reiner Kampf. 32° Hitze, Elbmückenterror ohne Ende und jeder Fisch musste mit dem Boot gedrillt und gelandet werden, das Schlauchboot war wegen der Krautsituation unverzichtbar. Ich fischte wegen der starken Krautsituation und der weiten Spod Entfernung mit einer 25er geflochtener Hauptschnur und einer 50er FluroCarbon Mono als Schlagschnur. Leadcore darf natürlich nicht fehlen und ein 5oz Birnenblei mit Saveti Clip, sodass das Blei sich beim Festsetzen des Fisches im Kraut schnell lösen konnte. Klar ein hoher Blei Verschleiß war das Resultat aber die Sicherheit des Fisches ging mir vor! Der See erwieß sich als eine reine Goldgrube, ich entschied mich für eine zweite weitere Session (16.07.-19.07.13). Ich blieb bei meiner Taktik und konnte auch bei dieser Session 13 Spiegler bis 30 Pfund landen... Wahnsinn ich war über glücklich!

Gruß Chrischi


Wir lesen uns!

 

Erfolgstour nach Sachsen-Anhalt!


Ich war für 3 Tage zu meinem Freund nach Sachsen-Anhalt gefahren, um mit ihm an seinem Hausgewässer zu fischen. Da es in den 3 Tagen sehr warm war, und die Karpfen gerade im Sommer viele Nahrungsquelle im See haben, entschlossen wir uns den Karpfen Fallen zu stellen. Das hieß mein Freund tauchte die Uferbereiche ab und schaute nach möglichen Stellen wo sich die Karpfen aufhielten. Als wir ein paar gute Spots ausfindig gemacht hatten, ging die Fallenstelerei los. Je Rute fütterten wir immer nur 10 Boilies um den Hookbaits weit verteilt drum rum, damit die Karpfen intensiv jeden Boilie suchen. Denn wie vorhin schon gesagt in den Sommermonaten ist das Nahrungsaufkommen für die Karpfen im See sehr hoch, und sie haben damit sozusagen die Qual der Wahl was das Futter angeht. Wir hatten anscheint die richtige Taktik ausgewählt den nach nur einer halben Stunde lief die erste Rute ab und wir konnten den ersten 22 Pfund Spiegelkarpfen für uns verbuchen.
Beschreibung: C:\Users\Public\Pictures\Sample Pictures\20082012 Tour mit Eike Ziegelei (1).jpg
Und es lief die restlichen 3 Tage genau so perfekt weiter, wir konnten insgesamt 6 Karpfen noch fangen. Also in den Sommermonaten wo es ziemlich warm ist und das Nahrungsangebot sehr hoch ist, lieber auf wenig Futter setzen aber dafür genauer fischen, das bringt den Erfolg. In diesem Sinne geht raus ans Wasser und nutzt nochmal die letzten Spätsommertage, denn auch im Sommer kann man gut auf unsere Lieblinge Erfolgreich fischen!
Tight Lines
Eike Monzer
Beschreibung: C:\Users\Public\Pictures\Sample Pictures\20082012 Tour mit Eike Ziegelei (21).jpg
Eike Monzer
Neuer See neues Glück!
Ich war schon seit längerem auf der Suche nach einem Gewässer mit einem Mischbestand von Karpfen und Grasfischen. Nach viel Recherchen und einen Überblick mittels Google Earth bin ich nach einiger Zeit fündig geworden. Und zwar ein recht kleiner Baggersee. Mein Freund hatte da schon ein paarmal gefischt und mir gesagt, dass es dort sogar einen sehr guten Bestand von Karpfen und Grasern gibt, was bei uns hier in der Ecke nur selten der Fall ist. Da dachte ich mir, versuchst du einfach mal dein Glück und machst dort eine Session. Gesagt getan am Freitag fuhr ich los mit meinem Freund Thorsten. Nachdem wir angekommen waren bauten wir unser ganzes Tackle auf, und warfen unsere Montagen auf die ausgesuchten Spots. Wir waren super optimistisch, dass wir einige Karpfen ans Band bekommen würden! Danach saßen wir gemütlich in der Runde und machten uns ein paar Snacks. Auf einmal meldet sich der Bissanzeiger recht schnell und Thorstens linke Rute lief ab, das Ergebnis ein wunderschöner Halbzeiler.
Wir waren vollkommen glücklich überrascht dass nach nicht einmal 2 Stunden der erste Run kommen würde! Wir setzten uns wieder und unterhielten natürlich übers Karpfenangeln, und aßen unsere leckeren Steaks. Die Zeit verging wie im Fluge und es wurde schon langsam dunkel, als wie aus dem nichts an meiner linken Rute zwei kurze Piepser waren, wusste wir zuvor ja schon, dass es hier auch Graskarpfen gibt und ich wartete nicht lange mit dem Anhieb. Ein hammerharter Drill begann - wir dachte zuerst, dass es ein sehr großer Karpfen wäre, weil keine Kopfschläge zu spüren waren, aber wir sollte falsch liegen. Nach einem sehr kampfstarken 20 minütigen Drill hatte wir ihn im Kescher!! Mein aller ersten Graskarpfen. Ein lauter Freudenschrei halte über den See als der Graser im Kescher war. Wir waren überglücklich so einen wunderschönen und kampfstarken Fisch überlistet zu haben. Schnell wogen wir ihn und die Wage sagte: 21 Pfund Graser- Power!!
Beschreibung: C:\Users\Kinder\Desktop\IMGP2235.JPG
Ich brachte die Montage wieder auf den richtigen Spot. Ich fischte ein Crab&Crayfish in 20mm von Dynamite Baits an einem KD-Rig. Um den Hookbait fütterte ich noch 10-15 Boilies. Super Stolz und glücklich gingen wir schlafen. Wir schliefen tief und fest bis auf einmal ein heftiger Vollrun uns aus dem Schlafsack ries. Thorsten hatte den nächsten Karpfen im Drill, dieses Mal war es aber ein echt großer Karpfen der über den ganzen See marschierte, Thorsten gelang es aber nach längeren Drill den Karpfen zu sich zu pumpen. Als ich den Karpfen kescherte und den breiten Nacken und massiven Kopf sah sagte ich zu Thorsten: Der hat über 20 Pfund! Und lächelte ihn dabei an. Nach dem Wiegen waren wir schlauer, und wussten dass es ein massiver 26 Pfünder war.
Nach diesen harten Drill saßen wir zusammen und frühstückten erst einmal. Wir redeten über allesmögliche, als plötzlich meine linke Rute wieder abpfiff, und es war ein schöner 18 Pfund Spiegelkarpfen der mein Crab&Crayfish Boilie unbedingt haben wollte.
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Wir freuten uns natürlich wieder wie Bolle!!
Über den Tag bekam Thorsten noch einen schönen Spiegler und ich hatte noch einen Fallbiss, den ich aber leider nicht verwerten konnte. Am Abend kamen noch ein paar befreundete Karpfenangler und wir ließen den Abend gelassen ausklingen. In der Nacht bekam Thorsten noch einen Vollrun der Extraklasse, aber nach dem Anhieb war der Fisch leider wieder ausgestiegen, denn der Haken war beim Anhieb aufgebogen. Wir vermuteten dass es ein Grasfisch war. Am letzten Morgen um 04:32 Uhr biss noch ein 16 Pfund Spiegelkarpfen. Um 07:00 Uhr fingen wir an einzupacken und fuhren schließlich gegen 9 Uhr zufrieden und voller Freude nach Hause. Es war eine echt tolle Session mit wunderschönen Karpfen,
Beschreibung: G:\DCIM\100NIKON\DSCN1184.JPG
guten Eindrücken und einer Menge Spaß!
Tight Lines
Euer Eike
Carp Side Junior Crew

Anbei die neusten Fänge von Lars!

Hier die Fänge von Adrian

Unterwegs mit Micha!

Im August war ich zum Urlaub mit meinem Sohn eine Woche in Mecklenburg. Wir hatten einen Bungalow direkt auf dem Wasser mit eigenem Steg. Was liegt da näher als das Schlauchboot und die Ruten mitzunehmen.

Auf dem Wasser herrschte reger Bootsverkehr zumal neben uns die Schleusendurchfahrt lag. Nach einer ausgedehnten Locationrunde fanden wir gute Plätze am gegenüberliegenden Ufer auf 1,5 – 2m Wassertiefe. Ein Tauchgang durch uns beide bestätigte dies. Eine harte Stelle direkt vor dem Schilf und eine weichere vor einem Seerosenfeld. Also Futter drauf und erst mal zurück.

Jeden Abend brachte ich dann nach 20.00 Uhr, die Schleuse hatte dann geschlossen, die Ruten raus. Auf der Hälfte der Strecke hing ich immer noch ein Absenkblei rein zur Sicherheit. An den Ruten kam sowieso ein Backlead zum Einsatz. Die Ruten baue ich am Ende des Steges auf und die Funkbox und ich sitzen entspannt im Bungalow vor dem TV.

Die ersten zwei Nächte passierte nix. Jeden Tag die Stellen abgetaucht und das Futter war fast immer weg, bis auf einige Boilies. Das Futter bestand aus einem Partikelmix sowie einem Boilimix aus The Craves und White Chocolate and Coconut und von Dynamite Baits.
Momentan mein Boilie des absoluten Vertrauens. Liegt wohl an meinem besten Kumpel und mittlerweile Arbeitskollege Christian.

Nach einem Telefonat mit Christian mit sehr hilfreichen Tipps stand fest, eine Rute landet ab sofort nicht vor sondern mitten im Seerosenfeld. Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen! Der Renner eigentlich schlecht hin nicht nur in Mecklenburg für durch Bootsverkehr scheue Fische.

Am Abend das gleich Spiel….die letzten Boote sind durch und ich rein ins Boot und mit Luki zusammen rüber. Mitten im Seerosenfeld finde ich ein potenzielles Loch. Kurz den Grund gecheckt. Relativ weicher Grund aber für eine Pop Up Montage sollte es allemal gehen.
Futter drauf und abgelegt!

Gegen 1.30 Uhr kommt der ersehnte Dauerton. Ich raus aus dem Bett. Für den Ernstfall liegt schon alles parat. An der Tür liegen die Kopflampe und ein T-Shirt. Im Sprint wird beides angezogen. An der Rute angekommen nimmt der Fisch immer noch Schnur und drückt mächtig. Zügig geht´s dem Fisch mit dem Boot entgegen. Denn es ist die Seerosenrute!
Seltsamer Weise treffe ich mitten auf dem See auf den Fisch. Er muss wohl vor lauter Schreck den direkten Weg raus aus dem Seerosenfeld genommen haben. Also habe ich Platz, Zeit und Lust den Fisch sauber auszudrillen. Er gibt sich aber auch alle Mühe!!!
Nach spannendem Drill landet ein langer Schuppi im Kescher. Yes….es hat geklappt.
Zumal ich eine inoffizielle Wette mit meinem Nachbarn laufen hatte. Sein Sohn hatte hier wohl letztes Jahr schon eine Woche geangelt und keinen Karpfen zu Gesicht bekommen. Das hätte sich dann auch zu meinen Gunsten erledigt!

Ich sacke diesen schönen Fisch am Steg und bringe die Rute erneut raus.
Im Seerosenfeld angekommen sieht und spürt man förmlich diese Anziehung und Magie eines solchen Spot´s. Es wackeln die Pflanzen, weiter hinten rollen Fische und ich ganz still und leise auf dem Boot mittendrin. Geil!
Rute wieder in das besagte Loch und leise zurück.

Keine Stunde später läuft auch noch die andere Rute ab. Ich sprinte wieder aus dem Bett zur Rute. Auch dieser Fisch zieht ins Freiwasser. Kein Großer aber er macht ordentlich Druck. Er wird gleich auf dem Wasser wieder schwimmen gelassen.
Ich lege die Rute gleich noch an Ort und Stelle wieder ab, Haken und Köder sind noch Top.
Es wird schon wieder hell als ich endlich noch mal ins Bett kann und Schlaf nachhole.

Die letzten beiden Nächte blieb es leider ruhig, der Spuk war vorbei obwohl die Stellen von Fischen angeschwommen wurden. Ich versuchte es noch mit einer Rute vor den Füssen aber auch da bleib der Erfolg aus.


Der Abschied von diesem tollen Bungalow und See viel uns sehr schwer. Es ist eine sehr gelungene Kombination aus Urlaub, Erholung und Angelspaß! Zu Infos zum Bungalow könnt Ihr mich gern kontaktieren.

Micha
Administrator „Carp Side Crew“

 

 


Was für ne lustige Kurzsession die Ihren Höhepunkt mitten in der Nacht hatte. Dank Christians Vorbereitung hat mal wieder alles gepasst.


dd



 

 

Meck Pomm wir kommen


Die Eindrücke und das erlebte wirken noch immer. Der eigentlich als Teammeeting geplante
Trip nach McPom droht zu scheitern, da kommt Christian auf die Idee, ob wir nicht an den
Big Carp Lake fahren wollen. Er hat gute Kontakte zur Fischerei Müritz-Plau. Gesagt getan, Freitagmittag geht es los. Christian, mein kleiner Luki und Ich……..
Nach ca. 2h Stunden Fahrt sind wir schon am Ziel im wunderschönen Mecklenburg. Der See liegt kurz hinter der Landesgrenze zu Brandenburg. Ein schöner Waldsee an einer Landstraße liegt vor uns. Der Fischer vor Ort, gegenüber ist ein Forellensee, macht uns das Tor auf und wir fahren auf das abgesperrte Grundstück mit gemähtem Rasen.

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Luki erkundet sofort die Umgebung und in dieser Zeit machen wir schnell das erste Schlauchboot klar für eine erste Erkundungstour. Nach einer Stunde etwa kommt ein wenig die Ernüchterung. Keine heißen Spots, keine Kanten…..der See ist an der tiefsten Stelle ca. 1m tief!! Und hierüber liegt auch noch ca. 35cm Schlamm. Ansonsten umschließt den See fast komplett ein Schilfgürtel mit ca. 60cm tiefen Wasser davor, einigen härteren Sandstellen vor dem Schilf und mitten im See.

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Man kann an zwei Stellen vom Land aus angeln, wobei einer der Bereich an den Auto´s ist und einer eine schöne kleine Insel am Seerand ist. Auf dem gesamten restlichen Uferbereich ist campen natürlich verboten. Aus diesem Grund wurden extra 4 Schwimmponton´s mit einer Holzplattform von ca. 2,50m x 4,00m gebaut. Jeder Ponton hat seinen festen Liegeplatz, jedoch kann man die Ponton´s auch dort hin schleppen wo man möchte, vorrausgesetzt man bringt Sie nach dem angeln wieder an Ihren Platz. Hier möchte ich sagen, für jeden der vor hat dort mal zu angeln….nehmt euch Schrauben und Akkubohrer mit um eure Bivvy´s auf der Holzplattform aufzubauen. Wir hatten dies leider nicht mit. Konnten uns aber mit einigen Hilfsmitteln doch noch helfen.
Wir entscheiden uns für einen Platz der mitten im zweiten Seeteil vor einer Schilfspitze liegt, schleppen zwei Plattformen auf diesen Platz, binden beide aneinander und verankern das Ganze.

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Jetzt beginnt die genauere Location. Christian geht in den linken Seeteil und legt 2 Ruten auf relativ hartem Grund vor dem Schilf ab und eine Rute in einem Durchgang zwischen zwei Schilfinseln im See. Ich entscheide mich für einen Uferspot auf der gegenüberliegenden Seeseite direkt vor einem kleinen Baum, und die anderen zwei Ruten vorm Schilf im Durchgang zum vorderen, ersten Seeteil. Die Ruten bestücken wir fast alle mit Pop Up´s oder Half&Half Boilies.
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Jetzt bauen wir unser schwimmendes Lager auf. Nach einer Weile und etwas rumtüffteln steht dann alles. Christian möchte erst einmal unter freiem Himmel schlafen….Mhh…sollte ein Fehler sein aber dazu später mehr. Nun gibt´s was Leckeres zu essen. So langsam kehrt Ruhe ein auf unserer schwimmenden Unterkunft. Wir genießen noch ein wenig die Ruhe und die Umgebung und begeben uns dann auf die Liegen. Die Ruhe hält genau bis ca. 23.30 Uhr als Regen einsetzt. Ihr erinnert euch! Wer wollte unter freiem Himmel schlafen? Genau….Christian. Also versuchen wir eilig seinen Schirm aufzubauen und zu verankern. Nach kurzem Teamwork steht alles im Trockenen. Dann ist wieder Ruhe. Für eine Stunde!
0.45 Uhr bekomme ich den ersten Biss. Ab ins Boot und dem Fisch entgegen. Nach kurzem Fight gleitet ein Spiegler in den Kescher. Abgesackt und ab auf die Liege. Am nächsten Morgen werden die Foto´s gemacht.
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Ein wunderschöner, frischer Morgen bricht an. Inmitten wunderschöner Natur erwachen wir. Die Nacht verlief bis auf den einen Fisch ruhig.
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Die Fakten ergeben 24 pf bei 84cm.
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Die Sonne bricht durch die Bäume hinter uns durch und es wird wunderbar warm.
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Der Tag schreitet voran und bei tropischen Temperaturen ist man froh über etwas Schatten. Inmitten der größten Hitze bekommt Christian gegen 13.00 Uhr einen Biss. Kurzer Piep und Swinger hoch. Anhieb, kurzer Kontakt….weg!!! Mist. Die Rute wird sofort wieder abgelegt. Sie kommen doch endlich in den hinteren Seeteil oder sind Sie das schon!?
16.00 Uhr…..meine Rute liegt im Halbkreis auf dem Pod und der Pieper beginnt zu singen. Schnell ab ins Boot. Christian folgt mit Luki im anderen Boot. Wir pumpen uns gemeinsam zum Fisch. Ich merke aber schon, dass etwas nicht stimmt. Die Schnur läuft irgendwo drunter lang. Kurz vor meinem Spot hängt die Schnur nun definitiv fest. Nix geht mehr. Christian startet geistesgegenwärtig eine Befreuungsaktion mit seinem Kescherstab. Er kann nur noch das leere Vorfach retten….der Fisch ist weg. Wir legen auch hier gleich die Rute wieder ab, der Poppi und der Haken sind noch in einwandfreiem Zustand.

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Ein traumhafter Tag geht zu Ende. Gut gebräunt starten wir das Abendessen. Leckeres aus der
Pfanne mit Kartoffelsalat. Ein paar Bierchen folgen und irgendwann kommt die sogenannte Bettschwere.
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Pünktlich sind die Fische hier….wieder genau 0.45 Uhr läuft eine meiner Ruten an einer der Schilfspitzen ab. Ab ins Boot und zum Fisch. Der Drill ist besser und macht Laune. Irgendwann sehe ich den Fisch und merke, dass es ein Besserer ist. Ein langer Spiegler wird vom Kescher umschlossen. Am Ponton angekommen sacke ich den Fisch gleich ab. Wenig Stress und stockfinster ist es sowieso.
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Ein stark verletzter langer Spiegler mit 28pf und 86cm.
Es ist 02.30 Uhr und Christian wird unsanft geweckt. Eine seiner entfernten und umgelenkten Ruten meldet sich. Er fährt sofort mit dem Boot entgegen. Kurze Zeit später ist er wieder da. Schon wieder verloren. Dies scheint nicht sein Trip zu werden. 06.30 Uhr….es beginnt gerade ein wunderschöner Morgen zu werden bin ich erneut dran. Wieder eine entfernte Rute. Ich versuche vom Ponton zu drillen entscheide mich dann aber doch fürs Boot. Die Schnur läuft wieder an einem Hindernis entlang. Kurz vorm Spot ist erst mal Schluss. Schnur ist fest. Plötzlich tut sich was und Sie ist frei und der Fisch ist auch noch dran. Schnell gekeschert und in der aufgehenden Sonne zurück zum Lager.
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Die Fakten ergeben 20 pf bei 76cm.
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Nach der Fotosession in der aufgehenden Sonne haben wir erst einmal ausgiebig gefrühstückt und dann langsam angefangen zu packen.
Zu bemerken wäre noch, dass mir zwei Mal die scheinbar mächtig vertretenen kleinen Giebel die Haken blockiert haben. Was hätte da noch alles kommen können! Einmal hat sich einer im Rücken gehakt und beim einpacken habe ich nochmals einen Giebel reingeholt der sich nicht zu Schade war für einen 20er Pop Up.
Man merkte, dass wir mitten in der Natur sind. Im Laufe des Wochenendes konnten wir mit Luki Schlangen, Rehe, Karpfen beim sonnen und sogar ein Pärchen Weißkopfadler beobachten.
Micha
Carp Side Crew


Karpfen in Fresslaune – Doch die Arbeit ruft

Die Sonne blitzt durch die dicken Wolken, die Pflanzen fangen an zu blühen und die Vögel zwitschern den Frühling herbei. Jetzt beginnt die Zeit, wenn unsere Karpfenfreunde aus ihren Winterlöchern heraus schlüpfen und  sich wieder aktiv auf Nahrungssuche begeben.  Ideale Voraussetzungen um den Rüsslern hinterher zu steigen.

Aber was tun, wenn die Arbeit ruft und keine Tagesansitze im Terminkalender Platz finden?
Es gibt nur eine Möglichkeit –Short Sessions.
Um bei solchen Sessions erfolgreich zu sein, ist die Vorbereitung das Wichtigste. Im Klartext bedeutet dies: So wenig Gepäck wie nötig & so viel Fisch wie möglich im definierten Zeitfenster am Fangplatz.

Klingt ja schön einfach, doch wie umsetzen?
Dazu muss man sich auf die Suche der genauen Zugroute der Karpfen begeben. Wo halten sie sich die Fische aktuell auf?  An welchen markanten Stellen, sog. Hot Spots treiben sie sich herum?
Um dies herauszufinden sollte man einfach mal nach der Arbeit hinaus ans Wasser fahren um das ganze Treiben zu beobachten. Ein kleines Schlauchboot das zusammengebaut ins Auto passt, ist dafür der ideale Begleiter. Rein ins Boot, Echolot dabei und auf dem Wasser aktiv suchen.
Ein weiterer Vorteil solch einer „Kaffeefahrt“ auf dem Wasser ist das Abschalten vom Arbeitsalltag. Hierbei vergisst man die Strapazen vom Tag, wie „nett“ der Chef heute doch wieder war & welchen Berg an Arbeit einem an dem nächsten Tag wieder erwartet.

Hat man solch eine  vermeintliche Stelle gefunden, kann man darauf 2 bis 3 Hände Futter platzieren. Ideal ist es diesen Platz im GPS einzuspeichern, um ihn später ganz einfach wieder zu finden.  Wenn am nächsten Tag das Futter verschwunden ist, kann man sich schon mal sicher sein, dass der Platz von Fischen aufgesucht wurde. Diesen Platz die nächsten Tage weiterhin unter Futter halten & beobachten.


Bild 1: Fütterung am vermeintlichen Hot-Spot

Nach ca. einer Woche Entspannungsfahrt auf dem Wasser kann es dann losgehen. Das nötigste Gepäck ist dabei, Schlauchboot liegt noch im Auto & die Stellen sind schnell gefunden. Ruten ins Wasser, noch 1 Hand Futter über die Stelle und dann heißt es warten.

Mit dieser Strategie konnte ich letzte Woche innerhalb von nur  2 Stunden diesen schönen Spiegler überlisten.

Bild 2: ein schöner Spiegler nach der Arbeit

Probiert es einfach mal aus, wenn der Arbeitsalltag mal wieder von einem alles abverlangt.
Viel Spaß & Erholung am Wasser.

Tight lines @all
Unterschrift Buddy 

Donner – Buddy


 

 

12. September 2013: Die schlaflosen Nächte im Nebel


Die Sonne blitzt auf den Morgentau, die Nebelschwaden ziehen ruhig ihre Bahnen über den See, die gelbrot gefärbten Blätter bedecken langsam den Boden . . . man schaut über den See mit der Tasse Kaffee in der Hand und genießt die Ruhe . . . plötzlich der lang ersehnte Schrei der kreischenden Rolle und einem sich fast überschlagenden Bissanzeiger – Adrenalinschub von 0 auf 100 in einer Sekunde . . . Wie geil dieses Gefühl doch ist mit krummer Rute am Wasser zu stehen . . . Ja der Herbst ist da und die Rüssler hauen sich nochmal so richtig die Bäuche voll . . . Die Carp-Power steigt ins Unendliche und die Drills werden zu richtig harten Fights . . . Wer gewinnt diesmal – der Fisch oder Ich? . . . Der Rolle wird alles abverlangt – jetzt bloß keinen Fehler machen. . . Kurz vorm Ufer pumpt man ihn nach oben . . . Da taucht er auf  . . . seine Schuppen blitzen im Schein der Morgensonne – 100%ig reines Spieglergold – doch jetzt beginnt der eigentliche Kampf . . . Er hat es sich anders überlegt und legt nochmals eine grandiose Flucht in Richtung Freiwasser hin . . . Der Herbstbulle zieht Meter um

Meter und denkt nicht mal daran zum Fototermin zu erscheinen . . .
Nach gefühlten 999 Minuten und langen Armen später kann ich ihn doch wieder zum Ufer heran holen . . . Der Kescher gleitet ins Wasser – in Richtung Fisch – und die Maschen schmieden sich endlich um den schönen Spiegler . . . GESCHAFFT! . . . Während mein Angel Kollege ein paar schöne Bilder knipst, kreischt schon wieder die nächste Rolle . . . Er nimmt die Rute auf und der Fisch geht richtig massiv in die Bremse . . . Wieder ein Herbstbulle der sein Gebiet
verteidigen möchte . . .Doch was passiert jetzt . . .  Es kreischt schon wieder . . . Der nächste Vollrun . . . Jetzt stehen wir beide da, mitten im Drill . . . Wir schauen uns perplex an und fragen uns was hier gerade abgeht . . . und wäre es nicht genug, schießt die vierte Rute ab . . . Und das Alles auf unterschiedlichen Plätzen . . . VOLLKRANK! . . .  Jetzt wird es einem erst einmal wieder richtig bewusst – es ist HERBST . . .  also raus ans Wasser . . .

 

Ich wünsche euch allen, die da draußen am Wasser sitzen eine erfolgreiche sowie spaßreiche Zeit am Wasser . . . Genießt die letzten Sonnenstrahlen . . .

 

Tight lines @all wünscht
 

Donner – Buddy

Martin weiter erfolgreich unterwegs!

An einem der größten Seen Mecklenburgs, konnte er in einer Session einige sehr gute Fische fangen!

 


Martin wieder erfolgreich unterwegs!
Wenn die Fische sich in Gebiete zurückziehen wo niemand fischt, dann muss man sich den Fischen anpassen! Genau das hat Martin mit Erfolg gemacht und konnte einige gute Fische überlisten!